Sizilien – Tag 8 – Die Küste gehört uns

Schon in der Dunkelheit stehen wir an der Küste von Tonnara Bonagia. Von hier haben wir einen atemberaubenden Blick auf das Meer und den alles überthronenden Monte Cofano (659 Meter). Neben uns bevölkern nur ein paar Straßenhunden den Strand. Als die Sonne hinter dem Berg emporsteigt, blicken wir wie versteinert auf die Szenerie. Das sanfte Licht und die fantastische Landschaft ziehen uns in ihren Bann.

Tonnara Bonagia

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Tonnara Bonagia Tonnara Bonagia

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Wenig später parken wir unser Auto im Bergdörfchen Erice. Zu so früher Stunde haben wir das Örtchen fast für uns alleine. Wir schlendern durch gepflasterte Gäßchen, durch Torbögen, spüren den italienischen Flair und genießen den Ausblick. Den Eintritt für das Kastell – immerhin zehn Euro – sparen wir uns allerdings. Leider ist derzeit die kleine Kapelle unterhalb des Kastells von einem Baugerüst verdeckt. Es dauert nicht lange, bis die Ruhe durch tausende Touristen, die sich durch die Straßen drängen, jäh beendet wird. Im Hochsommer drängen sich die Autos auf der Serpentinenstraße hoch auf den 751 Meter hohen Monte Erice  – Mitte September ist der Besucherandrang zum Glück nicht mehr ganz so groß.

Erice Erice EriceErice

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Wir fliehen vor dem Gedränge und steuern Castelluzzo auf der nördlichen Seite des Monte Cofano an. Von hier aus führt ein Wanderweg direkt am Meer rund um den Berg. Auf der Wanderung kommen wir an kleinen Buchten vorbei, die dazu einladen, die Klamotten vom Leib zu reißen und in das kühle Nass zu tauchen. Ganz schaffen wir die Umrundung des Monte Cofano nicht mehr – wir haben zu viel Zeit im kristallklaren Wasser verbracht. Am 1595 errichteten Tower of Saint John ist Schluss, wir kehren um – auf der kurzen Wanderung haben wir einige wirklich beeindruckende Eindrücke gesammelt.

Monte Cofano Monte Cofano

Am Abend positionieren wir uns direkt am Strand mit Blick auf den Monte Cofano. Die letzten Badenden haben längst gepackt, die Küste gehört uns ganz alleine.

Monte Cofano Monte Cofano Monte Cofano

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