Sizilien – Tipps & Tricks

Sizilien ist mit gut 25.000 km² die größte Insel im Mittelmeer. Die Küstenlänge beträgt 1.152 Kilometer. Wir konnten in den zwölf Tagen nur einen kleinen Teil der Insel erkunden – daher gibt es sicherlich noch den einen oder anderen Ort, der ebenfalls sehenswert, hier aber nicht aufgelistet ist.  

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Ostküste:

Aci Trezza: Im Meer vor dem kleinen Städtchen liegen beeindruckende Felsen. An der Strandpromenade pulsiert am Abend das Leben. 

Taormina – Teatro Greco: Blick vom antiken Theater aus auf den Ätna, aber den Eintrittspreis von zehn Euro (September 2013) ist es nur bedingt wert.  

Castelmola: Von Taormina aus mit dem Auto (begrenzte Anzahl von Parkplätzen) oder mit dem Bus zu erreichen. Enge Gassen und herrliche Aussicht auf Taormina und die Küste.

Monte Scuderi (Parkplatz): Mit 1.253 Metern der höchste Gipfel in den Peloritani Bergen. Schöne, aber anspruchsvolle Wanderung, kaum Menschen anzutreffen. Es gibt mehrere Varianten, auf der von uns gewählten gibt es nur teilweise einen Trail. Zum Teil muss etwas geklettert werden. Bei der Anfahrt zum Parkplatz unbedingt (!) die Strecke durch das Bergdorf Ali meiden! 

Santa Tecla: Kleiner Hafen und Turm auf einem Lavastrom, schön anzusehen.

Ätna (Süd): Mit 3.323 Metern der höchste und aktivste Vulkan Europas. Mit dem Auto geht es bis zur Station Rifugio Sapienza. Ab hier bringt euch die Seilbahn und auf Wunsch anschließend der Geländebus auf bis knapp 3.000 Meter (Kosten September 2013: ca. 30 Euro + Parkschein). Alternativ gibt es einen schweißtreibenden (!) Trail. 

Ätna (Nord): Diese Variante haben wir leider nicht ausprobiert – hier soll es aber deutlich ruhiger zugehen als auf der Südseite. Touren starten ab etwa 1.800 Metern Höhe mit dem Geländebus bis auf ca. 2.800 Meter Höhe. Nachfragen lohnt sich, ob auch geführte Touren bis in den Gipfelbereich möglich sind.

Alcantara Schlucht: Tolle Felsformationen. Auto auf dem Parkplatz abstellen und ca. 200 Meter der Hauptstraße nach Norden folgen. Hier führt eine Treppe in die Schlucht – die acht Euro für den Fahrstuhl (!) spart man sich so. Die Schlucht ist flußaufwärts aus Sicherheitsgründen gesperrt – ohne Neoprenanzug ist es aber ohnehin nicht auzuhalten. 

Südosten:

Anapo Schlucht: Tiefer Canyon, atemberaubende Landschaft, über 5.000 Grabhölen. Der Abstieg in den Canyon lohnt sich. Der Zutritt ist kostenlos. Es gibt zudem weitere Anfahrten und Zugänge. 

Cava Grande: Der Fluss Cassibile hat sich 250 Meter tief in den Fels gegraben und ein natürliches Badeparadies mit mehreren wassergefüllten Becken geschaffen. Vom Parkplatz ca. 40 Minuten Abstieg; eine Stunde Aufstieg. Um fünf Uhr ist Feierabend.

Syrakus: Beeindruckende antike Stätten. Die Hauptattraktion ist das Teatro Greco – mit 15.000 Plätzen und einem Durchmesser von rund 140 Metern war es das größte Theter der Antike. Beeindruckend ist auch das “Ohr des Dionysios” und das römischen Amphitheter. 

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Südküste:

Agrigento – Tal der Tempel: Besonders reizvoll ist das Tal der Tempel am Abend, wenn die antiken Stätten angestrahlt werden und die Sonne untergeht. Je nach Jahreszeit und Andrang hat die Anlage bis Mitternacht geöffnet. Am Eingang nachfragen. 

Agrigento – Pizza: Eine leckere und günstige Pizza gibt es bei Le Gioie Del Palato in der Via Allesandro Manzoni.

Scala dei Turchi, die Türkische Treppe: Tolle Kalksteinformation für Fotografen, tagsüber ein Badeparadies. Zugang über den Strand oder über eine Treppe, die allerdings nur tagsüber geöffnet ist. Am Tag kaum kostenfreie Parkplätze.

Vulcanelli: Blubbernde “Schlammvulkane”, die besonders nach Regenfällen aktiv sind. Ideal für einen kurzen Abstecher.

Caltabellotta: Schönes Bergdorf mit fantastischem Ausblick.

Westküste:

Selinunte: Große antike Stätten. Ein Großteil der Tempel liegt in Trümmern, aber ein Abstecher lohnt sich.

Salinen von Marsala: Die acht Euro für den Eintritt (p. P., Septembr 2013) in die Salinen und das kleine Museum sind aus fotografischer Sicht bestens investiert. Alle anderen sollten das Geld in einen Drink an der Strandbar investieren.

Erice: Wunderschönes Bergdorf. Am Morgen noch menschenleer, toller Flair. Im Laufe des Tages kommen tausende Touristen. Monte Cofano (Parkplatz Westseite; Parkplatz Nordseite): Schöner Wanderweg direkt am Meer um den Berg. Einige traumhafte kleine Buchten. 

Naturpark Zingaro (Parkplatz Nordseite; Parkplatz Südseite): Wunderschöner von Zwergpalmen gesäumter Wanderweg entlang der Küste vorbei an paradiesischen Badebuchten. 

Scopello: Der direkt Zugang zur Bucht kostet Eintritt. Von der Straße aus toller Blick auf die Bucht.

Segesta: Neben dem griechischen Tempel ist das Amphitheater aus dem 3. bis 2. Jh. v. Chr. mit fantastischem Blick auf die Landschaft zu bewundern. 

Region Palermo:

Palermo: Zahlreiche Kirchen und Paläste, historische Stadtviertel. Besser mit dem Bus und zu Fuß erkunden. Das Hotel Bel 3 mit Blick auf die Stadt und etwas abseits des Trubels ist zu empfehlen. Gutes Restaurant mit fairen Preisen. 

Monte Gallo: Nördlich von Palermo gelegen. Kostenfreier Zugang von Westen aus. Ideal für einen kurzen Abstecher, tolle Abend-Location. 

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