USA – Tag 12 – Elephant Rock im Valley of Fire

Vom Elephant Rock nach Las Vegas

Der Elephant Rock macht seinem Name alle Ehre

Heute lassen wir’s mal etwas ruhiger angehen. Wir brechen erst am Vormittag auf in Richtung der verruchten Spielermetropole Las Vegas, unserem nächsten Stopp. Unsere Reise durch den Südwesten der USA ist damit aber lange noch nicht zu Ende. Auf dem Weg nach Las Vegas machen wir Halt im Valley of Fire State Park. Der kleine Park ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflügler aus Las Vegas, denen der Weg in die großen Nationalparks in Utah und Arizona zu weit ist. Aber auch wer genug Zeit hat, sollte einen Stopp im Valley of Fire einplanen. Es gibt hier unendlich viel zu entdecken – vor allem, wenn man bereit ist, die breiten Wege zu verlassen. Ein Höhepunkt ist der sogenannte Elephant Rock, der direkt am Osteingang des Parks liegt (GPS: N 36 25.689, W 114 27.634 – Google Maps). Von dem großen Parkplatz aus erreichen wir den Elephant Rock, der einem Elefanten zum Verwechseln ähnlich sieht, zu Fuß in wenigen Minuten. Wir sind absolut begeistert, was die Erosion hier im Laufe vieler Jahre geschaffen hat. Im US-Bundesstaat Missouri gibt es übrigens den Elephant Rocks State Park. Hier finden sich aber vor allem riesige Granitfelsen – an unseren Elephant Rock kommen die Granitblöcke aber nicht ran. Wir verbringen einige Zeit am Elephant Rock und begutachten die riessige Sandsteinskulptur von allen Seiten. Fotografen kommen hier voll auf ihre Kosten. Leider haben wir heute keine Zeit, bis zum Abend an diesem einmaligen Spot zu bleiben.

Highway im Valley of Fire Statepark

Die letzten Meter zum Elephant Rock laufen wir auf der Straße – es gibt aber auch einen Trail neben der Straße

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Elephant Rock

Welch ein Anblick: der Elephant Rock im Valley of Fire

Elephant Rock

Der Elephant Rock wirkt aber nicht nur von einer Seite wie ein riesiger Elefant

Elephant Rock

Wir sagen “Tschüs Elephant Rock” und machen uns wieder auf den kurzen Rückweg zum Parkplatz

Rundtour durchs Valley of Fire

Wir dringen jetzt noch weiter ins Valley of Fire ein. Neben den gut ausgebauten Asphaltstraßen gibt es auch einige Schotterpisten, die allesamt einen Abstecher wert sind. Lohnenswert ist etwa der Atlatl Rock (GPS: N 36 25.424, W 114 33.043 – Google Maps). Die Ureinwohner haben hier vor langer Zeit Zeichnungen in den Fels geschabt. Die Felszeichnungen erreicht man über eine Stahltreppe.

Petroglyphen im Atlatl Rock

Die Petroglyphen im Atlatl Rock

Las Vegas

Vom Valley of Fire brechen wir schließlich nach Las Vegas auf. Die Spielermetropole ist der krasse Gegensaz zu dem, was wir in den vergangenen knapp zwei Wochen in den unendlichen Weiten des amerikanischen Südwestens erlebt haben. Wir werden von aufgemotzten Autos, riesigen Werbetafeln und überdimensionalen Plastikbrüsten erschlagen. Unser Hotel, das New York New York, liegt direkt am weltbekannten Las Vegas Strip, ein Abschnitt des Las Vegas Boulevard. Wir beziehen ein Zimmer im zwölften Stock und genießen von hier oben zunächst die Aussicht auf die pulsierende Metropole. Nach den Strapazen der vergangenen Tage zieht es uns jetzt in die Einkaufstempel der Stadt. Shopping ist angesagt.

Am Abend lockt uns das Casino des New York New York. Die Ausmaße sind wirklich gigantisch. Man kann sich hier ohne Probleme tagelang aufhalten, für alles ist gesorgt. Vielleicht irrt der eine oder andere auch Ewigkeiten durch die gedimmte Casinowelt – man kann sich doch recht schnell in den riesigen Spieler-Katakomben verlaufen. Wir versuchen unser Glück am Einarmigen Banditen und es läuft anfangs auch ganz gut. So gut, dass wir schon von einer sorgenfreien Zukunft auf den Bahamas träumen. Am Ende gewinnt aber natürlich das Casino. Immerhin stoßen wir hier auf die heißen Mädels der TV-Show “The Bachlorette” –  eine nette Abwechslung in diesem Zocker-Moloch.

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