USA – Tag 2 – Fahrt über den Hoover Dam

Über den Hoover Dam zum Grand Canyon

Der Hoover Dam ist der größte Stausee der USA

Dieser Tag fängt an, wie jeder ordentliche Tag in den USA anzufangen hat: mit einem deftigen Frühstück bei McDonald’s. Während wir unsere Eier genießen, schrubbt ein als Ronald McDonald verkleideter Angestellter den Boden. Frühstücken in den USA ist so eine Sache. Wer frische Croissants und guten Kaffee liebt, wird schwer enttäuscht sein – Fastfood am Morgen ist nicht jedermanns Sache. Gesättigt machen wir uns auf in Richtung Hoover Dam (GPS N 36 00.974, W 114 44.237 – Google Maps), benannt nach dem 31. Präsidenten der USA Herbert Clark Hoover. Nach einem kritischen Blick des Sheriffs dürfen wir mit unserem weißen Riesen passieren. Er ist schon wirklich beeindruckend, dieser Betonklopps mitten in der Wüste. Die Staumauer ist 221 Meter hoch und staut den Lake Mead auf, dessen Wasserspiegel in den vergangenen Jahren aber stark zurückging. Der Hoover Dam ist aber nichts im Vergleich zu dem, was uns heute noch erwartet.

Die Staumauer des Hoover Dam

Die Staumauer des Hoover Dam

Advertisements
Der Hoover Dam staut den Lake Mead

Der Hoover Dam staut den Lake Mead

Der Grand Canyon ist das erste Highlight unserer USA-Reise

Wir fahren stundenland auf dem Highway durch die Prärie – vorbei an Kojoten, merkwürdigen Einsiedlern und sogar an einem Geisterfahrer, der mich ebenso verwundert anschaut wie ich ihn. Endlich erreichen wir den Grand Canyon. Von Las Vegas aus sind es rund 280 Meilen bis zum Besucherzentrum auf der Südseite des Grand Canyon (GPS: N 36 03.445, W 112 06.516 – Google Maps), dem sogenannten South Rim. Aufgrund einiger Restriktionen, was den Individualverkehr angeht (hallo, wir sind in den USA!), erhaschen wir den ersten Blick in die riesige Schlucht aber erst nach zwei Stunden. Vorher müssen das Auto geparkt und Informationen zu den Busverbindungen im Nationalpark eingeholt werden.

Der Blick in den Grand Canyon verschlägt uns regelrecht den Atem! Klar, wir haben den Grand Canyon schon oft auf Fotos und im Fernsehen gesehen, aber diese riesige Schlucht mit eigenen Augen zu erblicken ist noch einmal etwas völlig anderes. Den Sonnenuntergang wollen wir am Hopi Point, einem berühmten Aussichtspunkt am Grand Canyon, genießen. Wir sind gut gerüstet – denken wird zumindest. Während es am Tag noch unerträglich heiß ist, fallen die Temperaturen am Abend empfindlich ab. Bekleidet sind wir nur mit T-Shirt und einer winddichten, aber dünnen Trekking-Jacke. Für 7.000 Fuß Höhe ist das definitiv zu wenig. Wir frieren fürchterlich und machen drei Kreuze, als der Shuttlebus endlich kommt.

Man kennt die Bilder, den Grand Canyon aber mit eigenen Augen zu sehen ist atemberaubend

Man kennt die Bilder, den Grand Canyon aber mit eigenen Augen zu sehen ist atemberaubend

Langsam senkt sich die Sonne über dem Grand Canyon

Langsam senkt sich die Sonne über dem Grand Canyon

Sonnenuntergang am Grand Canyon

Sonnenuntergang am Grand Canyon

Zu unserem Hotel in Williams (GPS N 35 14.975, W 112 11.463 – Google Maps) müssen wir noch 100 Kilometer zurücklegen. Die Zimmer sind hier zwar billiger als in Tusayan (GPS N 35 58.315, W 112 07.625 – Google Maps) direkt am Grand Canyon Nationalpark, aber der weite Umweg lohnt nicht. Dank Jetlag bin ich leider am Ende meiner Kräfte und die Fahrt durch die Nacht wird zur Odyssee. Kurz vor dem Ziel blitzt es fürchterlich. Es ist ein grelles, blaues Licht. Da hat uns die Highway Patrol wohl bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt. Ein Strafzettel kam übrigens nie an.

Advertisements
Anzeige – Der Reiseführer zur Region
USA Südwesten mit ganz Kalifornien (Reiseführer)
Von Hans-R. Grundmann, Isabel Synnatschke
Preis: EUR 25,00
58 neu von EUR 25,002 gebraucht von EUR 25,00
Broschiertes Buch
Dieser Reiseführer, von denselben Autoren wie "USA, der ganze Westen", bezieht sich auf das Kerngebiet des USA-West-Tourismus. Neben ganz Kalifornien sind dies der südliche Teil Nevadas (mit Las Vegas), der Süden Utahs und Colorados sowie der Westen von New Mexico und ganz Arizona. In diesem Bereich befinden sich die meisten bekannten Nationalparks der USA und mit San Francisco, Los Angeles, San Diego, Las Vegas, Phoenix, Tucson und Santa Fe die attraktivsten Großstädte des Westens.
+++++ Kalifornien und den Südwesten der USA individuell entdecken:
- Ausführlichste Informationen für die Reiseplanung, zahlreiche Web-Empfehlungen, dichtes Routennetz, die besten Wanderwege, geprüfte Unterkunfts- und Campinghinweise.
- Jede Menge geldsparende Tipps, damit die USA-Reise erschwinglich bleibt.
- Kalifornien: Die Metropolen San Francisco, Los Angeles und San Diego; alle Naturparks.
- Nevada mit großem Sonderkapitel Las Vegas.
- Utahs Süden und Südwest-Colorado mit Amerikas Super-Nationalparks und vorkolumbischen Indianerzivilisationen.
- Arizona: Grand Canyon, Navajo-Hopi-Reservate, Sonnencities, Kaktus-Wälder und Wildwest.
- New Mexico: Pueblokultur und Kontrastlandschaften zwischen Hochgebirgen, schwarzer Lava und weißer Wüste. +++++ Ausstattung: 768 Seiten, komplett in Farbe, zahlreiche Fotos, ca. 68 Karten, Routenübersicht und Kartenschnitte in den Umschlagklappen, separate Straßenkarte USA-Südwesten, Register, Griffmarken.

Hier kommst du zum nächsten Tag unserer USA-Reise

Das könnte dich auch interessieren

 

 

Deine Meinung ist uns wichtig

Bist du auch schon durch den Südwesten der USA gereist? Was waren deine Highlights? Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen uns 🙂

Newsletter abonnieren & gewinnen

Begleite uns auf unseren Abenteuern rund um die Welt

Du willst nie mehr die spannendsten Reportagen und die besten Tipps rund ums Thema Fotografie verpassen? Dann melde dich zu unserem Newsletter an und hab jeden Monat die Chance, unser eBook “101 Fotografien und die Geschichte dahinter” zu gewinnen.

0 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *