USA – Tag 4 – Der Horseshoe Bend und die Mini-Wave

Der Horseshoe Bend zieht uns in seinen Bann…

… und die Mini-Wave ist eine Alternative zur echten Wave

Wir quälen uns um drei Uhr aus dem Bett, trotzen der eisigen Kälte und kämpfen uns zum Auto vor. Der Plan ist klar: Wir wollen der Wave, einem monumentalen Kunstwerk der Natur in Arizona, einen Besuch abstatten. Leider sind wir da nicht alleine. Die beschauliche Paria Contact Station, die wir um acht Uhr nach einer spektakulären Fahrt durch wahnwitzige Felsformationen erreichen, platzt aus allen Nähten. Am Ende entscheidet das Los darüber, wer morgen zur Wave wandern darf. Insgesamt werden heute zwölf Permits – zwei mehr als gewöhnlich – für die Wave vergeben. Das liegt daran, dass zwei Permit-Inhaber ihren Tripp kurzfristig abgesagt haben. An der obligatorischen Lotterie nehmen über 70 Leute teil. Leider haben wir kein Losglück. Zu allem Überfluss zieht sich der Himmel auch noch zu. Wir beschließen, unsere Planung komplett umzuwerfen und unsere eigene Wave zu finden.

Der Horseshoe Bend verschlägt uns den Atem

Vorher machen wir uns aber auf den Weg zum Horseshoe Bend. Wir lenken unseren rollenden Riesen auf einen Parkplatz südlich von Page (GPS: N 36 52.597, W 111 30.162 – Google Maps) und machen uns, ganz unamerikanisch, zu Fuß auf den Weg zum Horseshoe Bend. Die kurze Wanderung führt einen sandigen Hügel hinauf und wieder hinunter und ist völlig problemlos zu bewältigen. Allerdings darf man die Hitze nicht unterschätzen. Ein Liter Wasser und der Sonnenschutz gehören auf jeden Fall ins Gepäck. Beim ersten Anblick des Horseshoe Bend stockt uns der Atem, so schön ist es hier. Ich brauche erst einmal zehn Minuten, um das Ganze auf mich wirken zu lassen. Am Himmel tanzen die Wolken, während in rund 300 Metern Tiefe der Colorado River friedlich seine Bahnen zieht. Ich lege mich an den Rand und blicke nach unten. Ich erkenne einen Campingplatz und ein paar Boote, die den Colorado River hinabfahren.

Horseshoe Bend

Der Horseshoe Bend verschlägt uns den Atem

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Ausblick am Horseshoe Bend

Der Ausblick am Horseshoe Bend ist atemberaubend

Blick am Horseshoen Bend in die Tiefe

Ich blicke am Horseshoe Bend 300 Meter in die Tiefe

Pause am Horseshoe Bend

Natürlich muss man hier auch ein wenig chillen

Die Mini-Wave

Später fahren wir ein wenig durch die Gegend und halten mal hier und mal da. In der Nähe von Page werden wir doch tatsächlich fündig – wir entdecken eine Mini-Wave. Auch hier gibt es tolle Sandsteinformationen. Klar, das ist kein Vergleich zur richtigen Wave, aber wir sind zufrieden.

Auf dem Weg zur Mini-Wave

Auf dem Weg zur Mini-Wave

Mini-Wave

Wir haben sie gefunden: die Mini-Wave

Gebiet rund um die Mini-Wave

Das Gebiet rund um die Mini-Wave ist überaus beeindruckend

Sandstein mit markanten Rillen

Wie bei der echten Wave hat der Sandstein markante Rillen

Nicht weit entfernt ist der Wahweap Overlook – von hier aus genießen wir einen tollen Blick auf den Lake Powell.

Wahweap Overlook und Lake Powell

Vom Wahweap Overlook hat man einen tollen Blick über den Lake Powell

Die Toadstool Hoodoos

Wir haben aber noch lange nicht genug. Etwa 29 Meilen nordwestlich von Page, direkt am Highway 89, beginnt die Wanderung zu den Toadstool Hoodoos (GPS: N 37 06.057, W 111 52.409 – Google Maps). Am Trailhead warnt ein Schild vor Mountain Lions – also Pumas. Obwohl Pumas nicht zu den Großkatzen zählen, sind Pumas mächtige Raubtiere, die einem Menschen sehr gefährlich werden können. Es geht durch ein ausgetrocknetes Flußbett, der Weg ist nicht zu verfehlen. Nach 20 Minuten erreichen wir die ersten Hoodoos – das sind auch die beeindruckendsten in dem Gebiet. Hier umzukehren wäre aber ein Fehler. Es lohnt sich, das gesamte Gebiet genauer zu erkunden. Dafür sollte man ein bis zwei Stunden einplanen. Orientiert man sich etwa nach Westen beziehungsweise nach links, erreicht man nach einem kurzen Fußweg noch eine ganze Reihe weiterer Hoodoos.

Wanderung zu den Toadstool Hoodoos

Die Wanderung zu den Toadstool Hoodoos beginnt in den Badlands

Gebiet der Toadstool Hoodoos

Weit und breit ist kein Mensch zu sehen

toadstool-hoodoos-usa

Wir erreichen die Toadstool Hoodoos

Der bekannteste der Toadstool Hoodoos

Im Hintergrund ist der bekannteste der Toadstool Hoodoos

Toadstool Hoodoos

Wie lange der Hoodoo wohl seine Mütze noch trägt?

Toadstool Hoodoos

Es lohnt sich, das Gebiet der Toadstool Hoodoos ein wenig zu erkunden

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Toadstool Hoodoos

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Der Horseshoe Bend im Abendlicht

Am Abend mache ich mich noch einmal alleine auf den Weg zum Horseshoe Bend. Während ich mich noch einmal auf den Weg mache, strömen mir schon die Menschenmassen entgegen. Am Abend bin ich hier fast völlig alleine und genieße einen spektakulären Sonnenuntergang.

Der Horseshoe Bend im Licht der untergehenden Sonne

Der Horseshoe Bend im Licht der untergehenden Sonne

Im Hotel stellen wir leider fest, dass wir in einem Raucherzimmer untergebracht sind. Der Gestank ist wirklich kaum auszuhalten, zudem lassen sich die Fenster nicht öffnen. Ich mache mich noch einmal auf den Weg nach Page und besorge im Supermarkt einen Schraubenzieher. Mit offenem Fenster lässt es sich zumindest halbwegs aushalten.

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