USA – Tag 5 – Vom Lower Antelope Canyon zum Alstrom Point

Magische Lichtspiele im Lower Antelope Canyon

Der Lower Antelope Canyon begeistert mit seinen Formen und Farben

Geweckt vom herrlichen Sonnenschein machen wir uns zeitig auf den Weg zum Lower Antelope Canyon, einem farbenprächtigen Slot-Canyon in Arizona in der Nähe von Page. Der Lower Antelope Canyon liegt auf Indianergebiet und ist nicht frei zugänglich. Am Kassenhäuschen warten schon ein paar Leute, aber so voll, wie wir es uns vorgestellt hatten, ist es zum Glück nicht. Ich bekomme mit meiner Ausrüstung einen Fotografen-Pass, mit dem ich länger als gewöhnlich im Lower Antelope Canyon bleiben darf. Nach einem kurzen Fußweg durch ein ausgetrocknetes Wash klettern wir in eine schmale Spalte. Wir tauchen ab in eine unwirkliche Welt. Vor uns tun sich atemberaubende Formen und Farben auf. Unser Guide Sam zeigt uns die besten Locations. Wir schütteln Sam aber schnell ab und ziehen von nun an alleine durch den Lower Antelope Canyon. Die Fotos, die hier entstehen, sind absolut atemberaubend. Besonders beeindruckt sind wir von den sogenannten Lightbeams, die immer nur für wenige Minuten entstehen, wenn die Sonne in den engen Slotcanyon fällt.

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Antelope Canyon

Platzangst sollte man im Antelope Canyon nicht haben

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Antelope Canyon

Wohin man auch schaut entdeckt man abgefahrene Formen und Farben in dem Canyon

Skyflake aka "Windy Lady" im Lower Antelope Canyon

Skyflake aka “Windy Lady” im Lower Antelope Canyon

Skyflake von der anderen Seite

Skyflake von der anderen Seite

Antelope Canyon

Für Fotografen ist der Slotcanyon ein Paradies

Licht- und Schattenspiele im Lower Antelope Canyon

Die Licht- und Schattenspiele im Lower Antelope Canyon sind einmalig

Antelope Canyon

Hier eine etwas breitere Passage im Antelope Canyon

Lightbeam im Lower Antelope Canyon

Einer der seltenen Lightbeams im Lower Antelope Canyon

Lightbeam im Antelope Canyon

Dieser Lightbeam hier ist nicht ganz so spektakulär

Wir haben gut zwei Stunden Zeit, um den Lower Antelope Canyon zu erkunden. Das reicht aus, um sich eine Staublunge zu holen. Am Ende des Canyons ist eine große Metallleiter angebracht, die uns wieder ans Tageslicht bringt.

Leiter im Antelope Canyon

Am Ende des Antelope Canyon geht es über diese Stahlleiter wieder nach oben ans Tageslicht

 

In allen Slotcanyons gilt höchste Vorsicht! Flashfloods können hier zur tödlichen Gefahr werden. Checkt bitte immer die Wetterlage, bevor ihr in einen Slotcanyon steigt. Auch Unwetter in großer Entfernung können zum Verhängnis werden. Was eine Flashflood anrichten kann, haben wir selbst in der Wave erlebt.

Hier gibt es das Video zu einer Flashflood

Abstecher zur Glen Canyon National Recreation Area

Nach diesem fantastischen Abstecher in die Unterwelt Arizonas machen wir uns auf den Weg zur Glen Canyon National Recreation Area. Auf dem Weg passieren wir die 1927/28 erbaute Navajo Bridge (GPS: N 36 48.989, W 111 37.783 – Google Maps), die uns über den Marble Canyon führt.

Navajo Bridge

Die Navajo Bridge war zu ihrer Bauzeit ein Meisterwerk der Technik

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Marble Canyon

Die Navajo Bridge führt über den Marble Canyon

In der Glen Canyon National Recreation Area erwartet uns unter anderem ein riesiger Balanced Rock, der ein tolles Fotomotiv abgibt. Der Spot liegt direkt an der Lees Ferry Road (GPS: N 36 50.484, W 111 37.902 – Google Maps). Für eine längere Wanderung ist es zur Mittagszeit aber viel zu heiß. Wir halten es nie mehr als ein paar Minuten in der brütenden Hitze aus, dann flüchten wir wieder ins klimatisierte Auto.

Truck auf dem Highway im Südwesten

Der Südwesten, wie im Bilderbuch

Glen Canyon National Recreation Area

Die Hitze ist hier am Tag in der Glen Canyon National Recreation Area kaum auszuhalten

Balanced Rock in der Glen Canyon National Recreation Area

Balanced Rock in der Glen Canyon National Recreation Area

Der Alstrom Point im schönsten Abendlicht

Am Abend brechen wir auf zum Alstrom Point auf, einem Geheimtipp abseits der bekannten Touristenziele. Die Daten: 25 Meilen Schotterpiste – 280 PS – 4 WD – ein Mann und ein Ziel. Die Strecke beginnt im kleinen Wüstenkaff Big Water und ist anfangs gut zu fahren. Es geht immer geradeaus über eine breite Schotterpiste. Je weiter wird aber vordringen, desto wackeliger wird die Fahrt. Natürlich passieren wir auch die Moon Butte – ein wenig bekannter, aber absolut lohnender Fotospot (GPS: N 37 07.997, W 111 25.605 – Google Maps).

Moon Butte auf dem Weg zum Alstrom Point

Die Moon Butte ist ein lohnendes Fotomotiv auf dem Weg zum Alstrom Point

Rund um die Moon Butte

Auch rund im die Moon Butte gibt es einiges zu entdecken

Die letzten Meilen zum Alstrom Point (GPS: N 37 03.584, W 111 21.850 – Google Maps) haben es dann richtig in sich. Von einem großen Plateau aus führt die Strecke einen sandigen Hügel nach oben. Dank des Vierradantriebs mit Geländeuntersetzung ist das aber überhaupt kein Problem. Es geht weiter über riesige Steinplatten und große Felsbrocken. Die Route ist mittlerweile nur noch zu erahnen. An einigen Stellen werden wir selbst bei Schritttempo ordentlich durchgeschüttelt. Zu allem Überfluss stürzen sich auch noch tausende ausgehungerte Mücken auf uns, sobald wir unseren schützenden Stahlkoloss verlassen. Trotz aller Widrigkeiten erreichen wir den Alstrom Point nach gut zwei Stunden Fahrt, gerechnet ab Page. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen. Außerdem haben wir einen unbeschreiblich schönen Blick auf den Lake Powell. Am Himmel haben sich inzwischen auch einige dicke Wolken zusammengezogen – Fotografenherz, was willst du mehr.

Lake Powell

Der Lake Powell kommt in Sicht. Ohne 4WD geht ab hier nichts mehr

Sonnenuntergang am Alstrom Point

Sonnenuntergang am Alstrom Point

Dramatisches Wolkenspiel am Alstrom Point

Das Wetter ist uns hold und beschert uns ein dramatisches Wolkenspiel am Alstrom Point

Wir bleiben eine gefühlte Ewigkeit hier oben am Alstrom Point. Erst tief in der Nacht machen wir uns auf den Rückweg nach Page. Ich schalte den Turbo ein und lasse die Wüste beben – ganz im Stile von Mad Max. Unser V6 schnurrt wie ein Kätzchen und brettert ohne Murren auch die steilsten Berge mit Karacho hoch – dem Tiger im Tank sei Dank!

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