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Deutschlands höchste Berge: Wanderung auf den Biberkopf (2599m)

Der Biberkopf: Deutschlands sechsthöchster Berg

Eine Traumwanderung mit grandiosen Aus- und Fernblicken

Wir starten pünktlich um fünf Uhr in der Früh. Mit dabei ist mein alter Bergkumpane Maik von Bergpixel. Von München aus fahren wir mit dem Auto gut zwei Stunden bis nach Oberstdorf im Allgäu. Hier beginnen wir unsere Wanderung auf den Biberkopf. Mit 2.599 Metern ist der Biberkopf Deutschlands sechsthöchster Berg. Der Biberkopf liegt im Hauptkamm der Allgäuer Alpen auf der Grenze von Bayern und Tirol. Der Biberkopf wird immer wieder als südlichster Punkt Deutschlands bezeichnet. Das ist allerdings nicht ganz korrekt. Das rund vier Kilometer entfernte Haldenwanger Eck liegt noch einen Ticken südlicher. Das macht aber nichts: Der Biberkopf ist auf jeden Fall der südlichste der zehn höchsten Berge Deutschlands.

Deutschlands zehn höchste Berge

Die Wanderung auf den Biberkopf gehört zu unserem Projekt “Die zehn höchsten Berge Deutschlands“. Der Plan ist, die zehn höchsten Berge Deutschlands zu besteigen.

deutschlands-hochste-berge

Die zehn höchsten Berge Deutschlands sind die Zugspitze (2.962m), der Hochwanner (2.744m), der Watzmann (2.713m), die Leutascher Dreitorspitze (2.682), der Hochkalter (2.607m), der Biberkopf (2.599m), der Große Hundstod (2.593m), der Hochvogel (2.592m), die Östliche Karwendelspitze (2.538m) und die Hocheisspitze (2.523m).

 

Start an der Fellhornbahn

Vom Parkplatz der Fellhornbahn (GPS: N 47 21.118, E 10 15.999 – Google Maps) starten wir nach Süden. Es ist noch empfindlich kalt. Das Thermometer zeigt acht Grad. Kurz hinter dem Parkplatz weist ein Wegweiser auch schon in Richtung Rappenseehütte. Wir folgen dem breiten Wanderweg vorbei an grünen Wiesen und weidenden Kühen. Die Gipfel ringsum erstrahlen im Licht der ersten Sonnenstrahlen. Schon bald geht es in den Wald und der Weg zieht erstmals leicht an. Nach einer Stunde erreichen wir den Berggasthof Einödsbach. Die kleine Siedlung Einödsbach wirbt damit, der südlichste Ort Deutschlands zu sein. Im Gasthof sitzen auch schon die ersten Gäste im Frühstücksraum. Einödsbach liegt unterhalb der Bergruppe Trettachspitze, Mädelegabel und Hochfrottspitze und ist damit ein beliebter Ausgangspunkt für viele Wanderungen in der Region. Uns bleibt aber keine Zeit, zum Biberkopf-Gipfel ist es noch ein ganzes Stück.

Wanderweg Richtung Biberkopf

Wir starten am Morgen in Richtung Biberkopf

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Wanderung durchs Oytal im Allgäu

Das idyllische Oytal ist ein Traum für Wanderer

Vorbei an Schneck, Himmelhorn, den Höfats und den Wilden

Schneck, Himmelhorn, Höfats und die Wilden – große Namen für Bergfreunde. Wer durchs Oytal wandert, kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, so großartig ist die Kulisse. Unser Plan ist, vom Ausgangspunkt in Oberstdorf (GPS N 47 24.235, E 10 17.329 – Google Maps) durchs Oytal zu wandern und dann zum 2.224 Meter hohen Nebelhorn aufzusteigen. Aber es kommt wieder einmal alles anders.

Wir brechen zeitig in Oberstdorf auf. Es geht anfangs durch den Wald, der noch ein wenig Schatten spendet. Schon bald stoßen wir auf einen breiten Asphaltweg, der uns immer weiter ins Oytal führt. Am Himmel ist kein Wölkchen zu sehen und die Sonne brennt gnadenlos. Links und rechts des Tals ragen die Allgäuer Alpen in den Himmel. Mit uns sind zahlreiche andere Wanderer und viele Radfahrer unterwegs, die die atemberaubende Landschaft genießen wollen. In den Bergen liegt Anfang Juni noch jede Menge Schnee. Dank der sommerlichen Temperaturen stürzt überall Schmelzwasser die steilen Bergwände in die Tiefe – ohne die Wasserfälle wäre es wohl nur halb so schön.

Straße in das Oytal

Hier beginnt unsere Wanderung durch das Oytal

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Wanderung auf den Hauchenberg (1242m) und zum „Alpkönig-Blick“

Der Aussichtsberg Hauchenberg

Das Highlight der Wanderung zum Hauchenberg ist der Aussichtsturm „Alpkönig-Blick“

Unser Flieger aus Kreta landet gegen Mittag am Flughafen Memmingen. Nachdem das Wetter in Deutschland in den vergangenen Tagen wirklich schlecht war – es gab sogar Neuschnee -, scheint heute die Sonne. Der Tag ist noch jung und die Sonne scheint – also nichts wie los in die Berge. Wir suchen eine leichte Wanderung in der Nähe und werden mit dem Hauchenberg fündig. Vom Flughafen sind es zwar noch 50 Minuten mit dem Auto bis zum Parkplatz in Missen (GPS N 47 36.086, E 10 08.015 – Google Maps), aber inzwischen wird es ja erst recht spät dunkel.

Wir folgen dem Oberallgäuer Rundwanderweg. Die Route führt uns anfangs auf der Straße durch den kleinen Ort an der höchstgelegenen Gärtnerei Deutschlands und an Bauernhäuser vorbei, bevor wir in den Wald eintauchen. Hier folgen wir einem Forstweg bis zu einer Lichtung, von der aus man schon einen tollen Blick auf die umliegenden Berge genießt. Jetzt wird es etwas steiler. Auf dem zum Teil noch verschneiten und matschigen Pfad muss man schon ein wenig aufpassen, um nicht auszurutschen.

Schon am Anfang der Wanderung gibt es immer wieder tolle Ausblicke

Schon am Anfang der Wanderung gibt es immer wieder tolle Ausblicke

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