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USA – Tag 11 – Wanderung zur False Kiva (Canyonlands Nationalpark)

Die False Kiva im Canyonlands Nationalpark

Nach den gestrigen Strapazen sind wir heute Morgen ziemlich am Ende – und so lassen wir den Sonnenaufgang in den Bisti Badlands ausfallen. Auf dem Weg nach Moab gibt’s im Auto Emerald’s Breakfast on the go! – ein leckerer Mix aus Nüssen und Cerealien – und dazu einen Kakao aus dem Kühlregal. Unser Ziel, den Arches Nationalpark, erreichen wir gegen Mittag. Viel Zeit bleibt also nicht, schließlich haben wir hier nur einen Tag eingeplant. So stürmen wir in der brütenden Mittagshitze von Arch zu Arch. Neben dem Balanced Rock dürfen natürlich auch die Windows-Sektion und der Double Arch nicht fehlen, bevor wir zum Wahrzeichen Utahs, dem Delicate Arch, aufbrechen.

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USA – Tag 5 – Wanderung im Fiery Furnace (Arches Nationalpark)

Das Labyrinth im Fiery Furnace

Im Fiery Furnace – dem glühenden Ofen – im Arches Nationalpark ist Vorsicht geboten

Ich starte am Morgen in den Arches Nationalpark in Utah. Da gibt es dieses eine Bild, das mich so fasziniert. Ich habe die Stelle, an der man hochklettern muss, bislang noch nie zuvor ausfindig machen können. Dabei ist es gar nicht schwer, nur manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht. So ist es mir wohl früher ergangen. Dieses Mal läuft es besser. Ich durchschreite den riesigen Torbogen und auf der anderen Seite geht es ein paar Meter weit nach oben. Von hier aus hat man einen fabelhaften Blick auf die Windows. Ich lerne hier auch ein paar nette Deutsche kennen – an dieser Stelle einen Gruß an Mark & Friends. Lange Zeit sieht es so aus, als würde die Sonne es nicht durch die dicke Wolkendecke schaffen. Doch dann kämpfen sich die Sonnenstrahlen durch und lassen die Windows erstrahlen.

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USA – Tag 3 – Devils Garden im Arches Nationalpark

Devils Garden: der Garten des Teufels

Ohne Fleiß kein Preis: Der Devils Garden im Arches Nationalpark muss zu Fuß erkundet werden

In den vergangenen zwei Jahren habe ich es aus Zeitgründen nie geschafft, den Devils Garden im Arches Nationalpark zu bezwingen. Es geht noch weit vor Sonnenaufgang los. Nach einem kurzen Abstecher zum Broken Arch mache ich mich auf den Weg zum Double O Arch, der mehr oder weniger am Ende des Devils-Garden-Trails liegt. Im Grunde ist die Strecke gut zu laufen, ein paar Mal ist es allerdings ein wenig “tricky”. Aber kein Grund zur Sorge. Mehr als in die Tiefe stürzen kann man auch hier nicht. 

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USA – Tag 2 – Der Tower Arch im Arches Nationalpark

Der Tower Arch – ein echter Geheimtipp

Dank Jetlag wälze ich mich schon nach wenigen stunden Schlaf hellwach im Bett. Heute steht ein hartes Stück Arbeit bevor: Meine Route führt mich 460 Meilen nach Moab. Die meiste Zeit davon geradeaus. Leider fährt mein Auto nicht alleine, sonst hätte ich getrost eine Runde schlafen können. Immerhin kann ich mich so intensiv mit der Bedienung des Radios, des Bordcomputers und der Klimaanlage beschäftigen. Während der acht Stunden Fahrt entdecke ich viele Gimmicks, die wohl sonst keiner kennt.

Endlich nähere ich mich Moab, doch der Himmel zieht bedrohlich zu. Das kommt mir bekannt vor. Im letzten Jahr goss es während meines Moab-Aufenthalts wie aus Kübeln. Diesmal habe ich Glück und am Ende gewinnt die Sonne den Kampf um die Vorherrschaft am Himmel. Beste Voraussetzungen also, dem Tower Arch einen Besuch abzustatten. Nach einigen Meilen feinster Waschbrettpiste erreiche ich den Trailhead. Wie nicht anders zu erwarten war, ist weit und breit kein Mensch. Umso besser, so kann ich mich am Tower Arch richtig austoben.

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USA – Tag 13 – Wanderung zur False Kiva

Wanderung zur False Kiva im Canyonlands Nationalpark

Die False Kiva – ein atemberaubender Fotospot

In tiefster Dunkelheit brechen wir auf. Unser Ziel ist heute Morgen wieder der Arches Nationalpark genauer gesagt der wenig bekannte Tower Arch. Doch heftiges Wetterleuchten weckt ernste Zweifel an dem Vorhaben. Die Dirtroad zum Trailhead der Wanderung zum Tower Arch wird bei starkem Regen unpassierbar. Unsere Entscheidung, auf asphaltierten Straßen zu bleiben, ist goldrichtig. Wir stehen zwar schon an der Abfahrt zum Tower Arch, kehren aber um. Wenig später prasseln dicke Regentropfen von Himmel. Die staubige Waschbrettpiste zum Tower Arch wäre wohl zur Falle geworden. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zurück ins Motel zu fahren und abzuwarten. Gegen Mittag strömt es immer noch wie aus Kübeln. Wir schmieden bereits Pläne, früher als geplant nach Las Vegas aufzubrechen. Doch der Wetterbericht stimmt uns um. Im nur wenige Meilen entfernten Canyonlands Nationalpark soll tatsächlich die Sonne scheinen. Wir können es kaum glauben. Mit etwas Glück stehen wir heute Abend also noch an der sagenumwobenen False Kiva. Die False Kiva war wohl ein religiöser Ort der Ureinwohner so genau weiß das heute aber keiner mehr. Auf alle Fälle zieht die False Kiva jeden in ihren Bann.
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