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Blogparade Ironblogger: blau-weiße Himmelspracht in Nepal

Blogparade Ironblogger München im April 2017

weiß – blau / blau – weiß

“Weiß-blau / blau-weiß” lautet das diesjährige Thema der Blogparade der Ironblogger München. Als ich damals von der neuen Blogparade gelesen hatte, war mir sofort klar: “Da machste mit!” Ohne zu zögern hatte ich mich in das Formular der Ironblogger eingetragen, ohne alles zu lesen. Den winzigen Zusatz “weiß-blau” oder “blau-weiß”, wie man eben möchte, hatte ich schlicht überlesen. Damals war mir klar: Da sind wir frisch aus Nepal zurück und da kann ich doch im Rahmen der Blogparade ein paar tolle Nepal-Fotos zeigen. Mein geschätzter Blogger-Kollege Markus Pflugblatt, der sich dem Thema hier angenommen hat, vermutete bereits ganz richtig: “Für  morgen freue ich mich im Rahmen der Blogparade auf tolle Fotos der Phototravellers Biggi und Flo, da gibt’s was auf die Augen.” Tja, und so kurz vor Schluss lese ich da was von weiß-blau / blau weiß. Alle meine Pläne, einen tollen Bericht über unsere jüngste Nepal-Reise in die Wagschale zu werfen, brachen wie ein Kartenhaus vor meinen Augen zusammen.

Dr. Google im Einsatz

Dr. Google musste ran. Was passiert denn eigentlich, wenn man blau-weiß – ich entschied mich für diese Variante – in Zusammenhang mit Nepal in die Suchmaske eingebe? Als erstes stieß ich auf Teppiche. Teppiche? Ne, das ist ganz sicher nicht mein Thema. Überhaupt haben wir auf unserer gesamten Reise keinen einzigen Teppich gesehen. Nepal-Teppiche, das ist wohl auch so ein Mythos, den man sich hier bei uns in Deutschland gerne erzählt. Ich glaube, kein Mensch in Nepal besitzt einen Teppich. Sollte jetzt jemand über Google auf der Suche nach Teppichen auf unserem Blog landen: Lasst es sein und legt das Geld lieber in eine schöne Reise an. Auch mit Webarbeiten und Wollmützen haben wir nicht so viel am Hut (ihr bemerkt den Kalauer, oder?). Gebetsfahnen spuckt die Suchmaschine noch aus. Da haben wir sogar einige mitgebracht – aber wollen die Leute hier wirklich etwas über nepalesische Gebetsfahnen lesen, die im Übrigen auch noch die Farben gelb, rot und grün haben? Auf Seite zwei geht’s weiter mit… Ach herrje, die Seite zwei bei Google, lassen wir das. 

Aber für alle, die ernsthaft auf der Suche nach einem Nepal-Teppich sind, euch kann geholfen werden. Amazon hat da einige Angebote und wer über uns einkauft, tut uns wirklich was Gutes – also greift zu!

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Padma aus der THEKO® Kollektion ist ein handgearbeiteter Indo Nepal Teppich mit einem modernen Bordürenmuster und in mehreren edlen Farbvarianten erhältlich. Die Reliefstrukturen der Muster werden dabei von Hand in den dichten und festen Flor geschnitten. Das Material des Teppichs besteht aus 100% hochwertiger Schurwolle und lässt sich einfach pflegen. Durch das moderne und trotzdem klassische Bordürenmuster passt sich dieser Teppich in jeden Wohnstil ein. Wer Wert auf Natürlichkeit und Behaglichkeit legt, liegt mit dem Indo Nepal Teppich Padma goldrichtig. Machen auch Sie mehr aus Ihren Wohnräumen, verwöhnen Sie Ihre Sinne mit wohltuenden Farben und harmonischen Designs aus der THEKO® Kollektion.

teppichversand24 ist Mitglied im Verein CARE & FAIR - Teppichhandel gegen Kinderarbeit e.V.

Es hätte schlimmer kommen können

Im Grunde bin ich aber sehr dankbar, dass sich die Ironblogger für die Farbkombi blau-weiß entschieden haben und nicht etwa für pink-okka, rot-magenta (da denke ich immer an Manfred Krug und den verkorksten Telekom-Börsengang) oder türkis-neongelb. Blau-weiß wie der Himmel, das ist doch eine super Kombi. Blauen Himmel und Wolken, das hatten wir auf unserer Trekkingtour zum Everest Base Camp nun wirklich genug. Und wenn die Wolken mal fehlen, tut es auch ein schneebedeckter 8000er. In diesem Sinne: Viel Spaß mit ein paar blau-weißen Eindrücken aus Nepal. Und Markus hatte tatsächlich recht: Jetzt gibt’s was auf die Augen.

Blau-weiße Eindrücke aus Nepal

Thamserku

Der Thamserku thront über Namche Bazaar

Angestrahlter Gipfel

Sonnenaufgang in Nepals Bergwelt

Berggipfel in Wolken

Wolkenspiel in den Bergen

Sonnenuntergang in Nepal

Einer der seltenen Sonnenuntergänge wähend unserer Nepal-Reise

Gipfel in Wolken

Dramatisches Wolkenspiel in den Bergen

Sonnenaufgang Lhotse

Der Lhotse zum Sonnenaufgang

Gipfel in Wolken

Kurz vor Sonnenuntergang

Berggipfel Nepal

Nepals Bergwelt beeindruckt wirklich

Ich hätte euch hier gerne schon mehr Bilder gezeigt: Die Uhr zeigt aber 1:30 Uhr und ich will einfach nur noch ins Bett. Wer nicht genug bekommen kann von blau-weißen Gedankenergüssen, wird morgen fündig bei der Kollegin und Nepal-Liebhaberin Alexandra auf ihrem Reiseblog travelingtheworld72.de. Vielleicht geht’s ja hier gleich weiter mit Nepal. Viel Spaß.

 

 

Deine Meinung ist uns wichtig

Blau-weiß? Was fällt dir dazu ein? Wenn nichts, ist das auch okay. Wenn du aber einen schlauen Kommentar hast, dann immer gerne her damit – wir freuen uns 🙂

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Blogparade Sehenswürdigkeiten in Deutschland – das sind die Gewinner

Die Gewinner der Blogparade

Die Preise gehen an…

Unsere Blogparade Sehenswürdigkeiten in Deutschland erfreute sich wieder einmal großer Beliebtheit. Wir hatten gefragt: “Wenn ihr jemanden aus dem Ausland genau eine Sehenswürdigkeit in Deutschland empfehlen müsstet, welche wäre das?” Das ist angesichts der vielen tollen Orte in Deutschland keine leichte Frage – aber 32 Teilnehmer ließen sich davon nicht abschrecken und nahmen an unserer Blogparade teil. Natürlich gab es auch wieder einiges zu gewinnen – und hier sind die glücklichen Gewinner 🙂

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Bildbearbeitung: ja oder nein – und wenn ja, was ist erlaubt?

Streitthema Bildbearbeitung

Was ist überhaupt Bildbearbeitung und was ist erlaubt?

In Zeiten der digitalen Fotografie erregt das Thema Bildbearbeitung die Gemüter. Auch ich werde immer wieder gefragt, wie viel Zeit ich denn am PC verbringe, um so tolle Fotos zu zaubern. Die Antwort ist meist ernüchternd. In der Regel verschwende ich nicht mehr als fünf Minuten, um ein Bild komplett zu entwickeln. Jetzt muss ich aber doch etwas weiter ausholen. Was ist überhaupt Bildbearbeitung? Wie jeder gute Fotograf schieße ich meine Fotos im Rohformat – auf englisch Raw. Die „Rohdaten“ werden auch als „digitales Negativ“ bezeichnet, da die Bildinformationen im Rohzustand gespeichert werden. Du kennst sicher die diversen Einstellungen an der Kompaktknipse. Landschaft, Portrait, Strand etc. – hier passiert nichts anderes als eine interne Entwicklung deiner RAW-Datei in der Kamera. Nur, dass du auf das Ergebnis keinen Einfluss mehr nehmen kannst. Zudem gehen viele wichtige Bildinformationen im Jpg-Format für immer verloren.

Subway im Zion Nationalpark

Beim Thema Bildbearbeitung scheiden sich die Geister. Was ist erlaubt, was nicht? Dieses Foto der Subway in Utah wurde nur in Lightroom entwickelt – eine echte Bildbearbeitung fand nicht statt.

Bildbearbeitung zu analogen Zeiten

Genau wie in der analogen Fotografie muss auch ein digitales Negativ entwickelt werden, bevor ein fertiges Bild entsteht. In der analoge Zeit benötigte man dazu eine Dunkelkammer und Entwickler, Stoppbad, Fixierer, Netzmittel, demineralisiertes Wasser, eine Entwicklungsdose samt Filmspirale und ein Thermometer. Nicht zu vergessen, dass man natürlich auch bei der analogen Entwicklung Einfluss auf das Foto nehmen kann. Das fängt bei der Wahl des Films an und endet in der Dunkelkammer. Mit Pushen und Pullen etwa kann man Kontrast und Korn des Fotos beeinflussen. Beim Crossen wiederum entwickelst du deine Filme im falschen Entwickler. Das Ergebnis: Deine Fotos kommen in knalligen Farben daher, sind recht grobkörnig und besitzen meist einen hohen Kontrast.

In der analogen Fotografie fängt die Bildbearbeitung zudem schon viel früher an als bei der digitalen Fotografie. Mit einem Gelb-Filter, Gelb-Grün-Filter oder einem Blau-Filter kann man bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen bestimmte Farben heller oder dunkler machen. Im digitalen Zeitalter spielen eher Grau-, Grauverlaufs-, und Polfilter eine Rolle. Mit diesen drei Filtern erlangt man Effekte, die kein Bildbearbeitungsprogramm imitieren kann. Es gibt sogar Filter, mit denen man schon während der Aufnahme einen wenig spektakulären Sonnenuntergang eine unglaubliche Farbenpracht verleihen kann. Ein anderes Beispiel sind Dunstfilter, mit denen etwa völlig belanglose Bildelemente einfach in einem dichten Nebel verschwinden.

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Blogparade – Sehenswürdigkeiten in Deutschland

Sehenswürdigkeiten in Deutschland – das darf man auf keinen Fall verpassen

Die Blogparade mit den schönsten Sehenswürdigkeiten in Deutschland

Nach dem immensen Erfolg der vergangenen Blogparade “Die schönsten Urlaubsziele 2016” mit 40 Beiträgen legen wir mit dem Thema “Sehenswürdigkeiten in Deutschland” nach. Worum geht es? Wenn ihr jemanden aus dem Ausland genau eine Sehenswürdigkeit in Deutschland empfehlen müsstet, welche wäre das? Das kann alles sein. Ein Denkmal, ein Gebäude, ein Platz, ein Stadtviertel oder eine ganze Stadt, ein Fest, ein See, eine Insel, ein Nationalpark – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zugegeben, die Auswahl ist wirklich schwer, schließlich wimmelt es in Deutschland nur so von Sehenswürdigkeiten. Alleine in Deutschland sind 40 Stätten in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen. Dazu zählen das Wattenmeer, die Altstadt von Regensburg und die Hamburger Speicherstadt. Die komplette Liste findet ihr hier.

Unsere Top-Sehenswürdigkeit in Deutschland – das Berchtesgadener Land

Puh, die Auswahl ist wirklich schwierig. Eine Sehenswürdigkeit in einem Land mit 80 Millionen Einwohnern rauszupicken, das ist eine echte Herausforderung. Nach einigen schlaflosen Nächten haben wir uns für das Berchtesgadener Land mit dem Nationalpark Berchtesgaden entschieden. Kreisende Steinadler, hohe Berge, tiefe Täler und leuchtend-blauer Enzian – all das ist in Deutschlands einzigem Nationalpark in den Alpen zu finden. Das Wahrzeichen ist der 2.713 Meter hohe Watzmann, dessen beeindruckende Silhouette weit sichtbar ist. Für erfahrene Wanderer und Bergsteiger ist es ein Hochgenuss, die drei Watzmann-Hauptgipfel zu überschreiten und dabei weit über den Nationalpark Berchtesgaden und hinunter zum Königssee zu blicken.

Sehenswürdigkeiten in Deutschland Watzmann

Der Watzmann – Wahrzeichen für den Nationalpark Berchtesgaden. Für uns eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Deutschland

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Meine Leidenschaft: Reisen, Wandern, Fotografieren

Reisen, Wandern, Fotografieren – was kann es schöneres geben?

Die Antwort ist einfach: nichts

Die Ironblogger München fragen: Was ist für dich Leidenschaft? Für den einen ist es, mit dem Motorrad über eine kurvige Passstraße zu cruisen, andere sitzen stundenlang am Strand und zaubern beeindruckende Gemälde auf die Leinwand, wieder andere kennen nur eins: Reisen. Damit einher gehen, zumindest bei mir, lange Wandertouren durch die Natur und klar ist auch: Die Kamera darf dabei nie fehlen.

Meine Leidenschaft fürs Reisen wurde früh geweckt. Das habe ich sicher auch meinen Eltern zu verdanken. Schon als Teenager und Jugendlicher, also in den 90er Jahren, kam ich mit fremden Ländern und anderen Kulturen in Kontakt. Meine ersten Reisen führten nach Dänemark, Wales, Norwegen, Spanien, Malta – das mag heute in Zeiten der Billigflieger keinen mehr groß beeindrucken. Wenn du aber mit zwölf Jahren das erste Mal im Ausland bist, dort eine andere Sprache gesprochen und mit einer anderen Währung bezahlt wird und irgendwie alles ganz anders ist, als du es aus Westberlin kennst, dann spielt es keine Rolle, ob du jetzt in Frankreich, Slowenien oder Polen bist oder am anderen Ende der Welt. Damals wurde bei mir eine Flamme gezündet, die seitdem in meinem Herzen lodert und nicht mehr erlischt: Die Leidenschaft fürs Reisen.

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