Posts

Reisebericht USA – Tag 11 – Coral Pink Sand Dunes State Park

Bryce Canyon, Zion Nationalpark und Coral Pink Sand Dunes

Tolle Stimmung am Abend im Coral Pink Sand Dunes State Park

Die Nacht ist gewohnt kurz. Pünktlich zum Sonnenaufgang stehen wir schon wieder am Bryce Canyon, der uns nicht mehr loslässt. Zu so früher Stunde haben wir den Bryce Canyon fast für uns alleine – kein Vergleich zu der Stimmung, wenn hier am Tage hunderte Besucher umherflanieren. Das frühe Aufstehen hat sich defintiv gelohnt. Ich baue meine Kameraausrüstung ganz in der Nähe der Abbruchkante auf und warte gespannt auf das erste Sonnenlicht. Das morgendliche Shooting wird wieder einmal zur Geduldsprobe. Die Landschaft ist wirklich grandios, aber es ist wieder einmal bitterkalt. Kein Wunder: Wir befinden uns hier auf rund 2.500 Metern Höhe und das Wüstenklima trägt seinen Teil dazu bei, dass es hier in der Nacht und in den Morgenstunden empfindlich abkühlt – selbst im Sommer, wenn das Thermometer am Tag locker die 30-Grad-Marke sprengt. Diese extremen klimatischen Verhältnisse sind aber auch dafür mitverantwortlich, dass der Bryce Canyon genau so aussieht. Wir bleiben noch, bis die ersten Sonnenstrahlen die vielen bunten Steintürme anstrahlen. Dann retten wir uns aber ins Auto und drehen die Heizung erst voll auf.

Sonnenaufgang Bryce Canyon

Zum Sonnenaufgang leuchten die Farben im Bryce Canyon besonders schön

Read more

Bryce Canyon

USA – Tag 10 – Wanderung durch den Bryce Canyon

Abstecher in den Bryce Canyon Nationalpark

Farbige Felspyramiden bestimmen das Bild im Bryce Canyon

Heute lassen wir es relativ gemütlich angehen. Unser Wecker geht erst um sechs los und reißt uns aus dem Schlaf. Der Schlafentzug der vergangenen Tage macht sich schon bemerkbar, aber noch sind wir bester Laune. Kein Wunder, schließlich geht es heute in den Bryce Canyon. Der Nationalpark in Utah (GPS: N 37 37.410, W 112 10.039 – Google Maps) ist vor allem wegen der unzähligen farbigen Felspyramiden, den sogenannten Hoodoos, bekannt. Der Bryce Canyon verdankt seinen Namen dem Siedler Ebenezer Bryce, der sich dort um 1875 niederließ. 1924 wurde das Gebiet zum National Monument und vier Jahre später zum Nationalpark erklärt. Mit weit über einer Million Besucher im Jahr ist der Bryce Canyon, der auf 2.400 bis 2.700 Metern Höhe liegt, einer der beliebtesten Nationalparks in den USA.

Von unserem Motel in Richfield brauchen wir rund zwei Stunden mit dem Auto zum Bryce Canyon. Auf dem Weg machen wir in der Nähe von Panguitch an einigen verlassenen Häusern Halt. Alte verfallene Ruinen sind hier in der Gegend nichts Ungewöhnliches, aber ein bißchen unheimlich ist es ja schon. Doch wer glaubt schon an Geister.

Verlassenes Haus in Utah

In diesem verlassenen Haus wohnt schon lange niemand mehr

Read more