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Foto der Woche 41/16 – Chesler Park

Foto der Woche

Chesler Park – Utah

Der Chesler Park im Canyonlands Nationalpark in Utah ist in seiner Form einzigartig auf der Welt. Überall ragen riesige Sandsteintürme steil in den Himmel und alle schimmert rot und orange. Obwohl die Landschaft im Chesler Park einmalig ist, kann man hier noch den ganzen Tag mehr oder weniger in Ruhe verbringen. Um den Chesler Park zu erreichen, müssen nämlich die Wanderschuhe angeschnallt werden. Gerade im Sommer ist so eine Tour bei den Temperaturen im Südwesten der USA doch recht mühsam. Das Bild entstand mit einem Ultraweitwinkelobjektiv, um die markanten Felsen im Vordergrund noch voll abzulichten. Aber auch mit einem Teleobjektiv gelingen hier im Chesler Park ganz hervorragende Bilder. Dazu darf es allerdings nicht diesig sein. Im Hochsommer ist dieses Unterfangen also recht schwierig.

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Chesler Park

Das Foto der Woche entstand im Chesler Park im Canyonlands Nationalpark in Utah

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Den Einsatz von Filtern und den richtigen Umgang mit der Kamera zeige ich euch regelmäßig bei meinen Fotokursen. Welches Zubehör du für deine Kamera benötigst, verrate ich in diesem Beitrag. Du hast noch gar keine Kamera? Auch hier habe ich ein paar Tipps zusammengestellt.

USA – Tag 12 – Long Way

Schon lange vor Sonnenaufgang stehen wir am Mesa Arch – wie zu erwarten sind wir hier nicht alleine. Trotz so früher Stunde tummeln sich zahlreiche Fotografen an dem allseits beliebten und leicht zugänglichen Spot. Ein Reisebus lädt schließlich sogar einen ganzen Trupp chinesischer Touristen ab. Mit der Ruhe ist es spätestens jetzt vorbei. Als sich ein Schweizer Hobby-Fotograf mit seiner Kompaktkamera unentwegt ins Bild der Profis drängelt, wird es sogar ziemlich bissig.

Warum der ganze Aufwand? Die aufgehende Morgensonne taucht die Landschaft in magisches Licht und lässt den Mesa Arch in den grellsten Orangetönen leuchten. Wir kommen mit einem Fotografen ins Gespräch, der mit einer Panoramakamera die ganze Szenerie einfängt. Rund 8.000 Dollar hat ihn der Nachbau des Gehäuses gekostet – bei den Objektiven setzt er ausschließlich auf Gläser aus dem Hause Carl Zeiss. Leider mag er nicht viel über sich verraten, außer, dass er einmal im Jahr mit seinem Fotokurs eine Exkursion durch den Südwesten der USA veranstaltet.

Mesa Arch

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USA – Tag 11 – False Kiva

Nach den gestrigen Strapazen sind wir heute Morgen ziemlich am Ende – und so lassen wir den Sonnenaufgang in den Bisti Badlands ausfallen. Auf dem Weg nach Moab gibt’s im Auto Emerald’s Breakfast on the go! – ein leckerer Mix aus Nüssen und Cerealien – und dazu einen Kakao aus dem Kühlregal. Unser Ziel, den Arches Nationalpark, erreichen wir gegen Mittag. Viel Zeit bleibt also nicht, schließlich haben wir hier nur einen Tag eingeplant. So stürmen wir in der brütenden Mittagshitze von Arch zu Arch. Neben dem Balanced Rock dürfen natürlich auch die Windows-Sektion und der Double Arch nicht fehlen, bevor wir zum Wahrzeichen Utahs, dem Delicate Arch, aufbrechen.

Arches Nationalpark Windows-Sektion

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USA – Tag 7 – Der Joint Trail im Needles District

Völlig alleine auf dem Joint Trail

Der einsame Joint Trail im Canyonlands Nationalpark in Utah ist ein Highlight im Südwesten der USA

“Verdammt!”, denke ich. Hätte ich in Las Vegas doch bloß die 16 Dollar beim Handelsriesen Wal Mart in die Iso-Matte investiert. Ich war damals der festen Überzeugung, 16 Dollar sind viel zu viel und auf dem Weg werde ich noch günstiger zum Zug kommen. Da habe ich mich gewaltig geirrt. Jetzt brauche ich eine Iso-Matte und stehe ohne da – und in Monticello finde ich kein Geschäft, das Iso-Matten anbietet. Mir bleibt also nichts anderes übrig, als den langen Weg nach Moab anzutreten. In der Wüstenmetropole werde ich schnell fündig, schließlich ist Moab ein wahres Eldorado für Outdoorfans und Abenteurer. Statt 16 Dollar in Las Vegas zahle ich hier aber 25 Dollar.

Jetzt rennt mir die Zeit davon. Auf dem Plan steht heute der Joint Trail. Mit meiner Iso-Matte mache ich mich auf in Richtung Needles District im Canyonlands Nationalpark. Wie gestern schon stelle ich den Wagen am Parkplatz und Trailhead am Elephant Hill ab. Die ersten fünf Kilometer der Wanderung bis zum Chesler Overlook absolviere ich in rund einer Stunde. Auf dem Trail begegne ich einigen anderen Wanderern, heute scheint hier recht viel los zu sein. Das ändert sich aber schnell. Im Cheslerpark bin ich ganz auf mich gestellt, lediglich ein junges Pärchen kommt mir entgegen. Einen Teil der Wanderung bin ich gestern schon auf dem Rückweg vom Druid Arch gelaufen. Ein schmaler Pfad führt fast vollkommen eben durch die atemberaubende Landschaft. Riesige rot-orange Sandsteingebilde wohin das Auge reicht. Am Himmel ziehen dicke Wolken zusammen – Dramatik pur. Von einem Gewitter ist zum Glück weit und breit keine Spur – hier draußen wäre das eine nicht ganz ungefährliche Sache. Vor dem Blitz findet man keinen Schutz, außerdem drohen gewaltige Blitzfluten, die alles mitreißen, was ihnen in die Quere kommt.

Nach einer Weile erreiche ich die bunten Steinriesen, die dem Needles District ihren Namen geben. Ein unscheinbarer Wegweiser führt von der Route ab. Hier lohnt es sich, ein paar Meter weit auf eine kleine Ebene zu klettern. Der Blick über den Chesler Park von hier oben ist grandios. Gleichzetig fegt mich der Wind fast von den Beinen. Die Naturgewalten hier draußen sind wirklich enorm. Die Wanderung ist deshalb auch kein Spaziergang, zumal die Temperaturen im Sommer weit über 30 Grad erreichen und Schatten Mangelware ist. Das gleiche gilt für Wasser. Ausreichend Verpflegung, Sonnenschutz und gutes Schuhwerk sind oberste Pflicht. Außerdem sollte man sich wie überall in dieser Region vor Klapperschlangen hüten.

Joint Trail

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USA – Tag 6 – Wanderung zum Druid Arch

Auf Wandertour zum riesigen Druid Arch

Der Druid Arch im Needles District des Canyonlands Nationalpark ist ein lohnender Hike

Heute Morgen komme ich erst um halb sieben aus dem Bett. Eigentlich ist es schon fast ein wenig spät, schließlich habe ich mir die lange Wanderung zum Druid Arch vorgenommen. Trotz Verspätung geht es schnurstracks in den Needles District des Canyonlands Nationalpark. Vom Parkplatz am Elephant Hill geht es recht ungemütlich los. Der Hike führt Anfangs recht steil nach oben, wird im Laufe der Tour aber immer flacher. Dieser Teil des Hikes ist noch recht gut besucht – immer wieder treffe ich auf Wanderer. Das ändert sich aber, je weiter ich vordringe. Der Trail führt mich schließlich in den Elephant Canyon. Verlaufen kann man sich hier eigentlich nicht, trotzdem tauchen immer wieder Steinmännchen als Orientierungshilfe auf. Man ist gut beraten, an den Stellen, an denen ein Steinmännchen steht, dem Weg zu folgen. Sonst kann es passieren, dass man in einer Sackgasse landet und weit zurücklaufen muss.

Florian Westermann

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