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Tipps für Fotografen: So sicherst du deine Daten richtig

Datensicherung – so sicherst du Fotos und Filme

Daten für die Ewigkeit archivieren

Speicherkarten und Festplatten können immer gewaltigere Daten aufnehmen. Für Fotografen ist das Fluch und Segen zugleich. Selbst für lange Fotoreisen reicht – in der Theorie – oft eine einzige Speicherkarte aus. Wer nur im JPG-Format Fotos schießt, bekommt auf eine Speicherkarte mit 256GB leicht 15.000 bis 20.000 Fotos. Selbst wer seine Fotos zusätzlich im RAW-Format speichert –  wozu ich dringend rate –, hat Platz für rund 5000 bis 10.000 Bilder – auf einer einzigen Speicherkarte wohlgemerkt. Soviel zur Theorie. Was aber, wenn diese eine Speicherkarte auf der Reise oder beim Hochzeitsshooting den Geist aufgibt, verloren geht oder geklaut wird? Das ist alles schon vorgekommen. Für Hobbyfotografen mag der Verlust – finanziell – verkraftbar sein. Für Profifotografen, die einen Auftrag haben, kann der Verlust des Datenträgers finanziell sehr schmerzhaft werden. Die Wut des Brautpaares, das keine Fotos vom wohl wichtigsten Tag im Leben hat, ist einem jedenfalls sicher. Profifotografen sollten bei Auftragsarbeiten immer dafür sorgen, dass die Bilder bei der Aufnahme auf zwei Datenträgern gesichert werden. Profi-Kameras wie die Canon 5D oder die Nikon D850 haben zwei Kartenslots, um Fotografen bei der Datensicherung schon während der Aufnahme zu unterstützen. Wer nicht die Möglichkeit hat, die Fotos schon während der Aufnahme zweifach zu sichern, sollte von bezahlten Auftragsarbeiten wie Hochzeiten absehen. Bei Situationen und Bildern, die sich jederzeit nachstellen lassen, kann man das Risiko natürlich eingehen.

Über den Autor: Florian ist professioneller Landschaftsfotograf und veranstaltet Fotoreisen und Fotokurse. Seine Fotos waren schon in bekannten Magazinen zu sehen und wurden in großen Ausstellungen gezeigt. Einen Überblick über seine Arbeiten gibt es in der Online-Fotogalerie und auf Landschaftsfotografien.com. Außerdem ist er Autor mehrerer Bücher zum Thema Fotografie.
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Ratgeber: das perfekte Backup – so sicherst du deine Daten richtig

Die perfekte Datensicherung

Im Analogzeitalter hatten Fotografen ein echtes Problem: wohin mit den Negativen? Oftmals verschwanden die Negative in Kisten auf den Dachboden oder in den Keller. 20 Jahre danach haben viele Negative an Farbbrillanz eingebüßt oder sind verblasst. Selbst unter optimalen Bedingungen verlieren Negative im Laufe der Zeit an Qualität. Im Digitalzeitalter ist vieles einfacher. Bits und Bytes überdauern theoretisch Jahrhunderte, ohne an Qualität zu verlieren. Doch wer seine Bilder einfach auf eine Festplatte zieht und meint, damit sei die Sache erledigt, wird eines Tages eine böse Überraschung erleben. Festplatten sind nicht für die Ewigkeit gebaut, können gestohlen oder anderweitig zerstört werden. Darum ist es für uns Fotografen wichtiger denn je, unsere Bilder umfassend per Backup zu sichern. Im folgenden gebe ich einen Überblick darüber, wie ich meine Fotos vor Verlust schütze.

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