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Gardasee – Tag 3 – Wanderung auf dem Monte Baldo (2132m)

Der Monte Baldo und traumhafte Blicke auf den Gardasee

Der Monte Baldo ist ein lohnendes Ausflugsziel

In der Nacht stürmt es – hier in der Gegend rund um Arco ist das aber nicht ungewöhnlich. Am Morgen werden wir von strahlend blauem Himmel erwartet – unserer Wanderung auf dem Monte Baldo steht also nichts im Wege. Auf der Fahrt nach Malcesine machen wir immer wieder Stopp, um den traumhaften Blick auf den Gardasee und die umliegenden Gardaseeberge zu genießen. Auch die Surfer-Fraktion kommt heute auf ihre Kosten. Blauer Himmel, Sonne und viel Wind. Auf dem Gardasee tummeln sich so früh am Tag schon hunderte Surfer.

Gardasee am Morgen

Am Morgen werden die Berge von der Sonne angestrahlt – eine herrliche Kulisse

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Gardasee – Tag 1 – Wanderung auf den Monte Cadria (2254m)

Der Monte Cadria überragt alle anderen Gardaseeberge

2.254 Meter ragt der Monte Cadria in den Himmel

Das lange Wochenende steht vor der Tür. Was liegt da näher, als zum Gardasee aufzubrechen. Während die Temperaturen in Deutschland so langsam in den Keller gehen, lockt der Gardasee mit mildem Klima, viel Sonne und gutem Essen. Von München aus erreichen wir Arco im Norden des Gardasees in knapp fünf Stunden. Eine Unterkunft haben wir noch nicht, aber das sollte zur Nebensaison kein Problem sein, zumal wir nach einem Campingplatz Ausschau halten. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Wir steuern ein paar Campingplätze direkt am Gardasee an, stehen aber immer vor verschlossenen Toren. Einmal treffen wir wenigstens auf einen Nachtwächter, der uns aber wieder wegschickt. Vor acht Uhr ist kein Check-In möglich. Von einer Freundin haben wir den Tipp, es beim Camping Zoo Arco (GPS: N 45 55.958, E 10 53.572 – Google Maps) zu versuchen. Und tatsächlich, hier stehen die Tore weit offen. Wir finden schnell einen freien Platz, bauen unser Zelt auf und erholen uns noch ein paar Stunden von der langen Fahrt. Morgen steht schließlich der Monte Cadria auf dem Programm – mit 2.254 Metern der höchste Berg der Gardaseeberge.

Wir kommen leider nicht ganz so früh los wie erhofft. Wir müssen bis acht Uhr warten, um uns am Campingplatz zu registrieren. So fehlen uns heute wichtige Stunden auf unserer geplanten Wanderung. Nach einem kleinen Frühstück – in Italien kommt man einfach nicht an einem cremigen Cappuccino und einem ofenwarmen Cornetto vorbei – unter freiem Himmel fahren wir in Richtung Lago di Ledro. Der Ledrosee ist viel kleiner als der Gardasee und auch nicht so überlaufen. Das gilt auch für die umliegenden Berge, von denen aus sich dem Wanderer ein faszinierender Blick nicht nur auf den Ledrosee, sondern auch auf den Gardasee eröffnet. Auch wer die Einsamkeit sucht, ist hier genau richtig. Bergbahnen sucht man hier vergebens und die Aufstiege sind steil und schweißtreibend. Das gilt ganz besonders für den Monte Cadria.

Ledrosee am Morgen

Der Ledrosee am Morgen

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