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USA – Tag 2 – Stadtgeschehen

Die Nacht ist kurz – zumindest für uns. Um vier Uhr reißt uns der Wecker aus dem Schlaf. In tiefster Dunkelheit machen wir uns auf den Weg zum Wahrzeichen der Stadt: der Golden Gate Bridge. Am Vorabend habe ich unser Auto im Internet bereits für die Überfahrt registriert. Die Zeiten, in denen man an den kleinen Kassenhäuschen bezahlen konnte, sind vorbei, die Technik ist auch hier eingezogen. Zu so früher Stunde gehört uns die Brücke fast alleine – schade aber, dass das 1937 fertiggestellte Bauwerk im dichten Nebel verschwindet. Wir hatten so etwas allerdings schon erwartet und so machen wir uns davon unbeeindruckt auf zum Hendrik Point, von dem aus man bei gutem Wetter eine fantastische Aussicht auf die Brücke und die Stadt hat. Trotz des eisigen Windes und des Sprühregens treffen wir hier oben zu so früher Stunde auf einige Fotografen. Selbst eine Gruppe Jugendlicher – allesamt in rote Decken gefüllt – will den Sonnenaufgang hier erleben. Leider schafft es kein einziger Sonnenstrahl durch die dicke Nebel- und Wolkenfront.

Golden Gate Bridge im Nebel

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USA – Tag 20 – Chinatown

Eine Reise durch Chinatown in San Francisco

Trotz einer dicken Nebelwolke machen wir uns am Morgen noch einmal auf den Weg nach Garrapata. Allerdings sieht man kaum die Hand vor Augen. Anschließend geht es zurück nach San Francisco. Auf der Hälfte des Weges schaffen wir es endlich, unsere Postkarten abzuschicken. Bislang hat einfach die Zeit gefehlt. Je näher wir San Francisco kommen, desto dichter wird der Verkehr. Plötzlich kommt der Verkehrsfluß völlig zum Erliegen. Das mag daran liegen, dass die Bay Bridge gesperrt ist. Wir nehmen die nächste Abfahrt und fahren quer durch die Stadt. Dank des schachbrettartigen Aufbaus kommen wir ohne Probleme zum Ziel. 

Heute erkunden wir die Stadt zu Fuß und mit Bus und Bahn. Unsere Ausgangslage ist – nur einen Steinwurf von Chinatown entfernt – ideal.

Chinatown San Francisco

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USA – Tag 17 – Die Straßen von San Francisco

Abfahrt nach San Francisco

Endlich ausschlafen! So geht es erst am Vormittag los in Richtung San Francisco. Wir passieren den kristallklaren Lake Tahoe, der auch im Juli zwischen schneebedeckten Gipfeln liegt.

Der erste Eindruck von San Francisco haut uns um. Auf den Straßen pulsiert das Leben, Menschen aus aller Welt wuseln durch die Häuserschluchten und engen Gassen. Die Stadt erinnert uns stark an Kreuzberg – genau unser Ding. Die traurige Seite der Medaille: Wie in jeder US-Großstadt irren unzählige Obdachlose durch die Straßen und durchwühlen Mülltonnen. Viele reden wirres Zeug. Aus Berlin sind wir einiges gewohnt, aber das hier hat eine ganz andere Dimension. Nach diesen ersten Eindrücken lassen wir uns im Parc 55 nieder und beziehen ein Zimmer im zehnten Stockwerk. Wir haben nur eine Frage: Wozu die Ohrstöpsel? 

Der erste Stopp unserer Sightseeing-Tour führt uns in die bekannte Lombard Street – die wohl kurvenreichste Straße der Welt. Leider ist weit und breit kein Parkplatz zu finden, so dass wir ohne auszusteigen weiterfahren. Da sind wir auch schon beim größten Problem: In San Francisco ist ein Auto ein Klotz am Bein. Wir stehen an jeder Kreuzung an einer roten Ampel oder an einem Stoppschild. Ist man dann endlich am Ziel, gibt es garantiert keinen Parkplatz. Der nächste Halt: der Telegraph Hill, von dem aus man einen grandiosen Überblick über die Stadt hat.

San Francisco Skyline

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