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Foto der Woche 23/15 – Anse Marron

Foto der Woche

Anse Marron – La Digue

Das Bild entstand am Abend am Strand Anse Marron auf der Trauminsel La Digue. La Digue gehört zu den Seychellen und ist ein Paradies, wie es im Buche steht. Auf der Insel bewegt man sich mit Fahrrädern fort und Straßenlaternen gibt es nicht. Statt Autos ist man auf La Digue mit Ochsenkarren unterwegs. Nur ein paar Autos dienen als Taxen. Ein Highlight auf La Digue ist die Anse Marron. Riesige Granitfelsen schützen den feinen Sandstrand. Und viel los ist hier auch nicht. Der einzige Weg, um zur Anse Marron zu gelangen, ist zu Fuß oder per kleinem Boot.

Im Internet kursieren die schlimmsten Berichte über den Landweg zu diesem einsamen Traumstrand. Wer die komplette Südumrundung auf La Digue wagt, sollte sich in der Tat einen Guide nehmen und Wanderschuhe einpacken. Einige Stellen erfordern Trittsicherheit und Mut – hier kann man sich wirklich ernsthaft verletzen. Vom Anse Source d’Argent aus ist die Wanderung zur Anse Marron indes ein Kinderspiel. Allerdings muss man den Weg erst einmal finden. Das ist wohl die größte Herausforderung. Außerdem ist der Strand nur bei Ebbe zu erreichen. Man sollte das berücksichtigen, will man an der Anse Marron nicht vom Meer eingeschlossen werden. Ich wollte unbedingt am Abend an der Anse Marron sein. Leider war gerade Flut – der Landweg war damit abgeschnitten. Nur einem Fischer und seinem Boot habe ich es zu verdanken, dass ich hier trotzdem am Abend shooten konnte.

Viel Zeit blieb nicht, da die Sonne am Äquator extrem schnell untergeht. Schnell die Kamera aufs Stativ gepackt, den Grauverlaufsfilter aufgesetzt und los gings. Als Hauptmotiv wählte ich die zwei markanten Felsen. Das Gras auf dem Fels bot einen interessanten Vordergrund.

Das Foto der Woche entstand am Anse Marron auf La Digue

Das Foto der Woche entstand am Anse Marron auf La Digue

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Seychellen – Tag 11 – Bye Bye La Digue

Heute müssen wir der Trauminsel La Digue leider Lebewohl sagen. Allerdings nicht ohne ein paar Fotos vom Sonnenaufgang. Noch in der tiefsten Dunkelheit will ich noch einmal zur Anse Source D’Argent. Doch ich traue meinen Augen kaum, das Kassenhäuschen ist tatsächlich besetzt und zu so früher Stunde haben Touristen keinen Zugang. Na gut, zum Glück ist der Zaun an einigen Stellen kein großes Hindernis. Die Taschenlampe knipse ich lieber aus. Plötzlich starren mich zwei leuchtende Augen an – ein Riese von einem Hund steht mir gegenüber. Er verliert aber schnell das Interesse an mir. Ich sehe zu, dass ich Land gewinne und habe bald den ganzen Strand für mich alleine.

Anse Source D'Argent

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Seychellen – Tag 10 – Ironman of La Digue

Der Tag beginnt gewohnt sportlich um fünf Uhr. In der Finsternis radele ich mit Vollgas in Richtung Grande Anse. Inzwischen habe ich mich an die Dunkelheit und die merkwürdigen Geräusche aus dem Dschungel gewöhnt. Endlich angekommen stapfe ich schnellen Schrittes weiter Richtung Petit Anse.

Petit Anse4

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Seychellen – Tag 9 – Südwärts II

Um noch vor Sonnenaufgang zur Anse Source D’Argent zu gelangen, will ich über den Zaun der vorgelagerten Plantage klettern. Doch mein Plan wird durchkreuzt – schließlich steht das Tor speerangelweit offen. Um nicht aufzufallen, marschiere ich dennoch ein Stück weit am Strand entlang. Endlich habe ich hier alles für mich ganz alleine. Der Sonnenaufgang hat es wirklich in sich, da hat sich das frühe Aufstehen gelohnt.

Anse Source D'Argent6

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Seychellen – Tag 8 – Durch den Monsun

Mein Ziel heute Morgen: Die Grand Anse. Noch früher als sonst geht es in der Dunkelheit durch den Dschungel – vorbei an gierigen Augen in der Nacht. Doch der Wettergott meinte es nicht gut mit mir. Schon bald gerate ich in einen heftigen Schauer – und es wird nicht besser. Entsprechend ernüchternd ist die Foto-Ausbeute. Klatschnass und völlig durchfroren komme ich irgendwann wieder im Hotel an.

Zum Glück verzieht sich der Regen im Laufe des Vormittags. So können wir zusammen mit Iris und unserem Guide Rondy zur Südumrundung aufbrechen. Los geht es am Grand Anse. Ich habe zugegebenermaßen ein etwas mulmiges Gefühl, schließlich ist das Internet voll mit Warnungen und Horrorgeschichten – doch das ist alles Humbug! Wer trittsicher ist und nicht unbedingt unter Höhenangst und Platzangst leidet, schafft die gut sechs Kilometer ohne Probleme. Klar gibt es die eine oder andere Stelle, an der ein falscher Schritt schlimme Folgen hätte, aber insgesamt ist die Strecke durchaus machbar.

Krabbe aus La Digue Read more