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Wanderung auf den Wendelstein (1838m)

Bei Traumwetter auf den Wendelstein

Eine grandiose Winterwanderung

Dank seiner markanten Form und der Gipfelstation ist der Wendelstein weithin sichtbar. Obwohl der Wendelstein zu den beliebtesten Münchner Hausbergen zählt, haben wir es bisher noch nie auf den 1.838 Meter hohen Gipfel geschafft. Das liegt auch daran, dass gleich zwei Bergbahnen, eine Zahnradbahn und die Wendelstein-Seilbahn, auf den Wendelstein fahren. Wir lieben aber die Ruhe an den Bergen – der Wendelstein hatte da irgendwie nie ins Schema gepasst. Ganz alleine wird man auf dem Wendelstein nie sein, weil eine der Wendelstein-Bergbahnen immer in Betrieb ist. Inzwischen ist es aber Anfang Dezember und in den Bergen geht es doch etwas ruhiger zu. Das nutzen wir, um endlich den Wendelstein in Angriff zu nehmen.

Wendelstein im Nebel

Der Hochnebel lichtet sich langsam und gibt den Blick auf den Wendelstein frei

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Wanderung auf den Wallberg (1722m)

Traumhafter Sonnenuntergang auf dem Wallberg

Der Wallberg – ein beliebtestes Ausflugsziel der Münchner

Das Wetter ist für Ende November grandios. Am Himmel ziehen vereinzelt Wolken entlang, die Sonne bricht aber immer wieder durch. Wir entscheiden uns aber erst recht spät zu einer Bergtour auf den Wallberg. Schnee liegt leider nur noch in höheren Lagen – die Schneeschuhe müssen deshalb leider zuhause bleiben. Aus der Münchner Innenstadt brauchen wir eine Stunde mit dem Auto bis zur Wallbergmoos-Alm auf 1.117 Metern (GPS: N 47 39.693, E 11 46.352 – Google Maps) in Kreuth. Man kann natürlich auch vom Parkplatz der Wallbergbahn starten und spart sich vier Euro für die durch eine automatische Schranke gesicherte Mautstraße (Stand: November 2016). Wer die Wanderung auf den Wallberg ab der Wallbergmoos-Alm startet, spart sich eine gute halbe Stunde durch den Wald und etwa 300 Höhenmeter. Da die Sonne im November schon früh untergeht, ist das für uns heute die bessere Wahl.

Wallbergmoos-Alm

Hier an der Wallbergmoos-Alm beginnt unsere Wanderung

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Der Frühling kommt: Die schönsten Wanderungen in Bayern

Die schönsten Wanderungen in Bayern

Der Frühling steht vor der Tür – diese fünf leichten Wanderungen in Bayern könnt ihr zum Saisonauftakt angehen

Die Berggipfel der Alpen sind zwar mitunter noch schneebedeckt, doch der Winter zieht sich langsam zurück. Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger und die Sonne steigt immer höher. Damit rückt auch die Wandersaison in greifbare Nähe. Mit diesen fünf Wanderungen in Bayern startet ihr gut in die neue Saison.

Durch die Höllentalklamm auf das Kreuzeck (1.651m) – Wettersteingebirge

Die Wanderung durch die Höllentalklamm über das Kreuzeck ist ein Spaß für groß und klein. Vom kostenpflichtigen Parkplatz in Hammersbach (GPS: N 47 28.100, E 11 02.453 – Google Maps) – von München aus in eineinhalb Stunden mit dem Auto zu erreichen – geht es erst ein Stück durch den Wald, bevor ihr am Eingang zur Höllentalklamm steht. Die Klamm öffnet ihre Pforten erst in der schneefreien Zeit – in der Regel ab Mai. Vorher ist es nicht möglich, durch die Klamm zu gelangen. Weitere Infos zu den Öffnungszeiten und den Eintrittsgeldern findet ihr auf der Website der Höllentalklamm. In der Klamm ist es auch im Sommer sehr kühl – außerdem plätschert das Wasser von allen Seiten auf euch herab. Der Weg folgt immer dicht an der steilen Felswand, das eine oder andere Mal müsst ihr dunkle Tunnels passieren. Unter euch hört ihr das Rauschen des Hammerbachs. Sobald ihr die Klamm verlasst, erwartet euch ein unbeschreiblicher Blick auf die umliegenden Berge. Der Weg führt euch nun zur Höllentalangerhütte (1.387m), die 2015 komplett neu errichtet wurde. Von der Höllentalangerhütte biegt der Weg schließlich scharf nach links ab. Über das Hupfleitenjoch geht es nun in Richtung Kreuzeck (1.651m). Einige Stellen sind leicht ausgesetzt und mit einem Stahlseil gesichert. Der Blick auf dieser Route – auch auf die Zugspitze – ist unbeschreiblich und lässt Bergfeeling par excellence aufkommen. Am Gipfel angekommen könnt ihr im Kreuzeckhaus einkehren. Vom Gipfel erwartet euch ein großartiger Ausblick zur Alpspitze. Wer mag, kann von hier aus mit der Kreuzeckbahn ins Tal abfahren – oder über einen unschwierigen Weg zurück zum Parkplatz absteigen. Mehr Bilder von dieser Wanderung gibt es hier

Die schönsten Wanderungen in Bayern: Hier der Weg auf das Kreuzeck

Die schönsten Wanderungen in Bayern: Hier der Weg auf das Kreuzeck

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Wanderung zum Kleinen und Großen Traithen

Eine schöne Rundtour auf den Kleinen und den Großen Traithen

Auch wenn die Gipfel nicht sehr hoch sind: Die Wanderung hat es in sich

Vom Parkplatz der Speckalm (GPS: N 47 39.884, E 12 02.331 – Google Maps) in Sudelfeld südöstlich des Schliersees führt unser Weg anfangs über einen breiten Weg relativ steil nach oben. Die Aussicht auf das recht neue Skiegebiet Sudelfeld treibt dem Bergfreund die Tränen in die Augen. Zum Glück geht es bald in den Wald und wir lassen die Skipisten und Skilifte hinter uns. Wir erreichen das erste Gipfelkreuz. Der Vogelsang ist 1.563 Meter hoch, aber kein richtiger Gipfel, sondern einfach nur ein kleiner Fels auf dem Weg zum Gipfel des Großen Traithen (1.852m) im Mangfallgebirge. Von nun an genießen wir die Landschaft.

Vogelsang

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Wanderung auf die Rotwand (1884m)

Vom Spitzingsattel über den Taubenstein zur Rotwand

Eine konditionell durchaus herausfordernde Wanderung im Mangfallgebirge

München liegt am Morgen in dichtem Nebel und auch die Webcams vom Spitzingsee verheißen nichts Gutes. Trotzdem brechen wir in aller Frühe auf in Richtung Spitzingsee. Auf dem Parkplatz des Spitzingsattels (4 Euro; Koordinaten auf Google Maps) auf 1.129 Meter herrscht bereits Hochbetrieb. Die Wolken haben sich inzwischen auch etwas gelichtet und der Nebel ist gewichen. Die Aussichten für unsere Wanderung zur Rotwand sind also garnicht so schlecht.

Wir brechen direkt hinter dem Parkplatz auf. Durch den Regen der letzten Nacht ist der Weg, der Anfangs recht steil durch einen dichten Wald führt, sehr rutschig. Wanderstöcke sind hier heute von großem Vorteil. Schon bald lichtet sich der Wald und wir erhaschen einen tollen Blick auf die umliegenden Berge und den Spitzingsee, der langsam schon wieder vom Nebel verhüllt wird.

Herbst in den Alpen

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