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USA – Tag 12 – Long Way

Schon lange vor Sonnenaufgang stehen wir am Mesa Arch – wie zu erwarten sind wir hier nicht alleine. Trotz so früher Stunde tummeln sich zahlreiche Fotografen an dem allseits beliebten und leicht zugänglichen Spot. Ein Reisebus lädt schließlich sogar einen ganzen Trupp chinesischer Touristen ab. Mit der Ruhe ist es spätestens jetzt vorbei. Als sich ein Schweizer Hobby-Fotograf mit seiner Kompaktkamera unentwegt ins Bild der Profis drängelt, wird es sogar ziemlich bissig.

Warum der ganze Aufwand? Die aufgehende Morgensonne taucht die Landschaft in magisches Licht und lässt den Mesa Arch in den grellsten Orangetönen leuchten. Wir kommen mit einem Fotografen ins Gespräch, der mit einer Panoramakamera die ganze Szenerie einfängt. Rund 8.000 Dollar hat ihn der Nachbau des Gehäuses gekostet – bei den Objektiven setzt er ausschließlich auf Gläser aus dem Hause Carl Zeiss. Leider mag er nicht viel über sich verraten, außer, dass er einmal im Jahr mit seinem Fotokurs eine Exkursion durch den Südwesten der USA veranstaltet.

Mesa Arch

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USA – Tag 13 – Wanderung zur False Kiva

Die False Kiva im Canyonlands Nationalpark

Die False Kiva – ein atemberaubender Fotospot

In tiefster Dunkelheit brechen wir auf. Unser Ziel ist einmal mehr der Arches Nationalpark – genauer gesagt der wenig bekannte Tower Arch. Doch heftiges Wetterleuchten weckt ernste Zweifel. Die Dirtroad zum Trailhead der Wanderung zum Tower Arch wird bei starkem Regen unpassierbar. Unsere Entscheidung, auf asphaltierten Straßen zu bleiben, ist goldrichtig. Wir stehen zwar schon an der Abfahrt zum Tower Arch, kehren aber um. Wenig später prasseln dicke Regentropfen von Himmel. Die staubige Waschbrettpiste zum Tower Arch wäre wohl zur Falle geworden. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zurück ins Motel zu fahren und abzuwarten. Gegen Mittag strömt es immer noch wie aus Kübeln. Wir schmieden bereits Pläne, früher als geplant nach Las Vegas aufzubrechen. Doch der Wetterbericht stimmt uns um. Im nur wenige Meilen entfernten Canyonlands Nationalpark soll tatsächlich die Sonne scheinen. Wir können es kaum glauben. Mit etwas Glück stehen wir heute Abend also noch an der sagenumwobenen False Kiva.

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USA – Tag 9 – Sonnenaufgang am Mesa Arch

Der Mesa Arch im schönsten Morgenlicht

Der Mesa Arch ist ein Hotspot für Landschaftsfotografen

Unser Wecker reißt uns um drei Uhr un der Früh aus dem Schlaf. Wir fühlen uns noch etwas gerädert, wollen aber auf keinen Fall den Sonnenaufgang am Mesa Arch verpassen. Schnell das Gesicht waschen und und die Klamotten gesprungen und schon kann es losgehen. Um diese Uhrzeit ist Moab wie ausgestorben und auch auf dem Weg in den Canyonlands Nationalpark sehen wir kaum eine Menschenseele auf der Straße. Auf dem Parkplatz (GPS: N 38 23.351, W 109 52.085 – Google Maps) stehen aber schon ein paar Autos – dabei sind wir lange vor Sonnenaufgang da. Wir warten noch eine Weile, bevor wir aufbrechen, schließlich haben wir noch genug Zeit und draußen ist es stockdunkel.

Mit Stirnlampen bewaffnet machen wir uns schließlich auf den Weg zum Mesa Arch. Es ist empfindlich kalt auf dieser Höhe und zu dieser Uhrzeit. Mit unseren kurzen Klamotten ist das kein Zuckerschlecken. Nach nicht einmal zehn Minuten Fußweg erreichen wir den Mesa Arch – ganz alleine sind wir hier aber nicht. Mit uns warten schon ein paar andere Fotografen auf den Sonnenaufgang. In der nächsten halben Stunde kommen noch ein Dutzend Leute, die den Sonnenaufgang an der Mesa Arch erleben und fotografieren wollen. Langsam dämmert es und der Mesa Arch setzt sich von seinem dunklen Hintergrund ab. Inzwischen geht es hier schon fast zu wie auf dem Rummel. Der Mesa Arch ist eben schon lange kein Geheimtipp mehr und wurde schon Millionen Mal fotografiert. Trotzdem, man muss diesen gewaltigen Steinbogen einfach mit eigenen Augen gesehen haben.

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USA – Tag 8 – Dead Horse Point, Mesa Arch und Shafer Trail

Dead Horse Point, Mesa Arch und Shafer Trail

Der Dead Horse Point birgt ein dunkles Geheimnis

Die Nacht ist kurz, zumal uns noch die Anstrengungen der vergangenen Tage in den Knochen stecken. Der Wecker ist auf drei Uhr gestellt, aber verschlafen. Noch ist es aber nicht zu spät, um pünktlich zum Sonnenaufgang am Dead Horse Point Statepark (GPS: N 38 28.253, W 109 44.442 – Google Maps) zu stehen. Es wird halt ein wenig stressiger als geplant, zumal der Dead Horse Point Statepark rund eine halbe Stunde mit dem Auto von Moab entfernt liegt. Es klappt aber alles, wir kommen gerade noch rechtzeitig an. Am Dead Horse Point Statepark sind wir aber nicht ganz alleine. Hier stehen so früh am Morgen schon dutzende Trucks und es wimmelt nur so vor Menschen. Wir sind gerade in die Dreharbeiten von Disneys Kinofilm “John Carter” reingeplatzt. Im Kino floppt der Film später allerdings, wobei ich den Streifen schon alleine wegen der imposanten Landschaft durchaus empfehlen kann.

Der Name Dead Horse Point geht übrigens auf eine traurige Vergangenheit zurück. Im 19. Jahrhundert wurde das Hochplateu als natürliche Pferdekoppel genutzt. Das Plateu ist mit der restlichen Hochebene nur über einen schmalen Bergrücken verbunden, der an der engsten Stelle keine 30 Meter misst. Die Pferde wurden also auf das Plateu getrieben und der Rückweg wurde mit Ästen und Gestrüpp versperrt. Die Pferde waren hier jetzt eingeschlossen, da der Dead Horse Point an allen Seiten mehrere hundert Meter steil abfällt. Die Pferde, die man zur Zucht benötigte, wurden aussortiert und mitgenommen. Die übrigen blieben auf dem Hochplateu und hatten keine Chance zu entkommen. Da es in der Region kaum Regen, keine natürlichen Wasserstellen und auch kaum Vegetation gibt, wurden die armen Tiere so dem sicheren Tod durch Verdursten überlassen. Aber genug zur traurigen Geschichte. Vom Dead Horse Point genießen wir einen atemberaubenden Blick auf den Colorado River, der 600 Meter unter uns seine Schleifen zieht.

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