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USA – Tag 12 – Sonnenaufgang am Mesa Arch (Canyonlands Nationalpark)

Mesa Arch

Ein Top-Fotospot im Canyonlands Nationalpark

Schon lange vor Sonnenaufgang stehen wir am Mesa Arch – wie zu erwarten sind wir hier nicht alleine. Trotz so früher Stunde tummeln sich zahlreiche Fotografen an dem allseits beliebten und leicht zugänglichen Spot. Ein Reisebus lädt schließlich sogar einen ganzen Trupp chinesischer Touristen ab. Mit der Ruhe ist es spätestens jetzt vorbei. Als sich ein Schweizer Hobby-Fotograf mit seiner Kompaktkamera unentwegt ins Bild der Profis drängelt, wird es sogar ziemlich bissig.

Warum der ganze Aufwand? Die aufgehende Morgensonne taucht die Landschaft in magisches Licht und lässt den Mesa Arch in den grellsten Orangetönen leuchten. Wir kommen mit einem Fotografen ins Gespräch, der mit einer Panoramakamera die ganze Szenerie einfängt. Rund 8.000 Dollar hat ihn der Nachbau des Gehäuses gekostet – bei den Objektiven setzt er ausschließlich auf Gläser aus dem Hause Carl Zeiss. Leider mag er nicht viel über sich verraten, außer, dass er einmal im Jahr mit seinem Fotokurs eine Exkursion durch den Südwesten der USA veranstaltet.

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USA – Tag 11 – Wanderung zur False Kiva (Canyonlands Nationalpark)

Die False Kiva im Canyonlands Nationalpark

Nach den gestrigen Strapazen sind wir heute Morgen ziemlich am Ende – und so lassen wir den Sonnenaufgang in den Bisti Badlands ausfallen. Auf dem Weg nach Moab gibt’s im Auto Emerald’s Breakfast on the go! – ein leckerer Mix aus Nüssen und Cerealien – und dazu einen Kakao aus dem Kühlregal. Unser Ziel, den Arches Nationalpark, erreichen wir gegen Mittag. Viel Zeit bleibt also nicht, schließlich haben wir hier nur einen Tag eingeplant. So stürmen wir in der brütenden Mittagshitze von Arch zu Arch. Neben dem Balanced Rock dürfen natürlich auch die Windows-Sektion und der Double Arch nicht fehlen, bevor wir zum Wahrzeichen Utahs, dem Delicate Arch, aufbrechen.

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USA – Tag 5 – Wanderung im Fiery Furnace (Arches Nationalpark)

Das Labyrinth im Fiery Furnace

Im Fiery Furnace – dem glühenden Ofen – im Arches Nationalpark ist Vorsicht geboten

Ich starte am Morgen in den Arches Nationalpark in Utah. Da gibt es dieses eine Bild, das mich so fasziniert. Ich habe die Stelle, an der man hochklettern muss, bislang noch nie zuvor ausfindig machen können. Dabei ist es gar nicht schwer, nur manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht. So ist es mir wohl früher ergangen. Dieses Mal läuft es besser. Ich durchschreite den riesigen Torbogen und auf der anderen Seite geht es ein paar Meter weit nach oben. Von hier aus hat man einen fabelhaften Blick auf die Windows. Ich lerne hier auch ein paar nette Deutsche kennen – an dieser Stelle einen Gruß an Mark & Friends. Lange Zeit sieht es so aus, als würde die Sonne es nicht durch die dicke Wolkendecke schaffen. Doch dann kämpfen sich die Sonnenstrahlen durch und lassen die Windows erstrahlen.

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USA – Tag 4 – Sonnenaufgang am Corona Arch

Der Corona Arch – ein Highlight im Südwesten der USA

5:14 Uhr. Ich erreiche den Trailhead zum Corona Archein sehr geiles Video dazu findet ihr hier. Mit einer Taschenlampe im Anschlag gehts los. Der Trail (1,5 Meilen One Way) ist keine große Herausforderung und so bin ich recht zügig am Ziel. Langsam schiebt sich die Sonne hinter den Bergen vor und erleuchtet diesen magischen Platz. Lange Zeit bin ich hier völlig alleine. Erst lange nach Sonnenaufgang kommen ein paar Amerikaner, die mir freudig einige Worte zuwerfen.

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USA – Tag 3 – Devils Garden im Arches Nationalpark

Devils Garden: der Garten des Teufels

Ohne Fleiß kein Preis: Der Devils Garden im Arches Nationalpark muss zu Fuß erkundet werden

In den vergangenen zwei Jahren habe ich es aus Zeitgründen nie geschafft, den Devils Garden im Arches Nationalpark zu bezwingen. Es geht noch weit vor Sonnenaufgang los. Nach einem kurzen Abstecher zum Broken Arch mache ich mich auf den Weg zum Double O Arch, der mehr oder weniger am Ende des Devils-Garden-Trails liegt. Im Grunde ist die Strecke gut zu laufen, ein paar Mal ist es allerdings ein wenig “tricky”. Aber kein Grund zur Sorge. Mehr als in die Tiefe stürzen kann man auch hier nicht. 

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