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Die Wave in Arizona – so bekommst du ein Permit für die Wanderung

So bekommst du ein Permit für die Wave (Coyote Buttes North)

Alle wichtigen Infos für die Permit-Vergabe (Stand: August 2017)

Die Wave in den Coyote Buttes North (CBN) ist längst kein Geheimtipp mehr und ohne eine rigorose Zugangsbeschränkung wäre dieses einmalige Naturwunder wohl längst zerstört. Pro Tag dürfen maximal 20 Besucher das Gebiet betreten. Vergeben werden die sogenannten Permits vom Bureau of Land Management. Wer ohne ein Permit in den Coyote Buttes North erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe von mindestens 600 Dollar pro Person rechnen – und wir können aus Erfahrung sagen, dass die Permits vor Ort auch wirklich kontrolliert werden. Der Andrang auf die Wave ist leider immens und es ist extrem schwierig, ein Permit zu ergattern. Zehn der insgesamt 20 Permits pro Tag werden als sogenannte Walk-in-Permits vergeben, zehn Permits werden online vier Monate im Voraus verlost.

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USA – Tag 8 – Wanderung zur Wave (Coyote Buttes North)

Wanderung zur Wave in den Coyote Buttes North

Die Wave ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Arizona

Der Blick in den Himmel verheißt nichts Gutes. Dunkle Wolken, wohin das Auge reicht. Ab und zu prasselt ein kurzer Regenschauer auf uns herab. Sollte unsere geplante Wanderung in den Coyote Buttes North (CBN) zur berühmten Wave wirklich ins Wasser fallen? Um die  Permits für die Wave – es dürfen nur 20 Wanderer am Tag in das Gebiet – hatten wir uns seit Jahren vergeblich bemüht. Endlich halten wir die Zugangsberechtigung in Händen – und jetzt soll uns das schlechte Wetter ein Strich durch die Rechnung machen? Wer ohne Permit in den Coyote Buttes North erwischt wird, kann mit einer saftigen Geldstrafe ab 600 Dollar aufwärts rechnen. Ausreden lassen die Ranger nicht gelten und wer den Rangern auch noch dumm kommt, zahlt noch ein paar Extra-Dollar oben drauf. Wir wägen kurz ab. Ein Unwetter in den Coyote Buttes – hier gibt es quasi keinen Unterschlupft – ist sicher keine sehr angenehme Erfahrung und auch nicht ganz ungefährlich. Aber wie oft hat man als Tourist schon die Chance, die farbenprächtige Wave mit eigenen Augen zu sehen? Die Entscheidung ist klar – wir wagen es. Vom Campingplatz südlich der Wave ist es mit dem Auto nicht weit bis zum Parkplatz (GPS: Google Maps), an dem die Wanderung zur Wave beginnt. Wir sind früh dran, trotzdem herrscht schon Hochbetrieb. Die ersten Wanderer sind sogar schon in Richtung Wave aufgebrochen. Zwei Ranger kommen auf uns zu und wollen wissen, was wir planen. “Wir wollen zur Wave”. Klar, dass die beiden unsere Permits kontrollieren. „Das Wetter ist ziemlich verrückt, aber wir haben immer ein Auge auf euch da draußen“. Es kann also gar nichts auf unserer Wanderung schiefgehen, oder?
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USA – Tag 4 – Horseshoe Bend, Toadstool Hoodoos und Mini-Wave

Der Horseshoe Bend

Außerdem besuchen wir eine Mini-Wave und wandern zu den Toadstool Hoodoos

Wir quälen uns um drei Uhr aus dem Bett, trotzen der eisigen Kälte und kämpfen uns zum Auto vor. Der Plan ist klar: Wir wollen der  Wave, einem monumentalen Kunstwerk der Natur in Arizona, einen Besuch abstatten. Leider sind wir da nicht alleine. Die beschauliche Paria Contact Station, die wir um acht Uhr nach einer spektakulären Fahrt durch wahnwitzige Felsformationen erreichen, platzt aus allen Nähten. Am Ende entscheidet das Los darüber, wer morgen zur Wave wandern darf. Insgesamt werden heute zwölf Permits – zwei mehr als gewöhnlich – für die Wave vergeben. Das liegt daran, dass zwei Permit-Inhaber ihren Tripp kurzfristig abgesagt haben. An der obligatorischen Lotterie nehmen über 70 Leute teil. Leider haben wir kein Losglück. Zu allem Überfluss zieht sich der Himmel auch noch zu. Wir beschließen, unsere Planung komplett umzuwerfen und unsere eigene Wave zu finden.
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