Test: Schneeschuhe von Fimbulvetr

Die Schneeschuhe von Fimbulvetr im Test

Der erste Eindruck

Auf der  ISPO haben wir endlich die Jungs von Fimbulvetr kennengelernt. Nicht ganz einfach auszusprechen der Name, der übrigens auf altnordisch soviel bedeutet wie “großer Winter”. Wir hatten die Schneeschuhe der Norweger schon lange wegen des auffälligen Designs im Blick. Doch kann das Aussehen mit der Funktion mithalten? Auf der ISPO hat uns Firmenchef Christian Brunsvig höchstpersönlich empfangen und die Vorteile seiner Schneeschuhe erklärt. Der Schneeschuh selbst besteht aus einem Guss aus Kunststoff ohne mechanische Teile, die kaputt gehen könnten. Die Bindung ist auch sehr einfach gehalten und soll zierlichen Frauenfüße und großen Männerfüßen gleichermaßen Halt bieten. Die Schneeschuhe sind natürlich “Made in Norway” und Fimbulvetr gibt eine lebenslange Garantie. Schneeschuh ist aber nicht Schneeschuh und deshalb hat Fimbulvetr mehrere Modelle für verschiedene Einsatzaspekte im Angebot (Hikr, Rangr und Tankr). Ein Trekker im verschneiten Kanada hat natürlich andere Ansprüche als ein Bergsteiger in den Alpen. Für uns passten die Fimbulvetr Hikr einfach am besten. Schneeschuhe mit ordentlich Auftrieb und Steighilfe für steile Touren in den Alpen.

⭐ Die Schneeschuhe wurden uns von Fimbulvetr zur Verfügung gestellt. Dies ändert jedoch nichts an unserer Beurteilung. Wir erwähnen hier sowohl positive als auch negative Eigenschaften und lassen uns weder vom Hersteller noch von einer PR-Agentur beeinflussen.

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Die Schneeschuhe von Fimbulvetr – ein echter Eyecatcher

Fimbulvetr Schneeschuhe

Eine Eyecather sind die Schneeschuhe von Fimbulvetr in jedem Fall

Ein paar Wochen nach er ISPO hatten wir zwei Exemplare bei uns in München. Provokativ auf Arbeit ausgepackt stand bald das halbe Büro um die riesigen, knallorangen Schneeschuhe aus Norwegen. Der Aufmerksamkeitsfaktor gehört eindeutig zu den Stärken der Fimbulvetr. Aber natürlich müssen die Schneeschuhe nicht im Büro, sondern in der freien Wildbahn überzeugen. Zum Einlaufen wählten wir eine ganz einfache Wanderung im Flachland zur Gern Alm im Karwendeltal. Viel Schnee lag leider nicht mehr und das, was lag, war hart gefroren. Die Tiefschneeeigenschaften konnten wir also bisher leider nicht testen.

Mit den Fimbulvetr-Schneeschuhen laufen muss man erst lernen

Mit den Fimbulvetr-Schneeschuhen am Fuß muss man erst einmal neu laufen lernen. Im Gegensatz zu klassischen Schneeschuhen sind diese doch recht lang und breit. Die ersten Minuten mit den Schneeschuhen sind dann auch sehr gewöhnungsbedürftig. Nach einer Viertelstunde hatten wir uns aber an die neuen Schneeschuhe gewöhnt und es ging flott voran. Ganz wichtig ist, die Bindung wirklich fest zu ziehen. Man sollte kein Spiel mehr mit dem Schuh haben. Wir hatten im Vorfeld ein paar kritische Kommentare zur Bindung im Internet gelesen, dass diese nicht halten würde. Das können wir absolut nicht bestätigen. Einmal festgezerrt, was wirklich sehr komfortabel geht, hält die Bindung über Stunden bombenfest.

Fimbulvetr Wanderung

Biggi muss sich anfangs noch an die neuen Schneeschuhe gewöhnen

Steile Hänge sind die Spielwiese der Fimbulvetr-Schneeschuhe

Gefrorener Schnee im Flachland ist nicht die Stärke der Schneeschuhe – das vorweg. Dazu sind die Schneeschuhe einfach zu groß und zu schwer. Im Grunde genommen wären hier überhaupt keine Schneeschuhe nötig gewesen – aber wir wollten es einfach wissen. Wir haben den Weg deshalb einige Male verlassen und uns sehr steile Stellen gesucht. Hier zeigen die Fimbulvetr, was in ihnen steckt. Die Schneeschuhe krallen sich regelrecht in den gefrorenen Schnee und geben kein bißchen nach. Die Steighilfe ist beim Aufstieg auch sehr hilfreich. Selbst ohne Stöcke kamen wir steile Anstiege mühelos nach oben. Auch Biggi fiel sofort auf, wie gut der Grip auf steilen Passagen ist.

Auch im Abstieg sind steile Hügel mit den Fimbulvetr kein Problem. Mit unseren bisherigen Schneeschuhen von Tubbs wären wir so steile Hänge nicht ohne weiteres hoch beziehungsweise runtergekommen. Der Winter neigt sich in unseren Breitengraden leider dem Ende und der Schnee schmilzt – auf unseren nächsten Wintertouren lest ihr aber garantiert öfter über die Fimbulvetr-Schneeschuhe.

Blick ins Karwendeltal

Auf dem Weg zur Gern Alm. Zuhause sind die Schneeschuhe aber eigentlich im steilen Terrain

Alpen Schneeschuhwanderung

Schon von Weitem sieht man: Das sind keine gewöhnlichen Schneeschuhe

Unser erstes Fazit

Die Schneeschuhe sehen super aus und fallen auf. Das ist aber natürlich kein Kaufkriterium. Auf steilen vereisten Hängen haben die Schneeschuhe einen extrem guten Halt. Aufgrund der Breite dürften die Schneeschuhe auch in tiefem Neuschnee sehr gut funktionieren – das konnten wir aber noch nicht testen. Die Bauform ist aber auch ein Problem. Auf langen Touren sind die breiten Schneeschuhe recht unangenehm zu tragen, zumindest empfanden wir das so. Auch das hohe Gewicht der Schneeschuhe notieren wir auf der Negativ-Seite. Die Fimbulvetr-Schneeschuhe sind wirklich für große Abenteuer in unberührter Winterlandschaft konzipiert. Für verschneite und geräumte Wanderwege sind die Schneeschuhe weniger geeignet – da raten wir zu leichteren und kompakteren Modellen.

Pro

  • Auf steilen Hängen extrem guter Halt
  • Tolles Design mit knalligen Farben
  • Bindung lässt sich komfortabel schließen
  • Lebenslange Garantie

Contra

  • Mit 2216 Gramm recht schwer
  • Die Schneeschuhe sind sehr breit, was auf langen Touren unangenehm ist
  • Beim Transport wegen der Größe unhandlich

Was noch zu klären ist

  • Wie verhalten sich die Schneeschuhe im Tiefschnee

Deine Meinung ist uns wichtig

Du kennst die Schneeschuhe von Fimbulvetr? Wie sind deine Eindrücke? Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen uns 🙂

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