Tipps & Sehenswürdigkeiten für Frankfurt am Main

Sehenswürdigkeiten, Highlights und Insidertipps für Frankfurt

Ein Tag in Frankfurt

An was denkst du, wenn du Frankfurt hörst? Banken, Hochhäuser und vielleicht das Bahnhofsviertel. Doch Frankfurt hat noch viel mehr zu bieten. Wir wollten wissen, was die Hessen-Metropole so liebenswert macht und haben Freunde in Frankfurt gefragt, was man als Tourist unbedingt gesehen und gemacht haben muss. Neben einigen Top-Sehenswürdigkeiten wie den Römer und den Kaiserdom St. Bartholomäus wollten wir aber auch die Insider-Tipps. Zum Schluss hatten wir eine ellenlange Liste mit ganz tollen Tipps – und die haben wir uns für euch einmal genau angeschaut. Und nun viel Spaß mit unseren Frankfurt-Tipps, die als Rundgang durch die Stadt konzipiert sind. Wer gut zu Fuß ist, schafft die Tour mit allen Sehenswürdigkeiten an einem Tag.

Startpunkt an der Alten Oper Frankfurt

Wir beginnen unsere Rundtour durch Frankfurt an der Alten Oper. Der Opernplatz mit der alten Oper und dem Lucae-Brunnen ist traumhaft schön und gehört auf jeden Fall zu den Top-Sehenswürdigkeiten Frankfurts. Die Alte Oper ist, wie der Name schon verrät,  ein ehemaliges Opernhaus, das heute als Konzert- und Veranstaltungshaus genutzt wird. In dem Gebäude finden regelmäßig Konzerte, Aufführungen, Kongresse und Gastspiele statt.

Links: Alte Oper Frankfurt

Alte Oper Frankfurt

Wir beginnen unsere Sightseeing-Tour durch Frankfurt an der Alten Oper

Hauptwache

Nach einem kurzen Fußmarsch über die Große Bockheimer Straße erreichen wir den Platz “An der Hauptwache”. Hier befinden wir uns mitten im Herzen der Stadt. Zu erreichen ist der Platz ganz einfach mit U- und S-Bahn. Namensgebend ist die Hauptwache, ein barrockes Gebäude mitten auf dem Platz. Die Hauptwache wurde von 1729 bis 1730 gebaut und diente damals als Sitz der Stadtwehr und als Gefängnis. Ab 1905 wurde die Hauptwache als Café genutzt – was es heute immer noch ist. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude allerdings zerstört und bis 1954 wieder vereinfacht aufgebaut. 1968 wurde die Hautwache schließlich originalgetreu neu aufgebaut. Wer mag, beginnt seinen Städtetripp hier mit einem leckeren Cappuccino und einem Stück Frankfurter Kranz – DER Frankfurter Kuchen schlechthin.

Links: Café Hauptwache

Goetheplatz Frankfurt

Auf dem Weg zur Hauptwache kommen wir am Goetheplatz mit dem Goethe-Denkmal vorbei. Im Hintergrund der Commerzbank-Tower

Hauptwache Frankfurt

Die Hauptwache wird heute als Café genutzt

 

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Einkaufszentrum MyZeil

Nur einen Steinwurf von der Hauptwache entfernt befindet sich das Einkaufszentrum MyZeil. Zu erkennen ist das Gebäude schon von Weitem an der interessanten Architektur mit der trichterförmigen Glaskonstruktion. Auch wer nicht zum Shoppen nach Frankfurt gekommen ist, sollte das MyZeil gesehen haben und mit der Rolltreppe nach oben fahren. Die ewig lange Rolltreppe fährt direkt bis unters Dach ohne umzusteigen. Dabei bekommt man einen super Blick auf den Glaszylinder im Inneren. Oben angekommen hat man einen ersten schönen Blick durch große Glasscheiben auf Frankfurt.

Links: MyZeil

Trichter My Zeil

Das Einkaufscenter MyZeil gehört zu den architektonischen Highlights der Main-Metropole

My Zeil Glaszylinder

Die Architektur setzt sich im Inneren nahtlos fort

Ausblick My Zeil

Von obersten Stockwerk hat man schon einen tollen Blick auf die Stadt

Kleinmarkthalle Frankfurt

Vom Einkaufszentrum My Zeil folgen wir der Hasengasse wenige Minuten nach Süden bis zur Kleinmarkthalle Frankfurt. Spätestens hier bekommt man was Leckeres in den Magen. In der Kleinmarkthalle locken fast 160 Stände mit frischen Lebensmitteln. Aber auch Blumen und Samen werden angeboten. Wir verschaffen uns erst einmal einen Überblick und schlendern zwischen den engen Wegen in der Markthalle entlang. Auf der Empore im ersten Stock gibt es noch weitere kleine Läden. Von hier oben hat man außerdem einen tollen Blick auf den Trubel in der Halle und kleine Tafeln erzählen die Geschichte der Kleinmarkthalle, die es seit dem 19. Jahrhundert gibt und ein wenig Tradition aufleben lässt. An einem kleinen Stand namens Tsironas Delikatessen kaufe ich mir eine knusprig gebackene Focaccia mit Oliven, Schafskäse und Rucola – wirklich sehr sehr lecker. Wer auf Käsekuchen steht, muss unbedingt zum Kuchenseppel am Haupteingang in der Hasengasse. Der kleine Stand hat ein paar Schokoladen zur Auswahl und äußerst leckere Käsekuchen. Hier kommen wir nicht umhin, einen der kleinen putzigen Kuchen einpacken zu lassen. Ein Stück Frankfurt nehmen wir morgen also mit nach München.

Links: Kleinmarkthalle Frankfurt | Kuchenseppel

Kleinmarkthalle Frankfurt

In der Frankfurter Kleinmarkthalle herrscht reger Betrieb

Spezialitäten

Händler bieten nationale und internationale Spezialitäten an

Kleinmarkthalle

Am Stand von Tsironas hole ich mir ein leckeres Focaccia

Kuchenseppel

Ein Tipp: Versucht unbedingt Stefans Käsekuchen beim Kuchenseppel

Kaiserdom St. Bartholomäus

Von der Frankfurter Kleinmarkthalle ist es nur ein Katzensprung zum Kaiserdom St. Bartholomäus, der schon von Weitem ins Auge sticht. Der Westturm ragt 95 Meter in den Himmel und ist ein krasser Gegensatz zu den ganzen Hochhäusern der Stadt. Der Sakralbau, übrigens der größte der Stadt, ist umgeben von Gebäuden. Den besten Blick auf die Kirche, die im zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, hat man daher von weiter weg, etwa vom Mainufer. Das Innere des Kaiserdoms ist überraschenderweise sehr schlicht. Von anderen Kirchen dieser Größe ist man anderes gewohnt – aber gerade das macht den Kaiserdom auch so besonders.

Links: Kaiserdom St. Bartholomäus

Kaiserdom St. Bartholomäus

Blick auf den Kaiserdom St. Bartholomäus

Mainufer, Weseler Werft & Ruhrorter Werft

Vom Kaiserdom sind es nur noch wenige Meter hinab zum Mainufer. Bei schönem Wetter flanieren hier die Frankfurter, laufen Jogger und tollen Hunde. Die Stadt hat das Mainunfer wirklich schön hergerichtet. Auf der Flußpromenade geht es nun in Richtung Hochhaus der Europäischen Zentralbank (EZB) – ein wirklich super Spaziergang mit ganz tollen Blicken auf die Frankfurter Skyline. Das EZB-Hochhaus steht wie ein Fremdkörper etwas außerhalb der Innenstadt und hat doch einen ganz speziellen Reiz. Auf dem Weg kommen wir an der Weseler Werft vorbei. Die einstige Werft wird heute als Festivalgelände genutzt. Highlights sind die denkmalgeschützten Hafenkräne.

Links: Sommerwerft an der Weseler Werft Oosten – Realwirtschaft am Main

Mainufer

Wir folgen nun dem Mainufer in Richtung EZB

EZB-Hochhaus

Das EZB-Hochhaus

Weseler Werft

Die Weseler Werft wird als …genutzt

EZB-Hochhaus

Ein Koloss aus Stahl ud Glas

Skyline Frankfurt

Blickt man zurück, sieht man die Frankfurter Skyline

Wer jetzt noch Hunger oder Durst hat, steuert das “Oosten – Realwirtschaft am Main” direkt am EZB-Turm bei der Ruhrorter Werft an. Auf der Promenade stehen Stühle und Tische in der Sonne. Auf einem der beiden sanierten Verladekräne baut außerdem die überdachte Terrasse im ersten Obergeschoss auf. Die Ruhrorter Werft entstand 1910 als Teil des Osthafens und wurde bis in die 1980er Jahre hinein betrieben. Einst standen 13 große Kräne in der Werft. Heute sind zwei Kräne der Werftanlage restauriert.

Ruhrorter Werft

Hinter dem …

Ruhrorter Werft

Die Ruhrorter Werft ist schick hergerichtet – hier kann man auch gut Essen

EZB-Hochhaus & Gedenkstätte Großmarkthalle

Direkt am futuristischen EZB-Hochhaus befindet sich die Gedenkstätte an der früheren Großmarkthalle. Die Gedenkstätte erinnert an die Deportation von mehr als 10.000 Frankfurter Juden. Schriftzüge im Boden lassen einen Gänsehaut bekommen. Besonders beklemmend ist die von dicken Betonwänden eingefasste Rampe in den Keller der Großmarkthalle, die in den Keller führt. Betreten kann man die Rampe nicht – sie kann nur durch eine dicke Glasscheibe betrachtet werden.

Links: EZB | Gedenkstätte Großmarkthalle

Rampe Gedenkstätte Großmarkthalle

Die Rampe der Gedenkstätte Großmarkthalle

Gedenkstätte Großmarkthalle

Innschriften wie diese lassen erschaudern

Sportpark vor der EZB

Vor der EZB wurde auch ein großer Sportpark angelegt. Hier trifft sich im Sommer Gott und die Welt

Deutschherrnbrücke & Sachsenhausen

Von der EZB geht’s nun über die Deutschherrnbrücke über den Main. Die Deutschherrnbrücke teilen sich Fußgänger und Züge und sie ist ein Highlight für sich. Von der Mitte der Brücke hat man noch einmal einen tollen Blick auf das EZB-Hochhaus, aber auch auf die Frankfurter Skyline. Außerdem haben sich die Stadtväter etwas ganz besonderes einfallen lassen. Wer über die Deutschherrnbrücke läuft, wird plötzlich ein tiefes Brummen wahrnehmen. Da lohnt ein Blick nach oben. Der tiefe Ton kommt aus zwei riesigen Kugeln, die als Lautsprecher fungieren und mittels Resonanzrohren Umgebungs-Geräusche und Brückenschwingungen wiedergeben. Die Klanginstallation stammt von den Künstlern Sam Auinger und Bruce Odland. Nun geht es wieder am Mainufer in Richtung Frankfurter Skyline. Auch auf dieser Seite des Mains lockt eine breite Flußpromenade zum Schlendern ein. An der zweiten Brücke, der Ignatz-Bubis-Brücke, verlassen wir die Flußpromenade und laufen ins Herz von Sachsenhausen. Am Tag ist hier nicht viel los – aber Abends steppt in den vielen Bars, Cafés und Pubs der Bär. Das coole sind die vielen Fachwerkhäuser, die dem Stadtteil ein ganz besonderes Flair verleihen.

Deutschherrnbrücke

Die Deutschherrnbrücke führt uns über den Main

Blick auf Frankfurt

Von der Deutschherrnbrücke aus liegt einem Frankfurt quasi zu Füßen

Frankfurter Skyline

Zwei Stand up Paddler vor der Skyline

Sonic Vista

Dieses Schild erklärt, was es mit der Sonic Vista auf sich hat

Sonic Vista Kugel

Zwei dieser Kugeln sorgen für tiefes Brummen

EZB

Von der anderen Seite des Mains spiegelt sich das EZB-Hochhaus im Wasser

Gänse vor der Frankfurter Skyline

Wir folgen der Flußpromenade und treffen immer wieder auf neugierige Gänse

Sachsenhausen

Fachwerkbauten in Sachsenhausen

Sachsenhausen

Häuser mit Flair

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Wallstraße & Markt im Hof

Unser Ziel ist aber die Wallstraße, die zusammen mit der Brücken-, Schul- und Schifferstraße das Brückenviertel in Sachsenhausen bildet. Hier findet ihr viele kleine Geschäfte und Boutiquen zum Einkaufen. Wir landen in der No.2 – einem Laden für gebrauchte Platten, CDs und DVDs. Auch wer sich nicht mit der Materie auskennt, kommt auf seine Kosten. Wir kaufen gleich sechs Filme auf DVD und sind gespannt, was wir da erworben haben. Ein paar Meter weiter befindet sich der Markt im Hof. Hier treffen sich die Frankfurter am Samstag, um leckere Burger oder Köstlichkeiten aus Äthiopien, Vietnam, Frankreich oder Indien zu genießen oder Apfelwein zu schlürfen. Hier müsst ihr einfach ein wenig Zeit einplanen und euch an den Ständen durchprobieren. Die Atmosphäre dort ist sehr gechillt und angenehm.

Links: Markt im Hof

DVDs

Sechs DVDs für zwölf Euro – da kann man nichts sagen

Comicladen Wallstraße

Einer der vielen Läden in der Wallstraße

Eingang Markt im Hof

Der Markt im Hof ist immer Samstags geöffnet

Burgerwagen Markt im Hof

Der Markt im Hof findet drinnen und draußen statt

Apfelwein

Apfelwein muss man in Frankfurt einfach probieren

Eiserner Steg & Museumsviertel

Auch der Eiserne Steg – eine 1868 erbaute Fußgängerbrücke – gehört zum Pflichtprogramm jedes Frankfurt-Besuchers. Von der Wallstraße in Sachsenhausen ist der Eiserne Steg nicht weit entfernt. Vom Steg aus haben wir wieder einen tollen Blick auf die Skyline. Wer mag, bleibt noch ein wenig auf der südlichen Seite des Mains und läuft am Flußufer ins Museumsviertel. Ein ganz bekanntes Highlight ist etwa das Städel Museum – eines der bedeutendsten deutschen Kunstmuseen. Nach diesem Abstecher queren wir den Main auf dem Eisernen Steg.

Links: Städel Museum

Eisener Steg mit Skyline

Der Eiserne Steg ist eines der Top-Attraktionen in Frankfurt

Dreikönigskirche

Blick zurück auf die Dreikönigskirche

Eiserner Steg

Der Eiserne Steg ist eines der Top-Attraktionen in der Main-Metropole

Schlösser am Eisernen Steg

Liebespaare schmücken den Eisernen Steg mit Schlössern

Städel Museum

Kunstinteressierte lassen auf keinen Fall das Städel Museum aus

Römer

Den Römer darf man natürlich nicht verpassen. Der Römer ist seit dem 15. Jahrhundert das Rathaus der Stadt und mit seiner Treppengiebelfassade eines der Wahrzeichen Frankfurts. Vom Eisernen Steg ist dieses Fankfurt-Highlight auch wieder nur ein paar Minuten entfernt. Auf dem Rathausplatz, dem Römerberg, tummeln sich Besucher aus aller Welt und machen Selfies vor der historischen Kulisse. Neben dem Römer sind besonders der Gerechtigkeitsbrunnen und die Alte Nikolaikirche – beides direkt am Römerberg – interessant.

Links: Kaisersaal im Römer

Römer Frankfurt

Der Römer ist Sitz der Frankfurter Stadtverwaltung

Römerberg und Nikolaikirche

Der Römerberg und die alte Nikolaikirche

Gerechtigkeitsbrunnen

Der Gerechtigkeitsbrunnen

Paulskirche

In Sichtweite des Römers steht die Paulskirche, in der 1848 bis 1849 die Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung tagten. Der Rundbau gilt daher neben dem Hambacher Schloss als Symbol der Demokratiebewegung in Deutschland. Im Inneren der Pauslkirche ist heute ein Plenarsaal untergebracht.

Links: Frankfurter Paulskirche

Paulskirche

Die Paulskirche sollte man auf keinen Fall verpassen

Plenarsaal Paulskirche

Der Plenarsaal im Inneren des Paulskirche

Frankfurter Goethe-Haus

Für alle, die sich ein wenig für Geschichte interessieren, ist der Besuch des Frankfurter Goethe-Hauses ein Muss. Wie der Name schon vermuten lässt: In dem Haus wurde Johann Wolfgang Goethe am 28. August 1749 “mit dem Glockenschlage zwölf” geboren. Neben einem Museum mit zahlreichen Gemälden ist vor allem das Geburtshaus des Dichters interessant. Das Gebäude selbst wurde zwar im Krieg zerstört, aber wieder aufgebaut. Die Inneneinrichtung wurde zuvor in Sicherheit gebracht – ein toller Blick in die Vergangenheit.

Links: Goethe-Haus Frankfurt

Goethe Haus Frankfurt

Im Frankfurter Goethe Haus erhält der Besucher Einblick in eine längst vergangene Zeit – hier die Küche

Goethe Haus Frankfurt

Auf mehreren Etagen sind spannende Exponate ausgestellt

Goethe Haus Frankfurt

Mit Kerzen wäre das wohl noch spannender

Blick auf die Frankfurter Skyline

Auf dem kurzen Weg zur Hauptwache  – hier begann heute unser Sightseeing-Tour durch Frankfurt – machen Kaffeeliebhaber Stopp im Wacker’s Kaffee. Die lange Schlange vor dem Traditions-Café spricht Bände. Uns ist die Schlange aber zu lang – wir gehen weiter zur Hauptwache und fahren ins Obergeschoss von Galeria Kaufhof. Von der offenen Dachterasse – hier kann man auch ganz hervorragend einen Kaffee trinken – genießen wir einen super Blick auf die Frankfurter Skyline.

Links: Wacker’s Kaffee

Wackers Kaffee

Das traditionsreiche Wackers Kaffee ist ein Muss für Frankfurt-Besucher

Frankfurt

Blick von der Dachterasse der Galeria Kaufhof auf Frankfurt

Eschenheimer Turm & Fleming’s Deluxe Hotel mit Skybar

Nur ein paar Gehminuten entfernt befinden sich der Eschenheimer Turm und das Fleming’s Deluxe Hotel. Der Eschenheimer Turm erlangte durch ein schreckliches Verbrechen traurige Berühmtheit. Ganz in der Nähe, in der Stiftstraße 36, wurde 1. November 1957 Rosemarie Nitribitt mit einer Platzwunde am Kopf und Würgemalen am Hals tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Der Mord an der stadtbekannten Edelprostituierten, die Zugang zu den höchsten Wirtschaftskreisen hatte, wurde nie aufgeklärt. Das Gerücht, der Täter durfte einfach nicht gefunden werden, hält sich bis heute hartnäckig. Direkt gegenüber des Eschenheimer Turms befindet sich das Fleming’s Deluxe Hotel. Das 5-Sterne-Hotel lockt mit einer Einrichtung aus einer längst vergangenen Zeit. Wer mag, fährt mit dem historischen Paternoster zur 7. Etage in das Fleming’s Club Restaurant und zur Dachterrasse mit atemberaubendem Panoramablick über Frankfurt.

Links: Skybar im Fleming’s Deluxe Hotel

Eschenheimer Turm

Der Eschenheimer Turm hat es auch wegen des Mordes an Rosemarie Nitribitt zu Berühmtheit gebracht

Paternoster Fleming's Deluxe Hotel

Der Paternoster im Fleming’s Deluxe Hotel ist ein Erlebnis

Skybar Fleming's Deluxe Hotel

Die Skybar im Fleming’s Deluxe Hotel ist noch leer – füllt sich im Laufe des Abends aber schnell

Bahnhofsviertel in Frankfurt

Am nächsten Tag unserer Fankfurt-Reise verschlägt es uns ins Bahnhofsviertel. In einigen Straßen braucht man aber starke Nerven – und am besten Augen im Hinterkopf. An vielen Ecken lauern düstere Gestalten, die uns mißtrauisch beobachten. Als Frau fühlt sich Biggi wegen der vielen rumlungernden Männer, die uns scharf anvisieren, extrem unwohl – und selbst als Berliner habe ich ein komisches Gefühl im Bauch, lasse mir das aber nicht anmerken. Wenn die Geschäfte geöffnet haben und mehr Menschen auf der Straße unterwegs sind, mag die Stimmung weniger aufgeheizt sein – an einem Sonntag würden wir aber nicht mehr unbedingt ins Bahnhofsviertel gehen. Trotzdem noch ein Tipp: In der Taunusstraße befindet sich das “CREAM-music Musikhaus” – hier hat Elvis Presley einst eine Gitarre gekauft. Ein paar Meter weiter in der Taunusstraße 34 findet sich zudem eine Spiderman-Figur an einem roten Laufhaus. Insgesamt gibt es wohl sieben dieser Figuren, die überall in Frankfurt versteckt sind.

Links: CREAM-music Musikhaus

CREAM-music Musikhaus

In der Auslage vom CREAM-music Musikhaus stehen echte Klassiker

 

Essen und Trinken in Frankfurt

Frankfurt dürft ihr auf keinen Fall verlassen, ohne einen Äppelwoi getrunken und die grüne Soße getestet zu haben. Die grüne Soße ist wirklich grün und wird mit sieben frischen Kräutern zubereitet. Leider hat die grüne Soße auch ‘ne ordentliche Portion Kalorien. So grün sie auch sein mag, sie hat doch einiges an Fett intus. Aber das ist egal, denn der Geschmack ist einfach herrlich. Wer die etwas kalorienreduziertere Version probieren möchte, für den haben wir noch einen extra Restaurant-Tipp: das Chimichurri – ein Veganes Restaurant. Insgesamt drei Gerichte konnten wir dort probieren und sie waren allesamt herrlich lecker – allen voran die grüne Soße mit Kartoffeln und Salat. Aber auch die Reispfannkuchen mit leckerer Nusssauce und Blumenkohl sowie das vegane Chilli waren super lecker. Dieses Restaurant können wir mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Und die grüne Soße schmeckt dort wie das Frankfurter Original.  Den Namen hat das Chimichurri von einem berühmten Gericht gemopst. Chimichurri ist eine argentinische Sauce, die meist zu gegrilltem Rindfleisch serviert wird, wie zum Beispiel bei einem typischen argentinischen Asado. Das Chimichurri befindet sich “Im Prüfling 63″.

Link: Chimichurri 

Grüne Soße

Die bekannte frankfurter Grüne Soße – hier in der veganen Variante

Die Bar ohne Namen am Eschenheimer Tor ist der Intreff schlechthin. Mittlerweile läuft die Bar zwar offiziell unter “Good Times for Good People”, aber alle Frankfurter, die sie kennen, nennen sie weiter Bar ohne Namen. Hier legen regelmäßig DJs auf, es gibt gute Drinks und im Sommer herrscht Straßenparty-Atmosphäre. Im Winter ist es drinnen kuschelig.

Die Berger Strasse in Frankfurt ist bekannt für die vielen kleinen Läden und Restaurants. Wir sind in der Berger Strasse einer Empfehlung gefolgt, die uns direkt in das Caffé Leidenschaft geführt hat. Und der Leidenschaft für Kuchen kann dort wirklich jeder frönen. Sowohl der Käsekuchen, als auch der Apfeltarte sind ein Gedicht und die Obsttorten sollen ebenfalls äußerst lecker sein. Wir stehen jedoch mehr auf Käse- oder Apfelkuchen. Auch eine wirklich große Auswahl an Kaffeespezialitäten bietet das Café. Hier wird jeder Wunsch erfüllt – natürlich mit ganz viel Leidenschaft. Zu finden ist das Café in der Berger Strasse 79.

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Fazit

Frankfurt ist besser als sein Ruf. Die Stadt am Main hat wirklich einiges zu bieten. Man muss das Bahnhofsviertel nicht mögen. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind aber wirklich klasse und die Promenade am Main ist das i-Tüpfelchen. Besonders angetan haben es uns sie süßen Gässchen und kleinen Geschäfte in Sachsenhausen. Für einen ausgedehnten Wochenendtripp gibt es also genug zu entdecken. Übrigens: Mit der Frankfurt Card* fahrt ihr kostenlos mit Bussen und Bahnen und erhaltet Vergünstigungen in Museen, bei Stadtrundfahrten, in Restaurants und anderen Sehenswürdigkeiten. Hier könnt ihr die Karte bestellen*.

 

 

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