Die besten Tipps und Tricks zum Fotografieren für Anfänger

Mit diesen Tipps & Tricks macht Fotografieren mehr Spaß

Einfach Fotografieren lernen

Bei meinen Fotokursen kommen oft die gleichen Fragen auf. Ich gebe hier acht Tipps für Anfänger, die ihr unbedingt beachten solltet. Vieles hört sich vielleicht trivial an – und doch ist deswegen schon das eine oder andere Motiv für immer verloren gegangen.

Tipp Nummer 1 für bessere Fotos

„Das geht schnell aus der Hand“ – immer wieder sehe ich Fotografen an den tollsten Spots, die die grundlegendste aller Regeln missachten. Daher kann ich immer wieder nur betonen: In der Landschaftsfotografie ist ein Stativ absolute Pflicht. Schnappschüsse am helllichten Tag aus der Hand lasse ich noch durchgehen. Willst du aber ein wirklich außergewöhnliches Bild schießen, geht kein Weg am Stativ vorbei. Das Stativ verhindert nicht nur Verwackler, sondern ermöglicht auch einen durchdachten Bildaufbau.

Punta del Hildalgo auf Teneriffa - ohne Stativ wäre das Bild so nicht realisierbar

Punta del Hildalgo auf Teneriffa – ohne Stativ wäre das Bild so nicht realisierbar

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Tipp Nummer 2 für bessere Fotos

„Aber das RAW-Format kostet soviel Speicher“. Dieses Argument lasse ich nicht gelten. Du hälst im Extremfall eine mehrere tausend Euro teure Ausrüstung in der Hand – und sparst am Speicher? Das macht keinen Sinn. Erst das RAW-Format spielt die Stärken deiner Kamera voll aus. Nach dem Shooting ist natürlich die Postproduktion Pflicht. Horizont begradigen, Staubflecken entfernen, Kontraste anpassen etc. Ich nutze für diese Aufgabe Adobe Lightroom, aber auch mit der Software der Kamerahersteller lassen sich die grundlegendsten Dinge erledigen.

Tipp Nummer 3 für bessere Fotos

„Dafür gibt es doch die Automatik-Funktion“ – und die arbeitet sogar richtig gut. Leider weiß deine Kamera nicht, welche Bildaussage für dich wichtig ist und wie das Foto am Ende wirken soll. Daher lerne die Funktionen deiner Kamera kennen und nutze, wann immer möglich, den manuellen Modus.

Tipp Nummer 4 für bessere Fotos

Fingerabdrücke auf der Linse? Das geht gar nicht! Oft wundern sich Fotografen, dass ihre Bilder irgendwie schwammig wirken. Und die dicken dunklen Flecken im Himmel waren da auch nicht. Achtet immer darauf, eure Gläser sauber zu halten. Das gilt ganz besonders am Meer oder in staubigen Regionen. Hier kann die Linse in wenigen Minuten völlig verdrecken. An gute Bilder ist dann nicht mehr zu denken. Nutze zum Reinigen immer erst einen Blasebalg, um Staubkörner sanft zu entfernen. Erst danach kommt spezielles Optik-Papier mit einem flüssigen Optik-Reiniger zum Einsatz. Ich zum Beispiel nutze das Reinigungsset von Hama*.

Tipp Nummer 5 für bessere Fotos

Schnell am Abend an den See hetzen, um ein paar Bilder schießen? Lass dich doch nicht so stressen! Nimm dir Zeit und genieße das Event. Sei rechtzeitig an Ort und Stelle, scoute die Gegend, mach dir Gedanken über den optimalen Standort. Nur mit viel Zeit und Vorbereitung werden dir auch wirklich gute Fotos gelingen – außerdem macht es so doch auch viel mehr Spaß.

Ein einsamer Bergsee in den Alpen. Wir warteten Stunden auf dieses Licht

Ein einsamer Bergsee in den Alpen. Ich wartete Stunden auf dieses Licht

Tipp Nummer 6 für bessere Fotos

„Das ist mein Platz – und den gebe ich auch nicht mehr her“. Du hast den optimalen Standpunkt gefunden? Klasse! Dann kann es ja losgehen. Ich erlebe es auf meinen Reisen leider immer wieder, dass viele Fotografen an derselben Stelle verharren, ohne sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Vielleicht ist es wirklich der perfekte Standort. Wenn du aber nach einem langen Shooting mit dutzenden annähernd gleichen Fotos nach Hause kommst, hast du mit Sicherheit etwas verpasst. Darum sei flexibel und kreativ und mache Bilder von mehreren völlig unterschiedlichen Standorten.

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Tipp Nummer 7 für bessere Fotos

Warte auf der perfekte Licht! Atemberaubende Landschaftsaufnahmen brauchen spektakuläres Licht. Das findest du aber nicht zur Mittagszeit. Du wirst dich leider daran gewöhnen müssen, weit vor Sonnenaufgang aufzustehen und lange nach Sonnenuntergang ins Bett zu kommen. Mit wenigen Ausnahmen entstehen die besten Bilder um die Zeit rund um den Sonnenaufgang beziehungsweise den Sonnenuntergang. Vor allem während der blauen Stunde – wenn die meisten Fotografen schon längst von dannen gezogen sind – entstehen tolle Fotos

Tipp Nummer 8 für bessere Fotos

Hab keine Angst vor schlechtem Wetter! Ganz im Gegenteil, erst Wolken machen ein Landschaftsbild eindrucksvoll. In der Zeit kurz nach einem heftigen Regen oder Gewitter entstehen oft tolle Fotos. Zucken die Blitze indes direkt über euch hinweg, schaut, dass ihr euch in Sicherheit bringt.

Der Hintersee im Berchtesgadener Land kurz nach einem Unwetter

Der Hintersee im Berchtesgadener Land kurz nach einem Unwetter

 

 

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Wir hoffen, mit unseren acht Regeln und Tipps zum Thema Fotografie gelingen dir in Zukunft bessere Fotos. Ach was, wir sind ganz sicher, dass du bald ein breites Grinsen im Gesicht haben wirst. Wenn dem so ist: Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen uns 🙂

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