USA – Tag 1 – Wie alles beginnt

Endlich geht es wieder los! Inzwischen ist ein ganzes Jahr ins Land gezogen, seit ich meine Fühler in den amerikanischen Südwesten ausgestreckt habe. Die ersten Wochen nach der Heimkehr sind immer noch auszuhalten, danach steigt die Sehnsucht nach der Stille und der Unendlichkeit ins Unermessliche. Schon Monate vor unserem Abenteuertrip waren wir auf der Suche nach neuen Spots und neuen Herausforderungen. Im Laufe der Zeit ist die Route gewachsen und gediehen. Die Strecke wurden im Laufe der Planungen immer länger, die Wanderungen ebenso. 

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Das Resultat war ein astreiner Abenteuertrip. Immer neue Locations wurden ausgemacht. Zeit zum Schlafen? Nebensächlich! Essen? Ein notwendiges Übel. Was zählt, ist das Abenteuer. Knapp 5.000 Kilometer gilt es in gut zwei Wochen mit dem Auto hinter uns zu bringen. Der Plan sieht vor, von San Francisco aus durch den Yosemite Nationalpark über das Death Valley nach Las Vegas zu fahren. Die nächsten Stationen lauten Grand Canyon South Rim, Page, Monument Valley und Farmington in New Mexico. Von hier aus soll es weitergehen nach Moab, zum Zion Nationalpark, zum Toroweap Point und schließlich wieder nach Las Vegas.  

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Am Samstag ist es dann endlich soweit. Pünktlich um zwölf Uhr hebt unser US-Airways-Airbus vom Münchner Flughafen ab. Unser einziger Zwischenstopp auf dem Weg nach San Francisco: Philadelphia. Anders als beispielsweise in New York kommen wir in wenigen Minuten durch die Einreisekontrolle. Nach geschlagenen vier Stunden im Transitbereich geht es endlich weiter. Um kurz vor Mitternacht landen wir wohlbehalten in der kalifornischen Metropole San Francisco. Unser Mietwagenverleiher will uns einen riesigen Ford Expedition schmackhaft machen, doch wir lehnen dankend ab. Dieses Monster von Auto frisst mehr Sprit, als es unser Budget zulässt. Ein Kia Sorento – leider ohne zuschaltbaren Vierradantrieb – ist die einzige Alternative. Der Wagen hat aber gerade einmal rund 5.000 Meilen auf dem Tacho, viel falsch machen können wir also nicht. Nachdem wir unser Gepäck verstaut haben, geht es auch schon los in Richtung Downton. Aus den Lautsprechern wummert – wie könnte es anders sein – Scott McKenzies “San Francisco”. In der Ferne taucht die teils beleuchtete Skyline im Nachthimmel auf, die Straßen sind um diese Uhrzeit fast menschenleer – nur ein paar dunke Gestalten treiben sich im Schutze der Nacht herum. Der Check In erfolgt problemlos durch den Nachtschalter. Verständlich, dass in dieser Gegend nicht einmal die Motels ihre Türen unverschlossen lassen. Schließlich ist es halb drei Uhr in der Früh, als wir endlich ins Bett fallen.

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