USA – Tag 10 – Farbexplosion in den Coyote Buttes South

Abenteuer Coyote Buttes South

Einzigartige Landschaft im Südwesten der USA

Gestern lief leider einiges schief. Der geplante Trip nach White Pocket wurde zum Desaster. Heute soll alles besser werden. Unser Ziel sind die Coyote Buttes South, auch CBS genannt. Die Coyote Buttes South liegen südlich der berühmten Coyote Buttes North, der Heimat der Wave. Wer die Coyote Buttes South besuchen will, benötigt allerdings ein Permit. Wegen der langen und mühsamen Anfahrt verirren sich aber viel weniger Menschen zu den Coyote Buttes South. Die Chancen auf eines der begehrten Permits sind also nicht schlecht. Selbst sogenannte “Walk in Permits”, die man sehr spontan bekommt, sind mit ein wenig Glück oft zu haben. Wir haben uns das Permit allerdings schon lange im Voraus über die Online-Reservierung besorgt.

Auf dem Weg zur CBS

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Auf dem Weg in die Coyote Buttes South

Wie gestern sind wir gut vorbereitet für unseren Trip in die Coyote Buttes South. Navi, Karte und Schaufel sind an Bord. Dazu genügend Wasser und Lebensmittel. Die Strecke zu den Coyote Buttes South wird ohnehin stärker befahren als die Strecke nach White Pocket. Dass hier tagelang kein Mensch vorbeikommt, passiert vielleicht in der Nebensaison – aber nicht mitten im Sommer. Trotzdem sollte man Vorkehrungen treffen. Starker Regen kann einen tagelang von der Außenwelt abschneiden. Und natürlich kann man sich auch verfahren. Wer dann eine Panne hat, sollte besser vorbereitet sein.

Wir starten wieder in Page und folgen dem Highway 89 rund 27 Meilen nach Westen. Hier biegen wir wieder auf die House Valley Road (GPS: – Google Maps) ab. Nach rund 20 Meilen geht in der Höhe des Corral Valley die die BLM Road 1017 nach Osten ab. Die Strecke bis zur verfallenen Poverty Flat Ranch (GPS: – Google Maps) kennen wir ja schon. An die Steinplatten und die teils recht tiefen Sandpassagen haben wir uns gewöhnt. An der Poverty Flat Ranch halten wir uns heute links. Wir stoppen kurz, um uns die verfallenen Häuser anzuschauen. Ein Stück weiter müssen wir wieder anhalten. Eine ziemlich tiefe Steinstufe versperrt den Weg. Ich bin mir nicht socher, ob wir dieses Hinderniss einfach überfahren können oder ob wir böse mit dem Unterboden aufsetzen. Zur Sicherheit steige ich aus und suche ein paar größere Felsbrocken, um die Stelle zu entschärfen. Einem Bullen scheint das nicht zu gefallen: Er nimmt mich ins Visier und schabt drohend mit der Hufe. Ich behalte den Bullen immer in den Augenwinkeln und lege einen Zahn zu. Mit den zusätzlichen Felsbrocken ist die Steinstufe kein Problem mehr. Schon kurz hinter der Poverty Flat Ranch versperrt ein Gatter den Weg. Nur wer ein Permit besitzt, darf hier weiterfahren. Die Straße bleibt sandig, aber problemlos zu befahren. Nur das letzte Stück hinunter zum Ende der Straße sparen wir uns. Wir parken das Auto unter ein paar knorrigen Bäumen und laufen den Weg. Vom offiziellen Parkplatz, einem sandigen Oval, führen mehrere Trampelpfade in Richtung Coyote Buttes South. Schon aus der Ferne sehen wir die faszinierenden Felsformationen, die diese Landschaft so einzigartig machen.

Bei fast 40 Grad und praller Sonne ist die kurze Wanderung extrem schweißtreibend. In den Coyote Buttes South angekommen, nutzen wir den ersten Schatten für eine kurze Pause. Dann endlich geht es los. Das Gebiet ist wirklich riesig und wir sind von Anfang an überwältigt von den Formen und Farben.

 

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Es gibt wirklich an jeder Ecke etwas zu entdecken. Aber das Beste: Wir sind vollkommen alleine – es ist weit und breit kein Mensch zu sehen. Obwohl wir einige Stunden in den Coyote Buttes South verbringen, rejct das nur, um ein ganz kleines Gebiet zu erkunden. Inzwischen ist es Nachmittag und die Sonne wirft lange Schatten. Die Farben werden jetzt noch satter und intensiver. Um auf dem Rückweg nicht in völliger Dunkelheit umherzuirren, brechen wir eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang die Zelte ab. Wir hatten viel zu wenig Zeit für diese grandiose Landschaft. Man könnte hier leicht Tage verbringen und würde immer wieder etwas Neues entdecken.

Bis wir das Auto erreichen, ist es dunkel. Die Rückfahrt durch den tiefen Sand und über die vielen Steinplatten – und stufen zieht sich gewaltig in die Länge. Auch einige Hasen, die immer wieder das Licht der Scheinwerfer suchen, halten uns auf. Wir benötigen geschlagene dreieinhalb Stunden bis zurück nach Page. Aber die gewonnen Eindrücke sind es definitiv wert. Wir kommen wieder!

 

 

 

Deine Meinung ist uns wichtig

Du warst auch schon in den Coyote Buttes South? Wie waren deine Eindrücke dieser tollen Landschaft? Und war die Strecke mit dem Auto auch so schwierig zu fahren? Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen uns 🙂

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