USA – Tag 10 – Wanderung zu den Havasu Falls

Die Havasu Falls – die schönsten Wasserfälle der USA

Wanderung ins Gebiet der Havasupai-Indianer

Die Havasu Falls im Havasu Canyon, einem Seitenarm des Grand Canyon, gelten als die schönsten Wasserfälle der USA, wenn nicht sogar von ganz Nordamerika. Heute machen wir uns auf, dieses einmalige Naturspektakel mit eigenen Augen zu erleben. Der Weg in den Canyon ist lang und beschwerlich. Um nicht in die größte Mittagshitze zu geraten, brechen wir sehr früh auf. Die Sterne stehen noch am Himmel, da stehen wir abmarschbereit mit Rucksack, Verpflegung für zwei Tage und unserem Zelt am Trailhead. Wir sind heute die ersten, die sich auf den Weg in das abgelegene Indianerreservat der Havasupai-Indianer und zu den magischen Wasserfälle machen. Der Trail ist überraschend breit und gut zu gehen. Nach wenigen Minuten kommen uns schon die ersten Wanderer aus dem Canyon entgegen. Auch sie wollen die brutale Mittagshitze meiden. Insbesondere der finale Aufstieg bietet keinerlei Schatten und zehrt enorm an den Kräften.

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Der Weg zu den Havasu Falls

Der Trail führt teilweise recht steil hinab in den Canyon. Inzwischen ist es hell und die ersten Sonnenstrahlen lassen die umliegenden Canyonwände leuchten. Wir begegnen immer mehr Wanderern. Sie alle haben die magischen Wasserfälle schon gesehen. Etwas neidisch sind wir ja schon. Wenn alles gutgeht, stehen aber auch wir heute Abend an den Havasu Falls. Meile für Meile kämpfen wir uns durch den Canyon. Zu verfehlen ist der Weg nicht. Die vielen Wanderer, die sich Tag für Tag auf den Weg in den Havasu Canyon und zurück machen, haben den Weg breit ausgetreten. Wir treffen auch einige Male auf Pferde-Treks. Diese bringen Waren oder Gepäck nach Supai, dem kleinen Hauptort der Havasupai-Indianer, oder transportieren in der anderen Richtung Abfall und Gepäck aus dem Canyon ab. Eine Straße gibt es weit und breit nicht. Um schnell und komfortabel nach Supai zu gelangen, bleibt einzig der Hubschrauber, der sogar zahlungskräftige Touristen in dieses kleine Paradies fliegt. Der kurze Flug kostet pro Richtung und Person 85 Dollar (Stand: November 2017).

Auf dem Weg nach Havasupai

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Supai

Der Trail zieht sich Meile um Meile durch den Canyon, die Wände werden immer höher. Nach knapp drei Stunden erreichen wir schließlich das Dorf. Auf dem Weg begegnen wir immer wieder Pferdekolonnen, die Verpflegung in das Dorf oder müde Touristen zurück zum Trailhead bringen. Dabei ist der Trail nicht besonders anspruchsvoll – er verlangt lediglich Kondition.

Pferdekolonne Havasupai Havsupai5 Havasupai3 Havasupai4 Havasupai Havasupai2

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Als wir die Mooney Falls und den Campground erreichen, zeigt unser GPS eine Tagesstrecke von 20 Kilometern.

Diese Wanderung hat sich gelohnt! Wir sind überwältigt vom türkisen Wasser, den gigantischen Wasserfällen und der Schönheit der Natur. Wir schlagen unser Zelt direkt am Fluss auf und klettern zum Fuße der Mooney Falls, zu erreichen über einen Klettersteig. Hier treffen wir auf Matthew und Ray. Matthew ist Amerikaner mit deutschen Wurzeln, genauer gesagt mit Wurzeln in Amberg in der Oberpfalz. Wie klein die Welt ist.

Klettersteig Mooney Falls Mooney Falls6 Mooney Falls Mooney Falls2 Mooney Falls3 Mooney Falls4 Mooney Falls5 Mooney Falls

Wir kehren erst in der Nacht zu unserem Zelt – inzwischen sind wir umlagert von anderen Zelten.

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4 replies
  1. Katrin
    Katrin says:

    Jetzt muss ich hier doch noch was schreiben, auch wenn der Beitrag schon zwei Jahre alt ist. Viel verändert hat sich im Canyon und Havasupai seitdem offenbar nicht 😉 Ich freue mich, dass ich hier auch mal ein paar Bilder der Mooney Falls sehe…so weit haben wir es ja leider nicht geschafft. Die Wanderung war auf jeden Fall burner anstrengend und ich bin happy, Leidensgenossen gefunden zu haben.
    Eure Bilder und Berichte von den Lofoten haben uns übrigens ernsthaft den letzten Anstoß gegeben, endlich selbst zu den Lofoten zu reisen (kein Spaß, im Februar ist es soweit!).

    Viele Grüße, Katrin

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Katrin,

      ja, die Wanderung hat es in sich, vor allem wegen der brutalen Hitze. Wir haben uns ja schwer bepackt erst gegen Mittag auf den Rückweg gemacht. Obwohl ich wirklich viel in den Bergen unterwegs bin und auch Touren von 18 Stunden keine Seltenheit sind, habe ich beim finalen Aufstieg echt gekämpft. So in der prallen Sonne ohne Schatten, das ist krass. Biggi hat das nichts ausgemacht, ich war fix und fertig.

      Jepp, die Lofoten sind der Hammer. Ich will auf alle Fälle mal wieder im Sommer für zwei bis drei Wochen hin mit dem Zelt

      Viele Grüße
      Florian

      Reply
  2. Sami Kasap
    Sami Kasap says:

    Hallo Zusammen,
    ist es heute noch möglich ohne Reservierung in das Tal zu kommen (1 Tag)? Leider sind alle Übernachtungsmöglichkeiten ausgebucht.
    Ich freue mich auf eure Rückmeldungen

    Reply

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