USA – Tag 11 – Coral Pink Sand Dunes State Park

Bryce Canyon, Zion Nationalpark und Coral Pink Sand Dunes

Tolle Stimmung am Abend im Coral Pink Sand Dunes State Park

Die Nacht ist gewohnt kurz. Pünktlich zum Sonnenaufgang stehen wir schon wieder am Bryce Canyon, der uns nicht mehr loslässt. Zu so früher Stunde haben wir den Bryce Canyon fast für uns alleine – kein Vergleich zu der Stimmung, wenn hier am Tage hunderte Besucher umherflanieren. Das frühe Aufstehen hat sich defintiv gelohnt. Ich baue meine Kameraausrüstung ganz in der Nähe der Abbruchkante auf und warte gespannt auf das erste Sonnenlicht. Das morgendliche Shooting wird wieder einmal zur Geduldsprobe. Die Landschaft ist wirklich grandios, aber es ist wieder einmal bitterkalt. Kein Wunder: Wir befinden uns hier auf rund 2500 Metern Höhe und das Wüstenklima trägt seinen Teil dazu bei, dass es hier in der Nacht und in den Morgenstunden empfindlich abkühlt – selbst im Sommer, wenn das Thermometer am Tag locker die 30-Grad-Marke sprengt. Diese extremen klimatischen Verhältnisse sind aber auch dafür mitverantwortlich, dass der Bryce Canyon genau so aussieht. Wir bleiben noch, bis die ersten Sonnenstrahlen die vielen bunten Steintürme anstrahlen. Dann retten wir uns aber ins Auto und drehen die Heizung erst voll auf.

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Sonnenaufgang im Bryce Canyon

Sonnenaufgang Bryce Canyon

Zum Sonnenaufgang leuchten die Farben im Bryce Canyon besonders schön

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Abstecher in den Zion Nationalpark

Vom Bryce Canyon ist es nur noch ein Katzensprung in den Zion Nationalpark. Wir folgen lange dem Highway 89 und erreichen den Nationalpark nach etwa eineinhalb Stunden. Die Landschaft ist hier schon wieder vollkommen anders. Rote Felsen sucht man vergebens und die Straße verläuft mitten durch einen dichten Wald. Unser erster Kontakt mit dem Zion Nationalpark ist die Checkerboard Mesa (GPS: N 37 13.636, W 112 52.874 – Google Maps) – ein 2033 Meter hoher Tafelberg am Osteingang zum Zion Nationalpark. So haken wir gleiche eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Nationalparks ab. Wir halten kurz neben der Straße an und laufen ein paar Meter in Richtung Checkerboard Mesa. Den Aufstieg auf die Checkerboard Mesa – dafür sollte man etwa drei Stunden einfach einplanen – sparen wir uns heute, schließlich will der Zion Nationalpark erkundet werden.

Cherboard Mesa

Die Checkerboard Mesa und zwei Harleys auf dem Highway – that’s the American way of life

Wir halten immer wieder an und erkunden die Gegend. Der Zion Nationalpark ist wirklich wunderschön. Wohin das Auge blickt bunte Felsen und unglaubliche Felsformationen. Hier könnte man ohne Probleme einige Wochen verbringen.

Linien im Fels im Zion Nationalpark

Wir halten immer wieder an und laufen ein Stück. Die Formen und Farben hier im Zion Nationalpark sind wirklich außergewöhnlich

Zion Nationalpark mit Berg

Ja, Fotografen kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten

Die Narrows sind gesperrt

Wir parken am Südeingang (GPS: N 37 12.047, W 112 59.171 – Google Maps) zum Zion Nationalpark. In den warmen Monaten fährt ein Shuttlebus tiefer in den Park hinein – Privatautos müssen mit wenigen Ausnahmen draußen bleiben. Schon auf der Fahrt mit dem Shuttle kommen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Links und rechts ragen beeindruckende Berge in den Himmel. Unser Ziel sind aber die Narrows – eine enge Schlucht, die der Virgin River im Laufe von Millionen Jahren in den Fels gefressen hat. Von der Endhaltestelle des Shuttles (GPS: N 37 17.113, W 112 56.866 – Google Maps) wandern wir eine Weile am Flussufer bis zum Einstieg in die Narrows. Es geht auf einem gemütlichen Wanderweg durch den Canyon, der hier recht breit ist. Bäume spenden immer wieder Schatten und Squirrel, zu deutsch Grauhörnchen, rennen uns um die Füße. Leider müssen wir am Start der eigentlichen Wanderung in die Narrows umkehren. Der Virgin River führt zuviel Wasser und die Narrows sind gesperrt. Schade: Bei 39 Grad im Schatten hätte eine kleine Abkühlung ganz gutgetan.

Virgin River

Hier beginnt unsere Wanderung. Der Virgin River führt leider eine Menge Wasser

Virgin River Canyon

Im Laufe von Jahrtausenden hat der Virgin River einen beeindruckenden Canyon in den Fels gefressen. Wer gut zu Fuß ist, kann in den Canyon hineinwandern

Zwei Squirrels

Angelockt von den vielen Besuchern huschen immer wieder Squirrels um uns herum. Die Nager können bis zu 700 Gramm schwer werden – also echt Riesenhörnchen

Beginn Wanderung Narrows

Hier beginnt die eigentliche Wanderung in die Narrows – heute ist der Virgin River leider zu hoch

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Coral Pink Sand Dunes State Park

Etwas niedergeschlagen wegen der Sperrung der Narrows fahren wir am Abend in den Coral Pink Sand Dunes State Park (GPS: N 37 02.256, W 112 43.830 – Google Maps). Vom Südeingang des Zion Nationalparks brauchen wir mit dem Auto eine gute Stunde bis zum Eingang in den Park. Auf der Fahrt machen wir noch kurz Stopp im Zion Nationalpark, um einen Blick auf den Great Arch zu werfen, den man von der Straße schon von weitem sieht. Der Great Arch ist eine riesige Alcove im Navajo-Sandstein. In einigen hunderttausend Jahren macht der Great Arch seinem Namen sicher alle Ehre.

Great Arch Zion Natinalpark

Der Great Arch ist ein Highlight im Zion Nationalpark. Den besten Blick hat man direkt von der Straße

Gewaltige Sanddünen im Coral Pink Sand Dunes State Park

Die Attraktion des Coral Pink Sand Dunes State Park sind gewaltige Sanddünen, die in den Himmel ragen. Ganz einfach ist es nicht, sich in dem tiefen Sand fortzubewegen. Für die Strapazen in der Gluthitze entschädigt die tolle Landschaft. Standen wir im Zion eben noch zwischen gewaltigen Felswänden und in einem dichten Wald, sind wir hier umgeben von einem Meer aus feinstem Sand. Übrigens bietet der Coral Pink Sand Dunes State Park auch Hollywood eine tolle Kulisse. Unter anderem wurden hier Szenen aus Arabien Nights (1942), Ali Baba und die 40 Räuber (1943) und Timbuktu (1958) gedreht. Wir verbringen eine ganze Weile zwischen den meterhohen Sanddünen, die eine leicht pinke Färbung haben, und lassen diese temberaubende Landschaft auf uns wirken, bevor wir uns auf den Rückweg machen.

Fußspuren Coral Pink Sand Dunes Statepark

Der Coral Pink Sand Dunes Statepark macht seinem Namen alle Ehre

Muster Coral Pink Sand Dunes

Der Wind sorgt stets für das typische Wellenmuster und dafür, dass Fußspuren in den Dünen schnell verschwinden

Baum Coral Pink Sand Dunes

Immer wieder stoßen wir auf Bäume und Pflanzen inmitten des Sandmeeres

Coral Pink Sand Dunes

Das Leben findet immer einen Weg

Sanddüne Coral Pink Sand Dune

Die Attraktion in den Coral Pink Sand Dunes sind aber die großen Sanddünen

Berge Coral Pink Sand Dunes

Der Coral Pink Sand Dunes Statepark ist umschlossen von Bergen aus Sandstein

Fototipp für den Coral Pink Dunes State Park

Der Coral Pink Sand Dunes State Park ist ein echtes Foto-Eldorado. Fotografenherzen schlagen hier definitiv höher. Eine ganz tolle Stimmung findet man im Coral Pink Dunes State Park am Morgen vor, wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont vorkommt. Zur Dämmerung sind die Farben soft und schimmern in den schönsten Pastellfarben. Kurz nach Sonnenaufgang wirft die Sonne extrem lange Schatten. Zudem sind die Spuren der ATVs und Besucher im Sand mit etwas Glück durch den Wind verschwunden. Am Abend hat man natürlich auch tolles Licht – hier können aber Spuren im Sand stören. Und ohne Stativ sollte sich kein Fotograf in den Coral Pink State Park begeben. Noch mehr Tipps zum Thema Landschaftsfotografie findest du in unserem eBook “101 Fotografien und die Geschichte dahinter“.

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