USA – Tag 12 – Long Way

Schon lange vor Sonnenaufgang stehen wir am Mesa Arch – wie zu erwarten sind wir hier nicht alleine. Trotz so früher Stunde tummeln sich zahlreiche Fotografen an dem allseits beliebten und leicht zugänglichen Spot. Ein Reisebus lädt schließlich sogar einen ganzen Trupp chinesischer Touristen ab. Mit der Ruhe ist es spätestens jetzt vorbei. Als sich ein Schweizer Hobby-Fotograf mit seiner Kompaktkamera unentwegt ins Bild der Profis drängelt, wird es sogar ziemlich bissig.

Warum der ganze Aufwand? Die aufgehende Morgensonne taucht die Landschaft in magisches Licht und lässt den Mesa Arch in den grellsten Orangetönen leuchten. Wir kommen mit einem Fotografen ins Gespräch, der mit einer Panoramakamera die ganze Szenerie einfängt. Rund 8.000 Dollar hat ihn der Nachbau des Gehäuses gekostet – bei den Objektiven setzt er ausschließlich auf Gläser aus dem Hause Carl Zeiss. Leider mag er nicht viel über sich verraten, außer, dass er einmal im Jahr mit seinem Fotokurs eine Exkursion durch den Südwesten der USA veranstaltet.

Mesa Arch

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Mesa Arch 2

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"Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich." Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur "Brücke der Götter" im Bundesstaat Washington - allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie "Monster" nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus ...

Die kommenden Stunden sind weniger spektakulär. Wir machen uns auf den Weg in den Zion Nationalpark. Mehr als 350 Meilen gilt es zu bewältigen. Inzwischen macht sich die Müdigkeit bemerkbar – aber es bleibt keine Zeit, es ruhiger angehen zu lassen. Wohlbehalten erreichen wir den Zion Nationalpark. Für den Einstieg wählen wir den 3,5 Meilen langen Pa’rus Trail, der uns einen herrlichen Überblick über den Zion Canyon mit dem Virgin River verschafft. Den Sonnenuntergang verbringen wir direkt am Fluss. Nachdem die Sonne untergegangen ist, werden wir mit einem atemberaubenden Sternenhimmel belohnt. Nur das Plätschern des Wassers und das Rauschen des Windes sind so spät am Abend noch zu hören – die Touristen sind längst alle verschwunden.

Virgin River Zion Nationalpark Virgin River Zion Nationalpark2

Weitere Bilder, Termine zu Ausstellungen und Foto-Workshops gibt es wie immer auf meiner Foto-Website Westermann Photography

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