USA – Tag 15 – Sonnenuntergang am Toroweap Point (Grand Canyon)

Sonnenuntergang am Toroweap Point

Magische Abendstimmung am Grand Canyon

Heute müssen wir leider Lebewohl zum Zion Nationalpark sagen. Unsere vorletzte Station userer Reise führt uns zurück an den Grand Canyon, nun allerdings an das wenig besuchte North Rim. Unser Ziel ist der abgelegene Toroweap Point. Vom Highway 389 geht es irgendwo zwischen Colorado City und Fredonia rechts ab. Ein großes Schild von “Kanab Tire” heißt uns schon einmal willkommen. Das Schild kann aber auch als Warnung verstanden werden: Laut Angaben der Parkverwaltung hat ein Viertel aller Besucher mindestens einen Plattfuß auf der rund 200 Kilometer langen Schotterstrecke zum Toroweap Point und wieder zurück. Ein Abschleppwagen schlägt mit 1000 bis 2000 Dollar zu Buche. Ein vollwertiges Ersatzrad und ein Wagenheber mit Werkzeug sind also Pflicht auf der Fahrt zum Toroweap Point. Natürlich hat das nicht jeder Mietwagen an Bord. Wenn du zum Toroweap Point willst, solltest du also schon bei der Mietwagenübergabe darauf achten, dass du im Notfall auch ein Rad wechseln könntest.

Gefällt dir dieser Artikel? Dann unterstütze uns doch. Alle mit einem * markierten Links () sind Affiliate-Links. Bestellst du etwas über diesen Link, erhalten wir eine kleine Provision – am Preis ändert sich nichts. Wofür? Damit wir wieder spannende Reisen planen und euch begeistern können.

Instagram | Facebook | Youtube | Twitter | Pinterest | Flipboard | Google+ | Feedly | Bloglovin | RSS | Newsletter
 

Abzweig zum Toroweap Point

Kanab Tire

Steine vs. Reifen

Ich kenne die Strecke zum Toroweap Point bereits von einer früheren Reise und mache mir wenig Gedanken, schließlich wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. Anfangs ist die Straße in wirklich gutem Zustand. Ich fahre dennoch nicht mit Bleifuß, um die Reifen zu schonen. Die Strecke ist zumindest in den Sommermonaten in der Regel gut zu fahren. Das Problem sind die vielen spitzen Steine, die den Reifen zusetzen. Mit Geländebereifung wäre die Fahrt absolut entspannt. Mit den Straßenreifen muss man schon immer darauf achten, zumindest den dicken Steinen auszuweichen.

Warnung vor Klapperschlangen

Erst ab der Ranger-Station wird es erwartungsgemäß etwas holpriger. Zu meiner Überraschung ist die Station sogar besetzt. Wir werden ein letztes Mal eindringlich vor Klapperschlangen und den schlechten “Roadconditions” gewarnt. Nichts davon kann uns aufhalten. Ganz so unwegsam hatte ich die Piste zwar wirklich nicht in Erinnerung, am Ende erreichen wir den Campground aber unbeschadet. Der Toroweap Point gehört uns – und wir werden den kompletten Campground mit seinen neun Stellplätzen heute Abend ganz alleine für uns haben.

Wir rangieren den Wagen noch das letzte steile Stück hinab zum Campground und machen uns in der Hitze auf zum North Rim. Nach einer guten halben Stunde stehen wir vor dem imposanten Abgrund. Die Felswände stürzen im 90-Grad-Winkel fast 900 Meter in die Tiefe – nur das Rauschen des Colorado River ist zu hören.

Model am Toroweap PointFlorian Westermann am Toroweap Point

 

Nach diesem kurzen Ausflug wandern wir zum Auto zurück und holen erst einmal etwas Schlaf nach. Ein Geräusch weckt mich plötzlich. Es ist Larry, der hier in der Gegend als Volunteer Ranger dafür sorgt, dass alles seinen gewohnten Gang geht. Larry erzählt uns schließlich auch, dass die Besucher derzeit wegen der brütenden Hitze fernbleiben.

Zum Sonnenuntergang stehen wir wieder am Grand Canyon – inzwischen hat sich allerdings direkt am Rim eine kleine Gruppe Fotografen aus Las Vegas niedergelassen, die wegen des Super-Mondes heute Nacht angereist ist. Die untergehende Sonne taucht die Canyon-Wände in magische Orangetöne. Es dauert nicht lange, bis sich der Himmel lila verfärbt und die Landschaft einem Ölgemälde gleicht. Inzwischen ist auch der Mond aufgegangen – und er ist wirklich rießig

Toroweap PointToroweap Point2Supermond am Grand Canyon

Wir suchen uns schließlich ein Plätzchen nahe am Rim und genießen die Stille, den grandiosen Ausblick und den klaren Sternenhimmel.

Florian Westermann am Toroweap Point2

Zum Ausklang des Tages gibt es noch einmal etwas – zumindest für uns – Besonderes: Würzige Doritos mit Guacamole und Frischkäse-Dip.

Unsere USA-Reise im Überblick

Tag 1 Flug nach San Francisco | Tag 2 Golden Gate Bridge, Market Street & Fisherman’s Wharf | Tag 3 Der Half Dome im Yosemite Nationalpark | Tag 4 Four Mile Trail & Panorama Trail (Yosemite Nationalpark) | Tag 5 Mono Lake, Alabama Hills & Death Valley | Tag 6 Magischer Sonnenaufgang am Zabriskie Point (Death Valley) | Tag 7 Von Las Vegas zum Grand Canyon South Rim | Tag 8 Sonnenaufgang am Yavapai Point (Grand Canyon) | Tag 9 Hunts Mesa (Monument Valley) | Tag 10 Der “King of Wings” im Ah-Shi-Sle-Pah Wash | Tag 11 Wanderung zur False Kiva (Canyonlands Nationalpark) | Tag 12 Sonnenaufgang am Mesa Arch (Canyonlands Nationalpark) | Tag 13 Wanderung auf Angels Landing (Zion Nationalpark) | Tag 14 Wanderung durch “The Narrows” (Zion Nationalpark) | Tag 15 Sonnenuntergang am Toroweap Point (Grand Canyon) | Tag 16 Model-Shooting am Toroweap Point (Grand Canyon)

Das könnte dich auch interessieren

 
Ebooks
Fotokurse
Fotoreisen
Fotogalerien
Tipps Landschaftsfotos
Kamera Kaufberatung
Kreditkarten im Test
Reisestative Empfehlungen
Drohnenversicherung
 

Hol dir den Newsletter für Abenteuer und Fotografen

Begleite uns auf unseren Abenteuern rund um die Welt

Du willst nie mehr die spannendsten Reisereportagen, die spektakulärsten Wanderungen und die besten Tipps rund ums Thema Fotografie verpassen? Dann abonniere  hier unseren kostenlosen Newsletter. Unter allen Abonnenten verlosen wir regelmäßig spannende Preise!

0 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *