USA – Tag 17 – Die Straßen von San Francisco

Abfahrt nach San Francisco

Endlich ausschlafen! So geht es erst am Vormittag los in Richtung San Francisco. Wir passieren den kristallklaren Lake Tahoe, der auch im Juli zwischen schneebedeckten Gipfeln liegt.

Der erste Eindruck von San Francisco haut uns um. Auf den Straßen pulsiert das Leben, Menschen aus aller Welt wuseln durch die Häuserschluchten und engen Gassen. Die Stadt erinnert uns stark an Kreuzberg – genau unser Ding. Die traurige Seite der Medaille: Wie in jeder US-Großstadt irren unzählige Obdachlose durch die Straßen und durchwühlen Mülltonnen. Viele reden wirres Zeug. Aus Berlin sind wir einiges gewohnt, aber das hier hat eine ganz andere Dimension. Nach diesen ersten Eindrücken lassen wir uns im Parc 55 nieder und beziehen ein Zimmer im zehnten Stockwerk. Wir haben nur eine Frage: Wozu die Ohrstöpsel? 

Der erste Stopp unserer Sightseeing-Tour führt uns in die bekannte Lombard Street – die wohl kurvenreichste Straße der Welt. Leider ist weit und breit kein Parkplatz zu finden, so dass wir ohne auszusteigen weiterfahren. Da sind wir auch schon beim größten Problem: In San Francisco ist ein Auto ein Klotz am Bein. Wir stehen an jeder Kreuzung an einer roten Ampel oder an einem Stoppschild. Ist man dann endlich am Ziel, gibt es garantiert keinen Parkplatz. Der nächste Halt: der Telegraph Hill, von dem aus man einen grandiosen Überblick über die Stadt hat.

San Francisco Skyline

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Nächster Stopp: die Painted Ladies. Im angrenzenden Park treffen sich junge und jung gebliebene Menschen zum chillen bei einem Becher Sekt und einem Steak vom Grill.

Painted Ladies

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Noch aber fehlt das Wahrzeichen Nummer 1: die Golden Gate Bridge. Hier muss man einfach gewesen sein – ein absolut überwältigendes Bauwerk. Unser Plan, die Brücke von einer Anhöhe aus mit Blick auf Downtown im Abendlicht zu fotografieren, wird leider von einer Großbaustelle durchkreuzt. Als Alternative haben wir den Baker Beach ausgemacht, von wo aus man ebenfalls einen grandiosen Blick auf die Brücke hat. Je näher wir der Brücke kommen, umso unwegsamer wird das Gelände. Hier ist bald Schluss mit lustig. Noch bevor wir richtig loslegen können, erwischt mich eine Riesenwelle – Schuhe und Hose sind völlig durchnässt. Das macht sich bei kühlen Temperaturen nicht sonderlich gut.

Golden Gate Bridge2 Golden Gate Bridge

Bleibt noch die Frage nach den Ohrstöpseln: Die dienen dazu, nicht alle paar Minuten von den schrillen Sirenen der Feuerwehr geweckt zu werden, die einem durch Mark und Bein fahren.

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