Chevrolet Tahoe

USA – Tag 2 – Farbexplosion in der Firewave

Die Firewave – ein Kunstwerk in Nevada

Nicht weit vor den Toren Las Vegas’ liegt die Firewave

Nach der gestrigen Verspätung ist unsere ursprüngliche Reiseplanung ziemlich aus den Fugen geraten. Eigentlich wollten wir heute Morgen schon im Valley of Fire im Gebiet der Firewave Fotos schießen. Stattdessen müssen wir erst einmal bei Walmart die Vorräte auffüllen. Wir brauchen Unmengen Wasser, falls wir mit dem Auto irgendwo in der Wüste steckenbleiben. Ein Spaten ist wichtig, um das Auto eventuell aus tiefem Sand zu befreien. Ein Reifenspray kann im Falle eines Platten auch helfen, aber wir verlassen uns darauf, dass wir nicht mehr als das eine Ersatzrad im Kofferraum benötigen werden. Natürlich wandern dann auch noch allerlei Lebensmittel und Kopfkissen in den Einkaufswagen, das fällt aber eher unter Luxus. Ganz wichtig ist eine große Kühlbox. Die gibt es je nach Modell für 20 bis 30 Dollar und ist auf einem Wüstentrip essentiell. Riesige Beutel Eis gibt es in jedem Supermarkt oder an der Tankstelle. Nur so halten auch verderbliche Waren einigermaßen lange in den heißen Wüstentäler des amerikanischen Südwestens.

Einkauf bei Walmart

Hier bei Walmart füllen wir unsere Vorräte auf. Auch eine Schaufel steht auf der Einkaufsliste

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Das erste Mal mit dem GPS unterwegs

Nach dem Großeinkauf brechen wir nach Overton auf, wo wir heute übernachten. Nach einem kurzen Stopp machen wir uns direkt auf den Weg ins Valley of Fire. Dort angekommen testen wir unsere neueste Errungenschaft – ein GPS-Gerät. Das Fazit ist ernüchternd. Wir finden nichts, was auf unserem Plan steht. Mal versperrt ein Abgrund den Weg, dann wieder eine Steilwand. Da brauchen wir wohl noch ein wenig Übung. Dass das jetzt noch nicht so klappt wie geplant, ist allerdings auch noch nicht weiter tragisch: Durch das grelle Licht sind am frühen Nachmittag ohnehin nicht mehr als nette Schnappschüsse drin. Wir nutzen die Zeit, um uns ein wenig im Valley of Fire umzusehen. Wer nur in Las Vegas Urlaub macht, sollte unbedingt einen Tagesausflug ins Valley of Fire unternehmen. Mit dem Auto braucht man nur rund eine Stunde und der Valley of Fire Statepark ist wirklich spektakulär – vor allem, wenn man ein bisschen tiefer in das Gebiet vordringt. Überall warten große und kleine Steinbögen, sogenannte Arches, darauf, entdeckt zu werden. Und auch die Farben sind wirklich überwältigend. Von rot über gelb bis hin zu pink und lila ist hier alles vertreten.  

Ihr werdet überrascht sein, wie vielfältig sich die Landschaft präsentiert. Noch ein wichtiger Tipp: Habt immer ein paar Dollar-Scheine parat. Das Valley of Fire kostet Eintritt und wenn die Kassenhäuschen noch nicht besetzt sind, müsst ihr am Eingang zum Park einen Briefumschlag, auf den ihr euer Kennzeichen vermerkt, mit Greenbacks befüllen und in eine Stahlbox werfen. Einen Abriss nehmt ihr mit und präsentiert das später bei der Ausfahrt.

Highway durch Nevada

Auf dem Weg ins Valley of Fire in Nevada

Eingang Valley of Fire

Am Eingang zum Valley of Fire

Arch im Valley of Fire

Im Valley of Fire gibt es dutzende oder gar hunderte Arches

Arch im Valley of Fire

Man muss nur ein wenig suchen und findet einen Arch nach dem anderen

Straße im Valley of Fire

Die Straße führt durch diese außergewöhnliche Landschaft

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Wanderung zur Firewave

Den Sonnenuntergang wollen wir an der Firewave genießen. Vom Parkplatz aus (GPS: N 36 29.291, W 114 31.730 – Google Maps) folgen wir einem unscheinbaren Trampelpfad, der von der Straße abgeht. Das Gebiet ist wirklich atemberaubend schön – und weit und breit ist kein Mensch zu sehen. Schon von Anfang an begeistern uns die Farben und Formen. Wir erreichen die Firewave nach einem kurzen Fußmarsch. Am Himmel ist leider kein Wölkchen zu sehen. Aber genau das bräuchten wir doch für dramatische Bilder.

Valley of Fire Landschaft

Hier starten wir unsere Wanderung zur Firewave

Wanderung zur Firewave

Die Formen und Farben sind einfach abgefahren

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Muster im Valley of Fire

Schon vor der Firewave gibt es zahlreiche schöne Fotospots

Firewave im Valley of Fire

Wer genau hinschaut, erkennt einen Wanderer, der auf der Spitze der Firewave steht

Rund um die Firewave

In dem Gebiet gibt es noch viel mehr zu entdecken als nur die Firewave

Firewve

Die Firewave

Wanderung durch das Pink Wash

Wir könnten natürlich auf die Blaue Stunde warten, zu der die Firewave noch einmal ganz anders wirkt, wollen aber lieber noch ein wenig das Gebiet rund um die Firewave erkunden – auch das lohnt sich nämlich. Wir gehen weiter in Richtung Süden und stoßen auf das Pink Wash, das uns wieder auf die Straße führt. Das Pink Wash trägt seinen Namen völlig zu Recht. Der Sandstein ist teilweise komplett lila gefärbt. Noch dazu durchziehen markante Streifen die Felsen. Wir verbringen einige Zeit in den Gebiet und warten auf den Sonnenuntergang. Kurz bevor die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, fangen die Farben im Valley of Fire an wie verrückt zu leuchten. Zurück zum Parkplatz laufen wir an der Straße entlang – auch hier gibt es einige tolle Motive. Sehr fotogen ist auch die Straße selbst, die sich durch die farbenprächtige Landschaft schlängelt. Wir erreichen unser Auto. Inzwischen ist es fast dunkel. Zu unserem Motel in Overton ist es zum Glück nur ein Katzensprung. 

Valley of Fire

Farben, Formen und Strukturen suchen ihresgleichen

Linien im Valley of Fire

Ein tolles Beispiel für Linienführung auf einem Foto

Arch im Valley of Fire

Langsam senkt sich die Sonne und spendet weiches Licht. Wer sich ein wenig umschaut, findet überall tolle Motive wie diesen kleinen Arch

Pink Wash im Valley of Fire

Das Pink Wash im Valley of Fire macht seinem Namen alle Ehre

Baumstamm im Pink Wash

Auch dieser Baumstamm eignet sich hervorragend als Fotomotiv

Sonnenuntergang im Valley of Fire

Die letzten Sonnenstrahlen verwandeln die Landschaft im Valley of Fire in eine Märchenwelt

Goldene Stunde im Valley of Fire

Fotografenherzen schlagen jetzt zur Goldenen Stunde höher

Leuchten im Valley of Fire

Der Sandstein leuchtet in den schönsten Farben

Strukturen im Valley of Fire

Egal wohin wir blicken, überall finden wir einzigartige Fotomotive

Angestrahlte Felsen im Valely of Fire

Noch wenige Minuten, dann versinkt die Landschaft im Dämmerlicht

Straße durch's Valley of Fire

Wir laufen an der Straße zurück – auch hier gibt es überall tolle Fotomotive

Chevrolet Tahoe

Eine bessere Kulisse hätten wir für unseren Chevrolet Tahoe wohl nicht finden können

Blaue Stunde im Valley of Fire

Das Valley of Fire zur Blauen Stunde

Deine Meinung ist uns wichtig

Du warst auch schon im Valley of Fire in Nevada? Was war dort dein persönliches Highlight? Hast du vielleicht sogar die Firewave besucht und warst du auch so fasziniert wie wir? Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen uns 🙂

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