USA – Tag 3 – Flucht nach Brooklyn

Früh am Morgen stürzen wir uns ins Getümmel. Gestern noch schien die Stadt noch etwas verschlafen – davon ist heute nichts mehr zu spüren. Geschäftsmänner in dunklen Anzügen und Business-Ladies in feinen Kostümen bevölkern die Straßenschluchten. Hotdog-Verkäufer buhlen um Kundschaft, hier und da ein Bettler. Keine Straßenecke, an der nicht gehupt wird. Feuerwehrwagen und Polizeifahrzeuge kämpfen sich unermüdlich mit kreischenden Sirenen durch den dichten Verkehr. Wir entgehen dem Trubel an der Oberfläche und tauchen ab in den Untergrund. Die völlig überfüllte U-Bahn bringt uns an die Südspitze Manhattans. 

Vom Battery Park legen mit mit der Fähre ab in Richtung Liberty Island. Vom Boot aus – auf der Hinfahrt sollte man auf der rechten Seite Platz nehmen, auf der Rückfahrt entsprechend links – genießen wir einen herrlichen Blick auf die imposante Skyline. Und dann taucht sie auf, die Freiheitsstatue, die sich 93 Meter hoch in den Himmel schraubt.

Blick auf die Skyline - New York

Blick auf die Skyline – New York

Werbung
Die Freiheitsstatue vor der New Yorker Skyline

Die Freiheitsstatue vor der New Yorker Skyline

Blick auf New York

Blick auf New York

Anzeige
MARCO POLO Reiseführer Low Budget New York (MARCO POLO LowBudget)
Von Alrun Steinrueck
Preis: EUR 7,50
39 neu von EUR 7,5011 gebraucht von EUR 3,49
Wenig Geld, viel erleben! Reisen mit Insider-Tipps.
Broschiertes Buch
Wenig Geld, viel Spaß! Der MARCO POLO Low Budget New York zeigt, dass man den Big Apple auch ohne prall gefüllte Urlaubskasse intensiv erleben kann. Der Band verrät, in welchen Edelrestaurants man mittags Sterneküche zum günstigen Preis schlemmt und wo echte Designermode zu günstigen Preisen über den Ladentisch geht. Wie man in der Welthauptstadt des Entertainments an günstige Eintrittskarten kommt, in welchen Clubs und Lounges Gratis-Livekonzerte auf Nachtschwärmer warten und dass es schicke Hotels gibt, die mitten in der City ein stylisches Zuhause zum fairen Preis anbieten. Eine günstige Zeitreise in die 1920er-Jahre in der Brooklyn Pharmacy, mit der Roosevelt-Island-Schwebebahn (fast) gratis den Blick über die Skyline genießen, das kostenlose Kulturprogramm in der schrägen Galerie The Invisible Dog Art Center genießen: Diese und viele weitere Adressen zum Sparen und Genießen tummeln sich im neuen Low Budget New York. Und die vielen Insider-Tipps der Autoren garantieren Ihnen individuelle und authentische New-York-Erlebnisse. Mit dem 48h Low Budget Weekend und dem 48h Luxus Low Budget Weekend gibt es darüber hinaus tolle Vorschläge für je ein Wochenende. Die Top 10 Sehenswürdigkeiten und ein Cityatlas samt Plan für die Öffentlichen Verkehrsmittel machen das Paket komplett.

Zwischen 1892 und 1954 empfing die Freiheitsstatue rund zwölf Millionen Einwanderer. Nicht für alle ging der Traum von einem Leben in Sicherheit und Wohlstand in Erfüllung. Heute schieben sich jeden Tag tausende Menschen über Liberty Island – im Jahr rund vier Millionen. Der Zugang in die Fackel ist leider nicht mehr möglich. Wer Monate im Voraus bucht, kann immerhin bis unter die Krone kriechen. Wir waren leider schon zu spät dran.

Werbung

Vorbei am Börsenbullen ist unsere nächste Station die Wall Street, der Sitz der weltgrößten Wertpapierbörse. An der New York Stock Exchange, die in der Wall Street Nummer 11 residiert, werden Tag für Tag Milliarden Dollar hin- und hergeschoben. Ein lukratives Geschäft. Der amerikanische Leitindex Dow Jones markierte erst am vergangenen Freitag ein neues Allzeithoch.

Der Bulle an der Wall Street

Der Bulle an der Wall Street

Die New York Stock Exchange

Die New York Stock Exchange

Von der Wall Street ist es nicht mehr weit bis zum One World Trade Center. An dem Ort, wo vor dem 11. September die Türme des alten Word Trade Center standen, klaffen zwei riesige Löcher im Boden. Tausende Besucher recken die Köpfe in den Himmel, stets beobachtet von den allgegenwärtigen Sicherheitskräften. Mit unserem New York Pass haben wir kostenlos Zugang zum 9/11 Tribute Center – die Zeit hier hätten wir uns aber getrost sparen können. Neben ein paar Filmen, Fotos und Wrackteilen gibt es nicht viel zu sehen.

Der Freedom Tower

Das One World Trade Center – bis 2009 auch bekannt als Freedom Tower

Und so rauschen wir mit der Subway weiter nach Brooklyn. Am Ufer des East River abgekommen genießen wir einen fantastischen Blick auf die Hochhäuser mit der Brooklyn Bridge im Vordergrund. In einem kleinen Cafe genießen wir noch ein kaltes Corona, bevor das Stativ aufgebaut wird. Tramuhaft die Location hier unten am Fluß. Am Abend spazieren Hochzeitspaare, Fotografen und unzählige Menschen aus aller Welt über den Pier. Eines haben alle gemein: Sie sind New York verfallen – man erkennt das in ihren Gesichtern.

Die Brooklyn Bridge bei Nacht

Die Brooklyn Bridge bei Nacht

0 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *