USA – Tag 4 – Chinatown, Greenwich, Empire State

Mit der Subway fahren wir am Morgen nach Chinatown. Hier treffen wir auf eine völlig andere Welt. Stände mit exotischen Früchten und Gemüse am Straßenrand, frischem Fisch auf Eis, Gewürzläden und Restaurants, die lebende Hummer und anderes Krabbelgetier im Schaufenster präsentieren. Statuen mit chinesischen Philosophen und chinesische Schriftzeichen erwecken den Eindruck, am anderen Ende der Welt zu sein.

Fischstand in Chinatown

Obststand in Chinatown

Fischläden wie diese sind nichts ungewöhnliches

Fischläden wie diese sind nichts ungewöhnliches

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chinatown 2

Hier gibt es die lebenden Meeresbewohner gleich im Schaufenster zu begutachten

Hier gibt es die lebenden Meeresbewohner gleich im Schaufenster zu begutachten

chinatown 5

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Auf unserer Entdeckungstour zieht es uns zieht hinunter zum East River. Über uns in luftiger Höhe schieben sich die Autos auf dem Franklin D. Roosevelt East River Drive entlang. Hier unter dem autobahnähnlichen Parkway ist es eine andere Welt. Abseits des Touristenbummels zeigt sich New York von seiner tristen, traurigen Seite.

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Nur einen Steinwurf von Chinatown entfernt liegt Litty Italy. Die meisten Italiener sind inzwischen weggezogen, die Restaurants wohl mehr Show. Was nicht bedeutet, dass das Essen nicht verdammt lecker ist. Pünktlich zum Mittag stößt Italien gegen Uruguay an. Das Spiel geht am Ende 0:1 aus – für Uruguay. Wer denkt, in den USA geht die Weltmeisterschaft an den Menschen vorbei, der irrt. Die Bar, in der wir zumindest die erste Halbzeit sehen, platzt aus allen Nähten, italienische Fans singen lautstarke die Nationalhymne.

Hydrant in den nationalfarben Italiens

Hydrant in den nationalfarben Italiens

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In Greenwich Village scheint die Zeit stehen geblieben. Der Großstadttrubel ist vergessen. Kleine, von Bäumen gesäumte Gassen und unzählige Bars, Restaurants und Geschäfte laden  zum Schwadronieren ein. Das kleine Viertel ist bekannt für seine Kunstszene und ist bildet zusammen mit Chelsea auch ein Schwerpunkt des Schwulen- und Lesbenviertel. Bei Stars und Sternchen ist Greenwich nicht minder beliebt. Berühmte Einwohner sind unter anderem Uma Thurman und Liv Taylor.

Legendär: Das Cafe Wha

Legendär: das Cafe Wha

In der Gay Street

In der Gay Street

Über den Washington Square Park vorbei am imposanten Flatiron Gebäude erreichen wir schließlich das Empire State Building.

Beeindruckend: Das Flatiron Building

Beeindruckend: das Flatiron Building

Mit unserem New York Pass kommen wir umsonst auf die erste Aussichtsplattform in der 86. Etage. Für einen saftigen Aufschlag fahren wir auch auf die Plattform in der 102. Etage. Hier ist es aber eng und dicke Fenster vermiesen einen die Aussicht. Diesen Ausflug kann man sich getrost sparen. Ohnehin ist die Sicht nicht anders als 16 Etagen tiefer. Wir kämpfen uns durch die Menschenmenge und suchen uns einen guten Spot für den Sonnenuntergang. Die Aussicht auf die Südspitze Manhattans von hier oben ist atemberaubend. Leider sind hier oben keine Stative erlaubt. Nicht einmal kleine, die man problemlos auf die Brüstung stellen kann. Davon lasse ich mich aber nicht abschrecken. Es dauert dann auch wirklich recht lange, bis ich entdeckt werde und das Mini-Stativ wieder einpacken muss.  

Blick auf Manhattan

Blick auf Manhattan

Manhattan bei Nacht

Manhattan bei Nacht

Zum krönenden Abschluss des Tages zieht es uns einen Block nach Süden in die 32. Straße ins Tofu House, ein südkoreanisches Restaurant. Man sollte sich aber nicht wie wir vom Namen täuschen lassen – Tofu findet man auf der Karte fast nirgends. Es ist auf alle Fälle eine interessante Erfahrung.

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