USA – Tag 4 – Wanderung zum Observation Point

Wanderung zum Observation Point

Atemberaubende Ausblicke vom Observation Point im Zion Nationalpark

Um vier Uhr reißt uns der Wecker aus dem Schlaf. Aufstehen, wir haben schließlich volles Programm. Die Sonne ist noch lange nicht aufgegangen, da sind wir schon auf dem Weg ins Valley of Fire. Wir wollen hier noch einmal den Sonnenaufgang genießen, bevor es weiter in den Zion Nationalpark in Utah und dort zum Observation Point geht. Wir parken das Auto am Straßenrand und laufen ein wenig querfeldein zu einer Felsformation, die vielversprechend aussieht.

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Dämmerung im Valley of Fire

Dämmerung im Valley of Fire

Dämmerung im Valley of Fire

Valley of Fire

Hier sind wir ein wenig ins Valley of Fire gewandert

Elephant Rock

Der Elephant Rock im Morgenlicht

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Wanderung zum Observation Point

Auf dem Weg zum Zion Nationalpark stoppen wir spontan an einem Outlet-Center. Für 140 Euro schleppen wir zwei vollgestopfte Tüten aus dem Hollister-Store. Es wäre wohl noch viel mehr geworden, wenn wir nicht dieses Zeitproblem hätten. Bis zum Zion Nationalpark ist es noch ein gutes Stück – und dann steht ja auch noch die Wanderung zum Observation Point auf dem Plan. Wir starten die Wanderung allerdings nicht am Weeping Rock Trailhead. Nur die wenigsten wissen, dass man den Observation Point auch über den East Mesa Trail erreicht. Die Strecke ist deutlich kürzer und es sind auch kaum Höhenmeter zu überwinden. Vom Highway biegen wir links auf eine Schotterpiste ab, die uns zunächst zur Ponderosa Ranch bringt. Von hier ist es nicht mehr sehr weit bis zum Parkplatz und dem Trailhead vom East Mesa Trail (GPS: N 37 17.793, W 112 54.069 – Google Maps). Die Straße ist bei Trockenheit problemlos zu befahren – bei starkem Regen könnte sich das aber ändern.

Zwei Wanderungen zum Observation Point

Der Wanderweg führt uns gemütlich durch den Wald und steigt nur langsam an. Bis zum Observation Point sind es lediglich rund fünf Kilometer einfache Wanderung, nur das letzte Stück ist etwas steiler. Nach zwei Stunden erreichen wir unser Ziel. Dass wir doch so lange gebraucht haben, liegt daran, dass wir uns kurzzeitig etwas verlaufen hatten und ein ganzes Stück weit zurücklaufen mussten. Ganz alleine sind wir hier oben auf knapp 2000 Metern nicht – der Observation Point ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer im Zion Nationalpark. Wir werden begrüßt mit “You made it!” – ihr habt es geschafft. Allerdings weiß auch niemand, dass wir ein wenig “gemogelt” und uns so einige hundert Höhenmeter gespart haben. Die Standardroute vom Weeping Rock Trailhead durch den Echo Canyon ist Hin- und Rücktour zum Observation Point rund 13 Kilometer lang und überwindet über 750 Höhenmeter. Daür sollte man vier bis sechs Stunden einplanen. Die von uns gewählte, leichtere Variante über den East Mesa Trail ist nur etwa zehn Kilometer lang und zählt nur wenige Höhenmeter, da man bereits auf einem Plateau startet.

Wie dem auch sei: Wir sind hier am Observation Point und genießen den grandiosen Ausblick auf den Zion Canyon, Angels Landing und die steilen Canyonwände. Die Felswand vor uns stürzt mehr als 600 Meter steil in die Tiefe. Hier oben ist ein ganz wundervoller Ort für ein Picknick, zumal es hier auch nicht so überlaufen ist wie auf Angels Landing, der Berg, der uns hier zu Füßen liegt.

East Mesa Trail

Der East Mesa Trail führt uns gemütlich zum Observation Point

Ausblick vom East Mesa Trail

Ausblick vom East Mesa Trail

Fotoshooting am Observation Point

Fotoshooting am Observation Point

Blick vom Observation Point

Blick vom Observation Point. Der markante Fels vorne rechts ist Angels Landing. Hier führt eine tolle Wanderung hin

Blick Observation Point

An dieser Landschaft kann man sich nicht sattsehen

Blick Observation Point

Die Berge im Zion Nationalpark sind ein tolles Fotomotiv

Zion Valley

Der Virgin River schlängelt sich durch das Zion Valley

Der Watchman im schönsten Abendlicht

Auf dem Rückweg legen wir einen Zahn zu – wenn möglich wollen wir zum Sonnenuntergang beim Watchman sein. Wir schaffen es gerade so und erreichen die Brücke über den Virgin River wenige Minuten, bevor die Sonne hinter dem Horizont verschwindet. Der wohl dem meist fotografierte Berg im Zion Nationalpark wird noch für einen Augenblick angestrahlt, bevor es schnell dunkel wird.

Watchman im Abendlicht

Der Watchman im Abendlicht

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Unsere USA-Reise im Überblick

Intro | Tag 1 Start unserer Reise in Las Vegas | Tag 2 Farbexplosion in der Firewave | Tag 3 Wanderung durchs Valley of Fire | Tag 4 Wanderung zum Observation Point | Tag 5 Sonnenuntergang im Devils Garden bei Escalante | Tag 6 Über den Cathedral Valley Loop ins Wunderland | Tag 7 68 Meilen auf dem Burr Trail | Tag 8 Cottonwood Canyon Road und Grosvenor Arch | Tag 9 Mit dem SUV nach White Pocket | Tag 10 Farbexplosion in den Coyote Buttes South | Tag 11 Auf dem Scenic Drive durch den Arches Nationalpark | Tag 12 Wanderung zum Delicate Arch | Tag 13 Wanderung zur False Kiva | Tag 14 Das Venetian in Las Vegas | Tag 15 Death Valley und Alabama Hills | Tag 16 Mono Lake, Lake Tahoe und die Geisterstadt Bodie | Tag 17 San Francisco und die Golden Gate Bridge | Tag 18 Highway 1 | Tag 19 Point Lobos State Park | Tag 20 Mit der Cable Car durch San Francisco | Tag 21 San Francisco in den Morgenstunden

Deine Meinung ist uns wichtig

Du warst auch schon am Observation Point im Zion Nationalpark? Bist du die lange Tour ab dem Weeping Rock Trailhead gegangen oder hast du dich auch für die kürzere Variante entschieden? Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen unss 🙂

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6 replies
      • Roland says:

        Hallo Florian
        Ja ich denke schon, dass er schöner ist, die lange Wanderung ist wirklich wunderschön, aber auf deine beschreibung hier haben wir uns entschlossen nächsten anfang Juni extra so von Monterey zum Yellowstone zu fahren, das es eine Nacht in Overton und eine Nacht am Zion werden wird und dan laufen wir nochmals zum Observation Point, aber eben die so wie Du beschrieben hast..

        Lg Roland

        Reply
  1. Frank Franke says:

    Hi,
    wir haben die Wanderung im letzten Mai gemacht, die lange wohlgemerkt als Abschluß der Zion Tage sozusagen und
    sie war nicht sonderlich anstrengend. Die schönsten Abschnitte für uns war, den überlaufenenen Aussichtspunkt am Ende mal aussen vor,das Stückchen Echo Canyon mit zwei vom Licht bedingten unterschiedlichen Perspektiven mit schönen Slots und anschliessend der East Rim Trail mit wunderbarem Blick ins Backcountry. Anstrengend nur ist der asphaltierte Einstieg von Weeping Rock bis zur Gabelung Richtung Echo Canyon. Das Stück ist in beide Richtungen nicht schön zu laufen. Der Blick vom Aussichtspunkt ist überragend, nur es war schwierig, einen Platz für das Stativ zu finden. Schätze mal, es waren ca. 60-80 Leute oben und da wird es schon etwas eng.

    Reply
    • Florian Westermann says:

      Hi Frank,

      ja, wenn wir wieder einmal in den USA sind, müssen wir auch die lange Tour angehen. Ist sicher traumhaft schön. 60 bis 80 Leute? Das ist ja irre!!! Als bei uns waren es vielleicht fünf bis zehn, allerdings nicht zur besten Fotozeit.

      Viele Grüße
      Florian

      Reply

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