USA – Tag 5 – Back from Hell

Wir zählen die Stunden. Isomatten haben wir aus Gewichtsgründen nicht dabei – wir schlafen quasi auf dem nackten Fels. Am Morgen spüren wir alle Knochen, dennoch sind wir einigermaßen erholt. Kurz nach dem fantastischen Sonnenaufgang hoch über dem Grand Canyon machen wir uns auf den Rückweg.

Zelten am Nankoweap Trail

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Die Strecke beeindruckt uns erneut – wenn uns nicht immer dieses Gefühl im Nacken sitzen würde, dass sich jeden Moment ein riesiger Felsblock aus der Wand lösen könnte. Außerdem liegt der Trail schon am frühen Morgen in der prallen Sonne und treibt uns die Schweißperlen auf die Stirn.

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Auf halber Strecke treffen wir drei junge Amerikaner, die ziemlich erstaunt darüber sind, hier eine junge Frau anzutreffen. Die drei haben vier Tage für den Trail veranschlagt. Diesen Luxus haben wir leider nicht, unsere Permits für die Coyote Buttes South und die Wave warten nicht.

Nach einigen weiteren Stunden erreichen wir den Aufstieg zum Trailhead. In der brütenden Hitze kostet jeder Schritt viel Kraft, immerhin haben wir inzwischen fast das gesamte Wasser aufgebraucht – das macht die Rucksäcke leichter. Die letzten Kilometer zum Parkplatz über den sehr eintönigen Saddle Mountain Trail ziehen sich in die Länge. Erst eine Klapperschlange am Wegrand holt uns kurz aus unserem Trott.

Biggi und Flo at Nankoweap Trailhead Nankoweap Trailhead

Endlich erreichen wir den Parkplatz. Nach einer kurzen Pause werfen wir den Motor an und brettern los in Richtung Page. Der Highway 89 ist wegen eines Erdrutsches seit Monaten gesperrt und so bleibt und nichts anderes übrig, als einen großen Umweg zu fahren. Wegen dieser Verzögerung entgeht uns ein spektakulärer Sonnenuntergang am Horseshoe Bend. Wir genießen das farbenprächtige Spektakel vom Straßenrand aus. Leider gibt es weit und breit keine interessante Stelle zum fotografieren.

Sonnenuntergang

Nach den Anstrengungen der letzten Tage gönnen wir uns eine Pizza in der Canyon King Pizzeria (663 S Lake Powell Blvd, Page, AZ 86040). Das Restaurant am Stadtrand von Page ist recht gut besucht und hat einen netten Außenbereich. Wie in den USA typisch, werden wir nach dem Essen schnell wieder hinaus komplementiert.

Die Nacht wollen wir am Stud Horse Point verbringen. Die Strecke ist in der Dunkelheit aber nur schwer auszumachen. Auch unser Navi ist keine Hilfe, die Straßen hier sind nicht mehr in der Karte verzeichnet. Wir haben die Faxen dicke und schlagen unser Lager irgendwo in der Dunkelheit auf.

Weitere Bilder, Termine zu Ausstellungen und Foto-Workshops gibt es wie immer auf meiner Foto-Website Westermann Photography

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