USA – Tag 6 – Vom Stud Horse Point zum Horseshoe Bend

Am Morgen brechen wir zu Fuß zum Stud Horse Point auf, immerhin kennen wir die Richtung. Luftlinie liegen 1,6 Kilometer vor uns. In dem Gelände kommen wir nur langsam voran, immer wieder wird uns der Weg abgeschnitten. Inzwischen dämmert es schon. Wir beschließen, das Morgen-Shooting einfach hierher zu verlegen.

Sonnenaufgang über Arizona

Werbung

Biggi in Arizona Morgen in Arizona

Anzeige
Horizont USA SÜDWESTEN - 160 Seiten Bildband mit über 220 Bildern - STÜRTZ Verlag
Von Stefan Nink (Autor), Christian Heeb (Fotograf)
Preis: EUR 24,95
51 neu von EUR 24,956 gebraucht von EUR 13,99
Gebundenes Buch
Mit dem Ruf Go West zogen Generationen von Einwanderern in den Südwesten der heutigen USA: Eroberer, Pioniere, religiös Verfolgte, Goldsucher und Abenteurer aller Art. Und noch heute sehen die modernen Feizeitabenteurer hier ein Stück des amerikanischen Traumes verwirklicht.
Wo die Staaten immer großflächiger, ihre Grenzen immer geradliniger und das Klima immer heißer und trockener werden, findet man die weltweit größte Dichte von Naturwundern und spektakulären Landschaften. Die weiten, spärlich besiedelten Regionen versprechen Freiheit und die Verwirklichung eigener Vorstellungen, Westernfilme, Roadmovies und Songs erhoben sie zum Mythos.
Der Südwesten der USA ist geprägt von den desert states Arizona, New Mexico, Nevada und Utah, die empty landscapes ziehen Reisende und Künstler gleichermaßen an. Leuchtend rote Felsnadeln und mächtige Tafelberge, grandiose Schluchten, allen voran der Grand Canyon, grüne Fichtenwälder und strahlendblauer Himmel bilden geradezu mythische Ansichten, Kakteen ragen wie stumme Wächter aus dem dürren Gestrüpp der Wüsten. Pueblos zeugen von den frühen Kulturen der Anasazi-Indianer. Einen Kontrapunkt zu den fast schon archaisch erscheinenden Landschaften setzt die faszinierende Glitzerstadt Las Vegas oder die Mormonenstadt Salt Lake City.

Mit Hilfe unseres GPS erreichen wir den Stud Horse Point nach einigen Irrfahrten später doch noch. Unser Vierradantrieb ist dabei bei einigen Passagen eine große Hilfe, dabei liegt der Aussichtspunkt doch an einer recht gut ausgebauten Service-Straße für die Strommasten hier in der Gegend. Wenn man so etwas bloß vorher wüsste.

Werbung

Der Stud Horse Point ist zwar nicht besonders groß, aber durchaus einen Besuch wert. Vor allem finden nur wenige Besucher hierher. Ruhe ist also garantiert.

Stud Horse Point Stud Horse Point (2) Stud Horse Point2 Stud Horse Point3

Uns steckt noch immer der Nankoweap Trail in den Knochen. Wir füllen unsere Vorräte bei Wal Mart auf und verbringen anschließend einige Stunden am Lake Powell. Das Wasser ist herrlich und die Sonne brennt uns auf den Pelz.

Lake Powell

Am Abend brechen wir zum Horseshoe Bend auf. Hier strömen zwar ganze Busladungen Besucher her, allerdings ist der Ausblick auch einfach traumhaft.

Florian Westermann at Horseshoe Bend Horseshoe Bend

Die Nacht verbringen wir am Whitehouse Campground. Uns erwartet ein ganzes Regiment Moskitos. Der Zeltaufbau geht also noch schneller voran als üblich.

Weitere Bilder, Termine zu Ausstellungen und Foto-Workshops gibt es wie immer auf meiner Foto-Website Westermann Photography

0 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *