USA – Tag 7 – Auf in die Coyote Buttes South

Am Morgen gehen wir es gemütlich an – schließlich haben wir eine anstrengende Fahrt zu den Coyote Buttes South vor uns. Die Ranger sprechen wie immer von tiefem Sand und Vierradantrieb. Der ist an Bord, also los. Die House Rock Valley Road (BLM 700) ist in erstaunlich gutem Zustand, wir kommen schnell voran.

Ab dem Abzweig zu den Coyote Buttes South wird die Strecke teils sehr sandig. Einige tiefe Löcher zeugen davon, dass sich schon das eine oder andere Auto in den Sand gegraben haben muss. Wir kommen mit unserem Nissan Pathfinder problemlos voran.

Mit dem Nissan zu den Coyote Buttes South

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Auf dem Weg zu den Coyote Buttes South

Wir passieren die Poverty Flat Ranch

Poverty Flat Ranch2 Poverty Flat Ranch Poverty Flat Ranch3

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Gegen Mittag erreichen wir den Parkplatz zu den Coyote Buttes South (N 36 57.408, W 111 58.803). Von hier ist es nicht mehr weit bis in das Gebiet, in dem es aussieht, als hätte jemand hunderte Tonnen Kuchenteig wild in der Gegend verteilt und mit Zuckerguss überzogen.

Wir starten unsere Entdeckungstour im südlichen Teil und kämpfen uns langsam nach Norden. Bei jedem meiner Besuche bin ich immer wieder fasziniert von dieser Landschaft. Wir durchkämmen das Gebiet bis zum Abend und fiebern dem Sonnenuntergang entgegen. Außer uns ist weit und breit kein Mensch zu sehen – alles andere hätte mich auch überrascht.

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In der Ferne verdunkeln inzwischen einige Gewitterwolken den Himmel. Noch fühlen wir uns aber sicher. Es dauert nicht lange, da stehen wir inmitten eines heftigen Unwetters. Der Donner ist ohrenbetäubend, Blitze zucken am Himmel und schlagen in der Umgebung ein. Regen prasselt auf uns nieder. Keine Chance, bei diesem Wetter zurück zum Auto zu kommen. Wir verkriechen uns – alles metallische weit von uns entfernt – in einer Felsgrube und warten, bis sich das Unwetter verzieht.

Es dauert eine ganze Weile, bis das schlimmste überstanden ist. Wir suchen unsere Sachen zusammen und machen uns schnellstmöglich auf dem Weg zum Auto. 15, 20 Minuten hetzten wir durch den durchnässten Sand, in der Ferne immer wieder Blitze. Dann sind wir endlich in Sicherheit. Auf der Rückfahrt leuchtet der Himmel ununterbrochen- das bleibt auch die ganze Nacht so. Unser Lager verlegen wir deshalb auch ins innere des Autos – bei einem Gewitter zu zelten erscheint uns nicht die beste Option.

Weitere Bilder, Termine zu Ausstellungen und Foto-Workshops gibt es wie immer auf meiner Foto-Website Westermann Photography

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