Übersichtskarte über alle Wanderungen in den Alpen

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Wanderungen in den Alpen

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Großer Aufacker (1542m): 47.613859, 11.097479
Ettaler Manndl (1633m): 47.584664, 11.115696
Notkarspitze (1889m): 47.553403, 11.055121
Säuling (2047m): 47.534974, 10.753845
Scheinbergspitz (1929m): 47.554660, 10.887521
Herzogstand (1731m): 47.613425, 11.308515
Jochberg (1565m) & Walchensee: 47.625979, 11.372094
Rinnkendlsteig: 47.544531, 12.972547
Schärtenspitze (2153m): 47.582171, 12.874678
Kindlwand, Heuberg und Wasserwand (1367m): 47.727547, 12.185018
Galgenstangenkopf (1806m): 47.511838, 11.404023
Karwendelgrube - Abstieg über Karwendelsteig: 47.432210, 11.295898
Karwendelgrube: 47.430352, 11.296005
Mittenwalder Höhenweg: 47.427964, 11.293333
Brecherspitz (1683m): 47.676340, 11.871071
Rotwand (1884m): 47.650197, 11.934516
Alpspitze (2628m) Rundwanderung: 47.428312, 11.053040
Höllentalklamm & Kreuzeck (1651m): 47.453267, 11.080570
Daniel (2340m): 47.432529, 10.880284
Rofanspitze (2259m): 47.457620, 11.793244
Fleischbank (2026m): 47.478994, 11.519186
Rappenspitze (2223m): 47.402184, 11.645787
Seebergspitze (2085m): 47.466052, 11.679261
Stanser Joch (2102m) und Bärenkopf (1991m): 47.399544, 11.699275
Vorderer Drachenkopf (2302m) und Hinterer Tajakof (2408m): 47.360237, 10.948648
Seebensee und Drachensee (1917m): 47.359932, 10.933843
Rund um den Hochwanner: 47.386074, 11.038342
Riffelberg zum Gornergrat (3089m): 45.983007, 7.782698
Piz Boè (3152m): 46.508875, 11.828156
Schlern (2563m): 46.510798, 11.560761
Vom Schlern (2563m) zur Plattkofelhütte (2297m): 46.504241, 11.700783
Plattkofel (2964m): 46.513180, 11.716415
Raschötzhütte (2170m): 46.600421, 11.662159
Seceda (2519m): 46.597916, 11.724901
Hauchenberg & Alpkönigblick (1242m): 47.620495, 10.157515
Oytal: 47.378461, 10.362983
Biberkopf (2599m): 47.270392, 10.232370
Zugspitze (2962m) übers Gatterl: 47.415514, 10.981779
Hochwanner (2744m): 47.395927, 11.055347
Wallberg (1722m): 47.665792, 11.796827
Zwiesel (1782m): 47.755684, 12.814264
Kampenwand Ostgipfel (1664m): 47.755959, 12.368245
Große Klammspitze (1924m): 47.580535, 10.909317
Seinskopf (1961m) und Signalkopf (1895m): 47.491798, 11.317677
Bernadeinkopf (2143m): 47.431030, 11.060341
Alpspitze (2628m) Klettersteig: 47.432412, 11.048212
Guffert (2194m): 47.546176, 11.788802
Laber (1684m): 47.585818, 11.102183
Monte Baldo - Cima delle Pozette (2132m): 45.741920, 10.854750
Monte Cadria (2254m): 45.938437, 10.698366
Aiguille du Midi (3842m): 45.879319, 6.887344
Mer de Glace: 45.929358, 6.918881
Wendelstein (1838m): 47.703441, 12.012123
Herzogstand (1731m) und Heimgarten (1790m): 47.612561, 11.280679
Breitenstein (1622m): 47.721116, 11.987790
Friederspitz & Frieder (2053m): 47.522088, 10.960112
Nachtwanderung Jochberg (1565m): 47.624042, 11.368232
Simetsberg (1840m): 47.566696, 11.253605
Kleiner und Großer Traithen (1852m): 47.646489, 12.037625
Brunnenkopf (1718m): 47.582750, 10.923865
Partnachklamm: 47.466592, 11.120160
Wannig (2493m) und Handschuhspitze (2319m): 47.336554, 10.862217
Stemmerkogel (2123m): 47.353231, 12.620974
Großer Solstein (2541m): 47.302756, 11.307764
Roß- und Buchstein (1701m): 47.633115, 11.679406
Nebelhorn (2224m): 47.421642, 10.342222
Zugspitze (2962m) über den Stopselzieher: 47.420955, 10.978528
Sudetendeutsche Hütte (2650m): 47.049818, 12.575977
Ellmauer Halt (2344m): 47.561662, 12.302507
Grand Balcon Sud zum Planpraz (2000m): 45.935833, 6.852615
Schneeschuhwanderung auf den Simetsberg (1840m): 47.564944, 11.254420
Fockenstein (1564m): 47.684340, 11.652160
Rotwand (1884m) (Winterwanderung): 47.646077, 11.935272
Hoher Kranzberg (1391m) (Winterwandrung): 47.451192, 11.228778
Hochries (1569m): 47.747306, 12.248983
Spitzingsee: 47.664752, 11.886649
Malerwinkel-Rundweg & Rabenwand: 47.582746, 12.992797
Eibsee: 47.457250, 10.990448
Seebergkopf (1538m): 47.664303, 11.997843
Farrenpoint (1273m): 47.743337, 12.035581

Wandern in den Ammergauer Alpen

(Bayern & Tirol)

Die Ammergauer Alpen umfassen ein Gebiet von rund 30 x 30 Kilometern. Der Name der Ammergauer Alpen rührt übrigens vom Fluss Ammer, der in der Mitte der Ammergauer Alpen entspringt. Im Gebiet der Ammergauer Alpen liegen Sehenswürdigkeiten wie Schloss Neuschwanstein, Schloss Linderhof und Kloster Ettal. Der höchste Berg der Ammergauer Alpen ist der  Daniel mit 2340 Metern in Tirol. Vom Gipfel des Daniel genießt man einen ganz fantastischen Blick auf das  Wettersteingebirge mit der  Zugspitze, Deutschlands höchster Berg.

Der Schwierigkeitsgrad der Wanderungen ist unter “Wandern Schwierigkeit ” angegeben. Unterteilt ist die Wanderskala in sechs Grade: T1 (leichteste) bis T6 (schwierigste). Eine Feinabstufung erfolgt mit Plus (etwas schwerer) und Minus (etwas leichter). Mehr Infos hier am Ende der Seite.

Tipp: Mit unserem Ebook Bergwissen für Anfänger” bist du immer sicher in den Bergen unterwegs.

Die höchsten Gipfel der Ammergauer Alpen

  1. Daniel 2340m
  2. Upsspitze 2332m
  3. Plattberg (Hochschrutte) 2247m
  4. Kohlbergspitze 2202m
  5. Großes Pfuitjöchle 2197m

Wanderung auf den Brunnenkopf (1718m)

Grat Brunnenkopf

Der Grat am Brunnenkopf

Die Wanderung zur Brunnenkopfhütte über den Forstweg erfordert lediglich etwas Kondition. Zu Beginn ist auch etwas Trittsicherheit auf den steinigen Passagen gefragt. Die Brunnenkopfhütte ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Familien in den Ammergauer Alpen. Für den Aufstieg zum Brunnenkopf sollte man zumindest ein wenig bergerfahren sein. Auf dem Weg müssen ein schmaler Grat und eine leichte Kletterstelle überwunden werden. Außerdem ist es am Gipfel sehr eng und es geht wirklich steil in die Tiefe. Vom Brunnenkopf-Gipfel genießt man einen fantastischen Blick auf die Große Klammspitze. Wer sich den Brunnenkopf-Gipfel nicht zutraut, kann nach der Brunnenkopfütte auch ein Stück dem Wanderweg in Richtung Große Klammspitze entlanglaufen. Nach wenigen Minuten schon eröffnet sich dem Betrachter ein atemberaubendes Bergpanorama.

Teilstücke auch für Anfänger geeignet

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10,3

Wegstrecke in km

750

Höhenmeter

3:15

Gehzeit in Stunden

3

Wandern Schwierigkeit (T)

1

Klettern Schwierigkeit

Hier findest du einen detaillierten Tourenbericht zur Wanderung auf den Brunnenkopf

Wanderung auf das Ettaler Manndl (1633m)

Gipfelkreuz Ettaler Mandl

Das Gipfelkreuz des Ettaler Manndl

Bis zum Einstieg in den Klettersteig ist die Wanderung auf das Ettaler Manndl eine recht kurze und vergleichsweise einfache Bergtour. Der leichte Klettersteig (A/B) zum Gipfel des Ettaler Manndl ist eine schöne Kraxelei mit tollen Ausblicken. An einigen Stellen ist der gut gesicherte Klettersteig stark ausgesetzt. Hier herrscht akute Absturzgefahr. Grundsätzlich sollte man sich auf dem Weg zum Gipfel mit einem Klettersteigset sichern. Das gilt insbesondere für Anfänger und Kinder. Für den Klettersteig sollte man etwa jeweils 15 Minuten für den Aufstieg und den Abstieg einplanen. Vom Gipfel des Ettaler Manndl hat man einen fantastischen 360-Grad-Rundumblick nicht nur über die Ammergauer Alpen.

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6,3

Wegstrecke in km

670

Höhenmeter

2:15

Gehzeit in Stunden

3

Wandern Schwierigkeit (T)

WS-

Klettersteig Schwierigkeit

Hier findest du einen detaillierten Tourenbericht zur Wanderung auf das Ettaler Manndl

Wanderung auf Friederspitz und Frieder (2053m)

Gipfelkreuz Friederspitz

Das Gipfelkreuz der Friederspitz

Die Wanderung auf die Friederspitz und den Frieder lockt mit atemberaubenden Fernblicken bis weit über die Ammergauer Alpen hinweg. Wegen des sehr langen Zustiegs über den langweiligen Fahrweg und der fehlenden Einkehrmöglichkeiten ist die Wanderung relativ wenig begangen. Technisch ist die Tour nicht besonders anspruchsvoll. Aufgrund der Länge und der Höhenmeter darf man die Tour aber nicht unterschätzen. Bei schlechter Sicht kann man sich im offenen Gelände über der Baumgrenze leicht verlaufen. Bei gutem Wetter hat man von einem der beiden Zwillingsgipfel eine fantastische Aussicht.

Die von uns gewählte Variante als Rundtour mit dem „wilden“ Abstieg über einen verwachsenen und teils sehr steilen Bergpfad ist erfahrenen Wanderern vorbehalten. Trittsicherheit ist hier unabdingbar. Zudem sollte diese Route auf keinen Fall bei Nässe oder Schnee gegangen werden. Hier herrscht akute Absturzgefahr. Stellenweise geht es sehr steil in die Tiefe.

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20,3

Wegstrecke in km

1430

Höhenmeter

6:00

Gehzeit in Stunden

3

Wandern Schwierigkeit (T)

-

Klettern Schwierigkeit

Hier findest du einen detaillierten Tourenbericht zur Wanderung auf Friederspitz und Frieder

Wanderung auf den Großen Aufacker (1542m)

Aufacker-Gipfelblick

Blick vom Gipfel des Aufacker

Die Wanderung auf den Großen Aufacker ist eine leichte Bergtour für die ganze Familie. Für die Wanderung brauchst du keine besonderen Voraussetzungen. Lediglich ein kleines Stück im Aufstieg zum Großen Aufacker ist leicht ausgesetzt. Die Wanderung bietet sich auch im Winter als Schneeschuhtour an. Vorausgesetzt natürlich, es liegt genug Schnee. Vom Gipfel des Großen Aufacker genießt man tollen Blicke auf das Ammertal und auf Oberammergau. Das ist im Sommer natürlich ideal für ein Picknick. Auf dem Rückweg der Rundtour bietet sich ein Stopp in der Berggaststätte Romanshöhe an.

Auch für Anfänger geeignet

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11,5

Wegstrecke in km

740

Höhenmeter

3:30

Gehzeit in Stunden

2

Wandern Schwierigkeit (T)

-

Klettern Schwierigkeit

Hier findest du einen detaillierten Tourenbericht zur Wanderung auf den Großen Aufacker

Wanderung auf die Große Klammspitze (1924m)

Große Klammspitze

Die Große Klammspitze

Die Wanderung zur Brunnenkopfhütte ist absolut familientauglich – die Hütte ist daher eines der beliebtesten Ausflugsziele in den Ammergauer Alpen. Der Aufstieg zum Brunnenkopf ist ebenfalls recht unproblematisch, lediglich die letzten Meter zum Gipfelkreuz bergen ein gewisses Gefahrenpotenzial – schließlich verläuft der mit einem Stahlseil gesicherte Gratweg direkt am Abgrund. Der weitere Weg zur Großen Klammspitze (der Brunnenkopf kann ausgelassen werden) ist einfach traumhaft schön. Die Schlüsselstelle befindet sich kurz vor dem Gipfelkreuz der Großen Klammspitze. Hier wartet eine leichte Kletterstelle. Für die Besteigung der Großen Klammspitze sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Übrigens: Die Kleine Klammspitze misst nur 1882 Meter. Auf den Gipfel der Kleinen Klammspitze führt allerdings kein Wanderweg. Der Aufstieg zum Gipfel bedarf hoher Erfahrung im Bergsteigen (T6).

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13,7

Wegstrecke in km

1100

Höhenmeter

5:00

Gehzeit in Stunden

3+

Wandern Schwierigkeit (T)

1

Klettern Schwierigkeit

Hier findest du einen detaillierten Tourenbericht zur Wanderung auf die Große Klammspitze

Wanderung auf den Laber (1684m)

Sonnenlicht Laber

Blick vom Laber

Die Schneeschuhwanderung auf den Laber ist landschaftlich ein echtes Highlight mit fantastischen Fernblicken – und auch für Anfänger geeignet. Auf der Tour gibt es keine ausgesetzten Stellen und der Aufstieg ist relativ gemütlich. Vom Laber-Gipfel kann man die Laber Bergbahn nutzen, um zurück ins Tal zu fahren (die hier vorgestellte Variante). Viele Wanderer fahren mit der Bergbahn auch auf den Gipfel und steigen dann ab ins Tal. Im Winter gibt es allerdings ein paar Hänge, die durchaus lawinengefährdet sind. Daher sollte man die Schneeschuhtour nur bei sicheren Bedingungen angehen. Beachtet zudem, dass die Laber Bergbahn zwischen Mitte November und Mitte Dezember in Revision ist und daher nicht fährt.

Auch für Anfänger geeignet

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5,7

Wegstrecke in km

770

Höhenmeter

2:30

Gehzeit in Stunden

2

Wandern Schwierigkeit (T)

-

Klettern Schwierigkeit

Hier findest du einen detaillierten Tourenbericht zur Wanderung auf den Laber

Wanderung auf die Notkarspitze (1889m)

Notkarspitze

Die Notkarspitze

Die Wanderung von Ettal über den Ochsensitz und die Ziegelspitz auf die Notkarspitze erfordert Kondition und Trittsicherheit. Technisch ist die Wanderung aber meist unproblematisch, lediglich der finale Anstieg zur Notkarspitze erfordert auch den Einsatz der Hände. Wer sich diesen Teil der Tour ersparen will, kehrt an der Ziegelspitz um. Schon hier hat man eine tolle Sicht auf die umliegenden Gipfel. Übertroffen wird der Ausblick aber vom Gipfel der Notkarspitze. Wer mit steilen Abstiegen über Geröll und ausgesetzten Wegen kein Problem hat, kann von der Notkarspitze direkt in Richtung Ettal absteigen. Der Weg ist mituntr aber sehr steil und stellenweise mit Stahlseilen gesichert. Landschaftlich ist diese schwierigere Variante sehr zu empfehlen.

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12,3

Wegstrecke in km

1090

Höhenmeter

4:30

Gehzeit in Stunden

3

Wandern Schwierigkeit (T)

-

Klettern Schwierigkeit

Hier findest du einen detaillierten Tourenbericht zur Wanderung auf die Notkarspitze

Wanderung auf den Säuling (2047m)

Blick vom Säuling

Blick vom Säuling in den Ammergauer Alpen

Die Wanderung auf den Säuling in den Ammergauer Alpen ist eine recht anspruchsvolle Tour für Genießer, die mit fantastischen Ausblicken belohnt. Mit einem Abstecher über die Marienbrücke am Schloss Neuschwanstein kommen auf der Tour rund 15 Kilometer und über 1200 Höhenmeter zusammen. Kondition und Trittsicherheit sind Voraussetzung, außerdem ist unter dem Gipfel des Säulings etwas leichte Kletterei angesagt. Alle kritischen Stellen sind aber seilgesichert. Trotzdem darf man die Wanderung auf keinen Fall unterschätzen.

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15,4

Wegstrecke in km

1240

Höhenmeter

5:15

Gehzeit in Stunden

3

Wandern Schwierigkeit (T)

1

Klettern Schwierigkeit

Hier findest du einen detaillierten Tourenbericht zur Wanderung auf den Säuling

Wanderung auf den Scheinbergspitz (1929m)

Blick vom Scheinbergspitz

Blick vom Scheinbergspitz in die Ammergauer Alpen

Die Schneeschuhwanderung auf den Scheinbergspitz in den Ammergauer Alpen ist landschaftlich wirklich sehr schön und technisch ist die Tour nicht sehr anspruchsvoll. Auf dem Weg gibt es weder Kletterpassagen noch ausgesetzte Stellen. Ausdauer ist aber natürlich eine Grundvoraussetzung – insbesondere bei Neuschnee. Im Gipfelbereich muss man etwas Vorsicht walten lassen, da es sehr steil in die Tiefe geht. Der Blick vom Scheinbergspitz ist, wie könnte es anders sein, absolut fantastisch.

Auch für Anfänger geeignet

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7,4

Wegstrecke in km

830

Höhenmeter

3:30

Gehzeit in Stunden

2

Wandern Schwierigkeit (T)

-

Klettern Schwierigkeit

Hier findest du einen detaillierten Tourenbericht zur Wanderung auf den Scheinbergspitz

SAC-Wanderskala


Die SAC-Wanderskala dient der Bewertung von Bergwanderwegen und wurde 2002 durch den Schweizer Alpen-Club (SAC) eingeführt. Unterteilt ist die Wanderskala in sechs Grade: T1 (leichteste) bis T6 (schwierigste), wobei “T” für “Trekking” steht. Eine Feinabstufung erfolgt oft mit Plus (etwas schwerer) und Minus (etwas leichter).

Die Schwierigkeitsgrade beziehen sich stets auf optimale Bedingungen. Wind, Kälte, Nässe, Nebel, Eis und Schnee (Lawinen) können auch aus einer vermeintlich einfachen Bergwanderung ein gefährliches Unterfangen machen. Vor jeder Tour ist daher der Berg- und Wetterbericht zu überprüfen.

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T1 – Wandern

Weg gut gebahnt. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalen Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden. Falls nach SWW-Normen markiert: gelb.

Anforderungen

Keine, auch mit Turnschuhen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne Karte möglich.

T2 – Bergwandern

Weg mit durchgehendem Trassee. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen. Falls nach SWW-Normen markiert: weiss-rot-weiss.

Anforderungen

Etwas Trittsicherheit. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen.

T3 – anspruchsvolles Bergwandern

Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen. Falls nach SWW-Normen markiert: weiss-rot-weiss.

Anforderungen

Gute Trittsicherheit. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung.

T4 – Alpinwandern

Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen. Falls nach SWW-Normen markiert: weiss-blau-weiss.

Anforderungen

Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden.

T5 – Anspruchsvolles Alpinwandern

Oft weglos. Einzelne einfache Kletterstellen. Exponiert, anspruchsvolles Gelände, steile Schrofen. Apere Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr. Falls markiert: weiss-blau-weiss.

Anforderungen

Bergschuhe. Sichere Geländebeurteilung und sehr gutes Orientierungsvermögen. Gute Alpinerfahrung und im hochalpinen Gelände. Elementare Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil.

T6 – Schwieriges Alpinwandern

Meist weglos. Kletterstellen bis II. Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Apere Gletscher mit erhöhter Ausrutschgefahr. Meist nicht markiert.

Anforderungen

Ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechischen Hilfsmitteln.