Rappenspitze Wanderung (2223 m) – mittelschwere Bergtour

Traumhafte Wanderung auf die Rappenspitze

Bei Kaiserwetter wandern wir zum Gipfel der Rappenspitze

Markus vom Outdoor-Blog und ich brechen pünktlich um acht Uhr in München auf. Unser Ziel für heute: Die Rappenspitze in Tirol. Nach rund eineinhalb Stunden erreichen wir den Parkplatz (GPS: N 47 25.613, E 11 38.953 – Google Maps) an der Falzthurnalm in Pertisau am Achensee. Die Kasse der Mautstraße ist zum Glück nicht besetzt und so sparen wir uns 4,50 Euro Wegzoll.


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  Wanderung im Karwendelgebirge

Nach ein paar Metern auf der Asphaltstraße geht es links weg in den Wald. Es ist noch recht frisch – die Jacken müssen wir aber schon nach wenigen Minuten ablegen. Der Weg führt straff nach oben und bringt uns ins schwitzen. Allerdings machen wir auch ordentlich Fahrt, denn das erste Stück des Weges durch den Wald ist wenig spektakulär und bietet nur selten schöne Ausblicke. Es dauert nicht lange, bis wir ein kleines Tal erreichen. Die Bäume leuchten in den schönsten Herbstfarben und von hier genießen wir die ersten atemberaubende Blicke auf die umliegenden Gipfel.

Der Weg fürt recht steil nach oben. Nach rund einer Stunde erreichen wir die Dristlalm. Hier lohnt es sich, den Weg zu verlassen und sich umzusehen. Die Alm ist absolut toll gelegen und wäre auch ein hervorragender Platz zum picknicken. Der Blick wandert unweigerlich zum 2.005 Meter hohen Dristenkopf.

Herbst im Karwendel  DristlalmBlick auf den DristenkopfDristenkopfBlick von der DristlalmPanorama Dristlalm

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Markus vor dem Dristenkopf

Im weiteren Verlauf der Tour passieren wir ein Geröllfeld. Der Weg ist leicht ausgesetzt, aber nichts dramatisches. Wir passieren das Geröllfeld und stehen alsbald auf einer herrlichen, von der Sonne angestrahlten Weidewiese. Auch hier lohnt es sich wieder, ein wenig vom Weg abzuzweigen und die Gegend zu erkunden.

GeröllfeldMarkus im KarwendelBlick auf die RappenspitzeFlorian Westermann im KarwendelBlick auf die SchaufelspitzeBlick auf den Dristenkopf von obenAufstieg zur Rappenspitze

Inzwischen haben wir auch den Gipfel der Rappenspitze vor Augen. Der Weg zieht jetzt noch einmal steil an, bevor wir einen Bergrücken erreichen. Je höher wir kommen, desto weiter reicht der Blick. Die Landschaft ist atemberauend. Der letzte Aufstieg zum Gipfel der Rappenspitze führt noch einmal steil über ein Geröllfeld. Wie steil, das merken wir erst beim Abstieg. Wanderstöcke sind hier sehr zu empfehlen. Vom Gipfel haben wir einen tollen Rundumblick über das Karwendelgebirge.

Blick auf KaserjochspitzeFinaler Aufstieg zur RappenspitzeBlick auf das SonnjochGipfelkreuz RappenspitzeRappenspitzeBlick von der RappenspitzeBlick auf den AchenseeKaserjochspitzeGipfelausblick RappenspitzeMarkus und Flo auf der Rappenspitze

Was gibt es schöneres, als auf 2.200 Metern in der Sonne seine Brotzeit zu essen und die Aussicht zu genießen? Eben, nichts! Wir verbringen bestimmt eine halbe Stunde hier oben. Einzig der eisige Wind bringt uns dazu, den Rückweg anzutreten. Besonders der Abstieg vom Gipfel ist wegen des losen Gerölls recht unangenehm. Wer das Stück hinter sich gebracht hat, kommt aber gemütlich zum Ausgangspunkt zurück. Ein Stopp bietet sich noch einmal an der Dristlalm an. Die Alm liegt noch komplett in der Sonne und lädt zum verweilen ein. Wer mag, kann auch am Parkplatz an der Falzthurnalm noch ein kühles Radler trinken oder probiert die Käsespätzle.

Tourdaten Rappenspitze

Datum: Oktober 2015
Gesamtweglänge: 10,0 Kilometer
Höhenmeter: 1.200 Meter
Reine Gehzeit: 4:00 Stunden

Die GPS-Daten als Download

 

Was du über die Wanderung auf die Rappenspitze wissen musst

Eine traumhafte Tour in einer atemberaubenden Landschaft. Hat man die ersten 20 Minunten der Wanderung hinter sich gebracht, wird man an jeder Ecke mit tollen Ausblicken belohnt. Auf den gerölligen Passagen ist Trittsicherheit gefragt. Der finale Aufstieg zum Gipfel auf die Rappenspitze ist recht steil und im Abstieg wegen des feinen Schotters recht unangenehm.

Deine Meinung ist uns wichtig

Du warst auch schon auf der Rappenspitze? Warst du von der Wanderung auch so begeistert wie wir? Die Ausblicke sind doch echt toll oder? Trag dich doch in unser virtuelles Gipfelbuch ein – wir freuen uns 🙂

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2 replies
  1. Hundsbichler says:

    Mein Kompliment für die wirklich hervorragenden Fotos. Als Betrachter fühlt man sich, als wäre man auf der Wanderung dabei gewesen! Und mit der Mautgebühr haben Sie ja wirklich großes Glück gehabt! ;-)

    Reply
    • Florian Westermann says:

      Servus,

      das lag wohl an der Jahreszeit – im Oktober ist in der Gegend offenbar nicht mehr soviel los, als dass sich das mit dem Mauthäuschen rentieren würde.

      Leider hatte ich bei der Tour nur das Smartphone dabei – bei der Fotografie geht es ja aber zum Glück in erster Linie um Stimmung und Bildaufbau, die Technik ist dann eher zweitrangig.

      Viele Grüße
      Florian

      Reply

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