Die besten Kameras (DSLR & DSLM) + Kamera-Kaufberatung
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Die besten Kameras 2022: Kaufberatung und Favoriten

Das Rennen um den Titel beste Kamera 2022 ist eröffnet. Canon, Nikon, Sony und einige andere Kamerahersteller buhlen um die Gunst der Fotografinnen und Fotografen. Doch welcher Hersteller baut die besten Kameras?

Bist du auf der Suche nach einer guten Digitalkamera und stellst dir genau diese Frage, hilft dir meine Kamera-Kaufberatung garantiert bei deiner Entscheidung.

Aktualisiert am 04.04.2022

Egal ob du eine Kamera für Anfänger oder eine Profi-Kamera suchst: Ich helfe dir, die für dich beste Kamera zu finden. Immerhin sind aktuell mehr als 100 verschiedene digitale Kameramodelle auf dem Markt. Da verliert man schnell den Überblick.

Außerdem verrate ich dir meinen persönlichen Testsieger – ein echter Allrounder für alle Situationen – und noch dazu bezahlbar.

So wähle ich meine Favoriten aus

Aus aktuell weit über 100 am Markt erhältlichen Digitalkameras verrate ich dir meine persönlichen Favoriten in jeder Preisklasse. Wie ich zu dieser (subjektiven) Auswahl komme? Zum einen fotografiere ich selbst mit unterschiedlichen Kameras und teste immer wieder neue Kameramodelle. Außerdem diskutiere ich mit Fotografen-Kollegen über die aktuellen Kamera-Trends und sehe auf meinen Fotoworkshops in den Alpen immer wieder neue Kameras in Action. Und dann lese ich natürlich Testberichte in Fachmagazinen.

Dabei begeisterte ich mich für Innovationen – der Preis spielt keine so große Rolle. Aber natürlich stelle ich dir hier nicht nur Profikameras, sondern auch gute Fotokameras für Anfänger vor.

Die besten Kameras im Überblick

Du hast gerade nicht die Zeit, meine ausführliche Kaufberatung zu lesen? Hier findest du meine Top-Kameramodelle im praktischen Überblick. Willst du mehr zu meiner Einschätzung zu den einzelnen Fotokameras wissen, empfehle ich dir, meine Kameraberatung bis zum Ende zu lesen. Es lohnt sich, versprochen 😊!

Die beste Kamera der Welt ist laut der Kamera-Bestenliste von DxOMark übrigens die bereits im Jahr 2016 erschienene Hasselblad X1D-50c, dicht gefolgt von der Pentax 645Z und der Panasonic Lumix DC-S1R. Für deine Kaufentscheidung solltest du aber auf andere Kriterien achten – und genau dabei helfe ich dir mit meiner Kameraberatung.

Meine persönliche Kamera-Empfehlung

Außerdem findest du hier eine Kamerakaufberatung zu den besten Kompaktkameras und zu den besten Bridgekameras.

Tipp: Hier findest du umfassende Informationen zu den Themen Reisestative, Kamerazubehör, Kamerafilter und Tipps für tolle Smartphone-Fotos. Hier kannst du unseren Online-Fotokurs und hier unsere Presets für Reise- und Landschaftsfotografen downloaden. Außerdem haben wir dir eine Übersicht über alle aktuellen Kameras zusammengestellt.

DSLR oder DSLM – welche Kamera passt zu mir?

Welche Digitalkamera passt überhaupt zu dir? Vor dem Kauf einer neuen Fotokamera musst du dich zwischen entscheiden: digitale Spiegelreflexkamera (DSLR; „digital single-lens reflex“) oder digitale spiegellose Systemkamera (DSLM; „digital single lens mirrorless“)?

Der größte Unterschied zwischen beiden Kamerasystemen ist die Spiegelkonstruktion bei der Spiegelreflexkamera. Diese ist bei der moderneren Systemkamera (DSLM) nicht mehr vorhanden. Das spart Platz und Gewicht. Der Gewichtsvorteil einer DSLM ist allerdings geringer als oft behauptet.

Die DSLM hat außerdem einen elektronischen Sucher. Im elektronischen Sucher werden alle Daten eingeblendet, die auch auf dem Kameradisplay angezeigt werden. Gerade das Histogramm ist hier eine große Hilfe. Außerdem zeigt dir die DSLM schon vor dem Auslösen an, wie das Foto nach dem Drücken des Auslösers (etwa) aussieht. Gerade für Anfänger ist das ein Vorteil. Schließlich siehst du sofort die Auswirkungen einer anderen Blende oder eines anderen ISO-Wertes auf das Foto.

Viele Sport -und Tierfotografen setzen dagegen in der Regel auch heute noch wegen des absolut verzögerungsfreien Suchers auf die gute alte DSLR (wobei topaktuelle Profi-DSLMs hier auf Augenhöhe sind).

Vermutlich wird die DSLR in den kommenden fünf bis zehn Jahren aus den Geschäften verschwinden. Die meisten Kamerahersteller konzentrieren sich nur noch auf die Entwicklung spiegelloser Systemkameras. Im Jahr 2021 wurde mit Ausnahme der Pentax K-3 Mark III nicht eine neue DSLR von einem großen Kamerahersteller vorgestellt.

Trotzdem gibt es nach wie vor gute Gründe, die für die DSLR sprechen. Bei der Bildqualität – vorausgesetzt es ist der gleiche Bildsensor verbaut – gibt es bei beiden Systemen übrigens keinen Unterschied. Hier findest du eine detaillierte Gegenüberstellung DSLR vs. DSLM.

Um gute Fotos zu schießen, spielt es keine Rolle, ob du dir eine DSLM oder eine DSLR anschaffst. Ich persönlich rate in der Regel zur Systemkamera (DSLM). Für die Bildqualität entscheidend sind einzig der Bildsensor und insbesondere das Objektiv. Kommt es dir auf jedes Gramm Gewicht an oder willst du einen elektronischen Sucher, greifst du zur DSLM. Ist dir die Auswahl an (auch gebrauchten) Objektiven wichtiger, kommst du nicht an der DSLR vorbei.

Hier erfährst du auf einen Blick, was prinzipiell eher für den Kauf einer DSLM und was eher für den Kauf einer DSLR spricht:

Vor- und Nachteile Systemkamera (DSLM)

Vor- und Nachteile Spiegelreflexkamera (DSLR)

Tipp: Nur wenn du statt auf lichtstarke Objektive auf weniger lichtstarke Objektive setzt (die sind kompakter und leichter) und in gewissen Situationen mehr Bildrauschen in Kauf nimmst (durch einen höheren ISO-Wert), kannst du wirklich Gewicht im Kamerarucksack sparen. Und auch wenn du dich für eine Systemkamera (DSLM) entscheidest: Richtig leicht und kompakt wird deine Fotoausrüstung erst, wenn du mit einer APS-C- oder einer „Micro Four Thirds“-Kamera unterwegs bist und du auf lichtstarke Objektive verzichtest.

Die Canon EOS R
Der Bildsensor der spiegellosen Canon EOS R ist durch den mechanischen Verschluss geschützt. Bei vielen DSLMs liegt der Sensor leider offen. Das ist bei häufigen Objektivwechseln ein Ärgernis

Der Bildsensor: Vollformat, APS-C oder MFT

Beim Kamerakauf musst du dich nicht nur zwischen DSLR und DSLM entscheiden, sondern auch für einen Bildsensor. Es gibt verschiedene Sensorgrößen, die du sowohl in DSLRs als auch in DSLMs findest. Die gängigen Sensorgrößen sind (von klein nach groß):

Verschiedene Sensorgrößen im Vergleich
Hier siehst du die verschiedenen Sensorgrößen im direkten Vergleich

Der Vollformatsensor

Als grobe Faustregel gilt: Je größer des Bildsensor deiner Kamera, desto teurer und leistungsstärker ist dieser. Ein Vollformatsensor hat (bei gleicher Pixelzahl) größere Sensor-Pixel als eine Digitalkamera mit einem APS-C- oder MFT-Sensor.

Bei hohen ISO-Werten hast du also ein geringeres Bildrauschen. Vollformatkameras (außer solche mit einer extrem hohen Megapixelzahl) haben daher einen Vorteil bei Aufnahmen aus der Hand bei wenig Licht (etwa in der Hochzeits- und der Konzert-Fotografie, aber auch bei Dämmerung in der Natur).

Die Vollformatkamera Sony Alpha 7 IV mit dem Sony 24-105mm-Objektiv
Vollformatkameras wie hier die Sony Alpha 7 IV sind oft größer und schwerer als Digitalkameras mit kleinerem Bildsensor

Daneben spricht ein weiterer Grund für den Kauf einer Vollformatkamera: Möchtest du sehr detailreiche Aufnahmen (um die Bilder später am Computer zu beschneiden, auch „croppen“ genannt) oder willst du deine Fotos großformatig ausdrucken, ist eine Digitalkamera mit einer möglichst hohen Megapixel-Zahl von Vorteil. Auch das spricht für den Kauf einer Vollformatkamera. Vollformatsensoren haben einfach mehr Platz.

Zudem sind Vollformatkameras, die sich an Profis und ambitionierte Hobbyfotografen richten, in der Regel gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Hinzu kommt, dass die Kamerahersteller ihre Vollformat-Reihen schnell weiterentwickeln und mit Innovationen vollstopfen.

Vollformatkameras sind die erste Wahl für Fotografinnen und Fotografen, die die beste Bildqualität und insbesondere eine große Auswahl an erstklassigen Objektiven haben wollen (das teure Mittelformat lasse ich hier außen vor). Wenn dich Größe, Gewicht und Preis nicht abschrecken, kannst du über den Kauf einer Vollformatkamera nachdenken.

Noch mehr Details (Voraussetzung: eine noch höhere Megapixelzahl) liefern Mittelformatkameras. Die sind aber noch teurer und größer und eignen sich wirklich nur für Profi-Fotografen, die etwa Werbeaufnahmen im Fotostudio machen. Für Hobby-Fotografen gibt es keinen vernünftigen Grund, eine Mittelformatkamera anzuschaffen (außer das gute Gefühl, so ein edles „Schätzchen“ zu besitzen und neidische Blicke anderer Foto-Enthusiasten zu ernten).

Der APS-C-Sensor

In den vergangenen Jahren habe ich leider festgestellt, dass viele Kamerahersteller Innovationen im APS-C-Bereich schuldig bleiben. Das mag daran liegen, dass mit dem Vollformat mehr Geld zu verdienen ist und das Smartphone-Kameras immer besser werden und speziell dem Segment Hobby-Kameras den Rang ablaufen.

Top-Smartphones wie das Samsung Galaxy S21 Ultra oder das iPhone 13 Pro Max überzeugen schließlich mit einer ausgefeilten Kameratechnik. Dazu kommt: Die beste Kamera ist immer die, die du dabei hast – und das ist meist das Smartphone. Im direkten Vergleich haben APS-C-Kameras mit Wechselobjektiv in Sachen Bildqualität und Variabilität natürlich die Nase vorne.

Im Vergleich zu Vollformatkameras sind APS-C-Kameras deutlich leichter und kompakter und zudem sehr viel günstiger. Das gilt auch für die Objektive. APS-C-Kameras sind daher meist ideal für alle Anfänger und Einsteiger, die kein Vermögen für die Fotoausrüstung ausgeben wollen. Wenn Geld keine so große Rolle spielt: gönn dir gleich eine Vollformat-Kamera.

Das MFT-System

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Fotokameras mit „Micro Four Thirds“-Sensor, die noch einmal kleiner sind als Sensoren im APS-C-Format. Der Vorteil liegt im Gewicht und der Größe der MFT-Kameras.

Wenn du auf der Suche nach einer leistungsfähigen und sehr kompakten Kamera für unterwegs bist, solltest du dir unbedingt die Kameramodelle aus dem MFT-Bereich anschauen. In Sachen Megapixelzahl, Bildrauschen und Dynamikumfang sind größere Bildsensoren aber überlegen.

Im MFT-Bereich gibt es alles, angefangen von der günstigen Anfängerkamera bis hin zur mehrere Tausend Euro teuren Profikamera.

Vor- und Nachteile Vollformatkameras

Vor- und Nachteile APS-C-Kameras/ MFT-Kameras

Mehr Megapixel = bessere Fotos?

Sagt die Zahl der Megapixel etwas über die Bildqualität aus? Nein! Es gibt gute Vollformatkameras mit einer sehr geringen Pixelzahl (und damit einer geringen Pixeldichte).

Zu nennen ist da etwa die Sony α7S III, die trotz Vollformatsensor „nur“ zwölf Megapixel hat. Die Bildpixel sind bei der Sony α7S III aber besonders groß. Dank der riesigen Sensorpixel verfügt die auf Nachtaufnahmen spezialisierte Kamera über eine extrem hohe Lichtempfindlichkeit und einen großen Dynamikumfang über den gesamten ISO-Bereich. Das macht die Sony α7S III zur perfekten Kamera bei Dunkelheit, etwa für die Konzertfotografie bei schwierigen Lichtbedingungen.

Als Faustregel gilt: Je größer die Sensorpixel (= wenig Megapixel), desto besser das Rauschverhalten.

Im Umkehrschluss haben Kameras mit einer hohen Megapixel-Zahl (= hohe Pixeldichte) bei hohen ISO-Werten einen Nachteil beim Bildrauschen.

Moderne Bildsensoren (insbesondere Vollformat-Kameras mit einer geringen Megapixel-Zahl) machen selbst mit ISO 10.000 und darüber noch gute Fotos (mit Blick auf das Rauschverhalten).

Eine hohe Pixelzahl führt indes zu mehr Details in den Aufnahmen. Außerdem kannst du Bilder, die mit einer Digitalkamera mit einer hohen Megapixelzahl aufgenommen wurden, größer ausdrucken.

Hoher ISO-Wert = tolle Nachtaufnahmen?

Viele Kamerahersteller werben mit hohen ISO-Werten. Prinzipiell erhöhst du den ISO-Wert bei Aufnahmen aus der Hand und wenig Licht, weil so kürzere Belichtungszeiten möglich sind.

Tipp: Verdoppelst du den ISO-Wert, halbiert sich die Belichtungszeit.

Ein maximaler ISO-Wert von 102.400 nützt dir aber wenig, wenn das Foto dann extrem stark rauscht. Hier sind Vollformatkameras meist im Vorteil. Vollformatkameras haben bei gleicher Megapixel-Zahl (dank der größeren Sensorpixel) ein besseres Rauschverhalten als APS-C-Kameras oder „Micro Four Thirds“-Systeme (MFT). Die Angabe zum maximalen ISO-Wert sagt also nichts über die Bildqualität.

Für tolle Nachtaufnahmen (etwa der Milchstraße) benötigst du auf alle Fälle ein Stativ und am besten ein lichtstarkes Objektiv, aber keine Kamera mit einem besonders hohen maximalen ISO-Wert.

Fotografierst du oft bei Dunkelheit aus der Hand (etwa auf Konzerten oder Hochzeiten), greifst du am besten zu einer Vollformatkamera mit einer geringen Megapixelzahl und mit Bildstabilisator (etwa die Sony α7S III) und nutzt zudem eine lichtstarke Festbrennweite mit weit geöffneter Blende.

Testbild mit hohem ISO-Wert in einer Kirche
Das Foto entstand mit der Sony Alpha 7 III mit einem ISO-Wert von 8000. Moderne Digitalkameras haben mit relativ hohen ISO-Werten meist kein Problem
Joshua Tree Nationalpark bei Nacht
Für Nachtaufnahmen vom Stativ brauchst du in der Regel keinen besonders hohen ISO-Wert. Meist liegst du im Bereich zwischen ISO 1600 und ISO 3200

Welcher Hersteller baut die besten Kameras?

Wenn du dich zwischen Spiegelreflexkamera (DSLR) und Systemkamera (DSLM) und zwischen Vollformat, APS-C und MFT entschieden hast, geht es darum, den für dich besten Kamerahersteller finden. Ich gehe auf die drei führenden Hersteller Canon (alle Canon-Kameras im Überblick), Nikon und Sony (alle Sony-Kameras im Überblick und alle Sony-E-Mount-Objektive im Überblick) ein. In unserer Kamera-Kaufberatung findest du aber natürlich auch Fotoapparate anderer Kameramarken.

Canon

Canon hat ein ansehnliches Portfolio im Bereich spiegellose Systemkameras aufgebaut. Unübertroffen ist die riesige Auswahl an Objektiven für jeden erdenklichen Einsatzzweck für Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor.

Wegen dieser Vielfalt bei den Objektiven greifen viele Profi-Fotografen noch immer zu Canons Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor.

DSLMDSLR
Kameras Vollformat56
Objektive Vollformat1762
Kameras APS-C68
Objektive APS-C815 (EF-S)*
*An Canon DSLRs mit APS-C-Sensor können auch Objektive mit EF-Anschluss verwendet werden – so stehen noch mehr Objektive zur Verfügung

Nikon

Auch Nikon hat den Bereich spiegellose Systemkameras massiv ausgebaut. Nikons Stärke liegt dabei im Bereich Vollformat-Kameras. Noch mehr Auswahl bietet Nikon im Bereich Spiegelreflexkameras.

DSLMDSLR
Kameras Vollformat57
Objektive Vollformat1466
Kameras APS-C14
Objektive APS-C218

Sony

Sony hat ein riesiges Portfolio im Bereich digitale Systemkameras und Objektive aufgebaut. DSLMs sind die Stärke der Japaner mit der besten Auswahl an Objektiven.

DSLMDSLR
Kameras Vollformat131
Objektive Vollformat3419
Kameras APS-C83
Objektive APS-C1912

Die mit Abstand größte Auswahl an neuen und gebrauchten Objektiven gibt es für Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor von Canon und Nikon. Im Bereich spiegellose Systemkameras (DSLM) ist Sony, was die reine Zahl der Kameramodelle und Objektive angeht, führend. Canon und Nikon holen aber auf.

Tipp: Mit einem Adapter kannst du Objektive für die Spiegelreflexkamera in der Regel auch an der DSLM nutzen – und das (je nach Adapter) sogar unabhängig vom Kamera- und Objektivhersteller. Ein Adapter macht den Größen- und Gewichtsvorteil der DSLM aber zum Teil wieder zunichte. Zudem findet mitunter keine Informationsübertragung zwischen Objektiv und Kamera statt. Ein Adapter ist also eine Notlösung.

Die besten Kameras unter 500 Euro

Hier stelle ich dir die meiner Meinung nach besten Einsteigerkameras bis 500 Euro vor.

Canon EOS 4000D – günstige DSLR für Anfänger zum Testen

Die Canon EOS 4000D ist für mich die beste digitale Spiegelreflexkamera für Anfänger und Einsteiger, die nicht viel Geld für eine Fotoausrüstung ausgeben wollen. Die DSLR kommt mit einem APC-C-Sensor mit 18 Megapixel daher, der durchaus brauchbare Fotos fabriziert. Für den Preis darfst du aber keine Wunder bei der Ausstattung erwarten.

Für absolute Anfänger, die erst einmal in die Fotografie schnuppern wollen, ist die 2018 erschienene DSLR aber durchaus zu empfehlen. Einen Rat möchte ich dir noch mitgeben: Nicht die Kamera macht ein gutes Bild, sondern die Person hinter der Kamera. Außerdem sind gute Objektive wichtiger als eine topmoderne Kamera.

Panasonic Lumix DC-GX880 – die perfekte Kamera für unterwegs

Die Panasonic Lumix DC-GX880 ist mit einem Gewicht von 270 Gramm die kompakteste und leichteste Systemkamera auf dem Markt und damit die perfekte Kamera für unterwegs. Im Inneren arbeitet ein MFT-Bildsensor mit einer Auflösung von 16 Megapixel.

Die DSLM richtet sich vor allem an Fotografinnen und Fotografen, die immer eine kleine kompakte Kamera dabei haben wollen, ohne aufzufallen. Egal ob Porträts, Streetlife oder Landschaftsfotografie, dank der großen Auswahl an MFT-Objektiven ist mit der Kamera einiges möglich.

Aufgrund des extrem kompakten Designs musst du allerdings auf einen Sucher und Einstellräder verzichten. Damit ähnelt die Panasonic Lumix DC-GX880 mehr einer klassischen Digitalkamera als einer DSLM.

Sony Alpha 6000 – DSLM-Preistipp

Die Sony Alpha 6000 (zum ausführlichen Testbericht Sony Alpha 6000) gehört auch im Jahr 2022 zu den beliebtesten Kameras der Welt. Nicht ohne Grund. Die bereits im Jahr 2014 erschienene Systemkamera mit APS-C-Sensor mit 24,3 Megapixel überzeugt mit einer für diese Preisklasse guten Bildqualität und ist zudem sehr kompakt.

Die DSLM ist inklusive Kit-Objektiv in der Regel für unter 500 Euro zu bekommen. Für Anfänger, die nicht viel Geld ausgeben wollen und auf Gimmicks wie 4K-Video, Bildstabilisator oder ein um 360-Grad schwenkbares Touch-Display verzichten können, ist die Sony Alpha 6000 ein echter Preistipp im Bereich digitale Systemkameras.

Die Sony Alpha 6000
Die Sony Alpha 6000 ist leicht und handlich. Im Jahr 2022 ist die digitale Fotokamera technisch aber in die Jahre gekommen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt jedoch

Die besten Kameras unter 1000 Euro

Hier stelle ich dir die Meiner Meinung nach besten Kameras bis 1000 Euro vor.

Fujifilm X-T30 II – die beste DSLM für Anfänger

Fujifilm haben nur wenige Fotografen auf dem Radar. Dabei haben die Japaner ein überzeugendes Produktportfolio im Angebot. Besonders im Bereich hochleistungsfähiger Mittelformat-Kameras für Profi-Fotografen wie der GFX 50S punktet Fujifilm. Aber auch für ambitionierte Hobbyfotografen hat Fujifilm einige gute Kameras im Angebot: die spiegellose X-T30 II gehört definitiv dazu.

Die äußerst kompakte Systemkamera (Gewicht nur 378 Gramm) ist für mich die beste spiegellose Anfängerkamera im Bereich 500 bis 1000 Euro. Gut gefällt mir das Retrodesign der DSLM mit den vielen Stellrädern, die auch Anfängern den Einstieg in die Fotografie erleichtern.

Im Inneren des Kameragehäuses werkelt ein leistungsfähiger APS-C-Sensor mit 26 Megapixel.

Olympus OM-D E-M10 Mark IV – gute Kamera für Instagram

Mit der Olympus OM-D E-M10 Mark IV möchte ich dir eine MFT-Kamera in der Preisklasse bis 1000 Euro vorstellen, die speziell für Instagram einige spannende Features mitbringt. Der Bildsensor der spiegellosen Systemkamera löst mit 20,3 Megapixel aus. Das Gehäuse der DSLM ist mit 383 Gramm sehr kompakt.

Die 2020 vorgestellte Kamera richtet sich an Hobbyfotografen, die eine gute kompakte Allround-Kamera für unterwegs suchen. Hervorzuheben ist in dieser Preisklasse der interne Bildstabilisator, der sogar kurze Langzeitbelichtungen aus der Hand ermöglicht (zumindest Dynamik bekommt man ins Wasser).

Die Olympus überzeugt außerdem mit zahlreichen Gimmicks, die die Kamera besonders für Instagrammer interessant machen. Besonders eindrucksvoll finde ich die Funktion „Live Composite„, bei der du live dabei zuschauen kannst, wie sich eine Langzeitbelichtung aufbaut. Wenn du Spaß an Lichteffekten in der Fotografie hast, ist die Olympus OM-D E-M10 Mark IV definitiv ein Kauftipp (die Funktion haben aber noch andere Olympus-Kameras). Sehr gut finde ich daneben die Zeitraffer-Funktion.

Nikon D7500 – die beste Spiegelreflexkamera für Anfänger

Dass die Spiegelreflexkamera (DSLR) noch nicht zum alten Eisen gehört, beweist die Nikon D7500. Obwohl die DSLR schon 2017 auf den Markt kam, begeistert die Nikon-DSLR mit einer für diese Preisklasse außergewöhnlichen Bildqualität. Für mich ist die D7500 daher die beste Spiegelreflexkamera für Anfänger und eine der besten APS-C-Kameras auf dem Markt.

Mit der D7500 geben die Japaner jedem Hobby-Fotografen ein robustes Werkzeug für tolle Fotos in die Hand. Die Kamera verfügt über einen APS-C-Sensor mit 20,9 Megapixel, der auch mit hohen ISO-Werten leichtes Spiel hat.

Die Bildqualität ist eine der ganz der großen Stärken der Spiegelreflexkamera. Wenn du kein Vermögen für eine gute Kamera mit tollen Low-Light-Eigenschaften ausgeben möchtest, solltest du dir die Nikon D7500 anschauen.

Die besten Kameras unter 1500 Euro

Hier stelle ich dir die meiner Meinung nach besten Kameras bis 1500 Euro vor.

Canon EOS 90D – APS-C-Kamera mit extrem hoher Auflösung

Die Canon EOS 90D (hier Preis checken*) überzeugt mit einer extrem hohen Auflösung. Die erst Ende 2019 auf den Markt gekommene Spiegelreflexkamera vereint viele Vorteile der DSLM mit den Vorteilen der DSLR. Der APS-C-Sensor löst mit 32,5 Megapixel auf – Spitzenklasse. Damit geht allerdings auch ein höheres Bildrauschen einher.

Die Bildqualität ist hervorragend und die Bedienung klappt – auch dank des Touch-Displays – mühelos. Wer auch im Jahr 2022 auf eine Spiegelreflex setzen will, ist mit der Canon EOS 90D bestens beraten, zumal das Gehäuse zumindest für eine DSLR recht kompakt ist.

Die Canon EOS 90D
Die Canon EOS 90D gehört zu den besten APS-C-Kameras – Foto: Canon

Nikon Z5 – günstige Vollformat-DSLM

Die Nikon Z5 ist in meiner Kamera-Kaufberatung der günstigste Einstieg in die Vollformatfotografie. Die Einsteiger-Vollformatkamera kommt mit einem 24,3 Megapixel-Sensor daher, der seine Stärken besonders im Low-Light-Bereich ausspielt. ISO-Werte von über 10.000 meistert die DSLM mit Bravour.

Hervorzuheben in dieser Preisklasse ist auch der leistungsfähige Bildstabilisator, der längere Belichtungszeiten aus der Hand ermöglicht. Die Bildqualität der DSLM ist über jeden Zweifel erhaben und die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen. Das Kameragehäuse ist sogar gegen Spritzwasser geschützt.

Für Portraits empfehle ich dir übrigens eine Vollformatkamera, da du hier einfach ein schöneres „Bokeh“ (die „Qualität der Unschärfe“ hinter dem Model) erzielst und einen Vorteil bei der Schärfentiefe hast (die porträtierte Person soll ja aus dem möglichst weichen Bokeh herausstechen). Die Nikon Z5 ist ein guter und noch relativ günstiger Einstieg in die professionelle Portraitfotografie.

Olympus OM-D E‑M5 MARK III – die perfekte Reisekamera

Auf langen Reisen oder Wanderungen zählt jedes Gramm. Du musst schon gute Gründe dafür haben, eine schwere Vollformat-Kamera mit auf eine abenteuerliche Reise oder eine schweißtreibende Bergtour zu nehmen. Eine hervorragende Alternative ist die Olympus OM-D E‑M5 MARK III, für mich eine der besten Systemkameras für Reisen, lange Wanderungen und Outdoor-Abenteuer, wenn es auf jedes Gramm Gewicht ankommt.

Die Systemkamera mit MFT-Sensor mit 20,4 Megapixel bringt gerade einmal 414 Gramm auf die Waage und ist für anspruchsvolle Fotografen die ideale Kamera für unterwegs. Auch die Objektive sind deutlich leichter als die Pendants einer Vollformat-Kamera. Solltest du mit der kleinen DSLM einmal in einen Regenschauer kommen: das ist dank des guten Spritzwasserschutzes kein Problem.

Wie die günstigere Olympus OM-D E-M10 Mark IV ist auch die Olympus OM-D E‑M5 MARK III mit zahlreichen Features ausgestattet, die einfach Spaß machen. Dazu gehören etwa die Funktion „Live Composite„, bei der du zuschauen kannst, wie sich eine Langzeitbelichtung aufbaut, und eine Zeitraffer-Funktion.

Die besten Kameras unter 2000 Euro

Hier stelle ich dir die Meiner Meinung nach besten Kameras bis 2000 Euro vor.

Fujifilm X-T4 – eine der besten APS-C-Kameras (auch zum Filmen)

Eine weitere Top-Kamera aus dem Hause Fujifilm ist die X-T4. Im Inneren der Systemkamera im Retro-Design schlummert ein bildstabilisierter 26-Megapixel im APS-C-Format. Auch sonst lässt die Ausstattung der DSLM keine Wünsche offen.

Die X-T4 ist aktuell eine der besten Systemkameras mit APS-C-Sensor am Markt. Außerdem begeistert die X-T4 mit sehr guten Videofunktionen. In diesem Preissegment ist die Systemkamera eine, wenn nicht sogar die beste Kamera zum Filmen. Absolut genial ist die Bedienung mit den fünf (!) Einstellrädchen.

Negativpunkte muss man mit der Lupe suchen.

Panasonic Lumix DC-S5 – starke Videokamera mit VF-Sensor

Die Lumix DC-S5 ist bei Panasonic der günstigste Einstieg ins Vollformat. Die spiegellose Systemkamera mit einem 24,2-Megapixel-Sensor verfügt über ein Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung und ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt.

Mit der Funktion „High Resolution“ schießt die Lumix DC-S5 Fotos mit 96 Megapixel (12000×8000 Pixel). Das funktioniert aber nur mit einem robusten Stativ und starren Motiven, etwa in der Landschaftsfotografie.

Hervorzuheben ist bei der Lumix DC-S5 die Möglichkeit, Videos in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde zu filmen, dann allerdings gecropped. Überhaupt ist die Lumix DC-S5 eine hervorragende Videokamera.

Hier auch noch einmal der Hinweis, dass sich für schöne Portraits Vollformatkameras besonders gut eignen.

Pentax K-3 Mark III – die beste Spiegelreflexkamera mit APS-C-Sensor

Wohl als einziger Hersteller glaubt Pentax nach wie vor an die Spiegelreflexkamera. Die Pentax K-3 Mark III kam erst 2021 auf den Markt und ist vollgestopft mit modernster Technik. Im Herzen er DSLR schlägt ein APS-C-Sensor mit 25,7 Megapixel Auflösung.

Die Bildqualität ist – der Preisklasse angemessen – absolut überzeugend. Die Pentax K-3 Mark III sichert sich damit für mich auch den Titel beste Spiegelreflexkamera mit APS-C-Sensor. Besonders bei Low-Light-Situationen schlägt sich der APS-C-Sensor mit der relativ hohen Auflösung überraschend gut.

Die besten Kameras unter 3000 Euro

Hier stelle ich dir die meiner Meinung nach besten Kameras bis 3000 Euro vor.

Canon EOS R6 – gute Kamera für Low-Light-Aufnahmen

Mit der spiegellosen Systemkamera R6 hat Canon ein Biest geschaffen. Die DSLM mit Vollformatsensor mit 20,1 Megapixel punktet mit einer tollen Ausstattung, einer guten Bildqualität und sehr guten Low-Light-Qualitäten. Der Bildsensor ist übrigens der gleiche wie in der Profi-Spiegelreflex Canon EOS-1D X Mark III.

Die „nur“ 20 Megapixel auf einem Vollformat-Sensor ermöglichen tolle Aufnahmen auch bei wenig Licht aus der Hand. Außerdem liegt der Dynamikumfang des Sensors bei über 14 Blendenstufen. Für Landschaftsfotografen ist das ein wichtiger Faktor. Dafür musst du bei den Details der Fotos natürlich etwas zurückstecken.

Der Autofokus gehört zu den besten Systemen, die es aktuell am Markt gibt. Daher eignet sich die Kamera auch für Sport- und Wildlifefotografen. Videos dreht die EOS R6 in 4K mit 60 Bildern in der Sekunde. Das können aktuell nicht viele Kameras.

Gut gelöst hat Canon außerdem den Objektivwechsel. Bei abgenommenen Objektiv liegt der Bildsensor nämlich nicht frei und ist so – wie bei einer DSLR – vor Staub geschützt.

Nikon D850 – die beste Spiegelreflexkamera

Lange war ich mit einer Nikon D810 unterwegs. Der Nachfolger, die Nikon D850, stellt die gute D810 noch einmal in den Schatten. In der Preisklasse bis 3000 Euro ist die Nikon D850 wohl die beste digitale Spiegelreflexkamera am Markt.

Die Bildqualität ist erstklassig. Der Vollformat-Sensor löst mit 45,7 Megapixel aus und eignet sich hervorragend für die Landschaftsfotografie. Eine kleine Schwäche der DSLR ist damit erwartungsgemäß das relativ starke Bildrauschen bei höheren ISO-Werten.

Dank des schnellen Autofokus eignet sich die Nikon D850 übrigens durchaus als flotte DSLR für die Sport- und Wildlifefotografie. Für Anfänger eignet sich die D850 angesichts des fehlenden Vollautomatik-Modus nur bedingt.

Sony Alpha 7 IV – für mich die beste Kamera

Die Sony Alpha 7 IV ist bei Sony der Einstieg in die Profiklasse. Es gibt gute Gründe, weshalb auch Profis zu der spiegellosen Vollformat-Kamera greifen. Die Bildqualität (33 Megapixel) ist über jeden Zweifel erhaben, der Autofokus arbeitet schnell und präzise und das Rauschverhalten ist überragend.

Die Kamera filmt in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde. Das können aktuell nicht viele Kameras. Hieran merkt man, dass die DSLM erst Ende 2021 auf den Markt kam.

Zudem hat Sony der überaus kompakten Kamera eine üppige Ausstattung spendiert. Für mich und meine persönlichen Ansprüche ist die Sony Alpha 7 IV die beste Kamera auf dem Markt. Aber jeder Fotograf hat ja andere Ansprüche. Der sehr kleine Buffer, um möglichst viele Fotos am Stück zu schießen, ist für mich irrelevant. Für Sport- oder Wildlifefotografen gilt das sicher nicht.

Die Vollformatkamera Sony Alpha 7 IV mit dem Sony 24-105mm-Objektiv
Die Vollformat-DSLM Sony Alpha 7 IV ist eine der besten Kameras am Markt

Die besten Kameras über 3000 Euro

Geld spielt keine Rolle? Hier stelle ich dir die besten Kameras ohne Preislimit vor. Bitte sieh es mir nach, dass ich auf extrem teure Marken wie Leica oder Hasselblad verzichte. Kameras für zum Teil mehrere Zehntausende Euro sprechen einfach nicht die Masse an.

Canon EOS R3 – Profi-DSLM

Die EOS R3 ist aktuell das Flaggschiff von Canon im Bereich spiegellose Systemkameras. Die DSLM mit Vollformatsensor mit 24,1 Megapixel kostet rund 6000 Euro und bietet an Technik alles, was das Fotografenherz höher schlagen lässt. Sogar eine Augensteuerung für den Autofokus (Eye Control) ist an Bord.

Für die R3 sprechen neben der Bildqualität der extrem schnelle und immer exakte Autofokus und die hohe Serienbildgeschwindigkeit. Die Systemkamera richtet sich damit insbesondere an Profi-Sportfotografen, die keinen Moment verpassen wollen.

Videos nimmt die R3 in 6K mit 60 FPS oder in 4K in 120 FPS auf. Auch das ist erste Klasse.

Toll: Bei abgenommenen Objektiv liegt der Bildsensor nicht frei und ist so – wie bei einer DSLR – vor Staub geschützt. Mit einem Gewicht von über einem Kilo ist die DSLM nichts für unterwegs. Profi-Fotografen wollen oft aber sogar schwere Kameras als Ausgleich für die schweren lichtstarken Objektive. Das macht das Handling einfacher.

Fujifilm GFX50S II – günstigste Mittelformat-DSLM

Mit der Fujifilm GFX50S II will ich dir eine bezahlbare Mittelformatkamera vorstellen. Die „nur“ rund 4000 Euro teure spiegellose Systemkamera aus dem Hause Fujifilm begeistert mit einer brillanten Bildqualität, mit der nicht einmal die besten Vollformatkameras mithalten können.

Der 51,4-Megapixel-Sensor überzeugt auf ganzer Linie. Serienbildgeschwindigkeit und Autofokus richten sich aber eher an Fotografen, bei denen es nicht auf jede Sekunde ankommt.

In Sachen Video musst du ebenfalls Abstriche machen: Die Fujifilm GFX50S II nimmt Videos nur in Full HD auf.

Die Fujifilm GFX50S II ist die ideale Kamera für Fotografen, die die bestmögliche Bildqualität wollen und nicht mit einer Cam „von der Stange“ unterwegs sein wollen. Wenn dich der relativ langsame Autofokus nicht stört, bekommst du hier ein echtes Schätzen. Noch besser schneidet übrigens die teurere Fujifilm GFX100S mit 102-Megapixel ab (hier gibt es dann auch einen schnelleren Autofokus und 4K-Videos).

Nikon Z9 – die beste Sportkamera der Welt

Die Z9 ist Nikons neues Flaggschiff im Bereich spiegellose Systemkameras. Die Profikamera richtet sich mit einem Preis von rund 6000 Euro an professionelle Fotografen, insbesondere aus dem Sportbereich.

Der Vollformatsensor löst mit 45,7 Megapixel auf und ist über jede Kritik erhaben. Klar, dass auch der Autofokus in der ersten Liga mitspielt. Hervorzuheben ist auch der elektronische Sucher, der keinerlei Verzögerungen und keinen Blackout aufweist.

Hervorzuheben sind die Videoqualität – die Nikon-DSLM filmt in 8K – und die extreme Serienbildgeschwindigkeit von 120 Bildern pro Sekunde.

Sony Alpha 1 – das Flaggschiff

Die Alpha 1 ist das Flaggschiff aus dem Hause Sony. Die über 7000 Euro teure Systemkamera verfügt über einen hochauflösenden Vollformatsensor mit 50 Megapixel und ist zudem pfeilschnell. Damit eignet sich die DSLM ideal für Sportfotografen. Neben einem extrem leistungsfähigen Autofokus-System begeistert die Kamera mit einer hohen Serienbildgeschwindigkeit.

Zudem filmt die Profi-DSLM Videos in 8K.

Sony Alpha 7R IV – die beste Kamera für die Landschaftsfotografie

Die Sony Alpha 7R IV ist für viele die beste Kamera für die Landschaftsfotografie. Im Inneren der DSLM arbeitet ein hochauflösender Vollformatsensor mit 61 Megapixel. Wenn du Wert auf jedes Detail legst, wirst du von der Leistung des Sensors begeistert sein.

Bei hohen ISO-Werten hat die Sony Alpha 7R IV allerdings Schwächen, weshalb ich mich für mich die „kleinere“ Sony Alpha 7 IV entschieden habe. Schließlich habe ich nicht in jeder Situation ein Stativ dabei und arbeite deshalb auch mit höheren ISO-Werten.

In Sachen Dynamikumfang – ein wichtiger Aspekt in der Landschaftsfotografie – ist die Sony Alpha 7R IV eine der besten Kameras mit Vollformatsensor. Die Systemkamera kommt hier sogar an die Leistungsfähigkeit deutlich teurerer Mittelformatkameras heran.

Sony Alpha 7S III – die beste Kamera für Nachtaufnahmen und zum Filmen

Die Sony Alpha 7S III ist wohl die beste Kamera für Nachtaufnahmen. Im Body der DSLM steckt ein Vollformatsensor mit einer Auflösung von 12,1 Megapixel. Damit verfügt die Sony 7S III über unglaubliche Fähigkeiten in der Nachtfotografie.

Neben den Stärken in der Low-Light-Fotografie begeistert die Sony Alpha 7S III mit einem hervorragenden Autofokussystem und beeindruckenden Videos, weshalb die spiegellose Systemkamera auch bei Filmemachern hoch im Kurs steht.

Fotografen, die Wert auf detailreiche Fotos legen, werden mit der Sony Alpha 7S III aber nicht glücklich.

⭐ Testsieger und persönliche Empfehlung

Die beste Kamera 2022 ist für mich persönlich die Sony Alpha 7 IV. Die Vollformat-Kamera darf auf keiner Reisen fehlen. Mit rund 2800 Euro für das Gehäuse ist die Systemkamera noch halbwegs bezahlbar. Die Ende 2021 vorgestellte DSLM überzeugt mit Akku-Leistung, Bildqualität, Autofokus, Sucher, Ausstattung (u. a. Bildstabilisator, zwei Kartenslots) und Gewicht. Kurzum: Die Sony Alpha 7 IV ist für meine ganz persönlichen Anforderungen die eierlegende Wollmichsau und mit ein paar Abstrichen die beste Kamera 2022 und damit eine echte Empfehlung für alle, die viel unterwegs sind und tolle Fotos schießen wollen.

Lohnen sich Kit-Objektive?

Im Foto-Shop wirst du neben dem reinen Kameragehäuse auch sogenannte Kamera-Bundles finden, die aus dem Kameragehäuse und einem Objektiv bestehen. Das reine Kameragehäuse ist natürlich günstiger als ein Bundle aus Kamera und Kit-Objektiv. Wenn du schon passende Objektive zuhause hast oder ein ganz spezielles Objektiv benötigst, greifst du eher beim Kameragehäuse ohne Objektiv zu.

Für alle anderen gilt: Die Angebote der Hersteller, zum Kameragehäuse ein passendes Standardobjektiv beizulegen, lohnen sich preislich durchaus. Für einen relativ geringen Aufpreis bekommst du ein Objektiv, das brauchbare Bilder schießt.

Wichtig zu wissen: Die Bildqualität deiner Fotos hängt maßgeblich vom Objektiv ab. Es bringt dir nichts, die beste Kamera der Welt mit einem schlechten Billig-Objektiv zu betreiben. Oft werde ich nach der besten Kamera für eine ganz bestimmte Situation gefragt. Abgesehen von der Sport- und Tierfotografie (wo es auf eine hohe Serienbildgeschwindigkeit und einen schnellen Autofokus ankommt) und der Low-Light-Fotografie gibt es kaum Kameras für ganz spezielle Einsatzzwecke. Vielmehr kommt es darauf an, die richtigen Objektive für deine Kamera zu wählen.

Die besten Kompaktkameras

Es gibt auch im Jahr 2022 einige gute Gründe, eine digitale Kompaktkamera zu kaufen. Der enorme Vorteil liegt in der geringen Größe. Kompaktkameras sind kleiner als die kleinsten Systemkameras und passen meist in jede Hosentasche. Hochpreisige Kompaktkameras überzeugen zudem mit einer guten Bildqualität und sind ideal für Menschen, die einfach drauflos fotografieren wollen.

Ricoh GR III

Die Ricoh GR III (hier Preis checken*) kommt mit einem außergewöhnlichen Konzept daher: In der Kompaktkamera schlummert ein leistungsfähiger bildstabilisierter APS-C-Sensor mit 24 Megapixel. Verbaut ist eine Festbrennweite (F2.8) mit 28 mm Brennweite (aufs Vollformat gerechnet).

Ricoh bezeichnet die GR III als professionelle Schnappschusskamera – besser kann man es kaum beschreiben. Aus der Hosentasche ziehen, einschalten, abdrücken und das Bild ist im Kasten – und das bei einer Top-Bildqualität. Für mich ist die Ricoh GR III ein echtes Highlight im Kamera-Markt, das für Spaß beim Fotografieren sorgt.

Gesagt sei aber, dass die Ricoh keine klassische Digi-Cam ist.

Vielmehr ist es ein kreatives Werkzeug für Menschen, die kunstvoll an die Fotografie herangehen wollen. Sehr überzeugend sind auch die internen Presets für die JPG-Dateien. Die Kamera kann auch RAW – aber das ist nicht der Fokus.

Panasonic Lumix DC-LX100 II

Die Panasonic Panasonic Lumix DC-LX100 II (hier Preis checken*) ist eine Premium-Kompaktkamera, die keine Wünsche offen lässt. Verbaut ist ein recht großer MFT-Sensor, der mit 17 Megapixel auflöst. Zum Einsatz kommt bei der Luxus-Digicam ein hochwertiges Leica-Objektiv, das beste Bildqualität garantiert.

Das Objektiv ist sehr lichtstark (F1.7-2.8) Der Brennweitenbereich beträgt 24-75 mm (Kleinbild-Format).

Sony RX100 VI

Die Sony RX100 VI (hier Preis checken*) ist eine klassische Kompaktkamera im Premium-Segment und der ideale Begleiter im Alltag. Der 1-Zoll große Bildsensor löst mit 20 Megapixel aus. Damit sind selbst Ausdrucke von fast 50 cm Kantenlänge in bester Druckqualität möglich. Verbaut ist ein leistungsstarkes Zeiss-Objektiv mit einem sehr großen Brennweitebereich von 24–200 mm (F2.8–4.5).

Die besten Bridgekameras

Bridgekameras sind ein Spagat zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflexkamera. Bridgekameras sind relativ groß, verfügen aber über einen enormen Zoombereich. Außerdem sind die fest verbauten Objektive in der Regel sehr lichtstark.

Wer Wert auf ein starkes Telezoom legt, aber keine teure DSLR oder DSLM anschaffen will, kann den Kauf einer Bridgekamera überlegen. Die Sensoren sind allerdings recht klein – darunter leidet die Bildqualität.

Auch der große Brennweitenbereich („Zoom“) ist problematisch. Es heißt oft, die Fotos werden beim „zoomen“ unscharf. Das liegt allerdings daran, dass weit entfernte Motive etwa durch Dunst und Staub in der Luft unscharf wirken. Zum anderen müssen die Ingenieure bei solch extremen Brennweiten, die so ein kleines Objektiv aufweist – vom Weitwinkel bis zum Superzoom – Kompromisse eingehen.

Canon PowerShot SX740 HS

Die Canon PowerShot SX740 HS (hier Preis checken*) ist eine klassische Bridgekamera mit einem 40-fachen optischen Zoom und 1/2,3 Zoll-Sensor. Die Bridgekamera ist extrem kompakt und ideal für die Jackentasche. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet. Der Brennweitebereich (KB) reicht von 24 mm bis 960 mm.

Canon PowerShot SX70 HS

Du willst noch mehr Zoom-Power? Dann sei dir die Canon PowerShot SX70 HS (hier Preis checken*) ans Herz gelegt. Die Bridgekamera – das Spitzenmodell der Bridge-Serie von Canon im DSLR-Look – verfügt über einen 65-fachen optischem Zoom. Der Brennweitebereich (KB) reicht von 21 mm bis 1365 mm.

Nikon Coolpix P950

Die Krönung aber ist die Nikon Coolpix P950 (hier Preis checken*) mit einem sagenhaften Brennweitebereich (KB) von 24 bis 2000 mm. Mit einem Gewicht von rund einem Kilo ist die Coolpix P950 kein Leichtgewicht – aber der Brennweitebereich ist auch wirklich extrem.

Ich hoffe, dir bei der Suche nach der besten Kamera behilflich gewesen zu sein. Wenn du noch Fragen hast: Schreib gerne etwas in die Kommentare.

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49 Kommentare

  • - Conny

    Guten Morgen, vielen Dank für eure Rückmeldung zu den Turmfalken. Und ein großes Kompliment für euren sehr Informativen Blog.
    Ich habe mich nun mit den Kameras mit hoher Auflösung und schnellem Autofokussystem befasst. Da ich Anfänger bin und nicht weiß, ob ich weiter fotografiere, wenn die Turmfalken ausgezogen sind, soll es eher eine preisgünstigere Kamera sein.
    Als Laie habe ich mal in die engere Wahl genommen (die Reihenfolge hat keine Bedeutung):
    Canon EOS Mark II
    Canon EOS 90 D (hier schreibt ihr ja, dass sie keinen Bildstabilisator hat, kann das durch ein Objektiv ausgeglichen werden?)
    Canon EOS RP
    Nikon Z5 (hier stört mich die niedrige Serienbildgeschwindingkeit, bin unsicher, ob das für Vögel ausreicht.)

    Was wäre euer Favorit? Ich müsste mir dann noch ein Zoom- bzw. Tele-Objektiv dazu aussuchen, habt ihr da einen Tipp? Die aktuelle Kamera, die ich mir von Nachbarn ausgeliehen habe, hat 50fachen optischen Zoom, das ist allerdings ein bisschen zu wenig für die Entfernung.

    PS: Ich hätte gerne etwas mit Vogelaugenerkennung, aber das ist für den Preis wohl nicht zu haben; habe gelesen, dass die Sony Alpha 7 IV das kann, aber die ist mir leider zu teuer.

    Herzlichen Dank im Voraus für eine Rückmeldung.

    • - Florian

      Hallo Conny,

      so wie ich das sehe in den Videos/ Bildern die du gesendet hast, sind die Tiere ja schon recht weit weg. Also da ist eine Bridgekamera (angesichts des 50-fach Zooms gehe ich davon aus, es ist eine) keine schlechte Wahl. Die Sache ich nämlich die: Starke Teleobjektive für die Wildlife-Fotografie gehen richtig ins Geld. Wir sprechen hier von mehreren Tausend Euro. Auch 20.000 Euro sind kein Problem, in dem Bereich auszugeben.

      Ich selbst nutze ein 400mm-Objektiv an einer Sony Alpha 7 IV (Vollformat). Damit komme ich aber bei Weitem nicht so nah ran wie du mit der Bridgekamera mit dem Mega-Telezoom. Das muss dir einfach klar sein. Entscheidest du dich für eine APS-C-Kamera (das wäre mein Tipp, da deutlich günstiger in Hinblick auf die Objektive als eine Vollformat-Kamera), wirst du nicht mehr so nah rankommen wie mit der Bridgekamera. Dafür wird die Bildqualität deutlich steigen, wenn du in ein halbwegs gutes Objektiv investierst.

      Ich würde tatsächlich zur Canon EOS 90D tendieren. Ein Objektiv mit einer super Brennweite wäre das Sigma 150-600mm f5,0-6,3 DG. Natürlich ist das kein Profi-Objektiv, dafür kostet es weniger als 1000 Euro. Du kannst das Objektiv auch noch mit einem Tele-Konverter kombinieren, der die Brennweite um das 1,4-Fache vergrößert. Bei Kameras mit Sensor im APS-C-Format liegt die Brennweite dann bei 315-1260mm – das ist echt eine Hausnummer. Aber in Sachen Autofokus und Bildschärfe darfst du natürlich keine Wunder erwarten.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Conny

    Hallo, aktuell brüten Turnfalken bei uns, ganz oben in einem sehr hohen Baum, und ich möchte davon Fotos und Videos machen. Ich habe mir in der Nachbarschaft eine Sony mit einem eingebauten Objektiv geliehen, die Bilder sind nicht schlecht, könnten aber noch besser sein. Welche Kamera würdet ihr empfehlen? Danke für einen Tipp.

    • - Florian

      Hallo Conny,

      das kommt aufs Budget an. Prinzipiell würde ich aber eine Kamera mit einer hohen Auflösung und einem schnellen Autofokus-System empfehlen.

      Viele Grüße
      Florian

  • - famoss

    eine interessante und detaillierte und sehr technische fokussierte Erklärung der Materie. Ich besitze selber die Alpha 7m3, eine 6600 und die RX0m2 aus dem Hause Sony und noch eine GoPro. Was mir ein wenig fehlt ist der Blick hinter die Kamera. Als leidenschaftlicher Hobbyfotograf und Familienvater ist die Technik der Kamera die eine Seite. Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, eine Kamera den eigenen Anforderungen entsprechend zu wählen. Das wird meistens übersehen und dann wird am Ende statt der Kamera doch nur wieder das Handy mitgenommen.
    Wenn ich starte, dann ist entscheidend, ob Familienausflug oder Solo-Fototour oder Veranstaltung oder was auch immer. So ist bei Familienausflügen fast immer die 6600 dabei. Das Gewicht siegt hier ganz klar über die Vollformat Qualität der 7m3. Bei einer Taufe siegt dann die große usw.
    Das fehlt mir etwas in Deinem Artikel. Technisch ausführlich genug ohne zu kompliziert zu werden, es fehlt aber beim Leser das Bewusstsein zu wecken, was will ich eigentlich für ein Fotograf sein. Entsprechend dieser Erkenntnis sollte die Kamera gewählt werden, aber nicht nach Hersteller oder bester Kamera. Mit der kleinen RX0 kann ich auch schöne Landschaftsbilder schießen, aber keine Portraits. Umgekehrt würde ich mit der Alpha 7 niemals in einen Badesee gehen.
    Soweit meine freundlich gemeinte „Kritik“ an einen technisch guten Artikel. :-)

  • - Bernhard M.

    Bin zufällig auf die Seite gestossen. Respekt für die ausführlichen Infos!
    Meine Leidenschaft ist die “ Wildlifefotografie “ ! Meine Ausrüstung besteht aus der “ Sony a6600 und dem Sony FE 200-600mm „. Damit komme ich durch den Cropfaktor auf 900mm. Das ist eigentlich perfekt !
    Allerdings braucht man gutes Licht für rauscharme Bilder ( APS-C Sensor )! Bei bewölkten Himmel reicht mir aber manchmal die Verschlusszeit nicht aus .
    Seit einiger Zeit überlege ich mir wegen dem größeren Sensor evtl. auf Vollformat umzusteigen ( A7III) ! Da komme ich auf 600mm bei meinem Objektiv , was auch sehr gut ist !
    Wie verhält sich das mit dem reincroppen in das Bild ? Komm ich da wieder auf meine 900mm , oder evtl. sogar noch mehr ? Oder aber wäre ich für das was ich meine die “ A7R III “ mit über 42,4 MP besser bedient !

    Hoffentlich hab ich mich verständlich ausgedrückt !!

    Gruß Bernhard

    • - Florian

      Hi Bernhard,

      die Sony Alpha 6600 und die Sony Alpha 7 III haben beide 24 MP-Sensoren. Die 900 mm Brennweite kannst du also nicht mit der Sony Alpha 7 III durch reincroppen ausgleichen. Dafür hat die Alpha 7 III ein deutlich besseres Rauschverhalten.

      Tatsächlich wäre für dich die Sony Alpha 7R III mit der höheren Auflösung die bessere Wahl, wenn du croppen willst. Eine noch höhere Auflösung hättest du mit der Alpha 7R IV mit 61 MP.

      Die Alternative wäre die kommende Sony Alpha 7 IV, die Gerüchten zufolge in den nächsten Wochen vorgestellt wird und einen Sensor mit über 30 MP bekommen dürfte. Ob Sony die neue Alpha 7 IV aber zeitnah liefern kann, steht in den Sternen. Aktuell ist es wegen des Chipmangels ja sehr schwierig, an Elektronik zu kommen.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Sarah

    Schön ausführlich.

    Traurig aber wie klein das MFT und APSC Format gehalten wird ^^ – die Kameras stehen in der Regel den einfachen Vollformatkamera in nichts nach und sollten nicht mit guten Smartphones gleich benannt werden.
    Und ein Mittelformat taugt nur dann wenn man gleich zur 100er Fuji GFX schwenkt. Alle älteren sind zB bei der ISO extrem beschränkt und erlauben daher nur sehr spezifische Fotografie.

    Ich würde jedem raten viele Kameras zu probieren und in die Hand zu nehmen. Gerade Panasonic hat ein klasse System vom MFT (was echt genial ist mittlerweile) bis zum Vollformat (zB S1R mit Leica Objektiven).
    Muss nicht immer das überbewertete Sony oder die alt gebackenen Canons und Nikons sein :)
    Und selbst da bietet Canon mit der 90D ein 32MP Sensor, damit lassen sich problemlos Poster drucken, das reicht für 97,5% aller Leser und Fotografen aus :)

    Gruß

    • - Florian

      Hallo Sarah,

      du hast Recht, es gibt sehr viele tolle Kameras da draußen (immer mehr). Ich werde den Artikel im Laufe des Jahres auch wieder einmal überarbeiten und da wird es sicher ein paar Veränderungen geben.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Marco

    Hallo
    Ein toller und informativer Beitrag. Vielen Dank.
    Mich hätten im Vergleich zu den Vollformatigen auch die S1 u d S5 von Lumix interessiert. Die werden leider zu selten in Betracht gezogen, und daher findet man nur wenig gute Aussagen.

    lG
    Marco

  • - Julia Schmidt

    Hallo, ich suche schon lange eine neue Kamera.

    Mein momentaner Hersteller ist Sony und würde gerne da bleiben.

    Ich Fotografiere gerne Landschaften. Ich würde mich gerne auf Marco und Portrait erweitern.

    Ich bin zwischen der Sony Alpha 7iii und Sony alpha 6600. Man sagte mir mal ich sollte bloß nicht die 6600 kaufen. Warum weiß ich nicht, ich kann das nicht nachvollziehen. Ist das Ratsam bei der 7iii auch Objektive von Sigma und Tamron zu holen

    Ich brauche da noch mal ein Rat.

    Gruß Julia

    • - Florian

      Hallo Julia,

      was gegen die Alpha 6600 spricht – außer dem hohen Preis -, weiß ich nicht. Die Frage ist halt, willst du eine APS-C-Kamera oder eine Vollformatkamera? Das musst du leider ganz für dich alleine entscheiden. Müsste ich entscheiden, würde ich allerdings den Aufpreis für die Alpha 7 III zahlen. Hier sind aber auch die Objektive teurer, das musst du einkalkulieren.

      Klar kannst du für die Alpha 7 III auch Objektive von Fremdherstellern anschaffen, die den Sony-Objektiven zum Teil in nichts nachstehen.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Beatrice

    Hallo, vielen lieben Dank für all die Informationen und eure persönliche Einschätzung. Ich benötige einen Tipp. Ich bin auf der Suche nach einer kompakteren Kamera für Reisen jeglicher Art (Afrika, Regenwald,etc.) Bisher habe ich mit einer Spiegelreflexkamera von Canon fotografiert, doch sie ist mir für Reisen einfach zu schwer. Ist es aus eurer Sicht notwendig, dass die Kamera Spritzwasser- und Staubgeschützt ist? Mir wurde die Olympus OM-D E-M10 Mark III empfohlen. Leider bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob
    diese für meine Vorhaben geeignet ist. Ich freue mich über eine Empfehlung.

    • - Florian

      Hallo Beatrice,

      für den Regenwald und die Wüste (Staub) ist eine staub- und spritzwassergeschützte Kamera keine soooo schlechte Idee (insofern du die Cam nicht bei jedem kleinen Schauer sofort einpacken willst). Das gleiche gilt für die Objektive.

      Die Olympus OM-D E-M10 Mark III hat keinen Spritzwasserschutz, von daher macht diese Empfehlung eigentlich wenig Sinn. Für 500 Euro wirst du aber auch keine abgedichtete Kamera finden. Da ist mindestens das Doppelte nötig. Hinzu kommen die Objektive.

      Wenn dir das zu teuer ist, tut es natürlich auch eine nicht abgedichtete Kamera. Dann musst du aber entsprechend vorsichtiger agieren.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Johann

    Ich will nach vielen Jahren umsteigen, bin bei der Suche nach Kaufberatungen auf dieser Seite gelandet. Muss sagen selten so eine informative Seite mit geballten Informationen und Fachwissen gefunden. Man findet zu allen Fragen eine Antwort. Meine Frage wäre welche Nachteile hat die Fujifilm X-T4 zur Sony Alpha 7 III. Schwerpunkte sind für mich Städtereisen und Landschaftsfotographie

    • - Florian

      Hallo Johann,

      die Sony hat einen Vollformatsensor, die Fuji „nur“ einen APS-C-Sensor. Bei fast gleicher Megapixel-Zahl hat die Sony hier in Sachen Bildrauschen bei hohen ISO-Werten einen klaren Vorteil. Das ist etwa in dunklen Gebäuden (Kirchen) nicht ganz zu unterschätzen. Von der Ausstattung her liegt die Fuji vorne – wobei mir hier das Drehrad auf der Rückseite fehlt. Bei der Sony hast du dafür eine größere Auswahl an Objektiven.

      Die Sony 7 III hat ja schon einge Jahre auf dem Buckel. Ich vermute, die Sony Alpha 7 IV kommt in einigen Monaten – auf jeden Fall wohl 2021 – auf den Markt. Dann hoffentlich mit einem echten Touchscreen, den man auch in alle Richtungen drehen kann. Die Sony 7 III dürfte dann nochmal günstiger werden. Ist ja eine Top-Kamera! Die 4er dürfte die Messlatte aber noch sehr viel höher legen.

      Die Fuji ist ja noch kein Jahr auf dem Markt und ist mit der neuesten Technik ausgestattet.

      Für welche Kamera du dich auch entscheidest: Du wirst mit allen viel Spaß haben!

      Viele Grüße
      Florian

  • - Selina

    Hallo,
    ich würde mich über einen Rat freuen. Suche eine Kamera, bin mir allerdings noch unschlüssig ob es seine System- oder Spiegelreflex sein soll. Habe bislang mit einer Spiegelreflex (Canon) von Freunden fotografiert und habe mir dazu eine 50mm Festbrennweite gekauft. Möchte gerne mit Portraifotografie starten aber ggf. auch Hochzeitsfotografie oder Babybauch Shootings machen. Im Geschäft wurde mir zu der Sony Alpha 7ii geraten. Allerdings bin ich immer noch sehr, sehr unschlüssig was nun das richtige für mich ist.

    Vielen Dank :-)

    • - Florian

      Hallo Selina,

      die Kamera ist eigentlich gar nicht sooooo wichtig. Viel wichtiger sind die passenden Objektive. Da hast du beim Vollformat natürlich viel mehr Auswahl – zahlst aber auch oft ein Vielfaches als bei einer APS-C-Kamera.

      Bei der Kamera würde ich darauf achten, dass sie einen schnellen Autofokus, eine Augenerkennung (Augen-AF) und eine hohe Serienbildgeschwindigkeit hat. Systemkameras sind da in der Regel im Vorteil – und noch dazu kompakter.

      Ein paar Ideen mit Vollformat-Sensor (ideal für Porträts) wären da die Nikon Z6 II, die Sony Alpha 7 II oder noch besser die Sony Alpha 7 III oder die Canon EOS R6, um nur einige zu nennen.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Andreas

    Ich möchte an dieser Stelle nur mal mein Kompliment für diese tolle Kamera-Kaufberatung zum Ausdruck bringen.
    Fotografiere selber mit einer Sony 7 II und kann bestätigen, dass es auch auf die Objektive ankommt. Einziger Nachteil, den man bedenken sollte: Fotografiert man mit Festbrennweiten (z. B. wie ich mit dem Zeiss Batis 25 mm) ist die Qualität so gut, dass man nicht mehr mit Standard Zoom fotografieren möchte.

    • - Florian

      Hallo Andreas,

      danke für das Lob. Das freut uns natürlich! Und du hast absolut recht, Festbrennweiten überzeugen wirklich mit einer tollen Bildqualität.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Ronny Weise

    Guten Tag Biggi und Flo,

    ich bräuchte eine Empfehlung für eine Kamera. Habe euren Blog von vorn bis hinten durch und bin jetzt komplett unschlüssig.
    Die Auswahl ist schon enorm und wenn so viel Geld in die Hand genommen werden soll, dann sollte es schon passen.
    Es wäre noch für Hobby.

    Natur, Landschaft, Portrait und Nahaufnahmen. Filmen mit Ton sollte möglich sein, schön wäre 4k und drehbarer Bildschirm eventuell, Zoom.

    Bin bei Sony Alpha IIe oder 6xxx oder Nikon Zx
    Canon bin ich total verwirrt, da ist die Auswahl enorm.
    Olympus soll ganz gut sein, aber weniger Objektive in der Auswahl oder war das bei Panasonic.
    Welches Objektiv wäre für die Empfehlung ideal.
    Budget 1500 bis ca. 1700, über ein oder anderen Euro mehr würde noch gehen.
    Videoquali top, weil meine Sony Camcorder gibt langsam den Geist auf.
    Braucht man dann ein externes Mikro zusätzlich für Ton oder ist dann schon was eingebaut?

    Sollten Rückfragen sein, so versuche ich die gern zu beantworten.

    Viele Grüße und sonnige Tage.

    Ronny

    PS:Super Blog den ihr da habt.

    • - Florian

      Hallo Ronny,

      du suchst die eierlegende Wollmilchsau .-) Zunächst einmal: Natur, Landschaft, Portrait und Nahaufnahmen und dann noch Video (es gibt ganz spezielle Video-Objektive) mit einem einzigen Objektiv – keine Chance! Leider brauchst du alleine für diese Ansprüche drei bis fünf (oder noch mehr) Objektive. Und dann auch noch ein komplett dreh- und schwenkbares Display.

      Das Geheimnis ist eigentlich nicht die „perfekte“ Kamera. Vielmehr kommt es auf gute Objektive an. Die besten Objektive bekommst du natürlich fürs Vollformat – aber dafür wird dein Budget bei deinen Anforderungen bei Weitem nicht reichen. Vielleicht fängst du ja erstmal mit der Kamera und einem guten Objektiv an – und erweiterst nach und nach. Das geht nämlich ganz schön ins Geld.

      Nikon hat derzeit noch sehr wenige Objektive für die DSLM, da sind Canon und insbesondere Sony weiter. Wenn dich das etwas höhere Gewicht nicht stört, käme aber auch eine DSLR in Betracht – dafür findest du viele tolle (auch gebrauchte) Objektive. Hier würde ich mal die sehr gute Canon EOS 850D in den Raum werfen. Die hat eigentlich alles, was du suchst.

      https://phototravellers.de/canon-kamera-kaufberatung/

      Bei Sony würde ich die α 6400 empfehlen. Ein dreh- und schwenkbares Display hast du hier aber leider nicht, nur ein klappbares (mit der nach wie vor sehr eingeschränkten Touch-Funktion).

      Viele Grüße
      Florian

  • - Peer

    Ich habe lange mit meiner Canon EOS 700D Videos aufgenommen und die Qualität war auch gut, aber die beschränkte Aufnahmedauer und das langsame Zoomobjektiv waren Nachteile.

    Seit kurzem nutze ich die Sony ZV-1, welche nicht nur günstiger ist, sondern auch 4K kann, einen extrem schnellen Zoom hat und weitere YouTuber-Features bietet. Wer also unterwegs filmen will, sollte sich diese mal anschauen.

  • - Paul

    Hallo,
    noch ein paar Gedanken dazu von mir.
    Panasonic Lumix DC-LX100 II 773,68 € für so viel Geld eine Kamera ohne die Möglichkeit etwas neues anderes zu Probieren. z.B. Lumix GX9EG-K Systemkamera 579,87 € + Objektiv finde ich sollte auch in Betracht gezogen werden. Lumix hat 4K Fotografie u.v.m, mehr dazu auf meiner HP. Sony 6000 ist lautloses Fotografieren und ganz viel mehr nicht möglich. Meine LUMIX G DMC-GX80KEGK 406 € kann da viel viel mehr. OK der Sensor ist kleiner. Neue und Gebrauchte Objektive sind bei MFT unschlagbar günstig. Schöne Ostern Gruss Paul

  • - Jan

    Warum würdest du eher die sony a6000 als die Canon eos m50 empfehlen?
    Die M50 mit Adapter bietet Fast unbegrenzte Objektivauswahl und das die Bildqualität schlechter ist als bei der a6000 mag ich zu bezweifeln.
    LG

    • - Florian

      Hallo Jan,

      ich nutze tatsächlich noch immer beide Kameras und mag auch beide sehr gerne.

      Die Canon ist deutlich moderner, hat aber auch Schwächen (die eigentlich nicht mehr sein müssten).

      Der größte Unterschied aber ist aktuell der Preis. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis fährst du mit der Alpha 6000 besser. Wenn dir der Preisunterschied aber egal ist, greif zur Canon.

      Zum Thema Adapter: Mag ich nicht. Ich kauf mir doch keine kleine kompakte Kamera, um dann da einen Adapter drauf zu drehen. Macht für mich keinen Sinn.

      Viele Grüße
      Florian

    • - Richard

      Hallo zusammen,

      auf der Suche nach einer möglichst kostengünstigen Systemkamera für meinen Vater bin ich ebenfalls auf deinem Blog gelandet und gerade diesen Beitrag halte ich für sehr informativ, also schon mal vielen Dank dafür.

      Es haben sich nun bei drei Modellen herauskristallisiert und es soll nun entweder die Sony Alpha 6000, die Panasonic LUMIX G DMC-G70 oder die Canon EOS M50 werden. Aufgrund der vielen guten Kundenbewertungen und dem von Florian genannten besseren Preis-Leistungs-Verhältnis tendiere ich ebenfalls zur Sony.

      Ich bin aber auch der Meinung, dass die Kameras in dem Preisbereich hinsichtlich ihrer Eigenschaften schon ganz gut ausgereift sind und man mit keinem der Modelle etwas falsch machen würde.

      Viele Grüße
      Richard

  • - Leonie

    Ihr Lieben,

    Bei einer schnellen Basisrecherche auf der Suche nach einer geeigneten Kamera bin ich auf diesen Artikel gestoßen, und habe ihn direkt von oben bis unten komplett durchgelesen.

    Ihr schreibt wirklich mit Herzblut! Es war eine Freude mich bei euch so freundlich, menschlich, nahbar und gleichzeitig umfassend, tiefgehend und hintergründig beraten zu lassen.

    Der Newsletter wird direkt abonniert. Danke für eure tolle Arbeit!

    Leonie

  • - Fidan

    Hallo, ich bin etwas spät dran hier aber hoffe dass ihr mir trotzdem einen Ratschlag geben könntet. Ich möchte sehr bald mit Sport (hauptsächlich Basketball) anfangen und brauche eine Kamera die speziell bei starken Licht wie Sonnenuntergängen oder abends bei Scheinwerferlicht gute Fotos schießt und auch gute Videos aufnimmt. Die Videoaufnahme ist mir besonders wichtig da ich Mini Movies drehen möchte. Hoffe ihr habt da ein paar gute Ratschläge.

    Viele Grüße
    Fidan

  • - Henning Münzer

    Hallo Florian,

    dein Fotokurs am Wochenende war genial!

    Ich habe echt viel gelernt und ja, es ist Zeit für eine neue Cam. Danke für den Tipp mit eurer Kaufberatung. Ich schwanke aktuell noch zwischen der Sony Alpha 6500 und der Nikon D7500.

    Was hälst du denn von den neuen Sony-Modellen?

    Grüße
    Henning

    • - Florian

      Hi Henning,

      Das sind beides gute Kameras. Wie gesagt, es kommt nun darauf an, ob du was mit Spiegel oder ohne willst.

      Die neuen Sonys sind natürlicht top, keine Frage. Dazu kommt demnächst mehr bei uns auf dem Blog.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Claudia

    Sehr ausführlicher Bericht und ein toller Überblick! Ich stehe noch ganz am Anfang, da ich mir erst im letzten Jahr eine richtige Kamera gekauft habe. Bisher habe ich der Einfachheit halber mit dem IPad fotografiert. Aber das soll sich jetzt ändern. Auf eure SEite komme ich sicherlich zurück! Liebe Grüße Claudia

  • - Anja

    Hallo!
    Falls das hier möglich ist benötige ich zum Kauf einer neuen Kamera ein wenig Hilfe.

    Ich benötige eine handliche leichte Kamera die ich auf Reisen mitnehmen kann. Ich möchte daher sowohl Landschaftsbilder, Schnappschüsse, bewegte Objekte und auch Aufnahmen bei Dunkelheit machen können wie zum Beispiel Sternenhimmel oder Städte bei Nacht. Das ich hierzu unterschiedliche objektive benötige ist klar nur die Kamera muss dies auch leisten können. Sie sollte schnell auslösen und scharfe Bilder erzeugen.
    Ich schwanke aktuell zwischen der Sony Alpha 6000 und der Canon eos M50.

    Welche Kamera würden sie mir hinsichtlich meiner Anforderungen empfehlen?
    Ich stoße leider bei der Entscheidung an meine Grenzen.

    Vielen herzlichen Dank im Voraus!

    Anja

    • - Florian

      Hi Anja,

      beide Kameras können das gut! Die M50 ist halt sehr viel neuer und moderner – ich persönlich würde heute im Vergleich die M50 nehmen.

      Viele Grüße
      Florian

    • - Paul

      Hallo,
      wofür brauche ich die Fotos ? Muss es eine teure hochwertige Kamera sein ?
      Ich habe mich 2017 für die Sony DSC-RX100 III und möchte auf meiner HP zeigen was damit möglich ist, http://hornisgrinde.eu / Sevilla meine neuster Bericht. Zu der Sony DSC-RX100 V für ca. 950 Euro ein sehr hoher Preis die Sony DSC-RX100 III bekommt man schon für ca. 480 €. das sollte man bei so ein Test auch erwähnen. Anders gesagt sehr sehr viel Kamera für das Geld.
      Schöne Grüssle Paul.

    • - Florian

      Hallo Paul,

      das ist natürlich völlig richtig, es kommt natürlich immer darauf an, wofür man die Bilder verwenden will. Nicht jeder braucht eine 3000-Euro-Vollformatkamera

      Viele Grüße
      Florian

  • - Preusse53

    Moin Moin,
    man muss auch noch andere Punkte beruecksichtigen.
    Was fotografierst du, Landschaft, da haben die meisten eine Blende 4, Nachtaufnahmen Milchstrasse da benoetigt man Lichtstarke Linsen.
    Dann die Pixelzahl der Kamera, eine Nikon 810,850 mit ueber 40Mp verlangen schon Linsen, die den Chip auch bedienen koennen, hast aber bei dieser hohen Pixelzahl auch mit Verwacklung zu kaempfen. Guter Bericht darueber auf gwegner.de. Ich persoenlich habe fuer meine normale Reisefotografie eine Sony a6500 und fuer Nacht und Milchstrasse eine A7SII, hatte vorher Nikon D810. Mein Rucksack ist von 18Kg auf max 9Kg abgemagert. In der jetzigen Zeit sind die Kameras so gut, das man als normaler Hobbyfotograf kein Vollvormat mehr benoetigt.

    • - Florian

      Hi,

      ja, die heutigen Sensoren brauchen schon gute Objektive, wenn man denn das ganze Potenzial ausschöpfen möchte. Aber natürlich tun es auch die Kit-Objektive, wenn man seine Bilder nur fürs Web etwa nutzt.

      Mit einer APS-C-Kamera wie der Alpha 6500 spart man im Vergleich zum Vollformat schon sehr viel Gewicht und für die meisten reicht die Auflösung des Sensors vollkommen aus. Ich bin auch oft mit APS-C unterwegs und erstaunt, was die recht kleinen Sensoren heute alles rausholen können.

      Viele Grüße
      Flo

  • - Mark Diekmann-Lange

    Hallo,

    ich hätte eine Frage zu der Aussage, dass Vollformat-Kameras nach lichtstarken Objektiven verlangen. Gerade bei Vollformat habe ich den Vorteil, dass man i.d.R. im Vergleich zu APS-C und mFT ein geringeres Rauschen bei höheren ISO habe und auch eine geringere Schärfentiefe habe. Gerade bei einer Vollformat-Kamera kann ich eher lichtschwächeren Objektiven greifen

    • - Florian

      Hi Mark,

      im Prinzip stimmt das schon, was du schreibst. Aber lass es mich einmal so vergleichen: Ein Porsche wird auch mit den billigsten Reifen aus China schneller sein als ein Golf. Trotzdem schreit der Porsche nach den besten Reifen, die man kaufen kann. Heißt bei Kameras: Klar kannst du sagen, hey, ich habe ja Vollformat, also brauche ich nicht die besten Objektive (weil ich ja z. B. mit dem ISO-Wert rauf kann). Aber wer Vollformat kauft, macht das ja, um die bestmögliche Qualität zu bekommen. Und das geht eben nur mit extrem guten und teuren Objektiven. So ist meine Aussage gemeint.

      Viele Grüße
      Florian

    • - Preusse53

      Moin Moin,
      moechte mal wissen, wer so etwas verbreitet.
      1. Kommt darauf an, was du fotografierst, Landschaft, Nacht Astro, Musikkneipen.
      fuer all diese Sachen habe ich entsprechende Objektive.
      2. Rauschen spielt in der heutigen Zeit bis ISO1600 gar keine Rolle mehr, ob Vollformat
      oder APS-C, nicht so wie in der analogen Zeit, aus der ich stamme mit Filmen ISO
      400 oder 800.
      3. 42MP auf Vollformat entsprechen in etwa 24MP auf APS-C.

      Schau dir mal dieses Video an, von Stephan Wiesner
      Kamera-Kauf 2018 – Labervideo für Fotografen vor der Photokina
      https://www.youtube.com/watch?v=f3Dw8A8zQyg.

      Zum anderen ein sehr guter Beitrag ueber Ursachen für unscharfe Fotos auf gwegner.de
      https://gwegner.de/know-how/schaerfe-unschaerfe/
      Ich hatte auch mal eine Nikon D810, bin aber jetzt umgestiegen auf Sony, fuer
      allgemeine Reisefotografie a6500, fuer Astro und Nacht a7SII.

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