Test: Sony Alpha 6000 – kaufen oder nicht? (inkl. Testbilder + Objektive)

Das leistet die Sony Alpha 6000 – der große Kamera-Test

Lohnt der Kauf der Sony Alpha 6000?

Auf der Suche nach der perfekten Wanderkamera fiel meine Wahl vor rund einem Jahr – zu Weihnachten 2015 – auf die Sony Alpha 6000 ( hier kannst du die Kamera bestellen*). Die kleine Systemkamera der Japaner ist seitdem auf unseren  Wanderungen und Bergtouren stets dabei. Nach unzähligen Ausflügen und Reisen ist es Zeit für ein Fazit. Doch der Reihe nach: Warum fiel meine Wahl ausgerechnet auf die Sony Alpha 6000? Zwei Faktoren waren ausschlaggebend. Die Bildqualität und das geringe Gewicht der Sony. Die Kamera hat einen sogenannten APS-C-Sensor mit 24,3 Megapixeln verbaut. Der Sensor misst 23,5 x 15,6 mm – die Bilder können so auch problemlos großformatig ausgedruckt oder entwickelt werden. Mit dem Standardobjektiv 16-50mm wiegt das System – inklusive Akku und Speicherkarte – gerade einmal 462 Gramm (344 Gramm die Kamera, 118 Gramm das Objektiv). Damit lässt sich die Sony sogar problemlos mit einem  Peak Design Capture Clip* ( einen ausführlichen Test findes du hier) am Schultergurt des Rucksacks befestigen, ohne dass man mit Verspannungen zu kämpfen hat. Auch Kletterstellen sind kein Problem – die Sony ist so kompakt, dass sie einem nicht in die Quere kommt.

Am Ende des Artikels findest du ein Update aus dem März 2018 zum Thema Haltbarkeit der Sony Alpha 6000. Im März 2018 kam außerdem die Canon EOS M50 auf den Markt. Ist das eine Alternative zur Sony Alpha 6000? Hier findest du unseren Testbericht zur Canon EOS M50. Und hier machst du einen Abstecher zu unserem  Vergleichstest zwischen Sony Alpha 6000 und Canon EOS M50.

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Die Sony Alpha 6000 im Test

Vergesst bitte das ganze Gerede von wegen, das  Smartphone ersetzt eine richtige Kamera. Wer nur Schnappschüsse bei Tageslicht macht, um sie hin und wieder auf Instagram zu posten, braucht sicherlich nicht unbedingt eine Systemkamera wie die Sony Alpha 6000. Wer aber Wert auf Wechselobjektive für verschiedene Motive und Situationen legt und die Bilder auch einmal etwas größer als DIN A3 ausdrucken/entwickeln will, sollte zu einer richtigen Kamera greifen.

Sony Alpha 6000

Die Sony Alpha 6000 ist extrem leicht und handlich. Natürlich lassen sich auf das Sony 16-50mm auch Filter schrauben

Der erste Eindruck

Als ich die Sony Alpha 6000 das erste Mal in der Hand hielt, war ich wirklich vom Gewicht positiv überrascht. Auch die Verarbeitungsqualität ist super. Dass Gehäuse wirkt robust, ist allerdings aus Kunststoff. Das spart zwar Gewicht, aber Metall ist es eben nicht. Dank des recht großen Batteriegriffs liegt die Kamera auch gut in der Hand – den Tragegurt habe ich deswegen nach einigen Touren wieder entfernt. Es kam einfach zu oft vor, dass ich mich bei anspruchsvolleren Touren im Gurt verhedderte.

Hier kannst du die Sony Alpha 6000 und wichtiges Zubehör kaufen

Die Sony Alpha 6000 im Einsatz

Die Kamera verfügt über diverse Programme. Der Anfänger wird die Programmautomatiken zu schätzen wissen, die Sony dem Gerät spendiert hat. Ich nutze in der Regel die Zeitautomatik. Das heißt, ich gebe die Blende vor und die Kamera berechnet die Zeit. Im Normalfall vertraue ich beim Wandern auch der ISO-Automatik. Bei Dämmerlicht nutze ich die Möglichkeit, Blende, Belichtungszeit und ISO manuell einzustellen. Das geht dank der zwei Rädchen ganz bequem wie bei einer großen DSLR. Wichtig war mir bei der Kaufentscheidung für die Sony Alpha 6000 auch der digitale Sucher – eine Kamera ohne Sucher käme mir nicht ins Haus. Sony hat der Kamera einen elektronischen Sucher mit OLED-Technik spendiert, der ordentlich auflöst. An der Farbwiedergabe gibt es nichts zu meckern. Die Bilder können im Sucher, aber auch bequem auf dem nach oben oder unten klappbaren Display angeschaut werden. Mit dem Akku kommt man gut über die Runden – Sony gibt 360 Aufnahmen an. Das reicht locker für lange Wanderungen. Selbstverständlich lässt sich die Sony Alpha 6000 problemlos per WiFi mit dem Smartphone koppeln.

Für Videofilmer interessant: Die Sony beherrscht Full-HD (1920 x 1080 Bildpunkte) bei einer maximalen Framerate von 60 fps. Wir setzen bei Video inzwischen auf die GoPro Hero 5 Edition in Kombination mit dem  Gimbal FeiyuTech G5.

Kann die was? Die Bildqualität der Sony Alpha 6000

Dass Sony etwas von Kamerasensoren versteht, beweist nicht nur die Sony Alpha 6000. Die Bildqualität ist überragend. ISO-Rauschen tritt bei normalen Lichtverhältnissen quasi nicht auf und selbst zur Dämmerung gelingen selbst aus der Hand noch gute Aufnahmen. Der Dynamikumfang liegt bei etwa zwölf Blendenstufen bei ISO 100 – ein überaus ordentlicher Wert. Auch die Auflösung des 24-Megapixel-Sensors lässt keine Wünsche übrig. Das Kit-Objektiv 16-50mm kann die Qualität des Sensors sicher nicht voll ausreizen – dafür ist das Objektiv unschlagbar kompakt. Selbstverständlich lassen sich die Fotos im RAW-Format speichern. So lassen sich bei der Postproduktion in Adobe Lightroom oder einem anderen Bildentwicklungsprogramm noch enorme Reserven heben. Doch genug der vielen Worte, hier eine Bildergalerie. Die Fotos sind ausnahmslos mit der Sony Alpha 6000 entstanden.

Angestrahlte Gipfel mit der Sony Alpha 6000

Ein Motiv wie dieses schafft die Sony Alpha 6000 locker aus der Hand

Silhouetten mit der Sony Alpha 6000

Silhouetten sind mit der Sony Alpha 6000 kein Problem

Sonnenuntergang Alpen mit der Sony Alpha 6000

Kurz vor Sonnenuntergang strahlt die Sonne die Berggipfel an

Dynamikumfang Sony Alpha 6000

Wegen des hohen Dynamikumfangs ist dieses Motiv extrem herausfordernd

Beispielbild Sony 15-50mm

Auch das Sony 16-50mm leistet gute Arbeit

Münchner Haus Zugspitze mit der Sony Alpha 6000

Das Münchner Haus auf der Zugspitze. Mit dem Kontrast kam die Sony hier ganz hervorragend klar

Sonnenaufgang Jubiläumsgrat mit der Sony Alpha 6000

Sonnenaufgang mit Blick auf den Jubiläumsgrat. Mit Stativ und Grauverlaufsfilter leistet die Sony Alpha 6000 hier ganze Arbeit

Alpenpanorama mit der Sony Alpha 6000

Wolkenbildung in den Alpen

Beispielbild zum Download

Das folgende Bild aus Venedig (16MB) lässt sich in voller Auflösung downloaden. Der 24-Megapixel-Sensor der Sony löst wirklich ganz hervorragend auf und Rauschen ist kaum zu erkennen – dafür sehr viele Details. Viel Spaß beim Stöbern.

Sony Alpha 6000 Beispielbild Venedig

Abendstimmung in Venedig – natürlich auch mit der Sony Alpha 6000 aufgenommen

Update: Wie lange hält die Sony Alpha 6000

März 2018: Der Testbericht zur Sony Alpha 6000 ist ja bereits im Dezember 2016 online gegangen. In den vergangenen Monaten habe ich einige Fragen von Leser bekommen, wie es denn mit der Haltbarkeit der Sony Alpha 6000 ausschaut. Nun, inzwischen ist die Kamera seit fast eineinhalb Jahren im Einsatz (März 2018) und ja, sie funktioniert eigentlich immer noch wie am ersten Tag. Das Gehäuse hat einige Kratzer, ebenso das Objektiv, aber nichts Dramatisches, was die Funktion einschränkt. Die Kamera musste auch schon einige Schnee- und Regenschauer über sich ergehen lassen – geschadet hat es nichts. Technisch ist die Kamera noch immer tiptop. Lediglich ein kleiner Bug ist mir im Laufe der Zeit aufgefallen: In sehr seltenen Fällen kommt es vor, dass die Kamera quasi einfriert. Da hilft es nur, den Akku zu entfernen und die Kamera danach ein- und wieder auszuschalten. Danach funktioniert wieder alles. Aber wie gesagt, das Problem tritt wirklich sehr selten auf.

Juli 2018: Das Update auf die neueste Firmware hat den Fehler mit dem Einfrieren beseitigt. In den vergangenen Wochen ist das Problem bei mir jedenfalls nicht mehr aufgetreten. Wie sind denn deine Erfahrungen mit der Sony Alpha 6000? Hinterlass doch einen Kommentar am Ende des Artikels.

Was sind empfehlenswerte Objektive für die Sony Alpha 6000

April 2018: Die Sony Alpha 6000 wird mit dem Standardobjektiv 16-50mm (SELP1650) ausgeliefert (wenn man sich nicht nur den Kamera-Body ohne Objektiv zulegt). Die 379 Euro, die Sony für das Objektiv aufruft, sind sicher weit überzogen. Für das Geld würde ich das Objektiv nicht kaufen. Im Kit reduziert sich der Preis aber auf etwa 60 Euro – und das ist wirklich völlig okay. Ihr seht aber schon: Das SELP1650 ist natürlich kein Objektiv erster Güte. Für den Alltag ist das Glas aber völlig okay und ich nutze die Sony Alpha 6000 auch mit diesem Objektiv. Die große Stärke des SELP1650 ist die unschlagbar kompakte Bauweise. Auf Reisen oder auf langen Wanderungen ist das SELP1650 perfekt. Natürlich ist das Objektiv nicht sehr lichtstark. Bei schlechten Lichtbedingungen muss also der ISO-Wert sehr weit nach oben gedreht oder ein Stativ genutzt werden. Auch für Nachtaufnahmen – etwa mit der Milchstraße – ist das SELP1650 natürlich nicht geeignet. Auch Porträtaufnahmen oder Wildlife-Fotos sind überhaupt nicht die Stärke des SELP1650. Wer darauf Wert legt, muss sich zwangsweise nach einem Zweit- oder Drittobjektiv umschauen. Die Sony Alpha 6000 besitzt übrigens einen sogenannten E-Mount-Anschluss. Darauf musst du achten, wenn du dir ein Objektiv für die Kamera zulegst.

Empfehlenswerte Objektive für Landschaftsfotografen

SEL1018*: Landschaftsfotografen kommen kaum an einem Ultraweitwinkelobjektiv vorbei. Da bietet Sony einzig das SEL1018 mit einer Brennweite von 10 bis 18 mm an. Das Objektiv verfügt über eine durchgehende Blende von f/4.o. Damit ist das Objektiv leider nicht sehr lichtstark. Sternenaufnahmen sind damit nur bedingt möglich. Trotzdem ist das Objektiv zu empfehlen.

SEL16F28*: Die kompakte Festbrennweite mit 16 mm ist ideal für Aufnahmen mit Sternen in der Nacht. Dank der Blende von f/2.8 gelingen tolle Bilder bei Dunkelheit. Zudem ist das Objektiv sehr günstig.

SEL1670Z*: Das SEL1670Z mit 16 bis 70 mm ist ein ideales Immerdrauf für Landschaftsfotografen. Das Objektiv verfügt über eine durchgehende Blende von f/4.o.

SEL55210*: Auch in der Landschaftsfotografie gibt es hin und wieder Situationen, in denen man ein starkes Teleobjektiv benötigt. Die Auswahl bei Sonys E-Mount-Objektiven ist da leider sehr überschaubar. Ich würde hier zum SEL55210 mit 55 bis 210 mm raten.

Empfehlenswerte Objektive für Outoor-Fotografen

SELP1650*: Das Kit-Objektiv hat weder eine besonders gute Bildqualität, noch ist es sehr lichtstark. Für lange (Berg)-Wanderungen bei Tag ist das Objektiv trotzdem ideal. Das SELP 1650 ist extrem kompakt und mit 116 Gramm super leicht.

SEL18200LE*: Wenn dir das Kit-Objektiv nicht reicht, kannst du zum SEL18200LE greifen. Das Objektiv hat einen sehr großen Zoombereich (18 bis 200 mm) – ideal als Immerdrauf auf Wanderungen. Mit 460 Gramm ist das Objektiv noch relativ leicht. Andere Objektive aus Sonys E-Mount-Serie mit einer ähnlichen Brennweite sind schwerer.

Empfehlenswerte Objektive für Reisefotografen

SELP1650*: Auch auf Reisen ist das Kit-Objektiv eine gute Wahl. Mit dem Kit-Objektiv ist die Sony Alpha 6000 völlig unauffällig und super leicht und kompakt.

SEL1670Z*: Das SEL1670Z mit 16 bis 70 mm ist nicht nur für Landschaftsfotografen eine gute Wahl, sondern auch auf langen Reisen. Mit dem Brennweitenbereich kannst du eine Vielzahl an Motiven ablichten.

Empfehlenswerte Objektive für Wildlife-Fotografen

SEL55210*: Das SEL55210 verfügt über einen Brennweitenbereich von 55 bis 210 mm. Damit kannst du Tiere in freier Wildbahn schon relativ gut ablichten. Eine längere Brennweite bietet Sony derzeit leider nicht an.

SELP18200*: Das SELP18200 verfügt über einen ähnlichen Brennweitenbereich wie das SEL55210, ist aber deutlich teurer. Dafür ist das SELP18200 lichtstärker, was bei Wildlife-Aufnahmen von großem Vorteil ist.

Empfehlenswerte Objektive für Porträt-Fotografen

SEL35F18*: Die Festbrennweite mit 35 mm Brennweite und einer Offenblende von f/1.8 eignet sich perfekt für Porträtaufnahmen. Durch die hohe Lichtstärke des Objektivs kann die porträtierte Person sehr schön freigestellt werden.

SEL50F18*: Das SEL50F18 verfügt ebenfalls über eine Offenblende von f/1.8 – aber mit 50 mm Brennweite.

Hier findest du einen Bericht über alle von Sony erhältlichen  E-Mount-Objektive mit Kaufberatung.

Fazit zur Sony Alpha 6000 – kaufen oder nicht?

Die Sony Alpha 6000 ist eine hervorragende Kamera für Reisen und lange Wanderungen. Mit Stativ und Filter gelingen atemberaubende Aufnahmen – genau wie bei einer großen DSLR. Natürlich kommt die Sony Alpha 6000 nicht ganz an die Bildqualität einer Vollformatkamera ran. Wer aber keine großformatigen Abzüge produziert, wird den Unterschied nicht bemerken. Die Bedienung ist komfortabel, wenngleich die großen DSLRs meiner Meinung nach noch optimaler sind. Größe und Gewicht – insbesondere mit dem Kitobjektiv Sony 16-50mm – sind erste Sahne. Inzwischen sind auch die Modelle  Sony Alpha 6300* und  Sony Alpha 6500* auf dem Markt – die sind aber deutlich teurer. Auf langen Wanderungen nehme ich in der Regel nur noch die Sony Alpha 6000 und ein kleines Reisestativ mit. Meine Nikon D810 und die kiloschweren Objektive kommen nur noch bei geplanten Fotoshootings in den Rucksack. Viele meiner Blogger- und Wanderkollegen haben DSLMs anderer Hersteller, die auch hervorragende Bilder produzieren – so kompakt wie die Sony Alpha 6000 sind aber nicht viele. Ich kann die Sony Alpha 6000 auch nach inzwischen fast eineinhalb Jahren im Einsatz empfehlen.

Pro

  • Überragende Bildqualität dank großem APS-C-Sensor mit 24,3 MP
  • Optischer Sucher mit OLED-Technologie
  • Integrierter Blitz
  • Extrem leicht und kompakt
  • Übersichtliches Menü
  • Dank der zwei Rädchen ist die Kamera wie eine große DSLR zu bedienen
  • Die Kamera verfügt über einen manuellen Modus
  • Fotos können im RAW-Format gespeichert werden
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Neutral

  • Der Akku hält etwa 360 Aufnahmen – das ist für die Größe der Kamera angemessen, aber nicht überragend

Contra

  • Das Kunststoffgehäuse ist zwar leicht, aber nicht wetterfest. Auch stärkere mechanische Einflüsse sollten vermieden werden
  • Leider kein GPS an Bord
  • Das Display ist nur in eine Richtung klappbar

Hier kannst du die Sony Alpha 6000 und wichtiges Zubehör kaufen

Deine Meinung ist uns wichtig

Du bist auch stolzer Besitzer eine Sony Alpha 6000? Was überzeugt dich an der Kamera und was stört dich? Hast du Probleme mit der Kamera? Hinterlass doch einen kurzen Kommentar – wir freuen uns 🙂


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42 Kommentare
  1. Marian Brauer sagte:

    Hey,

    toller Bericht! Als Besitzer einer Nikon D800 war ich schon sehr skeptisch, was die Bildqualität der „Kleinen“ angeht. Aber eure Fotos sprechen Bände. Da die 6000 derzeit unschlagbar günstig zu bekommen ist, habe ich sie nun bestellt, um sie auf unseren diesjährigen Trip nach schwedisch Lappland mitzunehmen. Ein wenig mulmig zumute ist mir hier schon, immer im Hinterkopf die Frage: „Was, wenn die Bildqualität doch nicht wie erwartet ist?“ Nunja, da hilft nur probieren. Auf jeden Fall hat der Post schon mal Vertrauen geweckt und Lust auf mehr gemacht. Sind die Fotos oben alle mit dem Kit-Objektiv entstanden?

    Viele liebe Grüße und Kompliment zu eurer Seite! Weiter so.

    Marian

    Antworten
  2. Anja sagte:

    Ich habe mich auch gerade erst für die Sony Alpha 6000 entschieden und bin bisher super glücklich! Für die Reise und für Wanderungen ist sie perfekt, die Bildqualität ist super und gerade für mich als Fotografieneuling ist sie das perfekte Einsteigermodell!

    Freue mich schon weiter ein wenig bei euch zu stöbern und abzuschauen, was ihr mit der Kamera für schöne Sachen macht ;)

    Liebe Grüße
    Anja

    Antworten
  3. Barbara sagte:

    Hey :-) Ich bin gerade auf der Suche nach einer Systemkamera, die qualitativ hochwertige Ergebnisse liefert. Die Sony 6000 ist mir schon mehrmals ins Auge gesprungen, und ich glaube ich werd´ sie mir auf deine Empfehlung hin anschaffen. Der Gedanke, nächstes Jahr mit Rucksack 8 Wochen unterwegs zu sein und die schwere DSLR mitschleppen zu müssen, stresst mich nämlich ziemlich – da lob ich mir ein kleines Wunderkastl ;-) Meinst du, dass der höhere Preis die Anschaffung einer 6300 oder 6500 rechtfertigt oder ist die 6000 für schöne Blogfotos mehr als ausreichend? LG Barbara

    Antworten
    • Florian Westermann sagte:

      Hallo Barbara,

      also bei der Bildqualität wirst du, wenn überhaupt, nur minimale Vorteile bei der Alpha 6300 sehen – und das auch nur, wenn du die Fotos größer entwickeln willst. Die Alpha 6300 hat einen deutlich besseren Autofokus als die 6000, aber der ist auch schon sehr gut. Das wäre interessant, wenn du auch im Bereich Sportfotografie arbeiten willst.

      Bei Videos legt die Alpha 6300 noch eine Schippe drauf. Wenn das dein Fokus ist, wäre in der Tat die 6300 eine Überlegung wert. Wenn es nur um Fotos geht, greif ruhig bei der Alpha 6000 zu.

      Bei der Alpha 6500 kam dann unter anderem noch der 5-Achsen-Bildstabilisator dazu. Damit lassen sich längere Verschlusszeiten bei Aufnahmen aus der Hand realisieren (aber natürlich wachsen die Bäume damit auch nicht in den Himmel). Für gute Fotos in der Dämmerung oder bei Nacht braucht man in jedem Fall ein Stativ. Auch wenn du unbedingt einen Touchscreen haben willst, kommst du an der Alpha 6500 nicht vorbei. Ob das den deutlichen Aufpreis letztendlich Wert ist, das kannst nur du entscheiden.

      Für gute Blogbilder und mehr reicht in jedem Falle die Alpha 6000. Das habe ich ja hier im Beitrag gezeigt .-)

      Viele Grüße
      Florian

      Antworten
      • Barbara sagte:

        Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Für Hobbyfotografen wie mich und meinen Mann ist es immer leichter, Entscheidungen aufgrund von Einschätzungen von Profis zu treffen :-) Also Videos stehen bei uns (zumindest zurzeit) nicht im Vordergrund. Ich glaube, es wird die 6000 werden – damit bin ich sicher mal genug beschäftigt ;-) Ist ja wirklich ein cooles Spielzeug, und ja, die Fotos die du gemacht hast sehen echt super aus!
        LG Barbara

        Antworten
  4. Dominique sagte:

    Hallo Florian,

    derzeit fotografiere ich mit der Canon EOS 700 D – leider aufgrund ihres Gewichts viel zu selten. Denn wenn ich mich bei Handgepäck zwischen Wechselkleidung und Kamera entscheiden muss, ist klar, was ich wähle. ;-) Deshalb suche ich jetzt nach einer leichteren Alternative und bin dabei auf die Sony Alpha 6000 und deine lobenden Worte darüber gestoßen. Ich habe drei Fragen:

    Kann die Alpha 6000 es mit der EOS 700 D aufnehmen?
    Ist das SEL-P1650 Objektiv schwarz als Standard-Unterwegsobjektiv ok oder sehr kacke?
    Ich hab zwei Objektive für meine derzeitige Kamera – worauf muss ich beim Objektivadapter achten? (Wonach such ich bei Amazon? :D)

    Ich danke dir schon mal im Voraus.

    Liebe Grüße
    Dominique

    Antworten
    • Florian Westermann sagte:

      Hi Dominique,

      also wegen der Bildqualität musst du dir keine Sorgen machen, da hält die Sony locker mit. Das entscheidende ist ja ohnehin das Objektiv. Das Sony Kit-Objektiv ist okay, nicht mehr, nicht weniger. Für eine längere Reise ist das Kit-Objektiv aber wegen des Gewichts und der Größe super, solange du nicht die Sterne fotografieren oder außergewöhnliche Porträts machen willst. Für solche Zwecke brauchst du in der Tat bessere Objektive.

      Ein Wort zum Adapterring: Hier geht der Gewichtsvorteil natürlich wieder etwas verloren. Ich rate daher meist dazu, passende Objektive zur Kamera zu kaufen, wenn das geht.

      Liebe Grüße
      Florian

      P.S: Hast du unsere Fotokurse gesehen? Vielleicht ist das ja auch interessant für dich :-)

      Antworten
      • Dominique sagte:

        Hi Florian,

        vielen Dank für die Antwort! :-)
        Nachdem ich gestern im MediaMarkt die unterirdischste Beratung überhaupt bekommen hab, schieß ich noch zwei Fragen hinterher:
        1. Weißt du, ob das Kit-Objektiv eine manuellen Fokus hat? Gibt es überhaupt Objektive ohne? (Der MediaMarkt-Mann hat daraufhin stolz am Zoom gedreht.)
        2. Welche Schnittstellen muss denn der Objektivadapter haben? Google verwirrt mich eher, als dass es mir hilft.

        Alles Liebe
        Dominique

        Antworten
        • Florian Westermann sagte:

          Hi Dominique,

          ja, das Objektiv kann manuell fokussiert werden. Auf dem Display der Kamera wird dann angezeigt, auf welche Entfernung man scharf stellt. Das ist natürlich nicht ganz so komfortabel, wie wenn man die Entfernungsskala direkt am Objektiv hat, aber es geht.

          Du brauchst einfach einen Adapter, der für den E-Mount-Anschluss von Sony geeignet ist und Canon-Objektive aufnimmt. Such mal hier https://www.enjoyyourcamera.com/ nach „Commlite Autofokus-Adapter für Canon-EOS-Objektiv an Sony-E-Mount-Kamera – mit Autofokus und Blendensteuerung“

          Viele Grüße
          Florian

          Antworten
  5. Linde sagte:

    Hallo, Eure Beschreibung ist schon sehr interessant…
    Habe noch ein paar Fragen. Klar, Ihr fotografiert hauptsächlich Landschaften. Mich würde es noch interessieren, wie es mit Makros bzw bei Objekten in Größe bis 20x30cm aussieht. In Natur (Blumen, Tierchen…) und indoor (Deko, Papeterie…). Habt Ihr da auch eine Empfehlung?
    LG Linde

    Antworten
    • Florian Westermann sagte:

      Hi Linde,

      Für die Kamera ist das kein Problem, hier kommt es ja auf das Objektiv an. Für echte Makros in der Natur (Insekten etwa) benötigst du in jedem Falle ein Makro-Objektiv, etwa das Sony SEL30M35 oder das SEL50M28.

      Für Produktfotos ist es natürlich wichtig, dass alles perfekt ausgeleuchtet ist, dann geht das auch mit dem Kit-Objektiv. Wenn du natürlich Objekte stark freistellen willst (verschwommener Hintergrund), ist das mitgeliefete Kit-Objektiv nicht die beste Wahl. Hier würdest du ein Objektiv benötigen, bei dem man die Blende sehr weit öffnen kann.

      Wie gesagt, der Kamera-Body ist super. Was man damit am Ende anstellen kann, liegt in erster Linie am Objektiv.

      Viele Grüße
      Florian

      Antworten
  6. Holger sagte:

    Hallo Florian,
    danke für diesen wirklich guten Bericht.
    Prinzipiell möchte ich mir die Alpha 6000 wirklich gern zulegen, einfach wegen der vielen positiven Eigenschaften.
    Was mich allerdings enorm beschäftigt ist das Gehäuse.
    Andererseits bist du ständig in Berg und Wald unterwegs – hattest du keine Probleme?
    Stichwort Morgennebel – Nieselregen – Wind und Strand.
    Ich bin mir nicht sicher ob es den Preisunterschied zur 6300 wert ist, wenn man nur auf das Gehäuse wert legt.
    Grüße
    Holger

    Antworten
    • Florian Westermann sagte:

      Hallo Holger,

      danke dir :-)

      Ja, die Cam hält. Das Gehäuse musste schon so einiges einstecken (zimperlich bin ich nicht), das hat bislang aber nichts gemacht. Klar, im strömenden Regen solltest du die Sony nicht hernehmen (macht auch wenig Sinn), aber ein bißchen was kann die schon ab. Strand ist übrigens immer ein seeeehr schwieriges Thema, auch mit meiner Nikon D810. Das Zeug kriecht einfach überall rein, da muss man einfach sehr aufpassen. Aber wenn dudie Cam nicht in den Sand wirfst oder bei einem Sandsturm nutzt, passt das.

      Viele Grüße
      Florian

      Antworten
  7. Tina sagte:

    Hallo,

    tolle Landschaftsbilder. Habe noch eine Frage, da wir im Juni nach Schottland reisen war ich am überlegen ob ich mir zu meiner Sony 6000 mit Kit Objektiv noch ein anderes Objektiv dazu kaufe. Es gibt so viele Meinungen über Objektive das ich total unsicher bin welches und bei den Landschaftsaufnahmen in deinem Bericht, denke ich fast reicht vielleicht doch das Kit? Möchte gern Landschaften, Robben, Kirchen, Destillerien und Städte fotografieren.

    Danke schon mal im voraus für deine Antwort

    Antworten
    • Florian Westermann sagte:

      Hi Tina,

      also zunächst: Mit der Sony Alpha 6000 machst du nichts falsch. Das Kit-Objektiv ist für den Alltag okay. Deine Ansprüche sind aber doch etwas höher, so klingt es zumindest.

      Landschaftsaufnahmen leben natürlich oft von einer anderen Perspektive. Da rate ich immer zu einem Weitwinkelobjektiv (10mm). Damit muss man aber auch erst einmal umgehen können. Ich kann mich an meine ersten Erfahrungen vor vielen Jahren erinnern. Da kam nur Mist bei raus ggg

      In Brennereien ist es natürlich sehr dunkel, da bräuchtest du wieder ein sehr lichtstarkes Objektiv (Offenblende 2,8 – diese Zahl steht immer hinter dem Namen des Objektivs). Für Robben wiederum brauchst du auch ein lichtstarkes Objektiv, aber eines mit einer langen Brennweite, also ein Telezoom, mit dem du Objekte nah ranholen kannst. Lichtstarke Objektive sind aber leider sehr teuer.

      Das eine Objektiv für alle deine Ansprüche gibt es leider nicht. Du kannst natürlich mit jedem Objektiv alles fotografieren, aber das Ergebnis ist dann halt mitunter suboptimal. Eigentlich rate ich ja immer zu drei Objektiven, um alles abzudecken. Das ist aber sicher nicht deine Intention, mit einer riesigen Ausrüstung durch die Gegend zu laufen.

      Objektive, die eine Überlegung wert wären in deinem Fall und die kein Vermögen kosten:

    • SELP18105G E PZ 18 – 105 mm F4 G OSS
    • SEL18200 E 18 – 200 mm F 3,5 – 6,3 OSS
    • SAL16105 DT 16–105 mm F3,5–5,6
    • SAL18135 DT 18-135 mm F3,5–5,6 SAM
    • SAL18250 DT 18-250 mm F3,5-6,3
    • Da ist jetzt kein Weitwinkel dabei. Ich habe aber den Eindruck, mit einem dieser Objektive würdest du ganz gut unterwegs sein. Bei DSLRs hast du natürlich eine ungleich größere Auswahl an (auch gebrauchten) Objektiven als bei einer DSLM. Das ist noch immer so ein kleines Manko.

      Wenn du noch Fragen hast, immer her damit :-)

      Viele Grüße
      Florian

      Antworten
  8. Daniel sagte:

    Hallo zusammen,

    Brauche dringend eure Hilfe.
    ich habe mir vor drei Wochen aufgrund nur guter Tests die a6300 gekauft, weil mir die a57 vor kurzem geklaut wurde. Leider konnte ich sie vor Reiseantritt nicht mehr testen und sitze nun in Sri Lanka und bin irgendwie Enttäuscht. Mir fehlt die Farbintensität. Sämtliche Bilder, die nicht bei absolutem Sonnenschein gemacht wurden, kommen komplett lahm daher (auch mit Pol-Filter).
    Ich benutze das Zeiss 16-70mm/f4 Objektiv und fotografiere viel mit der Programmautomatik.
    Sämtliche Einstellungen sind auf Standard und ich verzichte meist auf RAW.
    Bei meiner a57 hatte ich fast ausschließlich mit diesen Einstellungen bessere Ergebnisse.
    Könnt ihr mir bitte schnellst helfen. Wo liegt mein Fehler?

    Vielen Dank!
    Grüsse Daniel

    Antworten
    • Florian Westermann sagte:

      Hi Daniel,

      Mit der Kamera ist alles gut. Die Farben sind einzig eine Software Sache in der Kamera, vom Hersteller vorgegeben. Versuche einmal die Motiv-Auswahl, hier gibt es auch Landschaft (wenn es Landschaft ist).

      Ansonsten bitte die Bilder zusätzlich im RAW schießen … später kannst du die Farben anpassen, wie du magst

      Den Polfilter brauchst du eher nicht – zumindest nicht für die Farben.

      Viele Grüße
      Florian

      Antworten
  9. Jan sagte:

    Hallo zusammen,

    erstmal vielen Dank für den schönen Artikel zur Sony a6000.
    Da mich die Beschreibung der Kamera sehr überzeugt hat, würde mich jetzt nur noch interessieren, ob es jetzt, wo das Modell schon etwas älter ist, immer noch empfehlenswert ist die Kamera zu kaufen?

    Viele Grüße
    Jan

    Antworten
    • Florian Westermann sagte:

      Hallo Jan,

      ja, die Kamera ist inzwischen schon etwas älter – aber nach wie vor sehr empfehlenswert. Du siehst das ja auch am Preis, der nicht wirklich sinkt. Es gibt aber auch die neueren Sonys Alpha 6300 und 6500 – die sind aber deutlich teurer. Das sind aber beides keine echten Nachfolger, sondern Erweiterungen nach oben.

      Viele Grüße
      Florian

      Antworten
      • Jan Klingler sagte:

        Hallo Florian,

        vielen Dank für deine Antwort.
        Ich tendiere auch dazu mir die Sony A6000 zu kaufen, da das Alter bei Kameras schließlich im Gegensatz zu z.B. Handys kaum einen Unterschied macht, da sie nicht mit irgendwelchen neuen Apps und Programmen kompatibel sein müssen.
        Außerdem überzeugen mich die Ausstattung und die positiven Bewertungen wie bei sonst keiner Kamera.

        Viele Grüße
        Jan

        Antworten
  10. Silvia H. sagte:

    Hallo Florian,
    vielen Dank fuer Ihren Testbericht in den Sie sicher viel Zeit gesteckt haben.
    Ich moechte gerne von meiner DSLR Kamera auf eine kompaktere umsteigen. Ich suche ein „Allround-Wunder“ ;) dass Reisefotos aber auch Familienfotos bzw. Personenaufnahmen gut abdeckt. Aus ihrem Bericht und den Kommentaren hab ich herausgelesen dass die Kamera fuer Reisen ideal ist, aber wie sieht es mit Personenaufnahmen aus? Denken Sie die Kamera ist hierfuer geeignet?

    Antworten
    • Florian Westermann sagte:

      Hi Silvia,

      mit der Sony Alpha 6000 kannst du alles fotografieren – es kommt nur auf das richtige Objektiv an. Man kann natürlich mit einem Objektiv alles abdecken, aber das ist dann eben auch immer ein Kompromiss in Sachen Bildqualität. Bei Porträt-Aufnahmen geht ja nichts über lichtstarke Festbrennweiten.

      Viele Grüße
      Florian

      Antworten
  11. Klaus sagte:

    Hallo Florian,
    den beschriebenen Bug mit dem Einfrieren der A 6000 hatte ich bei meiner A 6000 auch. Nach einem der Firmware-Updates war der Bug dann verschwunden und ist bis jetzt nicht mehr aufgetreten.

    Antworten
  12. Georg sagte:

    Hallo Florian,
    vielen Dank für die ausführliche Beschreibung der alpha 6000. Ich habe mir aufgrund Deiner Beschreibung und einiger anderer Tests die a6000 als Ergänzung (a900 und a77II) gekauft. Durch ihr geringes Gewicht ist sie eine hervorragende Immerdabei Kamera! Beide Kit Objektive gehören zwar nicht zur Spitzenklasse, liefern aber durchaus brauchbare Ergebnisse. Ein einziges Manko ist mir aufgefallen, die Kamera wird ohne Ladegerät geliefert!! :-( Habe mir zwar für Fotowanderungen sofort noch einen Zweit- und Drittakku gekauft, aber das Laden in der Kamera wird mit 310 min (!!) angegeben. Das ist erbärmlich… Sony bietet für viel Geld verschiedene Schnelladegeräte an. Eines davon (BC-QM1) kann verschiedene Kamerakkutypen schnell laden. Damit ist die Kamera jetzt wirklich brauchbar und ich nutze sie auf Wanderungen und Klettertouren ausgesprochen gerne. Hinzu kommt, dass die Bedienung und Menüs denen der a77II gleichen. So ist die Einarbeitung sehr einfach… Eine gute Empfehlung ist die a6000 in jedem Fall und in aktuellen Sonderangeboten sogar ausgesprochen günstig.
    Viele Grüße
    Georg

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    • Florian Westermann sagte:

      Hallo Georg,

      stimmt, eine Ladegerät ist nicht dabei- das ist ein keines Manko. Gerade bei den günstigeren Modellen muss man dann mitunter eben doch noch etwas Geld in die Hand nehmen, um solche Extras zu bekommen. Gestört hat mich das aber noch nie, weil der Akku bei mir leicht ein bis zwei Tage hält und ich gemütlich in der Nacht aufladen kann.

      Viele Grüße
      Florian

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    • Basty sagte:

      Ein z.B. Neewer NP-FW50 oder Patona Ladegerät mit zwei Ersatzakkus für 25€ reicht auch vollkommen und man spürt absolut keinen Unterschied zu original Sony, außer in der Geldbörse. Gut, das hat keine Schnellladefunktion, dafür kann man dann eben über Nacht laden lassen und für 50€ hat man dann zwei Ladegeräte und insgesamt 5 Akkus :P

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      • Florian Westermann sagte:

        Hi Basty,

        hm, also ich finde schon, dass es einen Unterschied gibt zwischen den originalen Akkus und den billigen Nachmachern. Hab es jetzt erst auf Island bei der Canon M50 bemerkt. Der Canon-Akku hat doch ganz gut gehalten, die zwei Nachmacher waren nicht so stark. Aber klar, zwei Nachmacher sind stärker als ein Originalakku und immer noch billiger.

        Viele Grüße
        Florian

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  13. Heiko Mehnert sagte:

    Auch ich möchte mich für den tollen Bericht bedanken! Nicht zuletzt deshalb habe ich mich für die A6000 entschieden.
    Bisher war ich mit der alten A77 i und der RX100 IV unterwegs. Zuletzt kam die große A77 immer seltener mit, aber an der RX100 fehlten mir auch ein paar Dinge. Es gibt eben nicht DIE eierlegende Wollmilchsau ;-)
    Jedem, der vor der Entscheidung steht, würde ich empfehlen in ein Fachgeschäft zu gehen und die Cam, so wie Objektive in die Hand zu nehmen. Da ich die Mehrleistung der teureren 6300, oder gar 6500 nicht brauche, habe ich das gesparte Geld lieber in Objektive investiert.
    Auf das Kitobjektiv habe ich verzichtet – war vielleicht ein Fehler. Dafür habe ich das deutlich größere 18/105 f4 gewählt Das Objektiv aus der G- Reihe holt deutlich mehr aus der Cam heraus, aber man kann die Physik nicht völlig überlisten: Lichtstärke am APSC- Sensor braucht einen gewissen Platz. Da mir 105 manchmal nicht reichen, kam gleich das 55/210 dazu. Das paßt alles zusammen in eine kleine Tasche und bleibt unter 2 Kg, gegenüber dem Rucksack der A77 mit gut 5 Kg bei vergleichbaren Brennweiten.
    Nach ein paar Wochen wurde mir deutlich, daß ich die A77 und die Amount- Objektive nicht mehr nutzen werde und habe das alles verkauft. Dafür kam dann noch eine Festbrennweite für die 6000 dazu.
    Einen Punkt der A6000 möchte ich dem Bericht noch zufügen: Mich hat die Focuslupe in Verbindung mit dem Peaking dazu gebracht, jetzt doch auch öfter manuell zu focussieren. Dazu habe ich die Focuslupe auf 5 Sekunden eingestellt. Für ungeübte wie mich, ist das ein tolles Feature der A6000.
    Für mich gibt es nach anfänglicher Skepsis keinen Grund mehr für einen Spiegel, zumindest am APSC- Sensor.

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  14. Marek sagte:

    Hi Florian,

    super Test, Danke dafür.
    Ich besitze aktuell eine Sony Nex 5r und überlege, ob ich auf die a6000 wechseln oder neben dem Kitobjektiv eine Festbrennweite für meine Nex 5R für Portraits erwerben soll. Unterscheidet sich die Bildqualität der Kameras merklich? Der bessere Autofokus ist natürlich top.
    Danke und Grüße,
    Marek

    Antworten
    • Florian Westermann sagte:

      Hi Marek,

      ich kenne die Sony Nex 5r jetzt leider nicht, aber immerhin ist ein APS-C-Sensor verbaut. Die Bildqualität dürfte damit nicht sooo schlecht sein, auch wenn die Kamera ja schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Wenn du mit den Fotos für deine Ansprüche zufrieden bist und auf modernen Schnickschnack verzichten kannst, investiere das Geld lieber in ein gutes Objektiv, wäre mein Tipp. Aber wenn du Mal was neues ausprobieren willst, wirst du den Wechsel auf die @6000 sicher nicht bereuen. Schau sie dir doch am besten Mal im Geschäft an und entscheide dann.

      Viele Grüße
      Florian

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    • Florian Westermann sagte:

      Hi Karin,

      ich kenne die Ansprüche nicht, die eine Kamera für Archivaufnahmen haben muss, aber warum sollte die Alpha 6000 das nicht können?

      In jedem Falle wirst du ein Stativ und gutes Kunstlicht brauchen, aber dann sollte das kein Problem sein.

      Willst du die Bilder etwa für Online-Shops erstellen, bietet sich aber evtl. eine Vollformat-Kamera an, mit der größere Abzüge realisierbar sind. Die günstigste Vollformat-Kamera müsste aktuell die Sony Alpha 7 sein, die mit Kit-Objektiv für gut 800 Euro zu haben ist.

      Viele Grüße
      Florian

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