Im Test: Sony Alpha 6000 – kaufen oder nicht?

Das leistet die Sony Alpha 6000 – der große Kamera-Test

Die Sony Alpha 6000 ist die perfekte Wanderkamera

Auf der Suche nach der perfekten Wanderkamera fiel meine Wahl vor rund einem Jahr – zu Weihnachten 2015 – auf die Sony Alpha 6000*. Die kleine Systemkamera ist seitdem auf unseren Wanderungen und Bergtouren stets dabei. Nach unzähligen Ausflügen und Reisen ist es Zeit für ein Fazit. Doch der Reihe nach: Warum fiel meine Wahl ausgerechnet auf die Sony Alpha 6000? Zwei Faktoren waren ausschlaggebend. Die Bildqualität und das geringe Gewicht der Sony. Die Kamera hat einen sogenannten APS-C-Sensor mit 24 Megapixeln verbaut. Der Sensor misst 23,6 x 15,8 mm – die Bilder können so auch problemlos großformatig ausgedruckt oder entwickelt werden. Mit dem Standardobjektiv 16-50mm wiegt das System – inklusive Akku und Speicherkarte – gerade einmal 462 Gramm (344 Gramm die Kamera, 118 Gramm das Objektiv). Damit lässt sich die Sony sogar problemlos mit einem  Peak Design CapturePro Clip* ( einen ausführlichen Test findet ihr hier) am Schultergurt des Rucksacks befestigen, ohne dass man mit Verspannungen zu kämpfen hat. Auch Kletterstellen sind kein Problem – die Sony ist so kompakt, dass sie einem nicht in die Quere kommt.

Über den Autor: Florian ist professioneller Landschaftsfotograf und veranstaltet Fotoreisen und Fotokurse. Seine Fotos waren schon in bekannten Magazinen zu sehen und wurden in großen Ausstellungen gezeigt. Einen Überblick über seine Arbeiten gibt es in der Online-Fotogalerie und auf Landschaftsfotografien.com. Außerdem ist er Autor mehrerer Bücher zum Thema Fotografie.

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Die Sony Alpha 6000 im Test

Vergesst bitte das ganze Gedöns von wegen, das  Smartphone ersetzt eine richtige Kamera. Wer nur Schnappschüsse bei Tageslicht macht, um sie auf Instagram zu postet, braucht sicher keine richtige Kamera. Wer aber ein wenig Anspruch an die Bildqualität hat, sollte ein paar hundert Euro in ein anständiges Kamerasystem investieren.

Sony Alpha 6000

Die Sony Alpha 6000 ist extrem leicht und handlich. Natürlich lassen sich auf das Sony 16-50mm auch Filter schrauben

Der erste Eindruck

Als ich die Sony Alpha 6000 das erste Mal in der Hand hielt, war ich wirklich vom Gewicht positiv überrascht. Auch die Verarbeitungsqualität ist super. Dass Gehäuse wirkt robust, ist allerdings aus Kunststoff. Das spart zwar Gewicht, aber Metall ist es eben nicht. Dank des griffigen Batteriegriffs liegt die Kamera auch gut in der Hand – den Tragegurt habe ich deswegen nach einigen Touren wieder entfernt. Es kam einfach zu oft vor, dass ich mich bei anspruchsvolleren Touren im Gurt verhedderte.

Die Sony Alpha 6000 und wichtiges Zubehör

Die Sony Alpha 6000 im Einsatz

Die Kamera verfügt über diverse Programme. Der Anfänger wird die Programmautomatiken zu schätzen wissen, die Sony dem Gerät spendiert hat. Ich nutze in der Regel die Zeitautomatik. Das heißt, ich gebe die Blende vor und die Kamera berechnet die Zeit. Im Normalfall vertraue ich beim Wandern auch der ISO-Automatik. Bei Dämmerlicht nutze ich die Möglichkeit, Blende, Belichtungszeit und ISO manuell einzustellen. Das geht dank der zwei Rädchen ganz bequem wie bei einer großen DSLR. Wichtig war mir bei der Kaufentscheidung für die Sony Alpha 6000 auch der digitale Sucher – eine Kamera ohne Sucher käme mir nicht ins Haus. Sony hat der Kamera einen elektronischen Sucher mit OLED-Technik spendiert, der ordentlich auflöst. An der Farbwiedergabe gibt es nichts zu meckern. Die Bilder können im Sucher, aber auch bequem auf dem nach oben oder unten klappbaren Display angeschaut werden. Mit dem Akku kommt man gut über die Runden – Sony gibt 360 Aufnahmen an. Das reicht locker für lange Wanderungen. Selbstverständlich lässt sich die Sony Alpha 6000 problemlos per WiFi mit dem Smartphone koppeln.

Für Videofilmer interessant: Die Sony beherrscht Full-HD (1920 x 1080 Bildpunkte) bei einer maximalen Framerate von 60 fps. Wir setzen bei Video aber nach wie vor auf die GoPro Hero4 Black Edition in Kombination mit dem  Gimbal Feiyu G4.

Die Bildqualität der Sony Alpha 6000

Dass Sony etwas von Kamerasensoren versteht, beweist nicht nur die Sony Alpha 6000. Die Bildqualität ist überragend. ISO-Rauschen tritt bei normalen Lichtverhältnissen quasi nicht auf und selbst zur Dämmerung gelingen selbst aus der Hand noch gute Aufnahmen. Der Dynamikumfang liegt bei etwa zehn Blendenstufen – ein überaus ordentlicher Wert. Auch die Auflösung des 24-Megapixel-Sensors lässt keine Wünsche übrig. Das Kit-Objektiv 16-50mm kann die Qualität des Sensors sicher nicht voll ausreizen – dafür ist das Glas unschlagbar kompakt. Selbstverständlich lassen sich die Fotos im RAW-Format speichern. So lassen sich bei der Postproduktion in Adobe Lightroom oder einem anderen Bildentwicklungsprogramm noch enorme Reserven heben. Doch genug der vielen Worte, hier eine Bildergalerie. Die Fotos sind ausnahmslos mit der Sony Alpha 6000 entstanden.

Angestrahlte Gipfel mit der Sony Alpha 6000

Ein Motiv wie dieses schafft die Sony Alpha 6000 locker aus der Hand

Silhouetten mit der Sony Alpha 6000

Silhouetten sind mit der Sony Alpha 6000 kein Problem

Sonnenuntergang Alpen mit der Sony Alpha 6000

Kurz vor Sonnenuntergang strahlt die Sonne die Berggipfel an

Dynamikumfang Sony Alpha 6000

Wegen des hohen Dynamikumfangs ist dieses Motiv extrem herausfordernd

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Beispielbild Sony 15-50mm

Auch das Sony 16-50mm leistet gute Arbeit

Münchner Haus Zugspitze mit der Sony Alpha 6000

Das Münchner Haus auf der Zugspitze. Mit dem Kontrast kam die Sony hier ganz hervorragend klar

Sonnenaufgang Jubiläumsgrat mit der Sony Alpha 6000

Sonnenaufgang mit Blick auf den Jubiläumsgrat. Mit Stativ und Grauverlaufsfilter leistet die Sony Alpha 6000 hier ganze Arbeit

Alpenpanorama mit der Sony Alpha 6000

Wolkenbildung in den Alpen

Beispielbild zum Download

Das folgende Bild aus Venedig (16MB) lässt sich in voller Auflösung downloaden. Der 24-Megapixel-Sensor der Sony löst wirklich ganz hervorragend auf und Rauschen ist kaum zu erkennen – dafür sehr viele Details. Viel Spaß beim Stöbern.

Sony Alpha 6000 Beispielbild Venedig

Abendstimmung in Venedig – natürlich auch mit der Sony Alpha 6000 aufgenommen

Fazit

Die Sony Alpha 6000 ist eine hervorragende Kamera für Reisen und lange Wanderungen. Mit Stativ und Filter gelingen atemberaubende Aufnahmen – genau wie bei einer großen DSLR. Natürlich kommt die Sony Alpha 6000 nicht ganz an die Bildqualität einer Vollformatkamera ran. Wer aber keine großformatigen Abzüge produziert, wird den Unterschied kaum bemerken. Die Bedienung ist komfortabel, wenngleich die großen DSLRs meiner Meinung nach noch optimaler sind. Größe und Gewicht – insbesondere mit dem Kitobjektiv Sony 16-50mm – sind erste Sahne. Inzwischen sind auch die Modelle  Sony Alpha 6300* und  Sony Alpha 6500* auf dem Markt – die sind aber deutlich teurer. Auf langen Wanderungen nehme ich in der Regel nur noch die Sony Alpha 6000 und ein kleines Reisestativ mit. Meine Nikon D810 und die kiloschweren Objektive kommen nur noch bei geplanten Fotoshootings in den Rucksack. Viele meiner Blogger- und Wanderkollegen haben DSLMs anderer Hersteller, die auch hervorragende Bilder produzieren – so kompakt wie die Sony Alpha 6000 ist aber keine.

Pro

  • Überragende Bildqualität dank großem APS-C-Sensor mit 24MP
  • Optischer Sucher mit OLED-Technologie
  • Integrierter Blitz
  • Extrem leicht und kompakt
  • Übersichtliches Menü
  • Klappbares Drei-Zoll-Display
  • Dank der zwei Rädchen wie eine große DSLR zu bedienen
  • Die Kamera verfügt über einen manuellen Modus
  • Fotos können im RAW-Format gespeichert werden
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Neutral

  • Der Akku hält etwa 360 Aufnahmen – das ist für die Größe der Kamera angemessen

Contra

  • Das Kunststoffgehäuse ist zwar leicht, aber nicht wetterfest. Auch stärkere mechanische Einflüsse sollten vermieden werden
  • Leider kein GPS an Bord

Die Sony Alpha 6000 und wichtiges Zubehör

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18 replies
  1. Marian Brauer
    Marian Brauer says:

    Hey,

    toller Bericht! Als Besitzer einer Nikon D800 war ich schon sehr skeptisch, was die Bildqualität der “Kleinen” angeht. Aber eure Fotos sprechen Bände. Da die 6000 derzeit unschlagbar günstig zu bekommen ist, habe ich sie nun bestellt, um sie auf unseren diesjährigen Trip nach schwedisch Lappland mitzunehmen. Ein wenig mulmig zumute ist mir hier schon, immer im Hinterkopf die Frage: “Was, wenn die Bildqualität doch nicht wie erwartet ist?” Nunja, da hilft nur probieren. Auf jeden Fall hat der Post schon mal Vertrauen geweckt und Lust auf mehr gemacht. Sind die Fotos oben alle mit dem Kit-Objektiv entstanden?

    Viele liebe Grüße und Kompliment zu eurer Seite! Weiter so.

    Marian

    Reply
  2. Anja
    Anja says:

    Ich habe mich auch gerade erst für die Sony Alpha 6000 entschieden und bin bisher super glücklich! Für die Reise und für Wanderungen ist sie perfekt, die Bildqualität ist super und gerade für mich als Fotografieneuling ist sie das perfekte Einsteigermodell!

    Freue mich schon weiter ein wenig bei euch zu stöbern und abzuschauen, was ihr mit der Kamera für schöne Sachen macht 😉

    Liebe Grüße
    Anja

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Anja,

      ja, eine gute Wahl, wobei man eigentlich in der Preisklasse wenig falsch machen kann.

      Die Bilder hier bei uns in der Galerie oder auf http://www.landschaftsfotografien.com sind allerdings in der Regel mit einer Canon 5D II/III und einer Nikon D810 entstanden. Das heißt aber nicht, dass das mit dem richtigen Glas nicht auch mit der Sony möglich wäre.

      Liebe Grüße
      Flo

      Reply
  3. Barbara
    Barbara says:

    Hey 🙂 Ich bin gerade auf der Suche nach einer Systemkamera, die qualitativ hochwertige Ergebnisse liefert. Die Sony 6000 ist mir schon mehrmals ins Auge gesprungen, und ich glaube ich werd´ sie mir auf deine Empfehlung hin anschaffen. Der Gedanke, nächstes Jahr mit Rucksack 8 Wochen unterwegs zu sein und die schwere DSLR mitschleppen zu müssen, stresst mich nämlich ziemlich – da lob ich mir ein kleines Wunderkastl 😉 Meinst du, dass der höhere Preis die Anschaffung einer 6300 oder 6500 rechtfertigt oder ist die 6000 für schöne Blogfotos mehr als ausreichend? LG Barbara

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hallo Barbara,

      also bei der Bildqualität wirst du, wenn überhaupt, nur minimale Vorteile bei der Alpha 6300 sehen – und das auch nur, wenn du die Fotos größer entwickeln willst. Die Alpha 6300 hat einen deutlich besseren Autofokus als die 6000, aber der ist auch schon sehr gut. Das wäre interessant, wenn du auch im Bereich Sportfotografie arbeiten willst.

      Bei Videos legt die Alpha 6300 noch eine Schippe drauf. Wenn das dein Fokus ist, wäre in der Tat die 6300 eine Überlegung wert. Wenn es nur um Fotos geht, greif ruhig bei der Alpha 6000 zu.

      Bei der Alpha 6500 kam dann unter anderem noch der 5-Achsen-Bildstabilisator dazu. Damit lassen sich längere Verschlusszeiten bei Aufnahmen aus der Hand realisieren (aber natürlich wachsen die Bäume damit auch nicht in den Himmel). Für gute Fotos in der Dämmerung oder bei Nacht braucht man in jedem Fall ein Stativ. Auch wenn du unbedingt einen Touchscreen haben willst, kommst du an der Alpha 6500 nicht vorbei. Ob das den deutlichen Aufpreis letztendlich Wert ist, das kannst nur du entscheiden.

      Für gute Blogbilder und mehr reicht in jedem Falle die Alpha 6000. Das habe ich ja hier im Beitrag gezeigt .-)

      Viele Grüße
      Florian

      Reply
      • Barbara
        Barbara says:

        Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Für Hobbyfotografen wie mich und meinen Mann ist es immer leichter, Entscheidungen aufgrund von Einschätzungen von Profis zu treffen 🙂 Also Videos stehen bei uns (zumindest zurzeit) nicht im Vordergrund. Ich glaube, es wird die 6000 werden – damit bin ich sicher mal genug beschäftigt 😉 Ist ja wirklich ein cooles Spielzeug, und ja, die Fotos die du gemacht hast sehen echt super aus!
        LG Barbara

        Reply
  4. Dominique
    Dominique says:

    Hallo Florian,

    derzeit fotografiere ich mit der Canon EOS 700 D – leider aufgrund ihres Gewichts viel zu selten. Denn wenn ich mich bei Handgepäck zwischen Wechselkleidung und Kamera entscheiden muss, ist klar, was ich wähle. 😉 Deshalb suche ich jetzt nach einer leichteren Alternative und bin dabei auf die Sony Alpha 6000 und deine lobenden Worte darüber gestoßen. Ich habe drei Fragen:

    Kann die Alpha 6000 es mit der EOS 700 D aufnehmen?
    Ist das SEL-P1650 Objektiv schwarz als Standard-Unterwegsobjektiv ok oder sehr kacke?
    Ich hab zwei Objektive für meine derzeitige Kamera – worauf muss ich beim Objektivadapter achten? (Wonach such ich bei Amazon? :D)

    Ich danke dir schon mal im Voraus.

    Liebe Grüße
    Dominique

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Dominique,

      also wegen der Bildqualität musst du dir keine Sorgen machen, da hält die Sony locker mit. Das entscheidende ist ja ohnehin das Objektiv. Das Sony Kit-Objektiv ist okay, nicht mehr, nicht weniger. Für eine längere Reise ist das Kit-Objektiv aber wegen des Gewichts und der Größe super, solange du nicht die Sterne fotografieren oder außergewöhnliche Porträts machen willst. Für solche Zwecke brauchst du in der Tat bessere Objektive.

      Ein Wort zum Adapterring: Hier geht der Gewichtsvorteil natürlich wieder etwas verloren. Ich rate daher meist dazu, passende Objektive zur Kamera zu kaufen, wenn das geht.

      Liebe Grüße
      Florian

      P.S: Hast du unsere Fotokurse gesehen? Vielleicht ist das ja auch interessant für dich 🙂

      Reply
      • Dominique
        Dominique says:

        Hi Florian,

        vielen Dank für die Antwort! 🙂
        Nachdem ich gestern im MediaMarkt die unterirdischste Beratung überhaupt bekommen hab, schieß ich noch zwei Fragen hinterher:
        1. Weißt du, ob das Kit-Objektiv eine manuellen Fokus hat? Gibt es überhaupt Objektive ohne? (Der MediaMarkt-Mann hat daraufhin stolz am Zoom gedreht.)
        2. Welche Schnittstellen muss denn der Objektivadapter haben? Google verwirrt mich eher, als dass es mir hilft.

        Alles Liebe
        Dominique

        Reply
        • Florian Westermann
          Florian Westermann says:

          Hi Dominique,

          ja, das Objektiv kann manuell fokussiert werden. Auf dem Display der Kamera wird dann angezeigt, auf welche Entfernung man scharf stellt. Das ist natürlich nicht ganz so komfortabel, wie wenn man die Entfernungsskala direkt am Objektiv hat, aber es geht.

          Du brauchst einfach einen Adapter, der für den E-Mount-Anschluss von Sony geeignet ist und Canon-Objektive aufnimmt. Such mal hier https://www.enjoyyourcamera.com/ nach “Commlite Autofokus-Adapter für Canon-EOS-Objektiv an Sony-E-Mount-Kamera – mit Autofokus und Blendensteuerung”

          Viele Grüße
          Florian

          Reply
  5. Linde
    Linde says:

    Hallo, Eure Beschreibung ist schon sehr interessant…
    Habe noch ein paar Fragen. Klar, Ihr fotografiert hauptsächlich Landschaften. Mich würde es noch interessieren, wie es mit Makros bzw bei Objekten in Größe bis 20x30cm aussieht. In Natur (Blumen, Tierchen…) und indoor (Deko, Papeterie…). Habt Ihr da auch eine Empfehlung?
    LG Linde

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Linde,

      Für die Kamera ist das kein Problem, hier kommt es ja auf das Objektiv an. Für echte Makros in der Natur (Insekten etwa) benötigst du in jedem Falle ein Makro-Objektiv, etwa das Sony SEL30M35 oder das SEL50M28.

      Für Produktfotos ist es natürlich wichtig, dass alles perfekt ausgeleuchtet ist, dann geht das auch mit dem Kit-Objektiv. Wenn du natürlich Objekte stark freistellen willst (verschwommener Hintergrund), ist das mitgeliefete Kit-Objektiv nicht die beste Wahl. Hier würdest du ein Objektiv benötigen, bei dem man die Blende sehr weit öffnen kann.

      Wie gesagt, der Kamera-Body ist super. Was man damit am Ende anstellen kann, liegt in erster Linie am Objektiv.

      Viele Grüße
      Florian

      Reply
  6. Holger
    Holger says:

    Hallo Florian,
    danke für diesen wirklich guten Bericht.
    Prinzipiell möchte ich mir die Alpha 6000 wirklich gern zulegen, einfach wegen der vielen positiven Eigenschaften.
    Was mich allerdings enorm beschäftigt ist das Gehäuse.
    Andererseits bist du ständig in Berg und Wald unterwegs – hattest du keine Probleme?
    Stichwort Morgennebel – Nieselregen – Wind und Strand.
    Ich bin mir nicht sicher ob es den Preisunterschied zur 6300 wert ist, wenn man nur auf das Gehäuse wert legt.
    Grüße
    Holger

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hallo Holger,

      danke dir 🙂

      Ja, die Cam hält. Das Gehäuse musste schon so einiges einstecken (zimperlich bin ich nicht), das hat bislang aber nichts gemacht. Klar, im strömenden Regen solltest du die Sony nicht hernehmen (macht auch wenig Sinn), aber ein bißchen was kann die schon ab. Strand ist übrigens immer ein seeeehr schwieriges Thema, auch mit meiner Nikon D810. Das Zeug kriecht einfach überall rein, da muss man einfach sehr aufpassen. Aber wenn dudie Cam nicht in den Sand wirfst oder bei einem Sandsturm nutzt, passt das.

      Viele Grüße
      Florian

      Reply

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