Fotografieren mit dem Smartphone: Tipps für die Handy-Fotografie
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Fotografieren mit dem Smartphone: 25 Handyfotografie-Tipps

Fotografieren mit dem Smartphone liegt im Trend. Die beste Kamera ist immer die, die du dabei hast – und das ist meist das Smartphone. Moderne Handy wie das iPhone 13 Pro Max, das Samsung Galaxy S20 Plus oder das Huawei P40 Pro+ machen selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen tolle Bilder.

Selbst ich als Profi-Fotograf nutze gerne die Smartphone-Kamera. Beachtest du die wichtigsten Regeln der Smartphone-Fotografie, gelingen dir mit dem Handy perfekte Fotos.

Aktualisiert am 31.03.2022

10 wichtige Regeln der Smartphone-Fotografie

  1. Überlege dir ganz genau, was dein Hauptmotiv ist
  2. Beachte den Goldenen Schnitt (beim Hauptmotiv)
  3. Beachte die Drittel Regel (beim Horizont)
  4. Achte auf einen geraden Horizont
  5. Baue einen spannenden Vordergrund in dein Foto ein
  6. Baue Linien ein, die in dein Bild bzw. zum Motiv führen
  7. Fotografiere zum besten Licht (Goldene Stunde, Blaue Stunde)
  8. Baue Wolken in dein Foto ein
  9. Nutze für Porträts die Porträt-Funktion
  10. Vermeide abgeschnittene Objekte (Menschen, Tiere, Pflanzen, Gegenstände)

1. Der Goldene Schnitt

Ein gutes Foto lebt vom Motiv und Bildaufbau – das gilt auch für die Smartphone-Fotografie. Beachte beim Bildaufbau unbedingt den Goldenen Schnitt.

Platzierst du dein Fotomotiv in der Bildmitte, wirkt das meist recht langweilig. Platziere dein Hauptmotiv besser im Goldenen Schnitt. Vereinfacht gesagt teilst du das Foto in neun Rechtecke. Das Motiv setzt du in einen der Schnittpunkte. Mit dieser Grundregel der Fotografie gelingen dir sofort bessere Handyfotos – versprochen!

Zudem solltest du dir, bevor du auf den Auslöser drückst, genau überlegen, was genau dein Hauptmotiv ist.

Tipp: Aktiviere auf deinem Smartphone das Raster (Hilfslinien). Auf dem iPhone geht das so: Einstellungen → Fotos & Kamera → Raster. Bei Android-Smartphones gibt es ein entsprechendes Icon auf dem Kamera-Display.

Ein Ruderboot auf einem See im Goldenen Schnitt
Das Ruderboot liegt im Goldenen Schnitt – das ist eine der wichtigsten Regeln in der Smartphone-Fotografie

2. Die Drittel-Regel

Ein mittig platzierter Horizont entspricht zwar deinen Sehgewohnheiten – auf Landschaftsfotos wirkt das aber oft langweilig. Das gilt natürlich auch in der Smartphone Fotografie. Besser ist es, wenn du den Horizont im unteren oder im oberen Drittel des Fotos platzierst. Mit der Drittel-Regel erzeugst du Spannung.

Smartphone-Testfoto mit einem einsamen Baum auf einer Wiese
Hier ist der Horizont sehr weit unten platziert. So wirkt das Bild spannender als bei einem mittigen Horizont

3. Ändere deinen Standpunkt

Auch in der Smartphone-Fotografie gilt: Überlege dir genau, was du fotografieren willst. Was ist das Hauptmotiv? Oft lohnt es sich, ein paar Meter zu laufen, um etwa Mülltonnen, Geländer und andere störende Objekte aus dem Foto verschwinden zu lassen. Blende unerwünschte Objekte auf deinem Foto so gut es geht aus.

Ein Baum an einer Straße
Hier siehst du das gleiche Fotomotiv wie davor, aufgenommen aber von einem wenig geeigneten Standpunkt

4. Vermeide abgeschnittene Menschen und Bäume

Nimm dir auch bei der Smartphone-Fotografie Zeit und achte auf Details. Laufen ständig Menschen durchs Bild, versuche, diese nicht an den Rändern abzuschneiden. Oft lohnt es sich, kurz zu warten. An weniger überfüllten Orten gibt es immer einen Moment, in dem kein Fremder durchs Foto läuft.

Auch abgeschnittene Bäume, Masten und andere Objekte solltest du vermeiden.

5. Achte auf einen geraden Horizont

Achte auch in der Smartphone-Fotografie darauf, dass der Horizont gerade ausgerichtet ist. Fällt der Horizont nach links oder rechts, ist das ein grober Schnitzer. Eine große Hilfe, um den Horizont gerade auszurichten, ist das Gitter, das du immer einblenden solltest, wenn du mit dem Smartphone fotografierst.

Eine Brücke über einen Bergsee in den Alpen mit einem schiefen Horizont
Ein schiefer Horizont sieht irgendwie komisch aus, oder? Diesen Fehler sieht man aber leider immer wieder auf Fotos
Eine Brücke über einen Bergsee in den Alpen
Achte daher immer darauf, den Horizont gerade auszurichten

6. Ein spannender Vordergrund

Moderne Smartphones besitzen in der Regel eine Ultraweitwinkelkamera. Mit diesem weiten Blickwinkel kannst du auf Landschaftsfotos ganz tolle Effekte mit deiner Smartphone-Kamera zaubern. Suche dir einen markanten Vordergrund, der dem Bild eine ganz besondere Tiefe verleiht. Das können etwa ein Fels, Blüten oder Muster im Boden sein.

Um diesen tollen Weitwinkeleffekt zu erzielen, musst du in die Hocke gehen und ganz nah an das Objekt herangehen. Achte darauf, dass noch etwas Platz zu den Bildrändern ist und der Vordergrund nicht abgeschnitten wird. Beherzigst du diesen Tipp, gelingen dir im Handumdrehen atemberaubende Smartphone-Fotos.

Ultraweitwinkelaufnahme mit dem iPhone 11 Pro am Hintersee
Einer meiner Top-Tipps für die Smartphone-Fotografie: Nutze die Ultraweitwinkelkamera deines Handys und suche dir einen tollen Vordergrund

7. Die Linienführung

Gibt es eine besonders markante Linienführung, die den Betrachter in das Bild zieht? Baue Linien bewusst in den Bildaufbau mit ein. Ein Steg an einem See oder am Meer zieht den Blick des Betrachters regerecht in das Foto hinein.

Im Idealfall führen die Linien den Betrachter tief in das Foto oder zum Hauptmotiv. Vermeide horizontale Linien, die den Blick des Betrachters stoppen. Horizontale Linien wirken oft unharmonisch.

Der Bootssteg am Gmoala Badeplatz
Eine durchdachte Linienführung ist wichtig in der Smartphone-Fotografie. Übrigens nehme ich Fotos sehr gerne im Hochformat auf

8. Panoramen

Mit viele Smartphones lassen sich tolle Panoramen erstellen. Du brauchst dazu nicht einmal ein Stativ. Aktiviere die Funktion einfach in der Kamera-App und schwenke das Smartphone behutsam.

Die Software moderner Smartphones ist so gut, dass nur bei genauem Hinsehen kleine Fehler in den Panoramen zu erkennen sind. Mit tollen Panoramen begeisterst du nicht nur deine Instagram-Follower.

Panorama Everest Base Camp
Schwenkpanoramen aus der Hand sind die Paradedisziplin vieler Smartphones

9. Das richtige Licht

Im Gegensatz zu dynamikstarken DSLMs und DSLRs sind Smartphone-Kameras relativ schwach, wenn es darum geht, Fotos mit starkem Gegenlicht aufzunehmen. Eine Person, hinter der die Sonne steht, kann auch mit dem eingebauten Handyblitz nicht so aufgehellt werden, dass noch ein gutes Bild entsteht. Besser ist es, mit dem Licht zu fotografieren. Konkret heißt das: Stell dich mit dem Rücken zur Lichtquelle, etwa der Sonne.

Am Abend besteht oft das Problem, dass dein Schatten auf dem Foto zu sehen ist. Geh in die Hocke und versuche, den Schatten klein zu halten oder fotografiere etwas seitlich.

Übrigens kannst du mit dem Finger auf das Objekt tippen, das richtig belichtet werden soll. Wenn du dann auslöst, wird der gewählte Ausschnitt richtig belichtet.

Zur Blauen Stunde vor und nach dem Sonnenuntergang bekommst du weiche Kontraste und tolle Pastelltöne. Zur Goldenen Stunde, wenn die Sonne knapp über dem Horizont steht, leuchtet die Landschaft in den schönsten Orangetönen.

Zugspitz-Gipfel zur Blauen Stunde
Nutze in der Smartphone-Fotografie unbedingt die Blaue Stunde, um tolle Fotos mit dem Handy zu schießen

10. Nutze Wolken als Diffusor

Steht die Sonne hoch am Himmel, sind die Kontraste stark und die Schatten hart. Egal ob Landschaftsaufnahme oder Portrait – dieses Licht ist nur in wenigen Ausnahmefällen zu gebrauchen, etwa am Sandstrand mit türkisfarbenem Meer.

Viel besser ist es, wenn Wolken am Himmel zu sehen sind. Die Wolken wirken wie ein Diffusor und erzeugen weiche Schatten und sanfte Kontraste. Das perfekte Licht, um tolle Fotos zu schießen. Außerdem sorgen Wolken dafür, dass mehr Spannung in das Bild kommt.

Sonnenuntergang in den Alpen
Gegenlicht erzeugt mitunter Lensflares und ausgefressene Stellen, schafft aber auch eine tolle Stimmung. Ohne die Wolken wäre das Foto aber nicht zu machen gewesen

⭐ Noch mehr Tipps für tolle Smartphone-Bilder

Dir reichen unsere 25 Tipps nicht? Dann findest du hier noch mehr spannende Lektüre zum Thema Smartphone-Fotografie.

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11. Schwarz-Weiß-Fotos

Auch in Zeiten poppiger Farben auf Instagram und Co haben Schwarz-Weiß-Fotos ihren Reiz. Formen und Strukturen stechen ins Auge und der Betrachter achtet viel stärker auf den (hoffentlich gelungenen) Bildaufbau.

Besonders bei schlechten Lichtbedingungen, etwa bei Nebel oder Regen, spielen Schwarz-Weiß-Fotos ihre Stärke aus. Du solltest die Umwandlung in Schwarz-Weiß aber erst nach der Aufnahme per App durchführen.

Ein Gipfelkreuz in den Alpen
An dem Tag was es ziemlich düster
Ein Gipfelkreuz in den Alpen in schwarz-weiß bearbeitet
Ein Schwarz-Weiß-Foto kommt immer dann gut zur Geltung, wenn das Licht vor Ort nicht besonders spannend ist

12. Langzeitbelichtungen

Moderne Smartphones ermöglichen eindrucksvolle Langzeitbelichtungen – und das ganz ohne Vorwissen und auch bei Tageslicht. Wähle in der Kamera-App einfach den entsprechenden Punkt aus und halte das Handy möglichst still. Mit einem Smartphone-Stativ gelingen dir Langzeitbelichtungen noch besser.

Langzeitbelichtung Wasserfall mit dem iPhone 11 Pro
Für diese Langzeitbelichtung mit dem Smartphone war nicht einmal ein Stativ nötig
Testfoto Langzeitbelichtung in der Nacht von einem Riesenrad
Auch in der Nacht gelingen dir mit dem Smartphone und einem Stativ tolle Langzeitbelichtungen

13. Bitte kein Blitzlicht

Viele Smartphone-Fotografen nutzen das eingebaute Blitzlicht. Die verbauten Blitzlichter sind aber so schwach, dass nur sehr nahe Objekte halbwegs ausgeleuchtet werden.

Wenn du mit dem Blitz versuchst, eine Landschaft aufzuhellen, werden kleine Partikel in der Luft angeblitzt. Das macht das Bild komplett unbrauchbar. Das gilt noch stärker bei Regen oder Schnee. Schalte bei solchen Bedingungen den Blitz unbedingt aus.

14. HDR

Nutze die HDR-Funktion der Smartphone-Kamera. HDR bedeutet übrigens High Dynamic Range. Mit dieser Funktion (eine Mehrfachbelichtung) lichtest du mehr Details bei schwierigen Lichtbedingungen ab. Du musst dich um nichts kümmern: Das Smartphone bringt die HDR-Funktion in der Regel schon mit.

Sonnenuntergang in den Alpen mit der HDR-Funktion des Smartphones aufgenommen
Ohne die HDR-Funktion des Smartphones wäre dieses Handy-Foto vom Gipfel der Zugspitze nicht zu gebrauchen gewesen

15. Bessere Selfies (mit der Porträt-Funktion)

Selfies sind die Domäne der Smartphones. Die eingebaute Frontkamera macht in der Regel aber schlechtere Bilder als die Rückkamera. Auch wenn der Reiz groß ist, die Frontkamera zu nutzen: Richtig gute Selfies entstehen mit der Rückkamera. Mit ein wenig Übung gelingt das auch gut.

Fortgeschrittene Smartphone-Fotografen nutzen ein kleines Smartphone-Stativ und den Selbstauslöser oder eine Bluetooth-Fernbedienung. Und noch ein Tipp: Nimm die Selfies von schräg oben auf und nicht von unten – so sehen die Fotos vorteilhafter aus.

Übrigens: Beim iPhone kannst du den Kopfhörer als Fernauslöser nutzen. Starte dazu die Kamera-App, schließe das Headset an und drücke die „+“-Taste.

Viele Smartphones haben zudem eine Porträt-Funktion. So lassen sich Gesichter schön vor einem verschwommenen Hintergrund „freistellen“. Beim iPhone etwa lässt sich das „Bokeh“ (so nennt man die gewollte Unschärfe) sogar noch nachträglich verändern.

Eine Porträtaufnahme mit dem iPhone 12 Pro Max mit weichem Bokeh
Das ist die vorgegebene Porträtfunktion beim iPhone 12 Max Pro
Eine Porträtaufnahme mit dem iPhone 12 Pro Max mit hartem Bokeh
Bei diesem Porträt habe ich die Blende nachträglich weit geschlossen (das ist natürlich ein Software-Trick), der Hintergrund wird dadurch recht scharf
Eine Porträtaufnahme mit dem iPhone 12 Pro Max mit sehr weichem Bokeh
Hier habe ich das Bokeh hinter Biggi nachträglich sehr weich gemacht

Tipp: Achte unbedingt darauf, dass dein Model freisteht (Platz „zum Atmen hat“) und keine Masten etc. aus dem Kopf „wachsen“

Ein Model am Pragser Wildsee in den Dolomiten
Eigentlich ist das ein ganz schöner Schnappschuss – wären da nicht die Boote an Biggis Kopf. Mit einer etwas anderen Perspektive ließe sich dieser Fehler vermeiden

16. Bewegungen einfrieren

Dieser Tipp erfordert etwas Übung. Viele Bewegungen sind für das Smartphone zu schnell (speziell bei wenig Licht). Die Folge sind unscharfe Fotos. Folge deinem Motiv, etwa einem Radfahrer, mit dem Smartphone und drücke dann in der Bewegung ab. Im Idealfall ist dein Hauptmotiv scharf und die Umgebung unscharf. So verleihst du deinem Foto eine tolle Dynamik.

17. Die Zwei-Hände-Regel

Wenn du dein Smartphone beim Fotografieren nur mit einer Hand bedienst, erhöht sich das Risiko, dass das Foto verwackelt. Außerdem achtet man mit zwei Händen viel genauer auf den richtigen Bildaufbau beim Fotografieren.

Und ganz wichtig: Lass dir genügend Zeit mit dem Foto. Stimmen die Proportionen auf dem Foto? Ist auch nichts abgeschnitten? Halte das Smartphone ruhig und drück dann behutsam ab.

18. Mache immer mehrere Fotos

Mache immer mehrere Fotos vom selben Motiv. Nichts ist ärgerlicher, als zuhause festzustellen, dass das Bild verwackelt ist. Besonders bei schwierigen Lichtsituationen passiert das schnell.

Außerdem solltest du das Motiv immer aus verschiedenen Perspektiven fotografieren. Später kannst du das beste Foto auswählen und die anderen Aufnahmen löschen.

19. Die Bildqualität

Wenn du deine Handybilder entwickeln lassen möchtest, solltest du die höchstmögliche Auflösung und Bildqualität auswählen. Das geht zwar auf Kosten des Speichers, lohnt sich aber.

Wenn du die Bilder nur für Facebook, Instagram und Co nutzen willst, kannst du auch eine niedrigere Qualität einstellen, um den Speicher zu schonen. Denk aber dran: Solltest du dich doch einmal anders entscheiden, ist es dafür zu spät.

20. Hände weg vom digitalen Smartphone-Zoom

Viele Smartphones verfügen über mehrere Kameralinsen. Damit kannst du ein Motiv mit verschiedenen Bildwinkeln aufnehmen, was super ist. Vergiss aber bitte den digitalen Zoom. Der digitale Zoom führt immer zu einer schlechten Bildqualität.

Es gibt auch Zoom-Objektive, die vor die Handy-Kamera montiert werden. Damit lässt sich tatsächlich an ein Objekt ranzoomen, ohne dass die Bildqualität zu sehr leidet.

21. Eine saubere Kameralinse

Wie bei der großen Kamera sollte die Linse der Smartphone-Kamera immer sauber sein. Du trägst das Smartphone den ganzen Tag in der Tasche herum. Da kommt schnell einmal ein Fussel oder ein Fingerabdrucke auf die Linse. Blas den Dreck einfach weg oder nutze ein weiches Tuch zur Reinigung der Kameralinse.

22. Bearbeite deine Bilder

Du solltest deine Bilder nach der Aufnahme immer bearbeiten. Auf deinem Smartphone ist von Werk aus schon eine App zur Bildbearbeitung installiert. Oft reicht es, die Auto-Bearbeitung zu aktivieren. Noch mehr Möglichkeiten bieten Apps aus dem App-Store. Einige davon stelle ich dir hier vor:

Bildbearbeitung in der Smartphone-Fotografie
Auch in der Smartphone-Fotografie solltest du deine Fotos immer bearbeiten

23. Nutze gute Foto-Apps fürs Smartphone

Es gibt schier unendlich viele Foto-Apps in den App-Stores von Apple und Google. Viele davon machen nicht nur Spaß, sondern sind sinnvoll und zaubern bessere Fotos. Hier stelle ich dir ein paar nützliche Foto-Apps fürs Smartphone vor (die Preisangaben sind ohne Gewähr):

24. Fotos in der Cloud sichern

Moderne Smartphones laden Fotos auf Wunsch in die Cloud hoch. Geht das Gerät etwa auf einer Reise verloren oder zu Bruch, sind immerhin die Bilder gesichert.

25. Smartphone-Stative

Fotografierst du bei schlechten Lichtbedingungen mit dem Smartphone, greifst du besser zu einem Smartphone-Stativ. Damit lassen sich Verwackler vermeiden.

Auf dem Stativ solltest du immer den Selbstauslöser aktivieren. Durch den Druck auf den Auslöseknopf drohen sonst ebenfalls Verwackler und unscharfe Fotos.

Wenn du kein Mini-Stativ zur Hand hast, musst du dich mit Tischen, Mauern oder ähnlichem begnügen. So ist es aber eine Herausforderung, den Horizont gerade zu bekommen.

Einige Top-Smartphones haben einen Bildstabilisator verbaut. Der Bildstabilisator ist aber insbesondere nützlich beim Filmen aus der Hand.

Smartphone-Stative von Joby
Mit einem Smartphone-Stativ gelingen dir tolle Langzeitbelichtungen

Wichtiges Zubehör für die Smartphone-Fotografie

Stativ

Wenn du mit dem Smartphone Langzeitbelichtungen erstellen willst, kommst du an einem Stativ nicht vorbei. Fürs Handy brauchst du natürlich kein Riesenstativ. Hier findest du eine Übersicht mit den besten Smartphone-Stativen.

Fernbedienung

Sehr hilfreich beim Fotografieren ist eine Fernbedienung fürs Smartphone. Die funktionieren super und passen an jeden Schlüsselbund.

Smartphone-Stativ
Mini-Stativ und Fernauslöser sollte jeder Smartphone-Fotograf dabei haben

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Aufsatzlinsen

Der Markt wird überschwemmt mit Aufsatzlinsen fürs Smartphone. Natürlich darfst du von den Linsen, die oft nicht mehr als 20 Euro kosten, keine Wunder erwarten. Wenn du ein bisschen experimentieren willst, kannst du aber zugreifen. Das Angebot reicht vom Fisheye übers Weitwinkel hin zu Makrolinsen und zum Teleaufsatz.

Powerbank

Wenn du viel mit dem Handy unterwegs bist und Fotos und Videos machst, kommt irgendwann der Punkt, an dem der Akku versagt. Anders als bei einer Kamera kann der Akku bei vielen Smartphones nicht getauscht werden. Hier muss also Abhilfe in Form einer Powerbank her. Das muss kein Riesenteil sein, eine kleine kompakte Powerbank für die Jackentasche reicht.

Auto-Ladegerät

Auf längeren Reisen solltest du immer einen Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto dabei haben – im Idealfall mit zwei Ausgängen, um mehrere Geräte gleichzeitig zu laden.

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Kamera-Kaufberatung

Mit diesen 25 einfachen Tipps für die Smartphone-Fotografie gelingen dir schnell perfekte Fotos mit dem Handy. Wenn du der Meinung bist, du brauchst doch eine richtige Kamera, findest du hier meine umfassende Kamera-Kaufberatung. Wie du mit der DSLM oder der DSLR tolle Landschaftsaufnahmen machst, verrate ich dir in meinem Beitrag 25 Tipps für atemberaubende Landschaftsfotos.

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14 Kommentare

  • - Lucie

    Vom goldenen Schnitt habe ich schon öfter gehört, aber wusste nicht, dass man das Bild dazu einfach in neun Teile teilen muss und das Motiv dann an den äußeren Schnittpunkten platzieren muss, um diesen Effekt zu erzielen. Allerdings habe ich derzeit ein ziemlich altes Handy, wo die Kamera nur verschwommene Bilder erzeugt. Deshalb überlege ich, mir ein neues Smartphone zu kaufen, um im nächsten Urlaub auch ein paar schöne Bilder machen zu können.

    • - Florian

      Hallo Robert-Karl-Otto,

      du glaubst nicht, was ich manchmal für verdreckte Linsen auf meinen Fotokurse sehe. Von daher: Auch wenn man meint, das sei logisch – ich sage es besser noch einmal .-)

      Viele Grüße
      Florian

  • - Frank

    Dieser Beitrag ist wirklich mal ein brauchbarer Ratgeber für die Smartphone-Fotografie. Bisher habe ich nur sehr oberflächliche und meist lapidare Tipps gefunden. Ich verstehe zwar, dass die Smartphone-Fotografie von vielen Profie-Fotografen nicht so ernst genommen wird, hatte aber dennoch die Hoffnung dass sich jemand erbarmt und ein paar ernst gemeinte Tipps zum Besten gibt.
    Ich knipse selbst schon seit einiger Zeit mit dem Smartphone. „Fotografieren“ möchte ich das noch nicht nennen, nachdem ich hier festgestellt habe, was ich alles nicht beachte ;-)
    Es freut mich wirklich sehr, dass ich hier erwas dazulernen durfte und wünsche den Betreibern alles Gute. Ich werde jetzt gern regelmäßig vorbeischauen :-)

    • - Florian Westermann

      Hi Frank,

      danke dir sehr. Ja, wir haben auch wirklich lange überlegt und hoffen, keinen Tipp vergessen zu haben :-) Mit so ein paar Tricks kann man doch auch mit dem Smartphone ganz ansehnliche Bilder schießen.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Caro

    Hey Flo,

    super interessant, ich werde nämlich auch aufs Smartphone umsteigen.
    Mein Mann macht mit seinem P9 oft bessere Fotos als ich mit meiner Kamera hinkriege und ich will mir das Gepäck sparen (vor allem auf dem Jakobsweg), minimalisieren kann man ja immer noch irgendwo ;) Hab momentan noch das P8, das ist bei der Kamera aber noch ein riesiger Unterschied zu den Nachfolgemodellen…

    Werde mir wohl das P10 kaufen und bin gespannt, ob die Fotos dann auch so geil werden wie deine!
    Schöne Grüße,
    Caro

    • - Florian Westermann

      Hi Caro,

      klar, mit diesen 23 Tipps sicher .-)

      Die Bilder hier sind ja mit dem iPhone 6S gemacht, ist also nicht einmal die beste Kamera. Da legt das P10 die Latte sicher höher. Wie gesagt, Bildaufbau, Bildaufbau und nochmal Bildaufbau :-)

      Liebe Grüße
      Flo

  • - Sandra Mühlner

    Wow! Tolle Zusammenfassung. Da habe ich jetzt wirklich viele Zusatzinfos mitnehmen können. Tolle Aufbereitung! Und man sieht, wieviel Herzblut ihr in die Artikel steckt. Suuuuper Content. Die Bilder erklären auch perfekt on top.

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