Alle Canon-Kameras im Überblick
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Canon Kamera-Übersicht: Die 10 besten Modelle für Einsteiger und Profis

Die Kameras aus dem Hause Canon sind bei Profi- und Hobby-Fotografen gleichermaßen beliebt. Neben zahlreichen Spiegelreflexkameras (DSLR) bietet Canon eine immer größere Palette an spiegellosen Systemkameras (DSLM) an.

In unserer großen Übersicht findest du alle Canon-Kameras mit Wechselobjektiv. Wir verraten dir alle Stärken und Schwächen der verschiedenen Kameramodelle.

Zudem erfährst du in unserem Überblick, welche Kamera wirklich zu dir passt. Viel Spaß mit unserer Canon-Kaufberatung.

Aktualisiert am 16.03.2022

Warum Canon?

Du bist auf der Suche nach einer neuen Kamera und fragst dich, zu welchem Kamerahersteller du greifen sollst? Canon, Nikon, Sony oder doch eine andere Marke? Gute Cams findest du bei jedem namhaften Hersteller. Jede Marke hat ihre Vorzüge und Nachteile.

Canon etwa ist eine Marke, mit der auch Anfänger auf Anhieb klarkommen. Diese Erfahrung mache ich seit vielen Jahren immer wieder auf meinen Fotokursen. Die Canon-Kameras sind allesamt sehr intuitiv zu bedienen. Das Menü ist auch für Einsteiger in die Fotografie leicht zu verstehen.

Ein weiterer Punkt, der für Canon spricht, ist die große Auswahl an Objektiven. Das gilt insbesondere für Spiegelreflexkameras (DSLR). Im Bereich Systemkameras (DSLM) ist das Angebot von Canon noch nicht so umfangreich.

Zwar kannst du die Objektive für eine DSLR mittels Adapter auch an einer DSLM nutzen – das ist aber nur eine Notlösung. Im Bereich DSLM hat Sony aktuell noch klar die Nase vorne (zur Kaufberatung Sony-Systemkameras).

Viel Kritik muss Canon dafür einstecken, bisher keinen Bildstabilisator im Kameragehäuse zu verbauen. Canon setzt nach wie vor darauf, den Bildstabilisator in den Objektiven zu verbauen (allerdings verfügt nicht jedes Objektiv über einen Bildstabilisator).

Die Canon EOS R
Die EOS R ist eines der neusten Modelle von Canon

DSLR oder DSLM?

Zunächst einmal musst du dich entscheiden: Willst du eine spiegellose Systemkamera (DSLM für Digital Single Lens Mirrorless) oder eine Spiegelreflexkamera (DSLR für Digital Single-Lens Reflex)? Bei der Bildqualität liegen beide Systeme (bei vergleichbaren Bildsensoren) gleichauf.

Der große Unterschied zwischen beiden Kamerasystemen ist insbesondere der Klappspiegel bei der DSLR. Die DSLM kommt ohne Spiegelmechanismus aus. Die DSLM ist daher leichter und kompakter und eignet sich insbesondere für Fotografen, die mit der Kamera viel unterwegs sind.

Zudem haben spiegellose Systemkameras einen digitalen Sucher verbaut (eine Ausnahme sind oft die Einsteigermodelle, die ganz ohne Sucher auskommen müssen). Entscheidest du dich für eine DSLM, rate ich dir dringend zu einem Modell mit einem Sucher.

In vielen Situationen ist der Sucher dem Display klar überlegen. Denk zum Beispiel an einen sonnigen Sommertag. Auf einem Display erkennst du hier fast nichts mehr. Bei den teuren Top-Modellen werden inzwischen auch digitale Sucher verbaut, mit denen das Fotografieren auch Spaß macht (das ist bei günstigen Modellen oft nicht der Fall).

Bei der DSLR ist immer einen optischen Sucher verbaut. Hier fällt das Licht durchs Objektiv, wird vom Schwingspiegel reflektiert und im optischen Sucher angezeigt (vereinfachte Darstellung). Beim Auslösen klappt der Spiegel hoch und das Licht fällt auf den Bildsensor.

Beide Kamerasysteme haben Vor- und Nachteile. Als Reise- und Landschaftsfotograf ist für mich das geringe Gewicht der DSLM die große Stärke.

Für die DSLR spricht die zum Teil deutlich längere Akku-Laufzeit. Außerdem schützt der Spiegel bei der DSLR den Bildsensor. Bei einigen Systemkameras wie etwa der Canon EOS R dient der mechanische Verschluss als Schutz des Bildsensors. Ein weiterer Pluspunkt der DSLR ist die schier endlose Auswahl an neuen und gebrauchten Objektiven. Es gibt zwar Adapter für die DSLM. Das ist für mich aber eine halbgare Lösung.

Wenn es dir vor allem auf die Größe und das Gewicht ankommt, greifst du zur DSLM. Ist dir eine umfassende Objektivauswahl wichtig, solltest du auch im Jahr 2020 den Kauf einer DSLR in Erwägung ziehen. Zudem hat Canon im High-End-Bereich bisher keine DSLM auf dem Markt, die den Ansprüchen von Foto-Profis gerecht wird. Die Canon EOS R5 dürfte diese Lücke schließen. Die Profi-DSLM ist bislang aber noch nicht erhältlich.

Hier findest du einen umfassenden Überblick über die Vor- und Nachteile von DSLMs und DSLRs.

APS-C-Sensor oder Vollformat

Canon bietet Kameras mit kleinerem APS-C-Sensor und Modelle mit größere Vollformat-Sensor an. Doch für wen eignet sich welcher Sensor? Hobby-Fotografen lege ich in der Regel eine Kamera mit APS-C-Sensor ans Herz. Bei Kameras mit „kleinem“ APS-C-Sensor hat sich in den vergangenen Jahren extrem viel getan in Sachen Bildqualität.

Moderne Kameras mit APS-C-Sensor zaubern genauso schöne Fotos wie deutlich teurere und größere Vollformat-Kameras. Wenn du deine Bilder ohnehin „nur“ auf dem Computer anschaust und sie im Internet präsentierst, rate ich dir zu einer Kamera mit APS-C-Sensor. Selbst großformatige Ausdrucke sind mit einer APS-C-Kamera (hier kommt es ja insbesondere auf die Zahl der Megapixel an) problemlos möglich.

Ein Grund, auch als Hobby-Fotograf doch aufs Vollformat zu setzen, ist die enorme Auswahl an sehr guten und lichtstarken (und damit leider auch großen und teuren) Objektiven gerade bei Canon.

Das ist auch der Grund, weshalb die meisten Profi-Fotografen Vollformat-Kameras einsetzen. Es gibt zudem viele (Hobby)-Fotografen, die sich mit einer teuren Kamera neben den Fotografen-Kollegen einfach besser fühlen (auch ein Auto mit 500 PS braucht eigentlich kein Mensch – trotzdem werden sie verkauft).

Ich selbst arbeite mit APS-C-Kameras ebenso wie mit Vollformat-Kameras. Ich mag auch die kleinen APS-C-Kameras. Wenn ich mich aber entscheiden müsste, würde ich persönlich immer das Vollformat bevorzugen. Aber auch ohne teure Vollformat-Kamera gelingen dir tolle Bilder – versprochen.

Verschiedene Sensorgrößen im Vergleich
Hier siehst du die verschiedenen Sensorgrößen im direkten Vergleich

Alle Canon-DSLRs in der Übersicht

Hier findest du einen Überblick über alle aktuell erhältlichen DSLRs von Canon. Als Smartphone-Nutzer kannst du die Tabelle zur Seite scrollen.

ModellGewichtSensorVideoAFBilder/sAkkuAmazon-PreisBestellen
EOS 4000D436 gAPS-C (18,0 MP)Full HD/30p93/s500 Fotos459,00 €Bestellen*
EOS 200D475 gAPS-C (24,1 MP)Full HD/30p95/s500 Fotos334,99 €Bestellen*
EOS 250D449 gAPS-C (24,1 MP)UHD/25p95/s1070 Fotos799,00 €Bestellen*
EOS 800D532 gAPS-C (24,2 MP)Full HD/60p456/s600 Fotos950,00 €Bestellen*
EOS 77D540 gAPS-C (24,2 MP)Full HD/60p456/s600 Fotos1.165,19 €Bestellen*
EOS 850D515 gAPS-C (24,1 MP)4K/30p457,5/s800 Fotosca. 900 Euro
EOS 7D II910 gAPS-C (20,2 MP)Full HD/60p6510/s670 FotosPreis nicht verfügbarBestellen*
EOS 90D701 gAPS-C (32,5 MP)4K/30p4510/s1300 Fotos1.529,00 €Bestellen*
EOS 6D II765 gVF (26,2 MP)Full HD/60p456,5/s1200 Fotosca. 1300 Euro
EOS 5D IV800 gVF (30,4 MP)4K/30p617/s900 Fotos2.699,00 €Bestellen*
EOS 5DS 845 gVF (50,6 MP)Full HD/30p615/s700 Fotosca. 2500 Euro
EOS 5DS R845 gVF (50,6 MP)Full HD/30p615/s700 Fotosca. 2700 Euro
EOS 1DX II1340 gVF (20,2 MP)4K/60p6114/s1210 Fotosca. 4500 Euro
EOS 1DX III1250 gVF (20,1 MP)4K/60p19120/s2850 Fotosca. 7300 Euro

Alle Canon-DSLMs in der Übersicht

Hier findest du eine Übersicht über alle aktuell erhältlichen DSLMs von Canon. Als Smartphone-Nutzer kannst du die Tabelle zur Seite scrollen.

ModellGewichtSensorVideoAFBilder/sAkkuAmazon-PreisBestellen
EOS M100302 gAPS-C (24,2 MP)Full HD/60p496/s410 Fotos316,90 €Bestellen*
EOS M200299 gAPS-C (24,1 MP)4K/25p1436/s485 Fotos573,80 €Bestellen*
EOS M5427 gAPS-C (24,2 MP)Full HD/60p497/s420 FotosPreis nicht verfügbarBestellen*
EOS M50387 gAPS-C (24,1 MP)4K/25p14310/s370 Fotos849,00 €Bestellen*
EOS M6390 gAPS-C (24,2 MP)Full HD/60p497/s425 FotosPreis nicht verfügbarBestellen*
EOS M6 II408 gAPS-C (32,5 MP)4K/30p14330/s410 Fotos1.069,00 €Bestellen*
EOS RP485 gVF (26,2 MP)4K/2547795/s250 FotosPreis nicht verfügbarBestellen*
EOS R660 gVF (30,3 MP)4K/30p56558/s370 FotosPreis nicht verfügbarBestellen*
EOS Ra660 gVF (30,3 MP)4K/30p56558/s370 Fotosca. 2800 Euro
EOS R5--8K/30p-20/s-noch nicht erhältlich

Lohnt sich das Kamera-Bundle mit Kit-Objektiv?

Bevor ich dir meine ganz persönlichen Kamera-Favoriten aus dem Hause Canon vorstelle, möchte ich noch ein paar Worte zu den Kit-Objektiven schreiben. Ich werde immer wieder gefragt, ob sich die Kamera-Bundles der Hersteller lohnen. Ich meine ja!

Die Kit-Objektive haben in der Regel nicht die allerbeste Abbildungsleistung, bieten aber dennoch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Bundle mit der Kamera lässt sich im Vergleich zum Einzelkauf einiges sparen. Meine Empfehlung ist daher: Greif bei den Kamera-Bundles mit Kit-Objektiv zu!

Empfehlenswerte Kameras mit APS-C-Sensor

Kameras mit APS-C-Sensor sind deutlich kleiner, leichter und günstiger als ihre großen Brüder mit Vollformat-Sensor. Die Bildqualität ist selbst bei den günstigsten Einsteigerkameras vollkommen in Ordnung.

Abstriche muss man bei den günstigsten Kameras insbesondere in Hinblick auf die Verarbeitung und die Ausstattung (etwa Autofokussystem, Display, Sucher) machen.

Richtig Spaß hast du insbesondere mit Modellen, die preislich mindestens im Mittelfeld liegen. Daher kann ich dir nicht zu den günstigsten Einsteiger-Modellen, die es mit Kit-Objektiv für rund 300 Euro gibt – raten.

Gib lieber ein paar Euro mehr aus und hab richtig Spaß an deinem Hobby. Mit den hier im Detail vorgestellten Kameras gelingen dir garantiert tolle Fotos – und der Spaß bei der Fotografie kommt garantiert nicht zu kurz.

Kauftipp 1: Canon EOS 250D

Die Canon EOS 250D kam Anfang 2019 auf den Markt und verfügt über die neueste Kameratechnik. Die Spiegelreflexkamera richtet sich an ambitionierte Hobby-Fotografen, die nicht zu viel Geld für ihr Hobby ausgeben wollen, aber auch keine allzu großen Kompromisse eingehen wollen.

Die Kamera verfügt über Bluetooth und WLAN, um deine Bilder schnell aufs Smartphone oder Tablet zu ziehen und mit deinen Freunden zu teilen (NFC fehlt). Das moderne Touch-Display ist in alle Richtungen dreh- und klappbar. Das macht das Handling der Spiegelreflex super einfach. Und so gelingen dir auch tolle Aufnahmen, etwa in Bodennähe.

Die Kamera verfügt über zwei getrennte Stellräder für Blende und Belichtungszeit. Das macht den Einsatz im manuellen Modus – ähnlich wie bei einer teuren Profi-Kamera – sehr angenehm.

Der APS-C-Sensor löst mit 24 Megapixeln aus. Damit gelingen dir detailreiche Fotos, die du problemlos beschneiden und auch großformatig ausdrucken kannst.

Videos nimmt die DSLR in 4K auf. Allerdings hat Canon der 250D bei 4K-Aufnahmen einen starken Cropfaktor verpasst (es sind also keine Ultraweitwinkelaufnahmen möglich). Außerdem funktioniert der schnelle Dual Pixel Autofokus nur maximal bis Full HD.

Minuspunkte sind zudem der Autofokus mit nur neun AF-Feldern und die relativ geringe Serienbildgeschwindigkeit (5 Bilder pro Sekunde). Zudem kannst du nur original Canon-Blitze auf dem Blitzschuh installieren. Fremdhersteller haben die Japaner bei der Canon EOS 250D ausgeschlossen.

Insgesamt ist die Canon EOS 250D für den Preis aber eine gelungene Einsteiger-Kamera in die Fotografie. Video-Filmer, die 4K-Aufnahmen mit einem Weitwinkelobjektiv anfertigen wollen, müssen aber zu einer anderen Kamera greifen.

Tipp: Die Canon EOS 250D gibt es in schwarz und in silber. Greif unbedingt zu der schwarzen Variante. Fotografierst oder filmst du etwa einmal durch eine Fensterscheibe hindurch, ist ein schwarzer Kamera-Body weniger störend als ein helles Kameragehäuse.

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Die Canon EOS 250D
Die Canon EOS 250D ist – zumindest für mich – der Einstieg in die Welt der Fotografie bei Canon. Die noch günstigeren Modelle mit Wechselobjektiv kann ich nur sehr bedingt empfehlen – Foto: Canon

Kauftipp 2: Canon EOS M50

Wenn du mit einer günstigen Einsteiger-Systemkamera liebäugelst, schau dir einmal die Canon EOS M50 (zum ausführlichen Testbericht Canon EOS M50) an.

Die DSLM kam im März 2018 auf den Markt und hat einiges an Technik an Bord. Dazu gehören WLAN, Bluetooth und NFC. Zudem verfügt die DSLM über einen dreh- und klappbaren Touchscreen, mit dem man hervorragend arbeiten kann.

Leider fehlt der EOS M50 ein zweites Stellrad (wie es etwa die EOS 250D besitzt). Das macht die Bedienung im manuellen Modus ein wenig umständlich.

Der APS-C-Sensor löst mit 24 Megapixeln aus. Damit gelingen dir tolle und detailreiche Fotos. Ich bin von der Bildqualität der EOS M50 absolut überzeugt.

Der Autofokus der EOS M50 arbeitet mit seinen bis zu 143 Messpunkten schnell und präzise. Mit bis zu zehn Bildern in der Sekunde kann sich die Serienbildgeschwindigkeit sehen lassen – gerade in dieser Preisklasse.

Videos filmt die DSLM in 4K auf. Allerdings hat Canon auch der EOS M50 bei 4K einen starken Cropfaktor verpasst (es sind also keine Ultraweitwinkelaufnahmen möglich). Außerdem funktioniert der schnelle Dual Pixel Autofokus nur maximal bis Full HD.

Ein weiterer Minuspunkt ist die recht schwache Akku-Laufzeit. Maximal sind laut Canon 370 Fotos mit einer Akku-Ladung drin. Aber auch das nur im Eco-Modus unter optimalen Bedingungen.

Die EOS M50 ist eine durchaus gelungene Systemkamera für ambitionierte Hobby-Fotografen, die auf Weitwinkelaufnahmen im 4K-Videomodus verzichten können.

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Canon EOS M50 im Outdoor-Einsatz
Die Canon EOS M50 ist eine hervorragende Reise- und Wander-Kamera. Ich hatte sie etwa auf → 700 Kilometer Wandern auf dem Alpe Adria Trail dabei

Kauftipp 3: Canon EOS 850D

Auch wenn seit Jahren das Aus der DSLR beschworen wird: Mit der EOS 850D haut Canon noch einmal ein echtes Brett im Bereich der Mittelklasse- DSLRs raus. Die für das Frühjahr 2020 angekündigte DSLR richtet sich an ambitionierte Hobby-Fotografen, die auf die neuste Technik Wert legen und die Vorteile einer Spiegelreflexkamera (wie etwa die lange Akku-Laufzeit oder den Sensor-Schutz) schätzen.

Die EOS 850D bietet WLA, Bluetooth und NFC (nur für Android), um die Bilder schnell mit Freunden per WhatsApp und Co zu teilen. Ein dreh- und klappbares Touchscreen gehört natürlich auch zur Ausstattung der DSLR.

Hervorzuheben ist das AF-System mit 45 Messfeldern sowie die Augenerkennung im Live-View. Die DSLR nimmt zudem 4K-Videos mit maximal 30 Bildern pro Sekunde und Kontrast-AF auf. Der Hybrid-Autofokus „Dual Pixel CMOS AF“ ist leider nur bis Full HD (mit maximal 60 Bildern pro Sekunde) nutzbar.

Die EOS 850D ist eine hervorragende Einsteiger DSLR mit einer gute Bildqualität und einer für diese klasse sehr guten Ausstattung.

Die Canon EOS 850D
Die Canon EOS 850D bringt jede Menge Technik mit und richtet sich an ambitionierte Hobby-Fotografen – Foto: Canon

Kauftipp 4: Canon EOS M6 Mark II

Die EOS M6 Mark II richtet sich an alle, die einen APS-C-Sensor mit einer hohen Auflösung (32,5 Megapixel) in einem ultrakompakten Gehäuse einer DSLM suchen.

Mit bis zu 14 Bildern in der Sekunde ist die Serienbildgeschwindigkeit der EOS M6 Mark II extrem hoch. Gibt du dich mit einer geringeren Auflösung zufrieden, schafft die DSLM sogar bis zu 30 Bilder in der Sekunde. Das ist absolutes Profi-Niveau. Zum Vergleich: Die sündhaft teure Profi-DSLM Sony Alpha 9 II schafft (dann aber bei voller Auflösung) 20 Bilder in der Sekunde.

Dank zweier Drehrädchen lassen sich Blende und Belichtungszeit im manuellen Modus getrennt verstellen. Mit 143 AF-Feldern und dem Dual Pixel CMOS AF System stellt der Autofokus schnell und präzise scharf.

Videos filmt die EOS M6 Mark II standesgemäß in 4K (bei maximal 30 Bildern in der Sekunde). Zudem kannst du auch im 4K-Modus ohne lästigen Crop-Faktor (also auch Weitwinkelaufnahmen) und mit dem schnellen Dual Pixel AF filmen.

Ein Minuspunkt ist der fehlende digitale Sucher. Canon bietet einen Aufsteck-Sucher an. Optimal ist das aber nicht. Zudem eignet sich die DSLM nicht besonders gut für die Low-Light-Fotografie. Dafür sitzen auf dem ASP-C-Sensor einfach zu viele Bildpixel (was das ISO-Rauschen erhöht).

Der Dynamikumfang beträgt (laut DxOMark) 12,6 Blenden – da bieten Modelle anderer Hersteller mehr. Das Touchscreen ist leider nur klappbar, aber nicht drehbar. Die Akku-Laufzeit ist recht schwach.

Die EOS M6 Mark II ist ideal für alle, die eine ultrakompakte DSLM für Reisen oder lange Wanderungen suchen. Die Bildqualität ist bei guten Lichtbedingungen top. Videos lassen sich uneingeschränkt in 4K aufnehmen.

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Die Canon EOS M6 Mark II
Die extrem kompakte Canon EOS M6 Mark II wartet mit einem Bildsensor mit 32,5 Megapixeln auf – Foto: Canon

Kauftipp 5: Canon EOS 90D

Die EOS 90D kommt ebenfalls mit einem APS-C-Sensor mit 32,5 Megapixeln daher. Die Technik sitzt aber in einem robusten Gehäuse mit Spiegel, das gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist.

Klar, dass die Kamera damit nicht zu den Leichtgewichten zählt. Das Gehäuse wiegt 701 Gramm und damit 70 Prozent mehr als der Body der EOS M6 Mark II. Damit wird klar: Die EOS 90D richtet sich an Fotografen, die viel draußen unterwegs sind und die Kamera auch einmal bei rauen Bedingungen benutzen wollen. Dabei liegt die Kamera sehr gut in der Hand. Bedienung und Ergonomie sind top. Eine Akku-Ladung hält für bis zu 1300 Fotos – das ist Spitzenklasse.

Auch ansonsten ist alles an Bord der DSLR, was man benötigt: Sprich WLAN und Bluetooth. Einen NFC-Chip (auf den man gut verzichten kann) bringt die Spiegelreflexkamera indes nicht mit.

Mit bis zu 10 Bildern pro Sekunde ist die EOS 90D extrem schnell für eine Mittelklasse-Spiegelreflexkamera. Der Autofokus arbeitet mit 45 Messfeldern flott und zuverlässig.

Videos nimmt die EOS 90D in 4K (bei maximal 30 Bildern in der Sekunde) auf. Zudem kannst du auch im 4K-Modus ohne lästigen Crop-Faktor (also auch Weitwinkelaufnahmen) und mit dem schnellen Dual Pixel AF filmen.

Wie bei EOS M6 Mark II gilt auch bei der EOS 90D: Wegen der sehr kleinen Bildpixel darfst du bei hohen ISO-Werten keine Wunder erwarten.

Die EOS 90D ist ein Arbeitstier mit langer Ausdauer mit extrem hoher Auflösung. Die Kamera eignet sich bestens für Fotografen und Videofilmer, die viel in der Natur unterwegs sind (etwa Wildlife-Fotografen) und die Kamera auch etwas härter rannehmen.

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Die Canon EOS 90D
Die EOS 90D ist im APS-C-Bereich ein Top-Modell. Das Gehäuse der DSLR ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt – Foto: Canon

Empfehlenswerte Kameras mit Vollformat-Sensor

Kameras mit Vollformat-Sensor richten sich an ambitionierte Hobby-Fotografen und Profis, die ihren Lebensunterhalt mit der Fotografie bestreiten. Die Auswahl an erstklassigen Objektiven fürs Vollformat (nicht die Kamera, sondern insbesondere das Objektiv bestimmt die Bildqualität) ist bei Canon fast endlos.

Zudem steigt mit dem Preis des Kamera-Bodys die Verarbeitungsqualität. Kommen günstige APS-C-Modelle mit einem Kunststoffgehäuse daher, werden die Top-Modelle von Canon aus Magnesium gefertigt. Diese Modelle sind dann auch gegen Staub und Spritzwasser geschützt – ein wichtiges Argument für Profis.

Zudem bieten die Spitzenkameras zusätzliche Gimmicks wie besonders ausgetüftelte Autofokus-Systeme, schnelle Prozessoren zur Bildverarbeitung und viel mehr.

Kauftipp 6: Canon EOS 6D Mark II

Die EOS 6D Mark II ist bei Canon der günstigste Einstieg in die Welt der Vollformat-Sensoren. Die DSLR kam schon im Juli 2017 auf den Markt und ist damit technisch nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand.

Der Vollformat-Sensor mit 26,2 Megapixeln liefert aber natürlich auch heute noch sehr gut Fotos. Mit einem Dynamikumfang (besonders in der Landschaftsfotografie wichtig) von nur rund 12 Blendenstufen liegt die DSLR aber weit hinter Modellen wie der Canon EOS R (13,5 Blendenstufen) oder der Sony Alpha 7 III mit 14,7 Blendenstufen.

Auf einen klapp- und drehbaren Touchscreen müssen Besitzer einer EOS 6D Mark II nicht verzichten. WLAN und Bluetooth sind ebenfalls an Bord. Zudem ist das Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Die Bedienung ist über jeden Zweifel erhaben. Positiv hervorzuheben ist auch die hohe Ausdauer des Akkus.

Bei der Serienbildgeschwindigkeit (6,5 Bilder pro Sekunde) klafft indes eine Lücke – selbst im Vergleich zu kleineren Modellen wie der EOS 7D Mark II oder der EOS 90D.

Das Alter der Kamera merkt man auch bei der Videofunktion. Die EOS 6D Mark II kann nur Full HD mit maximal 60 Bildern in der Sekunde.

Die 6D Mark II ist bei Canon die Einstiegs-Kamera ins Vollformat. Die DSLR ist ein robustes Arbeitstier mit einigen Schwächen (im Vergleich zu moderneren Kameras), aber auch vielen Stärken. Beim aktuellen Marktpreis kann man zuschlagen.

Kauftipp 7: Canon 5D Mark IV

Die EOS 5D ist ein echter Klassiker unter Canons Vollformat-DSLRs. Ich war lange mit den Modellen EOS 5D Mark II und Mark III unterwegs. Die aktuelle Version, die EOS 5D Mark IV, gehört nach wie vor zu den besten Kameras im Canon-Stall. Trotz des Alters – die Cam kam schon Ende 2016 auf den Markt – sind WLAN und NFC an Bord. Selbst ein GPS-Chip ist verbaut.

Der Vollformat-Sensor löst mit 30,4 Megapixeln aus und liefert damit sehr detailreiche Fotos. In Sachen Dynamikumfang – laut DxOMark liegt der Dynamikumfang des Sensors bei 13,6 Blenden – liegt die gegen Staub und Spritzwasser geschützte DSLR etwa eine Blende hinter den aktuellen Top-Modellen anderer Hersteller. Dennoch gelingen mit der EOS 5D Mark IV tolle Landschaftsaufnahmen, auch bei schwierigen Lichtbedingungen.

Der Autofokus ist schnell und präzise. Immerhin spendierte Canon der DSLR 61 AF-Messfelder. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei maximal sieben Bildern in der Sekunde – das ist für eine DSLR dieses Alters sehr ordentlich. Die Bedienung der äußerst robusten Cam ist einsame Spitze.

Videos nimmt die EOS 5D Mark IV maximal in 4K mit 30 Bildern in der Sekunde auf.

Die EOS 5D Mark IV bietet robuste Technik zu einem fairen Preis. Es ist alles verbaut, was man benötigt. Wer auf die neueste Technik verzichten kann und sich nicht am großen Gehäuse stört, bekommt mit der 5D Mark IV eine Top-Cam.

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Kauftipp 8: Canon EOS R

Mit der EOS R will Canon im Bereich der spiegellosen Systemkameras mit Vollformatsensor Fuß fassen. Die EOS R macht schon vieles, aber nicht alles richtig.

Der Bildsensor löst mit 30,3 Megapixel aus. Der Dynamikumfang liegt bei 13,5 Blendenstufen. Für die Spitze reicht das nicht. Dennoch gelingen mit der EOS R beeindruckende Fotos. Mich hat die Bildqualität der DSLM jedenfalls überzeugt.

Der Autofokus arbeitet schnell und präzise. Canon spendierte der Kamera immerhin 5655 Messfelder und eine Gesichtserkennung, die recht anständig arbeitet.

Outdoor-Fotografen werden das vor Staub und Spritzwasser geschützte Kameragehäuse schätzen. Ein ganz großer Pluspunkt: Beim Objektivwechsel schützt der mechanische Verschluss den Bildsensor.

Kritik gibt es auch bei der EOS R. So vermisse ich insbesondere einen zweiten Kartenslot, den jede Profi-Kamera mitbringen sollte. Die Bedienung der EOS R gefällt mir nicht so gut wie bei Canons Spiegelreflexkameras der Profi-Klasse. So fehlt der DSLM ein Joystick und ein Schnellwahlrad.

Mit maximal acht Bildern in der Sekunde ist die Serienbildgeschwindigkeit für diese Kamera- und Preisklasse nicht besonders hoch. Eine interne Bildstabilisation suchst du bei der EOS R vergebens.

Auch bei der Videofunktion muss man Abstriche machen. Die EOS R filmt zwar in 4K – hier allerdings auch nur mit Crop-Faktor.

Mehr erfährst du in unserem ausführlichen Testbericht zur EOS R.

Mit der EOS R ist Canon trotz aller Kritik ein guter Einstieg ins Feld der spiegellosen Systemkameras gelungen. Noch ist nicht alles perfekt, weshalb sich die Kamera insbesondere an ambitionierte Hobby-Fotografen richtet, die eine Systemkamera mit Vollformatsensor aus dem Hause Canon suchen.

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Canon EOS R mit abgenommenen Objektiv
Ein großer Pluspunkt bei der EOS R: der mechanische Verschluss schützt den Bildsensor beim Objektivwechsel

Kauftipp 9: Canon EOS 5DS R

Die EOS 5DS R kam bereits im Jahr 2015 auf den Markt. Viele Gimmicks, die heute selbst bei Einsteiger-Kameras Standard sind, fehlen der Profi-Kamera. WLAN, Bluetooths, ein klappbares Display oder ein Touchscreen gibt es nicht.

Wenn du aber auch der Suche einer hochauflösenden Spiegelreflexkamera bist, die auch im harten Feldeinsatz einiges einstecken kann, bis du bei der 5DS R genau richtig.

Der Bildsensor der DSLR löst mit unglaublichen 50,6 Megapixeln aus. Mit 12,4 Blendenstufen kann der Dynamikumfang nicht mehr mit den Top-Modellen anderer Hersteller mithalten. Eine höhere Auflösung hat aktuell aber nur die Sony Alpha 7R IV mit 61 Megapixeln. Die Sony-DSLM kostet zwar deutlich mehr – bringt aber auch mehr Technik mit.

Die EOS 5DS R liefert sehr detailreiche Fotos und steckt in einem robusten Kameragehäuse. Wenn das deine Ansprüche sind, bietet die Kamera ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Insgesamt ist die Technik aber doch etwas in die Jahre gekommen.

Kauftipp 10: Canon EOS R5

Noch ist die Vollformat-DSLM EOS R5 nicht auf dem Markt. Was bislang bekannt ist, lässt aber aufhorchen. Die Profi-DSLM soll Videos in 8K ohne Crop filmen, bis zu 20 Fotos in der Sekunde schießen und einen extrem schnellen und präzisen Autofokus besitzen. Die Kamera wird voll vernetzt sein und über zwei Kartenslots verfügen.

Mit der EOS R5 dürfte Canon im Bereich der Profi-DSLMs die Karten neu mischen. Das neue DSLM-Flaggschiff der Japaner dürfte aber auch ein großes Loch in den Geldbeutel reißen.

Die Canon EOS R5
Die EOS R5 dürfte den Markt für Profi-DSLMs aufwirbeln – Foto: Canon
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16 Kommentare

  • - Christina

    Hy ihr Zwei

    Ich finde eure ausführlichen Vorstellungen der Kameras klasse!
    Ich bin ein Technik muffel und nicht wirklich talentiert darin.. Ich besitze eine fast 20 Jahre alte Canon 450d deren Af nicht mehr mit macht. Daher suche ich jetzt was neues ….. Ich fotografiere viel Kinder mit Pferden in verschiedenen Lichtverhältnissen….habt ihr dir da einen Tipp? Interessant finde ich 250D, M6 mark 2/4, m200, puh das ist echt schwierig. Der finanzielle Aspekt ist nicht ganz so wichtig.

    Ganz liebe Grüße Christina

    • - Florian

      Hi Christina,

      Pferde und Kinder erfordern ja oftmals einen schnellen AF mit vielen Fokusfeldern und eine hohe Serienbildgeschwindigkeit. Wenn der Preis nicht ganz so wichtig ist, würde ich mir im Bereich DSLR mal die EOS 90D oder die EOS 850D anschauen. Soll es eine DSLM werden, schau dir die Vollformat-Kamera EOS RP an.

      Ansonsten gilt: Die Kamera ist nicht sooooo wichtig – viel wichtiger sind die richtigen Objektive .-)

      Viele Grüße
      Florian

  • - Jennifer Schmidt

    Hallo. Die Ausführungen sind wirklich toll. Aber dennoch fällt es mir schwer, mich zu entscheiden. Ich möchte eine neue Kamera um Familien draußen aber auch mal drinnen auf Feiern zu fotografieren. Welche würdest du mir da empfehlen? Derzeit habe ich die 700D, ich möchte aber nun eine bessere und wäre bereit, bis zu 3000 € auszugeben.

    • - Florian

      Hallo Jennifer,

      deine Anfrage ist sehr pauschal .-) Feier- und Familienaufnahmen bekommt jede der hier vorgestellten Kameras hin. Es sind die Details, die den Unterschied machen. Und 3000 Euro ist nun auch nicht gerade wenig, das ist ja schon im Profi-Bereich. Um Bilder „nur“ von einer privaten Familienfeier zu machen ist eine 3000-Euro-Kamera sicher etwas zuviel des Guten.

      Denk auch dran, dass die Objektive für die Bildqualität wichtiger sind als der Body. Und für gute Objektive kann man wirklich ein Vermögen ausgeben.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Susanne Flege

    Hallo,
    ich habe bisher eine EOS 70d und folgende Objektive
    EF 70-200 f2,8 L IS II USM
    Lens EF 24-70 F2.8 L II USM
    Macro Lens EF 100mm f2,8 L IS USM
    EF-S 10-22mm 3,5-4,5 USM
    Ich möchte gerne einen zweiten Body, um nicht ständig die Objektive wechseln zu müssen.
    Ich fotografiere am liebsten Wildlife und Pferde in Bewegung. Benötige also einen schnellen Autofokus und schnelle Serienbilder. Aber auch Landschaftsfotografie und Personenfotoprafie stehen bei mir ganz oben. Welchen Body könnt ihr mir empfehlen?

    • - Florian

      Hallo Susanne,

      das kommt ein wenig auf dein Budget an .-) Wenn du sagst, du bleibst bei der DSLR und Geld spielt nicht so die Rolle, die EOS 77D oder die EOS 90D. Wenn die zu teuer sind, schau dir die EOS 250D an.

      Wenn du aufs Vollformat umsteigen willst und auf eine DSLM, wäre die EOS RP als relativ günstiges Modell eine Idee.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Maria

    Hallo zusammen, welche Kamera würdet ihr für das Fotografieren von Tieren empfehlen! Mit welcher würden schöne Aufnahmen etwa von sich bewegenden Tieren (galoppierendes Pferd) gelingen? Vielen Dank für den tollen Artikel! Lg Maria

    • - Florian

      Hallo Maria,

      das kommt ganz auf die Preisklasse an. Was willst du denn ausgeben? Und denk auch an das Objektiv bzw. die Objektive. Wirklich gute Gläser kosten schnell einige Tausend Euro für Vollformat-Kameras.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Anton Bohlender

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Was für eine Kamera von Fa. Canon ist die schnellste. Denn ich möchte eine Lichtschranke montieren.
    Kann ich auch noch meine alten Objektive verwenden?

    Meine derzeitige Kamera ist die Canon 20D. mit den Canon Objekiven 28-70 und 70-200
    und Sigma Macroobjektiv105mm1:2,8.
    Es grüßt
    Anton Bohlender

  • - Julia Lehmann

    Huhu zusammen,
    ich kämpfe echt schwer weil ich von der 40D auf die R6 von Canon umsteigen möchte.
    Muss aber gerade feststellen das bis auf 1 oder 2 Objektive alle anderen getauscht werden müssen.
    Daher frage ich mich ob der Sprung gut ist.
    Ich möchte immer mehr in den inszenierten Fantasybereich rein und habe auch LostPlaces als Lokations, da braucht es dann einfach eine Lichtstarke Kamera.
    Was sagt Ihr dazu?

    Liebe Grüße
    Und schonmal Danke
    Julia

    • - Florian

      Hallo Julia,

      die 40D hat ja schon einige Jahre auf dem Buckel. Ich nehme an, du hattest für diese Cam auch keine wirklich hochwertigen (lichtstarken) Profi-Objektive, oder? Für die R6 wirst du wohl alle Objektive neu anschaffen müssen, zumal die R6 ja auch einen Vollformat-Sensor hat. So ein Wechsel kostet natürlich eine Stange Geld – mit der R6 und entsprechenden Objektiven wirst du aber in eine neue Welt der Fotografie eintauchen.

      Moderne Bildsensoren kommen sehr gut mit wenig Licht und einem hohen ISO-Wert klar. Im Vorteil sind hier aber natürlich Vollformat-Sensoren mit wenigen Megapixeln wie die R6. Arbeitest du mit dem Stativ, kannst du das aber getrost vernachlässigen und auch zu einer Vollformat-Cam mit einer hohen Megapixel-Zahl greifen (wobei es dafür meist keinen vernünftigen Grund gibt, da die meisten Fotos nur im Web/ auf dem Smartphone präsentiert werden). Und denk auch immer dran: Wichtiger als ein moderner Kamera-Body sind gute Objektive – und die gehen leider richig ins Geld.

      Viele Grüße
      Florian

    • - Mathias

      Hallo,

      die R6 habt ihr in euer Aufzählung hier gar nicht drin, oder? Dabei denke ich, dass sie für viele (die vor allem fotografieren wollen) zumindest auf dem Papier die bessere Wahl ist als die R5 zumindest bezüglich des Preis-Leistungsverhältnisses.

      Julia, wenn du in die Inszenierte Fantasyfotografie gehen willst, dann ist die Kamera meines Erachtens nicht das Ausschlaggebende. Du solltest in dem Bereich vor allem gut mit Photoshop umgehen können (Laura Helena gibt da zum Beispiel einiges an Anleitungen).

      Ein Upgrade der 40D kann natürlich helfen, aber vielleicht ist es erstmal sinnvoll in Wissen und Lichttechnik zu investieren als in einen neue Kamera. Zudem beikommst du die EOS R zur Zeit zu einem wesentlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnis als die R6. Von dem Geld, was du da sparst kannst du dir vielleicht eher ein weiteres Objektiv (oder eine besseres) oder einen guten Blitz leisten.

      Ich weiß natürlich nicht, wie dein Wissenstand oder deine sonstige Ausrüstung ist. Deshalb sind das nur ein paar meiner Gedanken zu dem Thema. :)

      Liebe Grüße,
      Mathias

    • - Florian

      Hi Mathias,

      ja, die R6 ist noch nicht drin, weil die Kamera erst nach dem letzten Update des Artikels auf den Markt kam. Wir aktualisieren das hier natürlich regelmäßig und dann kommt auch die R6 rein.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Lauri

    Hey Biggi, hey Flo :)
    Toller Beitrag. Danke für diese ausführliche Aufbereitung! Ich denke schon lange über den Kauf einer Canon nach und der Artikel macht mir die Entscheidung nun um einiges leichter :D

    LG, Laura

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