Alle Sony-Alpha-Kameramodelle im Vergleich und Kaufberatung
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Sony Alpha Vergleich: Übersicht über alle Modelle + Kaufberatung

Bist du auf der Suche nach einer Sony Alpha Kamera? Das ist angesichts der riesigen Modellauswahl bei der Alpha-Serie (α) gar nicht so leicht. Unter der Alpha-Serie vertreibt Sony spiegellose Systemkameras (DSLM) und Single Lens Translucent-Kameras (SLT) (Kameras mit feststehendem, teildurchlässigen Spiegel) mit APS-C-Sensor und mit Vollformatsensor.

Die Auswahl ist also groß. Bei den Modellen der Alpha-Serie werden Anfänger ebenso fündig wie professionelle Fotografen, die Wert auf jedes Detail legen.

In unserem großen Modellvergleich stellen wir dir alle Sony-Alpha-Systemkameras (DSLM) vor.

Hier findest du übrigens unsere Kamera-Kaufberatung (alle Hersteller).

Aktualisiert am 20.08.2022

Alle Sony-Alpha-Modelle in der Übersicht

Hier findest du zunächst alle aktuellen Sony-Alpha-Kameras in der kompakten Modellübersicht:

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Die Unterschiede der Sony-Alpha-Modellreihen

Zunächst einmal erkläre ich dir den Unterschied zwischen den verschiedenen Modellreihen der Sony Alpha.

Hier erfährst du übrigens den grundlegenden Unterschied zwischen einer spiegellosen Systemkamera (DSLM) und einer Spiegelreflexkamera (DSLR). Sony nimmt mit der SLT – also der Kamera mit feststehendem, teildurchlässigen Spiegel – allerdings eine Sonderrolle ein. Das Hauptaugenmerk liegt aber auch bei Sony klar auf der DSLM.

Alle Sony Alpha Kameras im Vergleich
Hier findest du alle Sony Alpha-Modellreihen in der Übersicht

Alpha 5XXX-Reihe

Speziell für Einsteiger hat Sony die Kameramodelle Alpha 5XXX (die XXX werden durch das jeweilige Modell ergänzt, etwa Alpha 5100) konzipiert. Bei der Alpha 5XXX-Reihe handelt es sich um DSLMs mit APS-C-Sensor mit abgespeckter Ausstattung und ohne digitalen Sucher.

Alpha 6XXX-Reihe

Mit der Modellreihe Alpha 6XXX richtet sich Sony an ambitionierte Hobbyfotografen. Bei der Alpha 6XXX-Reihe handelt es sich um DSLMs mit APC-C-Sensor mit zum Teil umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher.

Die Sony Alpha 6000
Die Modellreihe Alpha 6XXX – hier die Sony Alpha 6000 – kommt mit APS-C-Sensor daher und ist besonders handlich

Alpha 7C-Reihe

Bei der Modellreihe Alpha 7C handelt es sich um extrem kompakte DSLMs mit Vollformat-Sensor und mit digitalem Sucher. Das kompakte Gehäuse erinnert stark an die Modelle der Modellreihe Alpha 6XXX.

Alpha 7-Reihe

Die Modellreihe Alpha 7 richtet sich an ambitionierte Hobbyfotografen sowie an professionelle Fotografen. Bei der Alpha 7-Reihe handelt es sich um DSLMs mit Vollformatsensor mit umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher. Die Alpha 7-Reihe ist ein erstklassiger Allrounder für alle Situationen.

Alpha 7R-Reihe

Speziell für Profifotografen ist die Modellreihe Alpha 7R konzipiert. Bei der Alpha 7R-Reihe handelt es sich um DSLMs mit Vollformatsensor mit umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher. Der Sensor verfügt über eine besonders hohe Auflösung.

Alpha 7S-Reihe

Speziell für die Nachtfotografie ist die Modellreihe Alpha 7S konzipiert. Bei der Alpha 7S-Reihe handelt es sich um DSLMs mit Vollformatsensor mit umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher. Der Sensor ist extrem lichtempfindlich und eignet sich daher bestens für Nachtaufnahmen.

Alpha 9-Reihe

Für Action- und Sportfotografen ist die Modellreihe Alpha 9 konzipiert. Bei der Alpha 9-Reihe handelt es sich um DSLMs mit Vollformatsensor mit umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher. Der Fokus der Modellreihe liegt auf der extrem hohen Serienbildgeschwindigkeit.

Alpha 1-Reihe

Die Alpha 1 ist das Flaggschiff aus dem Hause Sony. Bei der Sony Alpha 1 handelt es sich um eine DSLM mit Vollformatsensor mit umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher. Der Fokus der Modellreihe liegt auf der extrem hohen Auflösung und der extrem hohen Serienbildgeschwindigkeit. Außerdem bietet die Kamera eine 8K-Videofunktion.

Alpha FX3 Cinema Line

Die Alpha FX3 Cinema Line richtet sich an Videografen. Bei der Sony Alpha FX3 handelt es sich um eine Videokamera auf Basis der Sony Alpha 7S-Reihe mit Vollformatsensor mit umfassender Ausstattung und ohne Sucher. Der Fokus der Modellreihe liegt auf ausdrucksstarken Videoaufnahmen.

Die Ziffern (aktuell I bis IV) hinter der Modellbezeichnung nutzt Sony übrigens für die jeweilige Kamerageneration. Die Sony Alpha 7 III ist also der Nachfolger der Sony Alpha 7 II usw. Alle Systemkameras (DSLM) von Sony – egal ob Sony Alpha 6000 oder Sony Alpha 7 III – sind mit dem Objektivanschluss E-Mount ausgestattet. Hier findest du unsere Kaufempfehlung für E-Mount-Objektive.

Die Sony Alpha 7 III mit dem Samyang AF 14mm F2.8 Sony FE vor einem See
Die Sony Alpha 7-Reihe ist kein Spezialist, aber ein erstklassiger Allrounder für alle Situationen

Alpha 58, 68, 77 & 77M2

Die Modelle Alpha 58, 68 und 77 richten sich an (ambitionierte) Hobbyfotografen. Hier handelt es sich um SLTs (Single Lens Translucent; das sind Kameras mit feststehendem, teildurchlässigen Spiegel) mit APS-C-Sensor mit zum Teil umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher.

Alpha 99-Reihe

Die Modelle Alpha 99 und 99M2 richtet sich an professionelle Fotografen. Hier handelt es sich um SLTs mit Vollformat-Sensor mit umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher.

Alle Spiegelreflex- (DSLR) und SLT-Kameras (Single Lens Translucent) von Sony sind mit dem Objektivanschluss A-Mount ausgestattet.

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Alpha-Modelle mit APS-C-Sensor

Stehst du vor der Entscheidung, eine Kamera mit APS-C-Sensor oder eine Kamera mit einem größeren Vollformat-Sensor zu kaufen? Für die meisten Hobby-Fotografen ist eine Kamera mit einem APS-C-Sensor ausreichend. Gerade bei den „kleinen“ Sensoren hat sich in den vergangenen Jahren viel getan.

Moderne Kameras mit APS-C-Sensor zaubern genauso atemberaubende Fotos wie Vollformat-Kameras. Ein Grund für das Vollformat ist aber insbesondere die große Auswahl an guten und lichtstarken Objektiven. Deshalb setzen die meisten Profi-Fotografen (wir ebenfalls) auch auf eine Vollformat-Kamera.

Aber auch ohne teure Vollformat-Kamera gelingen dir tolle Fotos – versprochen!

Hinweis: Alle Kameras mit Staub- und Spritzwasserschutz sind mit einem ☂ markiert. Sony spricht vorsichtigerweise nur von einer Feuchtigkeitsresistenz. Im strömenden Regen solltest also nicht unbedingt fotografieren.

Sony Alpha 5100

Die Sony Alpha 5100 (ILCE-5100) ist der Einstieg in die Welt der Sony-α-Systemkameras. Mit nur 283 Gramm ist das Gehäuse der Sony Alpha 5100 extrem kompakt und leicht.

Der große Nachteil ist der fehlende Sucher. Zudem verzichtet Sony bei der Kamera auf Drehrädchen zum Einstellen von Blende und Verschlusszeit. Ein Blitzschuh für einen externen Blitz fehlt ebenfalls.

Die Kamera richtet sich damit vor allem an Hobby-Fotografen, die bessere Fotos (besser in Bezug auf die Bildqualität) als mit dem Smartphone schießen wollen.

Wenn du mit der Alpha 5100 liebäugelst, rate ich dir, die Sache noch einmal zu überdenken und lieber zur ähnlich teuren Sony Alpha 6000 zu greifen. Mit der Alpha 6000 hast du langfristig sicher mehr Spaß an der Fotografie.

Die Alpha 5100 ist etwas für dich, wenn du ohnehin nur im Automatik-Modus fotografieren willst und du viel Wert auf möglichst kompakte Maße legst.

Gewicht: 283 Gramm

APS-C (24,3 MP)

Video: Full HD/ 60p

Bildstabilisator: nein

Serienbilder: 6/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 400 Fotos

Sony Alpha 5100
Die Sony Alpha 5100 ist eine absolute Einsteigerkamera. Die DSLM richtet sich insbesondere an Hobby-Fotografen, die ein möglichst kompaktes Modell suchen. Bild: Sony

Sony Alpha 6000

Mit der Alpha 6000 (ILCE-6000) schuf Sony im Jahr 2014 einen echten Evergreen, der selbst sieben Jahre später noch für viele Fotografen das Handwerkszeug Nummer 1 ist. Die Ausstattung ist inzwischen natürlich ein wenig in die Jahre gekommen.

Die Bildqualität der Sony Alpha 6000 überzeugt aber nach wie vor. Zudem verfügt die Kamera trotz ihres Alters über WiFi und NFC. Dies in Kombination mit einem moderaten Preis macht die Kamera auch heute noch zu einem echten Verkaufsschlager.

Bei der Sony Alpha 6000 müssen Hobby-Fotografen nur wenige Kompromisse eingehen. Natürlich ist ein (nicht mehr topmoderner) digitaler Sucher an Bord und dank der zwei Drehrädchen (für Blende und Verschlusszeit) kannst du mit der Sony Alpha 6000 fast so schnell arbeiten wie mit einer Profi-Kamera.

Ein Touch-Display gibt es leider nicht. Außerdem ist die Kamera nicht gegen Spritzwasser geschützt.

Zudem kann die Kamera Videos nur in Full HD aufnehmen – eine 4K-Funktion fehlt der schon etwas betagten DSLM. Ein Mikrofonanschluss ist auch nicht verbaut – für viele eine der größten Schwächen der Alpha 6000.

Hier findest du unseren ausführlichen Testbericht zur Sony Alpha 6000.

Gewicht: 344 Gramm

APS-C (24,3 MP)

Video: Full HD/ 60p

Bildstabilisator: nein

Serienbilder: 11/s

Grafik-Display; neigbar

Akku: 360 Fotos

Die Sony Alpha 6000
Die Sony Alpha 6000 ist leicht und handlich und auch im Jahr 2021 extrem beliebt

Sony Alpha 6100

Die Sony Alpha 6100 (ILCE-6100) kam Ende 2019 auf den Markt und ist der direkte Nachfolger der Alpha 6000 (die nach wie vor im Handel ist). Die Alpha 6100 bietet wie die Alpha 6000 eine hervorragende Bildqualität und trumpft mit einem neuen Bildprozessor, der eine schnellere Bildverarbeitung ermöglicht, auf.

Zum anderen verfügt die Alpha 6100 über ein schnelleres und präziseres Autofokus-System (inklusive Tracking-Funktion und Augen-Erkennung bei Menschen und Tieren). Landschaftsfotografen mag das egal sein. Wenn dir allerdings öfters Menschen, Tiere oder in Bewegung befindliche Fahrzeuge vor die Linse kommen, lohnt sich der Aufpreis für die Alpha 6100.

Eine bessere Figur macht die Sony Alpha 6100 auch im Video-Bereich. Die Kamera filmt in 4K und kann in Full-HD bis zu 120 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Damit gelingen dir tolle Zeitlupenaufnahmen. Ein Mikrofonanschluss ist – anders als bei der Alpha 6000 – ebenfalls verbaut.

Gewicht: 396 Gramm

APS-C (24,2 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: nein

Serienbilder: 11/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 420 Fotos

Sony Alpha 6100
Die Alpha 6100 unterscheidet sich äußerlich kaum von den anderen APS-C-Modellen der Japaner. Bild: Sony

Sony Alpha 6400 ☂

Mit der Sony Alpha 6400 (ILCE-6400) hat Sony im Jahr 2019 eine weitere Entwicklungsstufe der Alpha 6000 (beziehungsweise der kaum noch erhältlichen Alpha 6300) auf den Markt gebracht.

Besonders bemerkenswert sind das Magnesium-Gehäuse und die verbauten Dichtungen gegen Spritzwasser. Leider war Sony bei den Dichtungen so sparsam, dass du auch mit der Alpha 6400 starken Regenschauern besser aus dem Weg gehst.

In der Alpha 6400 hat Sony wie bei der kleinen Schwester Alpha 6100 ein um 180-Grad schwenkbares Touch-Display verbaut – ideal für Selfies. Leider kann das Touch-Display nicht für die Menü-Navigation eingesetzt werden (das ist bei fast allen Sony-Kameras ein großer Kritikpunkt).

Videos nimmt die Alpha 6400 in 4K auf. Maximal sind 30 Bilder pro Sekunde möglich. Ein Mikrofonanschluss ist ebenfalls an Bord der Systemkamera.

Der Aufpreis zur Alpha 6100 ist relativ gering. Für die Alpha 6400 sprechen insbesondere das Magnesium-Gehäuse und der Spritzwasserschutz.

Gewicht: 403 Gramm

APS-C (24,2 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: nein

Serienbilder: 11/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 410 Fotos

Sony Alpha 6400
Bei der im Jahr 2019 erschienenen Alpha 6400 kannst du das Display um 180 Grad schwenken. Bild: Sony

Sony Alpha 6500 ☂

Die im Jahr 2016 erschienene Alpha 6500 (ILCE-6500) war lange Sonys Flaggschiff im Bereich APS-C-Systemkameras. Anders als die kleineren α-Modelle aus der 6000er-Serie verfügt die Alpha 6500 über einen im Gehäuse verbauten Bildstabilisator.

Damit lassen sich auch bei Schummerlicht noch tolle Bilder aus der Hand schießen. Durch den integrierten Bildstabilisator sind längere Belichtungszeiten bei Freihandaufnahmen ohne Stativ (hier findest du übrigens eine Übersicht über die besten Reisestative) möglich. Fotografierst du oft in der Dämmerung oder etwa auf Konzerten, ist der Bildstabilisator eine große Hilfe.

Zudem verfügt die Alpha 6500 über einen Staub- und Spritzwasserschutz. Zumindest Regenschauer können der Kamera damit nichts mehr anhaben (dem Objektiv aber sehr wohl).

Sony hat der Alpha 6500 auch ein Touch-Display spendiert. Die größte Kritik ist aber auch hier: Nicht alle Funktionen sind per Touch steuerbar.

Die Bildqualität ist erwartungsgemäß ausgezeichnet – wie bei den günstigeren Alpha-Modellen allerdings auch. Die Videoqualität ist ebenfalls hervorragend und natürlich filmt die Alpha 6500 in 4K. Eigentlich filmt die Kamera sogar in 6K und rechnet die Daten dann auf 4K runter. Damit bekommst du noch brillantere Videos. Ein Mikrofonanschluss ist selbstverständlich auch verbaut.

Kritikpunkte sind die sehr kurze Akku-Laufzeit und das nicht um 180 Grad schwenkbare Display.

Gewicht: 453 Gramm

APS-C (24,2 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 11/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 350 Fotos

Sony Alpha 6500
Das Touch-Display der Sony Alpha 6500 ist wie bei fast allen Sony-Modellen nur rudimentär nutzbar. Bild: Sony

Sony Alpha 6600 ☂

Die Alpha 6600 (ILCE-6600) ist Sonys Spitzenmodell im APS-C-Bereich. Die spritzwassergeschützte Premium-Kamera bietet ein sehr starkes Autofokus-System (inklusive Tracking-Funktion und Augen-Erkennung bei Menschen und Tieren) mit einer hohen Serienbildgeschwindigkeit und einen internen Bildstabilisator. Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben.

Lobenswert ist die lange Akku-Laufzeit, mit der man in der Regel über den Tag kommt.

Videofilmer freuen sich über die Möglichkeit, Filme in 4K aufzunehmen. Zudem sind eine Mikrofonbuchse und eine Kopfhörerbuchse an Bord.

Gewicht: 503 Gramm

APS-C (24,2 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 11/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 810 Fotos

Sony Alpha 6600 von hinten
Die Sony Alpha 6600 ist aktuell das Flaggschiff der APS-C-Reihe. Bild: Sony

Alpha-Modelle mit Vollformat-Sensor

Du willst keine Kompromisse in Sachen Bildqualität eingehen und hast dich für eine Sony Vollformat-Kamera der Alpha-Serie entschieden?

Hier findest du einen Vergleich zwischen Sonys Alpha-Modellen mit großem Bildsensor für Profi-Ansprüche. Sei dir aber bewusst, dass die Kamera alleine keine besseren Fotos macht. Sonys Vollformat-Kameras benötigen gute und teure Objektive, um ihre Stärke voll auszuspielen.

Wenn dein Budget begrenzt ist, investiere das Geld lieber in gute Objektive und nicht in einen sündhaft teuren Kamera-Body, der in drei Jahren wieder veraltet ist.

Sony Alpha 7C ☂

Die Sony Alpha 7C kam erst Ende 2020 auf den Markt und ist laut Hersteller die weltweit kleinste und leichteste Vollformat-Kamera mit Bildstabilisierung. Der kompakte Body der Systemkamera erinnert stark an die 6XXXer-Reihe. Auf Reisen ist das sicher ein Vorteil.

Bei der Bedienung musst du aber Kompromisse eingehen. So fehlen der Sony Alpha 7C im Gegensatz zu den größeren Vollformat-Modellen ein Zeigefingerrad und der AF-Joystick. Für die meisten Profi-Fotografen ist das ein Ausschlusskriterium. Auch der digitale Sucher ist – für eine teure Vollformatkamera – dürftig. Daher richtet sich die DSLM klar an Hobbyfotografen, die eine kompakte Vollformatkamera suchen.

Leider lässt sich auch bei der Sony Alpha 7C das Menü noch immer nicht per Touch steuern.

Gewicht: 509 Gramm

Vollformat (24,2 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 10/s

Touch-Display (eingeschränkt); dreh- und neigbar

Akku: 740 Fotos

Sony Alpha 7

Die Sony Alpha 7 (ILCE-7) hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel (Vorstellung Ende 2013), wird aber immer noch gerne von Hobby-Fotografen gekauft, die unbedingt eine Vollformat-Kamera ihr eigenen nennen wollen. Mit einem Preis von rund 800 Euro ist die Sony Alpha 7 die günstigste Möglichkeit, in die Vollformat-Fotografie einzusteigen. Die Bildqualität der Alpha 7 ist auch heute noch auf gutem Niveau.

Anders schaut es mit dem Autofokus aus, der wirklich langsam ist und viel Licht benötigt. Auch in Sachen Ergonomie und Bedienung musst du bei der Alpha 7 einige Abstriche machen, ebenso beim elektronischen Sucher, der nicht mehr überzeugen kann. Auch ist die Serienbildgeschwindigkeit mit maximal 5 Bildern pro Sekunde eher träge.

Wenn du aber vorrangig eine Vollformat-Kamera für möglichst wenig Geld suchst, bist du bei der Alpha 7 genau richtig. Für ein wenig mehr Geld bekommst du aber das verbesserte Nachfolgemodell.

Gewicht: 474 Gramm

Vollformat (24,3 MP)

Video: Full HD/ 60p

Bildstabilisator: nein

Serienbilder: 5/s

Grafik-Display; neigbar

Akku: 340 Fotos

Sony Alpha 7
Die bereits im Jahr 2013 erschienene Alpha 7 ist der günstigste Einstieg in die Vollformat-Fotografie. Wir raten aber zum nur unwesentlich teureren Nachfolger. Bild: Sony

Sony Alpha 7 II ☂

Bei der bereits Ende 2014 vorgestellten Alpha 7 II (ILCE-7M2) hat Sony einige Kritikpunkte des Vorgängermodells ausgemerzt. Unter anderem wurde der beim Vorgänger oft kritisierte Auslöseknopf versetzt und das Gehäuse erhielt eine etwas griffigere Form.

Unter dem Blechkleid ist vor allem der 5-Achsen-Bildstabilisator zu nennen, der die Alpha 7 II in eine ganz andere Liga führt. Dank des Bildstabilisators kannst du etwa drei Blenden länger (laut Sony 4,5 Blenden) aus der Hand belichten, ohne dir Sorgen um Verwackler zu machen. Der Autofokus trifft bei der Alpha 7 II endlich auch bei Schummerlicht das richtige Motiv. Wegen des Staub- und Spritzwasserschutzes wurde der Nachfolger allerdings auch schwerer. An der trägen Serienbildgeschwindigkeit hat sich nichts geändert.

In Sachen Bildqualität musst du dir bei der Alpha 7 II keine Sorgen machen. Der Vollformat-Sensor liefert auch für heutige Ansprüche gute Resultate ab.

Die Alpha 7 II ist eine sinnvolle Weiterentwicklung zum Vorgängermodell und eine relativ günstige Möglichkeit, in die Vollformat-Fotografie einzusteigen.

Gewicht: 599 Gramm

Vollformat (24,3 MP)

Video: Full HD/ 60p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 5/s

Grafik-Display; neigbar

Akku: 350 Fotos

Sony Alpha 7 II
Die Alpha 7 II ist unser Preis-Leistungs-Sieger in Sonys Vollformat-Bereich. Bild: Sony

Sony Alpha 7 III ☂

Mit der Alpha 7 III (ILCE-7M3) (zum Testbericht Sony Alpha 7 III) brachte Sony Anfang 2018 den Nachfolger der Alpha 7 II auf den Markt. Die wichtigste Neuerung ist der Bildsensor mit rückwärtiger Belichtung. Dieser Sensor nutzt einen größeren Anteil des auftreffenden Lichts. Dadurch sind Rauschverhalten und Kontrastumfang deutlich besser als beim Vorgängermodell – in Sachen Bildqualität spielt die Alpha 7 III damit aktuell in der ersten Liga mit an der Spitze.

Damit aber nicht genug: Sony hat der Alpha 7 III auch ein extrem schnelles und präzises Autofokus-System spendiert. Die zwei Speicherkarten-Slots sprechen insbesondere Profi-Fotografen an.

Dass das Gehäuse wetterfest ist, versteht sich in dieser Preisklasse von selbst. Bei der Serienbildgeschwindigkeit spielt die Kamera im Profi-Segment mit. Positiv hervorzuheben ist auch die lange Akku-Laufzeit.

Auch im Bereich Video hat sich Sony bei der Alpha 7 III mächtig ins Zeug gelegt. Die Kamera nimmt 4K-Videos mit 6K-Oversampling (Full pixel readout) auf.

Mit der Alpha 7 III haben die Japaner eine eierlegende Wollmilchsau im Angebot, die kaum Wünsche offenlässt und mit rund 2000 Euro auch bezahlbar ist.

Gewicht: 650 Gramm

Sensor: Vollformat (24,2 MP)

Video: 4K/ 25p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 10/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 710 Fotos

Die Sony Alpha 7 III
Die Sony Alpha 7 III gehört zu den besten Allround-Kameras, die aktuell auf dem Markt sind

Sony Alpha 7 IV ☂

Die Sony Alpha 7 IV (ILCE-7M4) bringt einige Verbesserungen im Vergleich zur ohnehin schon guten Alpha 7 III mit. Neben einer verbesserten Ergonomie und einem dreh -und klappbaren Touch-Display punktet die Sony Alpha 7 IV mit einem leistungsfähigeren Bildsensor, der jetzt mit 33 Megapixel auflöst. Außerdem ist der integrierte Bildstabilisator noch besser geworden.

Natürlich punktet die Sony Alpha 7 IV mit einem extrem schnellen und präzisen Autofokus-System. Die zwei Speicherkarten-Slots sind ein Muss für Profi-Fotografen.

Das Gehäuse ist selbstverständlich wetterfest. Bei der Serienbildgeschwindigkeit hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts verändert. 10 Bilder pro Sekunde sollten aber für die meisten Anwendungen ausreichen.

Auch im Bereich Video gibt es ein Upgrade. Die Kamera nimmt jetzt 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde auf.

Mit der Alpha 7 IV hat Sony einen hervorragenden Nachfolger der Sony Alpha 7 III auf den Markt gebracht.

Gewicht: 658 Gramm

Sensor: Vollformat (33 MP)

Video: 4K/ 60p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 10/s

Touch-Display

Akku: 580 Fotos

Die Vollformatkamera Sony Alpha 7 IV mit dem Sony 24-105mm-Objektiv
Die Sony Alpha 7 IV ist für mich die perfekte Reisekamera

Sony Alpha 7S III ☂

Die Alpha 7S III (ILCE-7SM3) kam im September 2020 auf den Markt. Die „Low-Light“-Spezialistin verfügt wie der Vorgänger Sony Alpha 7S II über einen 12-Megapixel-Vollformatsensor und verspricht atemberaubende Foto- und Videoaufnahmen auch bei sehr schwierigen Lichtbedingungen. Videos nimmt die Systemkamera in 4K mit bis zu 120 Bildern in der Sekunde auf.

Der Bildsensor wurde noch einmal verbessert und soll noch bessere Ergebnisse abliefern. Zudem hat Sony den Bildprozessor „getunt“ – dieser soll achtmal so viel Rechenleistung haben wie der bisherige Bildprozessor.

Bei der 7s III kommt endlich ein komplett neig- und drehbares Touch-Display zum Einsatz. Zudem lässt sich auch das überarbeitete Menü endlich per Touch steuern. Das ist bei Sony ein Novum.

Der Preis der „Nachtkönigin“ liegt bei rund 4200 Euro. Damit richtet sich die DSLM an Profis, etwa an Hochzeitsfotografen.

Gewicht: 699 Gramm

Vollformat (12,1 MP)

Video: 4K/ 120p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 10/s

Touch-Display; neig- und drehbar

Akku: 600 Fotos

Preis: rund 4200 Euro

Sony Alpha 7R II ☂

Sonys Alpha 7R-Reihe richtet sich insbesondere an Profi-Fotografen. Dank der hohen Auflösung sind extrem detailreiche Bilder realisierbar. Auch ein späterer Beschnitt der Fotos ist problemlos möglich.

Die seit dem Jahr 2015 erhältliche Alpha 7R II (ILCE-7RM2) merzt einige Kritikpunkt des Vorgängermodells aus. So hat Sony etwa den Autofokus verbessert.

Die größten Neuerungen waren aber der 5-Achsen-Bildstabilisator und der rückwärtig belichtete CMOS-Sensor, der ein noch besseres Rauschverhalten und einen höheren Kontrastumfang auch bei hohen ISO-Werten an den Tag legt.

Die Sony Alpha 7R II gehört in Sachen Bildqualität auch heute noch zu den besten DSLMs, die es zu kaufen gibt.

Ein Touch-Display suchst du allerdings vergebens. Kritikpunkte sind zudem die sehr kurze Akku-Laufzeit und die geringe Serienbildgeschwindigkeit.

Gewicht: 625 Gramm

Vollformat (42,4 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: nein

Serienbilder: 5/s

Grafik-Display; neigbar

Akku: 340 Fotos

Sony Alpha 7R II
Die 7R II überzeugt mit einer hervorragenden Bildqualität. Bild: Sony

Sony Alpha 7R III ☂

Die Sony Alpha 7R III (ILCE-7RM3) macht einiges besser als der Vorgänger – kostet aber auch deutlich mehr. So haben die Japaner die Serienbildgeschwindigkeit kräftig nach oben geschraubt. Auch beim Autofokus hat Sony noch einmal nachgelegt. Die Kamera visiert Motive auch bei schwierigen Lichtbedingungen noch präziser und schneller an.

Der digitale Sucher ist ebenfalls besser geworden und endlich besitzt das Display eine Touch-Funktion, die aber leider nur rudimentär einsetzbar ist. Ein wichtiger Aspekt: Der Akku hält deutlich länger durch. Zudem verfügt die Kamera über zwei Speicherkarten-Steckplätze. Die Bildqualität ist wie beim Vorgänger überragend.

Der Aufpreis zum Vorgänger ist schon immens. Die vielen Detailverbesserungen machen die Alpha 7R III aber auch zur klar besseren Kamera.

Gewicht: 657 Gramm

Vollformat (42,4 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 10/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 650 Fotos

Preis: rund 2600 Euro

Sony Alpha 7R III
Die 7R III kann einiges besser als ihr Vorgänger, ist aber auch viel teurer. Profis freuen sich über zwei Kartenslots. Bild: Sony

Sony Alpha 7R IV

Der Vollformat-Sensor der Alpha 7R IV (ILCE-7RM4) löst mit unglaublichen 61 MP auf. Sony nennt insgesamt rund 50 Verbesserungen, die es im Vergleich zum Vorgänger gibt.

Dazu zählt ein nochmals verbesserter digitaler Sucher mit 5,8 Millionen Bildpunkten und ein noch präziserer Autofokus. Die empfindliche Technik ist zudem in einem noch besser abgedichteten Magnesium-Gehäuse versteckt.

Für Videofilmer interessant: Die DSLM nimmt 4K-Videos mit 6K-Oversampling (Full pixel readout) auf.

Die Alpha 7R IV ist eine Profi-Kamera für Fotografen mit höchsten Ansprüchen. Wenn Geld keine Rolle spielt: zugreifen. Alle anderen Fotografen werden auch mit einem kleineren Modell glücklich, zumal kein Hobby-Fotograf jemals eine so hohe Auflösung benötigt.

Gewicht: 665 Gramm

Vollformat (61,0 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 10/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 670 Fotos

Preis: rund 4000 Euro

Sony Alpha 7R IV
Die 7R IV löst mit unglaublichen 61 MP auf und richtet sich damit an Profi-Fotografen. Bild: Sony

Sony Alpha 9

Die Alpha 9 (ILCE-9) ist der Schnellzug unter Sonys DSLMs und das ideale Werkzeug für Sport- und Wildlife-Fotografen. Die Kamera schießt bis zu 20 Bilder in der Sekunde. Zudem sind extrem kurze Verschlusszeiten von bis zu 1/32000 Sekunden möglich. Damit kannst du selbst bei grellem Tageslicht ohne Graufilter mit einer geringen Tiefenschärfe (also einer weit geöffneten Blende) arbeiten.

Der Autofokus arbeitet extrem schnell und präzise und folgt dem anvisierten Motiv auch bei schnellen Bewegungen. Die DSLM nimmt 4K-Videos mit 6K-Oversampling (Full pixel readout) auf.

Gewicht: 588 Gramm

Vollformat (24,2 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 20/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 650 Fotos

Preis: rund 3800 Euro

Sony Alpha 9
Die Alpha 9 schafft bis zu 20 Bilder in der Sekunde und richtet sich damit an Sport- und Wildlife-Fotografen. Bild: Sony

Sony Alpha 9 II ☂

Die Sony Alpha 9 II (ILCE-9M2) ist eine verbesserte Version des Vorgängers Alpha 9 und richtet sich an Profi-Fotografen, die ein extrem leistungsstarkes Autofokussystem mit einer sehr hohen Serienbildgeschwindigkeit benötigen, etwa für Fotos von Sportveranstaltungen.

Die kürzeste Belichtungszeit liegt wie beim Vorgänger bei 1/32.000 Sekunde. Damit kannst du bei hellem Licht und ohne ND-Filter dank einer weit geöffneten Blende eine geringe Tiefenschärfe erzielen. Wie der Vorgänger nimmt die Kamera 4K-Videos mit 6K-Oversampling (Full pixel readout) auf.

Der elektronische Sucher hat 3,7 Millionen Bildpunkte. Das System übertrifft das schon sehr gute Vorgängermodel noch einmal deutlich – ideal also für Sport- und Wildlife-Fotografen.

Zudem hat Sony im Bereich der Anschlüsse (Ethernet-LAN, schnelleres WLAN/Wi-Fi, USB 3.2 Gen 1 mit USB-C) nachgelegt.

Fotos können jetzt zudem mit einem Sprach-Memo verknüpft werden.

Die Bildqualität des rückwärtig belichteten Vollformatsensors mit 24 Megapixeln ist – wie könnte es für den Preis anders sein – absolut überragend.

Gewicht: 678 Gramm

Vollformat (24,2 MP)

Video: 4K/ 30p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 20/s

Touch-Display (eingeschränkt); neigbar

Akku: 690 Fotos

Preis: rund 5400 Euro

Sony Alpha 9 II
Die Sony Alpha 9 II wurde speziell für die Sport- und Reportagefotografie entwickelt und richtet sich an professionelle Fotografen. Bild: Sony

Sony Alpha 1

Sony betitelt die Alpha 1 (ILCE-1) als die „Einzigartige“. Die DSLM ist das neue Flaggschiff der Japaner und die Top-Kamera für Profi-Fotografen. Die Systemkamera schießt bis zu 30 Bilder in der Sekunde. Sony gibt außerdem an, den berüchtigten Rolling-Shutter-Effekt beim elektronischen Verschluss deutlich reduziert zu haben.

Der Bildsensor löst mit 50 Megapixel aus. Der Dynamikumfang soll bei über 15 Blendenstufen liegen. Das wäre eine neue Ära in der Fotografie.

Mit 737 Gramm bringt das wetterfeste Kameragehäuse aber auch einiges auf die Waage.

Der Autofokus arbeitet – wie für diese Klasse zu erwarten – extrem schnell und präzise und folgt dem anvisierten Motiv auch bei schnellen Bewegungen. Die DSLM filmt in 8K-Qualität. 4K-Aufnahmen sind mit 120 FPS möglich.

Das Touch-Display ist leider nur klappbar, aber nicht schwenkbar. Das hätte ich von einem so teuren Flaggschiff im Jahr 2021 eigentlich erwartet.

Gewicht: 737 Gramm

Vollformat (50,1 MP)

Video: 8K/ 30p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 30/s

Touch-Display

Akku: 530 Fotos

Preis: rund 7200 Euro

Sony Alpha 1
Die Sony Alpha 1 ist das neue Flaggschiff der Japaner – Foto: Sony

Sony Alpha FX3 Cinema Line ☂

Die Sony Alpha FX3 ist das kompakteste Modell aus der Cinema Line für Videografen. Die Kamera nutzt den leistungsstarken Lowlight-Sensor der Sony Alpha 7S III und ist voll auf Videoaufnahmen ausgelegt (kann aber natürlich auch Fotos). Zu den Highlights gehören etwa 4K-Aufnahmen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde.

Außerdem sorgt Sonys S-Cinetone für einen Film-Look ohne zusätzliche Nachbearbeitung. Wichtige Tasten für Funktionen, die bei Filmaufnahmen verwendet werden, sind am Griff und an der Oberseite der Kamera angebracht.

An der Oberseite des Griffs gibt es einen Zoomhebel, der der Steuerung kompatibler motorischer Zoomobjektive dient.

Gewicht: 715 Gramm

Vollformat (12,1 MP)

Video: 4K/ 120p

Bildstabilisator: ja

Serienbilder: 10/s

Touch-Display

Akku: 135 Minuten Video; 600 Fotos

Preis: rund 4700 Euro

Die Sony Alpha FX3 Cinema Line
Die Sony Alpha FX3 Cinema Line ist das perfekte Werkzeug für Solo-Videografen – Foto: Sony

⭐ Die besten Sony-Alpha-Kameras: Meine Kauftipps

DIE beste Kamera gibt es nicht. Es kommt immer darauf an, was du fotografierst. Prinzipiell sind aber alle neuen Sony-Alpha-Modelle sehr zu empfehlen, da diese in vielen Details zu den ersten Modellen stark überarbeitet wurden.

Mein Preis-Leistungs-Sieger im APS-C-Bereich ist auch im Jahr 2022 die Sony Alpha 6000 (hier bestellen*), die trotz ihres Alters tolle Bilder macht. Das Gehäuse kostet in der Regel weniger als 500 Euro. Dafür kannst du natürlich nicht den neuesten Stand der Technik erwarten. Für Videofilmer ist die DSLM nur bedingt geeignet – unter anderem fehlt der 4K-Modus. Für den Preis ist die DSLM aber unschlagbar.

Die beste Alpha-Kamera im APS-C-Bereich ist meiner Meinung nach die Alpha 6600 (hier bestellen*), die einen Bildstabilisator verbaut hat und hervorragende Videoaufnahmen ermöglicht.

Der Preis-Leistungs-Sieger im Vollformatbereich ist die Sony Alpha 7 II (hier bestellen*). Teilweise schon für unter 1000 Euro bekommst du hier eine Vollformatkamera mit allerlei technischen Extras wie einen Bildstabilisator. Der geringe Aufpreis zum Vorgängermodell lohnt sich auf alle Fälle.

Wenn Geld keine Rolle spielt, greifst du zur Sony Alpha 7 IV (hier bestellen*) oder zur hochauflösenden Alpha 7R IV. Die Alpha 9 und der Nachfolger Alpha 9 II richten sich speziell an Sport- und Wildlife-Fotografen. Die Alpha 7S III ist meine erste Wahl für Low-Light-Shootings.

Die Sony Alpha 1 ist das Spitzenmodell der Japaner (auch preislich). Es gibt allerdings nur wenige Anwendungsbereiche, die eine so hohe Performance benötigen.

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12 Kommentare

  • - Fritzchen

    Warum ist für Sie die Alpha 6600 ohne integrierten Blitz das Flaggschiff? Die Alpha 6500 ist nach wie vor 100 € auf der Sony-Webseite teurer und bringt den Blitz mit und ist gleichzeitig leichter. Abstriche gibt es nur im kleineren Akku und dem Augen-AF.
    Nach wie vor ist meine Empfehlung für Weitwinkelfotografen die Ur-Sony-A7. Habe diese im Kit im Angebot 2020 gekauft, die 08/15-Standardlinse verkauft und komme auf 400 € NP mit Garantie. Bei Weitwinkel stört der uneingebaute Verwacklungsschutz nicht und auch die Treffsicherheit beim AF spielt bei Weitwinkel keine Rolle, da alles durch die kurze Brennweite scharf ist. Erwähnen möchte ich auch die Alpha 99, die für ca. 600 € zu in der Bucht zu bekommen ist. Vorteil hier: Alle Minolta-AF-Vollformatlinsen können ohne Adapter benutzt werden und dies spart eine Menge Geld ein!

    • - Florian

      Hallo Fritzchen,

      das ist nur meine bescheidene Meinung .-) Je nach Ansprüchen kann das auch ganz anders aussehen. Ein eingebauter Blitz ist für mich zum Beispiel irrelevant, da ich diesen nie nutze.

      Die Alpha 7 hat ein super Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem guten Dynamikumfang, aber eine etwas altbackene Ausstattung.

      Das Gute ist ja, dass man heute mit keiner Kamera mehr etwas falsch machen kann.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Markus W

    Also Leute, wenn Ihr schon meinen Kommentar mit den Verbesserungen löscht…
    Macht es doch bitte RICHTIG.

    Alpha 58, 68, 77 & 77M2
    Die Modelle Alpha 58, 68 und 77 richten sich an (ambitionierte) Hobbyfotografen. Hier handelt es sich um SLTs mit APS-C-Sensor mit zum Teil umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher.

    Alpha 99-Reihe
    Die Modelle Alpha 99 und 99M2 richtet sich an professionelle Fotografen. Hier handelt es sich um SLTs mit Vollformat-Sensor mit umfassender Ausstattung und mit digitalem Sucher.

    Alle Spiegelreflex (DSLR) und SLT-Kameras (Single Lens Translucent) von Sony sind mit dem Objektivanschluss A-Mount ausgestattet.

    Übrigens.. DSLR von Sony Alpha A100 – A900. A100 – A700 APS-C. A850 / A900 Vollformat.

  • - Matthias

    Hallo an den Autor,
    ich möchte mich bei dir bedanken. Ich fotografiere seit einem Jahr mit einer Canon und wollte mal über den Tellerrand gucken und das Portfolio einzelner Hersteller verstehen. Du hast mir super geholfen! Klasse Arbeit, merci

  • - Jenny

    Danke für diesen klassen Überblick, als großer Fan von den kompakten mirrorless Kameras bin ich natürlich bei Sony vorne mit dabei. Darf ich mir noch wünschen, dass ihr vielleicht noch Bildbeispiele einbaut? Das finde ich auch immer super, um die Unterschiede plastisch zu verstehen.

    • - Florian

      Hi Jenny,

      was meinst du genau für Bildbeispiele?

      Meinst du konkrete mit der jeweiligen Kamera geschossene Fotos? Da fürchte ich, wirst du A keinen Unterschied im Internet sehen, und B ist ja vor allem das Objektiv entscheidend. Heißt, eine Bildergalerie mit Beispielfotos macht wenig Sinn. Das wird zwar gerne gemacht – gerade bei Smartphones -, aber die Unterschiede sind doch schon sehr gering. Etwas anders schaut es natürlich aus, wenn man in die 100- oder gar 200-Prozent-Ansicht geht. Aber mal ehrlich: Das macht doch fast kein Mensch – vor allem nicht bei Fotos, die im Internet präsentiert werden .-)

      Liebe Grüße
      Florian

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