Die besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger
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Spiegelreflexkameras für Einsteiger: meine 3 Favoriten

Du suchst nach einer guten Spiegelreflexkamera für Einsteiger? Dann bist du hier richtig!

Ich verrate dir alles, was du über Spiegelreflexkameras wissen musst: Was sind die Unterschiede zwischen Spiegelreflexkameras (DSLR) und Systemkameras (DSLM)? Welche Sensorgrößen gibt es bei der DSLR? Und welche DSLRs sind die besten für Einsteiger?

Ich helfe dir, die für dich beste Spiegelreflexkamera zu finden.

Aktualisiert am 30.01.2024
Die Reiseblogger Biggi Bauer und Florian Westermann

Was ist eine Spiegelreflexkamera?

Eine Spiegelreflexkamera (DSLR; „digital single-lens reflex“) ist eine digitale Kamera mit Spiegelsystem im Kameragehäuse. Bei der DSLR fällt das Licht durchs Objektiv, wird vom Schwingspiegel reflektiert und im optischen Sucher angezeigt (vereinfachte Darstellung). Löst du aus, klappt der Spiegel hoch und das Licht fällt auf den Bildsensor.

Systemkameras (DSLM), von denen du sicher schon gehört hast, kommen ohne diesen Spiegelmechanismus aus. Hier findest du übrigens meinen ausführlichen Vergleich zwischen Systemkamera und Spiegelreflexkamera – und hier die besten Systemkameras für Einsteiger.  

Vor- und Nachteile Spiegelreflexkamera (DSLR)

Die Spiegelreflexkamera hat im Vergleich zur moderneren Systemkamera einige Vorteile, aber auch Nachteile:

Der größte Vorteil von Spiegelreflexkameras ist die lange Akkulaufzeit und die enorm große Auswahl an Objektiven. Dafür sind Systemkameras und die zugehörigen Objektive in der Regel leichter und kompakter und das Kamerasystem der Zukunft.  

Um gute Fotos zu machen, spielt es keine Rolle, ob du mit einer Spiegelreflexkamera oder mit einer spiegellosen Systemkamera fotografierst. Entscheidend sind vielmehr dein fotografischer Blick und die Objektive, die du verwendest.

Ich persönlich rate meist zur Systemkamera (DSLM), da sie einige Vorteile bietet und zukunftssicher ist. Die Spiegelreflexkamera wird vermutlich in den nächsten Jahren vom Markt verschwinden. Aber wie ich schon aufgezählt habe, gibt es auch gute Gründe, die für den Kauf einer Spiegelreflexkamera sprechen.

⭐ Hier kommst du übrigens zu unseren Tipps zum Thema Fotografieren lernen.

Der Bildsensor: Vollformat oder APS-C?

Verschiedene Sensorgrößen von Kameras im Vergleich
Hier siehst du die verschiedenen Sensorgrößen im direkten Vergleich

Neben der Wahl zwischen DSLR und DSLM musst du dich auch für eine Sensorgröße entscheiden. Der Bildsensor ist das Herzstück einer Kamera. Der Bildsensor wandelt das Licht, das durch das Objektiv fällt, in elektrische Signale um, die dann zu einem digitalen Bild verarbeitet werden. Die Größe des Bildsensors hat einen großen Einfluss auf die Bildqualität und den Preis einer Kamera.

Im Bereich der Spiegelreflexkameras gibt es drei verschiedene Sensorgrößen (von klein nach groß):

Der Vollformatsensor

Der Vollformatsensor hat die gleiche Größe wie ein Kleinbildfilm (36 x 24 mm) und bietet einige Vorteile (vereinfacht zusammengefasst, es gibt durchaus Spezial-Fälle):

Der Vollformatsensor ist die erste Wahl für Profis und ambitionierte Hobbyfotografen, die eine Kamera mit der bestmöglichen Bildqualität wollen. Eine DSLR mit Vollformatsensor ist perfekt für die Landschafts-, Porträt-, Architektur- und Nachtfotografie (hier kommst du zu unseren Tipps für bessere Landschaftsfotos und für tolle Portraitbilder).

Der Nachteil von DSLRs mit Vollformatsensoren ist der hohe Preis sowohl für das Gehäuse als auch für die Objektive (wobei es viele gute gebrauchte Objektive gibt). Außerdem sind Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor und die entsprechenden Objektive deutlich größer und schwerer als APS-C-Kameras mit einem kleineren Bildsensor.

Der APS-C-Sensor

Der APS-C-Sensor ist kleiner als der Vollformatsensor und hat einen sogenannten Crop-Faktor. Das bedeutet, dass das Bildfeld eines Objektivs an einer APS-C-Kamera kleiner ist als an einer Vollformatkamera.

Der Crop-Faktor beträgt je nach Hersteller zwischen 1,5 und 1,6. Das heißt zum Beispiel, dass ein 50-mm-Objektiv an einer APS-C-Kamera einem 75-mm-Objektiv an einer Vollformatkamera entspricht.

Der APS-C-Sensor hat einige Vorteile gegenüber dem Vollformatsensor:

Der APS-C-Sensor hat aber auch einige Nachteile gegenüber dem Vollformatsensor:

Der APS-C-Sensor ist eine gute Wahl für Einsteiger und Hobbyfotografen, die eine gute Bildqualität zu einem günstigen Preis wollen. DSLRs mit APS-C-Sensor eignen sich besonders für die Sport-, Tier-, Makro- und Reisefotografie.

Der Nachteil ist, dass APS-C-Sensoren nicht die bestmögliche Bildqualität (das spielt in der Regel aber überhaupt keine Rolle). Die Auswahl an Objektiven ist schier unendlich, da du an einer DSLR mit APS-C-Sensor auch Objektive nutzen kannst, die für Vollformatkameras entwickelt wurden.

Die besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger – meine 3 Favoriten

Es gibt mehrere Faktoren, die du bei der Wahl der besten DSLR für dich berücksichtigen solltest. Es gibt nicht DIE beste Kamera. Jede Kamera hat Stärken, aber auch Schwächen. In Sachen Bildqualität kannst du aber zum Glück nicht mehr viel falsch machen. Selbst die günstigsten Anfänger-DSLRs haben eine gute Bildqualität.

Jetzt folgen meine Favoriten – die besten Spiegelreflexkameras für Anfänger.

Hier findest du übrigens meine umfassende Kamera-Kaufberatung mit den besten Kameras (nicht nur für Einstiger).

Canon EOS 4000D – gute und günstige Spiegelreflexkamera für Anfänger

Die Spiegelreflexkamera Canon EOS 4000D
Die Canon EOS 4000D ist mit Objektiv schon für rund 400 Euro zu bekommen und mit der günstigste Einstieg in die digitale Fotografie – Foto: Canon

Die Canon EOS 4000D ist wohl die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger, die kein Vermögen ausgeben wollen. Im Inneren der Anfänger-DSLR ist ein APC-C-Sensor mit 18 Megapixel verbaut, der durchaus gute Fotos fabriziert. Erwarte für den Preis aber keine Wunder bei Ausstattung und Verarbeitung.  

Für alle, die sich das mit der Fotografie erst einmal anschauen wollen, ist die 2018 erschienene Spiegelreflex aber zu empfehlen.

Nikon D7500 – die beste APS-C-Spiegelreflex für Anfänger

Die Nikon D7500
Die Nikon D7500 ist für mich eine der besten APS-C-DSLRs für Anfänger – Foto: Nikon

Nicht mehr ganz so günstig ist die Nikon D7500. Die bereits 2017 erschienene DSLR gehört aber noch nicht zum alten Eisen. Die Spiegelreflex begeistert mit einer für diese Preisklasse außergewöhnlich guten Bildqualität. Für mich ist die D7500 eine der besten Spiegelreflexkameras für Anfänger und eine der besten APS-C-Kameras auf dem Markt.

Mit der D7500 bekommst du ein robustes Werkzeug für tolle Bilder. Die Kamera verfügt über einen APS-C-Sensor mit 20,9 Megapixel, der auch mit hohen ISO-Werten leichtes Spiel hat.

Die Bildqualität ist eine der ganz der großen Stärken der DSLR. Wenn du kein Vermögen für eine gute Kamera mit tollen Low-Light-Eigenschaften ausgeben möchtest, solltest du dir die Nikon D7500 anschauen.

Canon EOS 6D Mark II – beste Vollformat-DSLR für Einsteiger

Die Spiegelreflexkamera Canon EOS 6D Mark II
Die Spiegelreflex Canon EOS 6D Mark II ist der perfekte Einstieg ins Vollformat – Foto: Canon

Spielen Preis und Gewicht keine so große Rolle, kannst du auch als Einsteiger gleich ins Profi-Format einsteigen. Die Canon EOS 6D Mark II ist aktuell die günstigste DSLR mit Vollformatsensor (26,2 Megapixel). Obwohl bereits im Jahr 2017 vorgestellt, dürftest du mit der Canon EOS 6D Mark II noch viele Jahre Freude haben.

Neben der guten Verarbeitung und der Canon-typisch durchdachten Bedienung spricht die gute Bildqualität für die Vollformat-DSLR. Selbst ein komplett dreh- und klappbares Touch-Display und ein integriertes GPS-Modul sind trotz des Alters der Kamera an Bord.

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