Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz
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Florenz Sehenswürdigkeiten: 15 schöne Orte, die du sehen musst [+ Karte]

Majestätische Bauwerke, unzählige Meisterwerke der Kunst und dazu ein ordentlicher Schuss italienischer Romantik: Benvenuti a Firenze! Willkommen in Florenz! Die Hauptstadt der Toskana gilt als Wiege der Renaissance und ist einer der schönsten Orte in ganz Italien. Kein Wunder, dass die UNESCO die historische Altstadt 1982 zum Weltkulturerbe erklärte. 

Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren Michelangelos, Galileis und der Medici. Nicht nur Fans der Serie „Die Medici“ werden begeistert sein.

Auf unserem Rundgang zeige ich dir nicht nur die schönsten Orte der Stadt und die Top-Sehenswürdigkeiten, sondern gebe dir auch ein paar Geheimtipps, damit deine Florenz-Reise wortwörtlich zu einem unvergesslich genüsslichen Erlebnis wird. 

Aktualisiert am 25.05.2022

Die Top-15-Sehenswürdigkeiten in Florenz im Überblick

Die Cattedrale di Santa Maria del Fiore
Die Cattedrale di Santa Maria del Fiore ist DIE Top-Sehenswürdigkeit in Florenz – Foto: Ramin Schirazi

In Florenz, der schönen Hauptstadt der Toskana, wimmelt es nur so vor schönen Orten, die vom einstigen Reichtum der Stadt erzählen. Wir zeigen dir die Top-Highlights und haben schon mal die 15 schönsten Sehenswürdigkeiten für dich im Überblick:

  1. Cattedrale di Santa Maria del Fiore
  2. Basilica di Santa Croce
  3. Palazzo Vecchio
  4. Ponte Vecchio 
  5. Piazzale Michelangelo
  6. Biblioteca Medicea Laurenziana
  7. Cappelle Medicee
  8. Mercato Centrale
  9. Galleria dell’Accademia
  10. Piazza della Signoria
  11. Galleria degli Uffizi
  12. Museo Galileo
  13. Palazzo Pitti
  14. San Miniato al Monte
  15. Fiesole

Hier findest du übrigens die schönsten Sehenswürdigkeiten in der Toskana.

Karte: Alle Sehenswürdigkeiten in Florenz

In unserer interaktiven Karte findest du alle Sehenswürdigkeiten in Florenz auf einen Blick. Viel Spaß beim Entdecken der schönsten Orte und Plätze der Stadt der Medici in Italien in der Toskana. Diese Attraktionen schaffst du in 3 Tagen in Florenz.

Video: Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Florenz

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1. Cattedrale di Santa Maria del Fiore

Die bekannteste Sehenswürdigkeit von Florenz befindet sich im Herzen der Stadt und thront majestätisch und unübersehbar auf der Piazza del Duomo. Die Rede ist von der Cattedrale di Santa Maria del Fiore (Website). Es handelt sich hierbei um die viertgrößte Kirche in Europa, die den bedeutenden Titel „Basilica minor“ trägt. 

Details der Cattedrale di Santa Maria del Fiore
Die mächtige Cattedrale di Santa Maria del Fiore wacht über der schönen Stadt – Foto: Ramin Schirazi

Ende des 13. Jahrhunderts wurde mit den Bauarbeiten begonnen, die um 1367 abgeschlossen waren. Die imposante Kuppel wurde allerdings erst im Jahre 1436 fertiggestellt. Mit einer Höhe von 114 Metern und einem Durchmesser von 45 Metern schuf Filippo Brunelleschi, der eigentlich gelernter Goldschmied und Bildhauer war, ein einzigartiges Meisterwerk der frühen Renaissance

Die prächtige Innenbemalung der Kuppel erstreckt sich auf einer gigantischen Fläche von 4000 Quadratmetern und gilt als größter Freskenzyklus zu einem christlichen Thema. Sehenswert sind auch die schönen Kirchenfenster und die herausragenden Kunstwerke im Innenraum. Bist zu 30.000 Personen haben in der Kirche platz.

Die Fassade der Cattedrale di Santa Maria del Fiore
Die Fassade der Kathedrale ist reich verziert – Foto: Ramin Schirazi

Ein weiteres Highlight ist der Campanile di Giotto, ein 85 Meter hoher Glockenturm neben der Kathedrale, der im 14. Jahrhundert erbaut wurde und nach seinem Architekten benannt ist. Der Besuch des Doms, der die einstige Macht und den Reichtum der toskanischen Hauptstadt widerspiegelt, ist in jedem Fall ein absolutes Muss.  

Tipp: Der Eintritt in den Dom ist kostenlos, du musst aber mit einer langen Warteschlange rechnen. Mit dem Kombiticket Brunelleschi Pass für 30 Euro pro Person (hier buchen*) kannst du die prachtvolle Kuppel besteigen und von der Aussichtsplattform den spektakulären Panoramablick auf Florenz genießen. Im Preis inbegriffen sind auch das Baptisterium, der Glockenturm, die Krypta sowie das Dommuseum. 

Direkt neben der Cattedrale steht das auffällige Baptisterium, das Battistero di San Giovanni. Es ist mit der gleichen auffälligen Fassade gestaltet wie die Cattedrale von Florenz. Der 8-eckige Bau mit seiner imposanten Marmorfassade ist nicht nur im Inneren sehr imposant. Besonders die riesigen Bronzetüren mit Goldverkleidung und den filigranen Figuren sind einfach nur abgefahren.

Das Baptisteriums ist die Taufkirche des Doms von Florenz. Die riesige Kuppel im Inneren misst 26 Meter Durchmesser und wurde von den bekanntesten italienischen Künstlern gestaltet. Etwa wirkten Giotto oder Cimabue bei einem der weltweit größten Mosaikzyklen mit.

2. Basilica di Santa Croce

Die Basilica di Santa Croce
Die Basilica di Santa Croce steht weit oben auf unserer Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten – Foto: Ramin Schirazi

Die zweitwichtigste Kirche nach dem Dom ist die Basilica di Santa Croce (Website), die größte und eine der bedeutendsten Franziskanerkirchen Italiens. Die Grundsteinlegung erfolgte Historikern zufolge im Jahre 1294. Der Grundstein soll der Legende nach vom heiligen Franz von Assisi höchstpersönlich gesetzt worden sein.

Der Hochaltar in der Basilica di Santa Croce
Die Basilica di Santa Croce ist außen und innen ein Florenzer Highlight – Foto: Ramin Schirazi

Diese Sehenswürdigkeit begeistert nicht nur von außen mit ihrer beeindruckenden Architektur und marmornen neogotischen Fassade, sondern beherbergt im Inneren auch die Grabmäler von berühmten italienischen Persönlichkeiten. Hier liegen Machiavelli, Michelangelo und Galileo Galilei.

Zudem kannst du das monumentale Kenotaph – ein leeres Grabmal – von Dante bewundern. Aufgrund dieser Gedenkstätten wird die Kirche auch als „Pantheon von Florenz“ bezeichnet. 

Der Innenraum ist zwar ganz einfach gehalten – ganz im Stil der typischen Franziskanerbauten – wird aber durch Meisterwerke wie das Kruzifix von Cimabue oder die Fresken von Giotto und Taddeo Gaddi verziert.  

Neben den Grabmälern und Kapellen, wo sich auch die bedeutenden mittelalterlichen Malereien befinden, kannst du das Kirchenmuseum und den schönen Innenhof des ehemaligen Klosters besichtigen. 

3. Palazzo Vecchio

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Florenz gehört auch der Palazzo Vecchio. Als Sitz des Stadtparlaments symbolisierte er die weltliche Macht der Stadt im 14. Jahrhundert. Heute fungiert das mittelalterliche Gebäude als Rathaus und ist eines der Wahrzeichen von Florenz. 

Im Jahre 1299 wurde – unter der Leitung des Architekten Arnolfo di Cambio – mit dem Bau des Palazzos begonnen. Nach seiner Fertigstellung 1314 beherbergte er das Parlament der Republik Florenz und diente nicht nur als Arbeitsplatz, sondern auch als Schlafstätte der Abgeordneten. Dies ist auch der Grund für die wehrhafte Architektur des Palasts. 

Der Palazzo Vecchio in Florenz
Der Palazzo Vecchio ist mit dem Arnolfo-Turm eine der Top-Attraktionen in Florenz und weithin sichtbar – Foto: Ramin Schirazi

Ab 1540 ließ Cosimo I. de’ Medici das Gebäude umgestalten, um daraus seine Residenz – den Palazzo Ducale (Herzogspalast) – zu machen. Später verlegte er seinen Wohnsitz in den Palazzo Pitti, so dass der Palast seinen heutigen Namen bekam und zum Sitz der Regierungsämter und Schatzkammer wurde. 

Zusammen mit seinem 94 Meter hohen Arnolfo-Turm (Torre di Arnolfo), der zu Ehren seines Erbauers so genannt wird, prägt der Palazzo Vecchio das Stadtbild von Florenz.

Auch im Inneren gibt es so einiges zu entdecken: Neben dem mit Fresken verzierten Innenhof ist die pompöse Sala dei Cinquecento (Saal der Fünfhundert) ein besonderes Highlight. Hier wurden auch Szenen des Thrillers „Inferno“ gedreht. 

Dieser riesige Saal wurde in der Republik als Versammlungsraum für den Rat, der aus 500 Mitgliedern bestand, genutzt und beherbergt ein unvollendetes Gemälde Leonardo da Vincis. Sehenswert ist auch das mit Kunstwerken geschmückte Studiolo, das Gelehrtenzimmer der Fürsten. 

Noch eine Info: Das bekannte Computerspiel Assasin’s Creed zeigt Florenz als Heimatstadt des Protagonisten Ezio und seiner Familie. Es gibt auch eine extra Stadtführung zu diesem Thema.

Empfehlenswerter Reiseführer für Florenz

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4. Ponte Vecchio 

Der Blick auf die Ponte Vecchio
Auch die Ponte Vecchio ist überaus sehenswert – Foto: Ramin Schirazi

Am Fluss wartet eine weitere bekannte Touristenattraktion auf dich: die Ponte Vecchio. Sie macht ihrem Namen alle Ehre, denn sie ist die älteste Brücke über den Arno und eine der ältesten Segmentbogenbrücken der Welt. Klar, dass diese Sehenswürdigkeit auf deiner Florenz-Reise nicht fehlen darf.

Sie wurde zwischen 1335 und 1345 aus Stein errichtet und zeichnet sich dadurch aus, dass sie bis auf die drei Arkadenbögen in der Mitte mit kleinen aneinandergereihten Läden bebaut ist. Ursprünglich arbeiteten auf der Brücke Schlachter und Gerber, die ihre Abfälle in den Arno warfen. 

1565 entschied Cosimo I. de’ Medici jedoch, dass nur noch Goldschmiede auf der Brücke ansässig sein durften, da sich die Herzogsfamilie, die im naheliegenden Palazzo Pitti wohnte, am Gestank der Überreste störte. 

Der Blick auf die Ponte Vecchio
Hier noch einmal eine andere Perspektive auf die berühmte Brücke – Foto: Ramin Schirazi

Bis heute gibt es viele Juweliergeschäfte auf der Ponte Vecchio. Bei einem Spaziergang solltest du allerdings nicht nur die glitzernden Schaufenster und die Aussicht auf den Arno bewundern, sondern auch einen Blick nach oben werfen. Über der Ladenzeile verläuft nämlich der Vasarikorridor, der die Brücke mit dem Palazzo Vecchio verbindet. 

Dieser geheime Übergang wurde auf Wunsch von Cosimo I. von Giorgio Vasari erbaut, damit der Großherzog sicher von einem Palazzo zum anderen gelangen konnte, ohne dafür die öffentlichen Straßen und Brücken nutzen zu müssen. Ganz schön raffiniert, oder? 

Zum Schluss gibt es noch einen Geheimtipp: Zwei Brücken weiter direkt am Arno befindet sich die Gelateria La Carraia (Google Maps), wo es das beste Eis in ganz Florenz gibt. Zu den Spezialitäten des Hauses gehört die Sorte Delizia Carraia (weiße Schokolade mit Pistazie): Schon nach dem ersten Löffel landest du im Eisparadies und wirst ganz leicht zum Wiederholungstäter. 

5. Piazzale Michelangelo

Die Kathedrale mit dem Turm Campanile di Giotto in Florenz
Das ist der einmalige Blick vom Piazzale Michelangelo auf die imposante Kathedrale mit dem Turm Campanile di Giotto – Foto: Ramin Schirazi

Den wohl schönsten Panoramablick der Stadt hast du vom Piazzale Michelangelo. Der Platz wurde 1865 erschaffen, als Florenz kurzzeitig die Hauptstadt Italiens war, und wird von Bronzekopien einiger Statuen Michelangelos, beispielsweise des David, geschmückt. 

Allein der Weg über die Viale Giuseppe Poggi, die sich idyllisch den Hügel hinaufschlängelt, ist mehr als empfehlenswert. Insbesondere der Abstecher in den wunderschönen Giardino delle Rose lohnt sich. Hier kannst du nicht nur Rosen in verschiedenen Farben bewundern, sondern auch eine kurze Pause mit Ausblick einlegen. Uns hat der Rosengarten sogar besser gefallen, weil es hier idyllisch ruhig ist, du dich ausruhen und ganz viele Eidechsen beobachten kannst.

Unser Tipp: Auf dem Weg zur Aussichtsterrasse kommst du an einem Sandwich-Laden vorbei. Er heißt Come Dio Comanda (Google Maps) und bereitet alle Paninis frisch zu. Es gibt eine Top-Auswahl für Vegetarier und das Bier ist ebenfalls günstig.

Oben angekommen erwartet dich eine atemberaubende Aussicht auf den Arno, die Ponte Vecchio, den Palazzo Vecchio und den Duomo. Genieße den Sonnenuntergang bei einem Gläschen Wein auf der Aussichtsterrasse über den Dächern der Stadt – romantischer wird es nicht mehr. 

Wir saßen hier, haben einem Musiker mit Gitarre zugehört und den Abend ausklingen lassen. Hier ist es wirklich toll. Allerdings bist du an diesem Spot nie alleine. Es gibt übrigens auch eine öffentliche Toilette auf dem Hügel, direkt bei der ansässigen Bar. Sie kostet 1 Euro.

6. Biblioteca Medicea Laurenziana

Die nächste tolle Sehenswürdigkeit, die ich dir vorstellen will, ist die Biblioteca Medicea Laurenziana. Hier wird eine der bedeutendsten Handschriftensammlungen der Welt aufbewarht. Sie befindet sich im Kloster von San Lorenzo, der früheren Hauskirche der Medici, und begeistert durch ihre Geschichte und Architektur.

Giulio de’ Medici, der spätere Papst Clemens VII., beauftragte Michelangelo 1523, eine Bibliothek für die Sammlung der Medici zu erbauen. Die Eröffnung der Bibliothek im Jahre 1571 erlebte Michelangelo allerdings nicht mehr. 

Besonders sehenswert ist das monumentale Vestibül samt Treppenanlage und Ricetto-Säulen sowie der Lesesaal. Die Lesebänke erinnern an ein Kirchengestühl. Sie verfügen an den Seiten bis heute über die originalen schmalen Tafeln, auf denen handschriftlich die jeweiligen Bestände, die im Fach unter den Lesepulten lagen, notiert wurden. 

Heutzutage wird die Bibliothek als Museum genutzt und ist öffentlich zugänglich. Neben der Architektur der Hochrenaissance kannst du bis zu 150.000 Bücher, darunter Inkunabeln (Wiegendrucke) aus dem 15. Jahrhundert, 11.000 Handschriften und etwa 2.500 Papyri, bewundern. Das Stundenbuch Lorenzos I. aus dem Jahre 1485 gehört zu den ältesten und wertvollsten Werken der Bibliothek. 

Nicht nur Buchliebhaber werden an diesem besonderen Ort in den Bann der Buchstaben gezogen. Das Ambiente vor Ort lässt dich staunen.

7. Cappelle Medicee

Zum Gebäudekomplex der Basilica di San Lorenzo gehört auch die nächste Sehenswürdigkeit: die Cappelle Medicee. Es handelt sich hierbei um die beiden Grabkapellen der Familie der Medici, die über einen separaten Eingang an der Piazza Madonna degli Aldobrandini zu erreichen sind. 

Die Sagrestia Nuova (Neue Sakristei) gilt als eines der bedeutendsten Werke Michelangelos, der die Architektur und Skulptur des Raumes entwarf. In dem monumentalen Mausoleum gestaltete er die Grabmäler von Lorenzo di Piero de’ Medici (Herzog von Urbino) und Giuliano di Lorenzo de’ Medici (Herzog von Nemours) mit herausragenden Figuren. Sie symbolisieren die Tageszeiten. 

Die Cappella dei Prinicipi (Fürstenkapelle) wurde vom Hausarchitekten Bernado Buontalenti 1605 erbaut und beeindruckt durch ihre große gewölbte Halle samt Kuppel. Sie beherbergt die Grablege der Medici, für die in der Neuen Sakristei kein Platz mehr war. Insgesamt haben hier rund 50 Familienmitglieder ihre letzte Ruhestätte gefunden. 

Der Besuch der imposanten Medici-Kapellen zeigt aufs Neue, was für eine einzigartige Machtposition die toskanische Dynastie jahrhundertelang in Florenz genoss. 

8. Mercato Centrale 

Der Mercato Centrale in Florenz
Der Mercato Centrale ist ein Eldorado für Foodies. Klar, dass diese kulinarische Sehenswürdigkeit auf keiner Florenz-Reise fehlen sollte – Foto: Ramin Schirazi

Nach so viel geballter Kultur und Architektur steht jetzt eine kulinarische Auszeit auf dem Programm. Und wo kann man besser italienische Köstlichkeiten genießen als im Mercato Centrale? Die Markthalle entstand im späten 19. Jahrhundert nach Plänen des Architekten Giuseppe Mengoni, der auch die Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand entwarf, und beeindruckt schon von außen durch die Konstruktion aus Eisen und Glas. 

Im Inneren dieser überaus lohnenden Florenzer Sehenswürdigkeit tummeln sich nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische, die sich gerne in den Restaurants der oberen Etage treffen. An den vielen kleinen Ständen im Erdgeschoss bekommst du alles, was das Herz oder besser gesagt der Magen begehrt – und das zu relativ günstigen Preisen: regionales Obst und Gemüse, frisches Fleisch und Fisch, Käse, Pasta, Wein und unzählige weitere leckere Spezialitäten aus der Toskana.

Falls du in einer Ferienwohnung mit eigener Küche wohnst, kannst du dich hier super mit frischen lokalen Produkten versorgen. Aber auch sonst bietet die Markthalle eine große Auswahl an köstlichen Häppchen für zwischendurch und kulinarischen Mitbringsel für alle Zuhausegebliebenen. Na, läuft dir jetzt auch das Wasser im Mund zusammen? 

9. Galleria dell’Accademia

Die berühmte David-Figur in der Galleria dell’Accademia
Das ist die berühmte über fünf Meter hohe David-Skulptur in der Galleria dell’Accademia – Foto: Ramin Schirazi

Gestärkt machen wir uns nun auf den Weg zum nächsten künstlerischen Highlight: der Galleria dell’Accademia. Neben der Galleria degli Uffizi ist sie eine der bedeutendsten Kunstsammlungen in Florenz und begeistert jährlich etwa 1,5 Millionen Besucher. 

1784 verordnete der Großherzog der Toskana, Leopold II., dass alle Zeichenschulen von Florenz in einer einzigen Akademie zusammengefasst werden. Diese sollte mit einer Galerie ausgestattet werden, um den jungen Künstlern in ihrem Studium zu helfen. 

Sitz dieser Galerie ist bis heute ein altes Gebäude, das einst zu einem Krankenhaus gehörte. Das Museum beherbergt die weltweit größte Ausstellung von Michelangelos Skulpturen. Sein berühmtestes Werk ist der „David“, der zwischen 1501 und 1504 entstand und als erste Monumentalstatue der Hochrenaissance gilt. Die Marmorstatue ist 5,17 Meter hoch und symbolisiert die Kraft und Würde der Republik Florenz. 

Weitere Meisterwerke von Michelangelo sind etwa die vier „Prigioni“ (Gefangene), die ursprünglich für das Grab des Papstes Julius II. vorgesehen waren. Darüber hinaus kannst du in der Galerie auch eine Sammlung der Goldgrundmalerei vom 13. bis zum 15. Jahrhundert sowie herausragende Gemälde aus der Zeit der Renaissance und Gotik bestaunen. 

10. Piazza della Signoria 

Weiter geht es zu einem der schönsten und berühmtesten Plätze Italiens, der Piazza della Signoria. Der zentrale Platz war seit dem 14. Jahrhundert der politische Mittelpunkt der Stadt mit dem Palazzo Vecchio als wichtigstes Gebäude und einer der Top-Sehenswürdigkeiten in Florenz.  

Doch die Piazza della Signoria hat noch mehr zu bieten. Neben dem Palazzo Vecchio thront die Loggia dei Lanzi, ein imposanter Arkadenbau aus dem 14. Jahrhundert, der als Freiluftmuseum genutzt wird und die Kopien bekannter römischer und griechischer Statuen beherbergt. Die Originale findest du in Kunstmuseen wie der Galleria dell’Accademia oder den Uffizien. 

Übrigens diente die Loggia dei Lanzi als Vorbild für die Feldherrnhalle in München. Die Ähnlichkeit ist nicht zu übersehen. 

Auf der Piazza befinden sich auch weitere Monumente wie die bronzene Reiterstatue von Cosimo I. de’ Medici und der beeindruckende Neptunbrunnen von Bartolomeo Ammanati, dem ersten öffentlichen Brunnen in Florenz. 

Im Mittelalter fanden auf dem Platz jedoch nicht nur Großereignisse wie Militärparaden mit Ritterkämpfen und Feiern der Medici, sondern auch öffentliche Hinrichtungen statt. Die berühmteste ereignete sich im Jahre 1498, als der Dominikaner, Bußprediger und Kirchenreformator Girolamo Savonarola wegen Ketzerei gehängt und verbrannt wurde. 

Heutzutage kannst du hier gefahrlos auf Erkundungstour gehen oder von einem der angrenzenden Cafés das geschäftige Treiben beobachten und die vielen Eindrücke auf dich wirken lassen. 

Tipp: In den Seitenstraßen von der Piazza gibt es viele gute Essensmöglichkeiten. Das La Fettunta ist ein kleines uriges Restaurant mit typisch italienischer Küche. Spezialität des Hauses ist Bistecca alla fiorentina, Steak nach Florentiner Art. Für einen Snack zwischendurch empfehle ich das Gustarium, wo es kreative Pizza-Variationen zum Mitnehmen gibt. Buon appetito! 

11. Galleria degli Uffizi

Die Uffizien in Florenz
Die Uffizien wurden von 1560 bis etwa 1580 erbaut. Damals waren hier Ministerien untergebracht. Heute findest du hier ein bekanntes Kunstmuseum – Foto: Ramin Schirazi

Die folgende Sehenswürdigkeit darf man sich vor allem als Kunstfan nicht entgehen lassen. Die Galleria degli Uffizi ist eines der bekanntesten Kunstmuseen der Welt und zieht jährlich über zwei Millionen Besucher in ihren Bann. 

Der imposante Gebäudekomplex wurde von 1560 bis 1580 im Auftrag des Großherzogs Cosimo I. de’ Medici errichtet und diente ursprünglich dazu, die wichtigsten Ämter und Ministerien – die uffizi – in einem Bau unterzubringen. Im Obergeschoss wurde Gästen der Medici die Sammlung der wertvollen Kunstwerke in Familienbesitz präsentiert, bis 1769 offiziell die Eröffnung des Museums erfolgte.

Heutzutage kannst du hier Meisterwerke der Malerei und Bildhauerei von der Antike bis zum Spätbarock bewundern. Der Schwerpunkt der Ausstellungen liegt auf der italienischen Renaissance, wobei dich Geniestreiche bekannter Künstler wie Michelangelo, Raffael und Michelangelo erwarten. Zu den berühmtesten Gemälden der Uffizien gehört Sandro Botticellis „Die Geburt der Venus“. 

Außerdem kannst du dich auf zahlreiche Werke flämischer, niederländischer, französischer und deutscher Künstler aus dem 13. bis zum 18. Jahrhundert freuen. Ein Besuch der Uffizien lohnt sich aber allein schon wegen der beeindruckenden Architektur der Gebäude und des besonderen Charmes der Galerie. 

Tipp: Da die Warteschlange vor Ort meist sehr lang ist, empfiehlt es sich, die Tickets bereits vorab online zu kaufen*. Zusätzlich gibt es auch ein Kombiticket für die Uffizien, den Palazzo Pitti und den Boboli-Garten.

12. Museo Galileo

Direkt neben den Uffizien am Arno befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem 11. Jahrhundert mit dem Museo Galileo eine weitere spennende Sehenswürdigkeit, die du nicht verpassen solltest. Das spannende Museum beschäftigt sich mit der Geschichte der Wissenschaft und bietet eine willkommene Abwechslung zu den vielen sehenswerten Kunstausstellungen in Florenz. 

Die Karten und wissenschaftlichen Geräte der Medici-Sammlung widmen sich der Wissenschaft zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert, während die lothringische Sammlung die Fortschritte in der Mathematik, Physik und Elektrizität ab dem 18. Jahrhundert nacherzählt. 

Ein Highlight sind natürlich auch die bahnbrechenden Erfindungen von Galileo Galilei. Abgesehen von Planetenmodellen und Globen findest du hier zwei Teleskope und die Objektivlinse des Teleskops, mithilfe dessen der Universalgelehrte die vier größten Jupitermonde entdeckt hat. 

Tauche ein in die Welt der Wissenschaft und entdecke fünf Jahrhunderte an wissenschaftlichen Instrumenten. Spätestens im Museo Galileo wird deutlich, dass Florenz weitaus mehr als Kunst und Kultur kann. 

13. Palazzo Pitti 

Der Palazzo Pitti in Florenz
Der Palazzo Pitti gehört zu den Attraktionen, die du auf jeden Fall sehen solltest – Foto: Ramin Schirazi

Von der Ponte Vecchio ist es nur ein Katzensprung zum Palazzo Pitti – auch ohne Nutzung des Vasarikorridors. Erbaut wurde der eindrucksvolle Renaissance-Palast ab 1458 für den Kaufmann Luca Pitti, nach dem das Bauwerk auch benannt ist. 

Seit dem 16. Jahrhundert bis 1859 diente der Palast als Wohnsitz der Herzöge von Toskana, weshalb er mehrmals erweitert und umgebaut wurde. Im 17. Jahrhundert erhielt die monumentale Fassade des Palazzos ihr heutiges Aussehen. 

Im Inneren des Palasts findest du heutzutage gleich sieben verschiedene Museen oder Ausstellungen, darunter die Galleria Palatina mit Gemälden der Medici und die königlichen Gemächer.  

Einen Besuch wert ist auch der angrenzende Giardino di Boboli (Boboli-Garten), der als einer der bekanntesten italienischen Gärten des 16. Jahrhunderts gilt und mit seinen Gartentempeln, Grotten, Statuen und Brunnen verzaubert. Von der höchsten Stelle des Gartens hast du einen wunderschönen Blick auf den Palast und die gesamte Stadt. 

14. San Miniato al Monte

Die Basilika San Miniato al Monte in Florenz
Die Basilika San Miniato al Monte lohnt ebenfalls einen Abstecher – Foto: Ramin Schirazi

Oberhalb des Piazzale Michelangelo auf einem der höchsten Punkte der Stadt befindet sich die Basilika San Miniato al Monte. Sie gehört zur gleichnamigen Olivetaner-Abtei und gilt als eine der schönsten Kirchen Italiens. Nicht umsonst trägt sie den Ehrentitel „Basilica minor“. 

Ein besonders schöner Hingucker ist die Fassade des Gotteshauses, die im Inkrustationsstil erbaut wurde und mit weißem Carrara-Marmor und dunkelgrünem Serpentin verkleidet ist. 

Auch der Innenraum der dreischiffigen Basilika ist außergewöhnlich, denn der Chor befindet sich auf einer erhöhten Plattform über der Krypta, wo angeblich die Gebeine des Heiligen Minias, der Namensgeber der Kirche, ruhen. Der Legende nach entstand die Kirche an dem Ort, an dem Minias, der erste Märtyrer von Florenz, starb. 

Von der Terrasse vor der Basilika hast du übrigens einen mindestens genauso spektakulären Ausblick wie vom Piazzale. Der Aufstieg lohnt sich also auf jeden Fall. 

15. Fiesole

Der Blick vom Franziskanerkloster Convento di San Francesco auf Florenz
Das ist der Blick vom Franziskanerkloster Convento di San Francesco auf Florenz – Foto: Ramin Schirazi

Unsere letzte Sehenswürdigkeit ist gleichzeitig ein Ausflugstipp für dich, wenn du dem städtischen Trubel für kurze Zeit entkommen möchtest. Dann solltest du dir Fiesole nicht entgehen lassen. Der Nobelvorort von Florenz liegt idyllisch auf einem Hügel voller Zypressen und Olivenbäume und ist nicht so von Touristen überlaufen wie die Nachbarmetropole. 

Mit der Buslinie 7 bist du in etwa 20 Minuten im hübschen Städtchen und kannst auf eine gemütliche Erkundungstour durch die Gassen der ehemaligen Etruskerstadt gehen. Zu den Top-Attraktionen zählen die Cattedrale di San Romolo mit ihrem markanten Campanile und die archäologische Ausgrabungsstätte, wo im Sommer Opernaufführungen und Konzerte stattfinden. 

Der kurze Aufstieg zum Franziskanerkloster Convento di San Francesco wird mit einem fantastischen Blick auf Florenz sowie die malerische Umgebung belohnt.

Wenn du deinem Magen nach so viel Sightseeing etwas Gutes tun möchtest, lege ich dir das nahegelegene Ristorante La Reggia Degli Etruschi ans Herz. Hier kannst du dich nicht mit italienischen Speisen verwöhnen lassen, sondern auch den einzigartigen Ausblick auf die Toskana genießen. Das ist Dolce Vita pur! 

Geheimtipp Florenz: Giardino Bardini

Er hat erst vor kurzer Zeit wieder eröffnet: der Giardino Bardini. Dieser große Park gehört zu einer Villa aus dem 17. Jahrhundert. Darin findest du eine Kunstausstellung sowie ein Museum.

Der Garten hat sich zu einem Influencer-Spot entwickelt. Kein Wunder, denn diese Parkanlage ist wirklich sehr schön angelegt und es blühen immer Blumen zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Als wir dort waren, blühten gerade die Glyzinien, oder auch Blauregen genannt. Die bilden einen langen bewachsenen Durchgang aus lilafarbenen Blüten, die sehr betörend duften. Das sah aus wie im Märchen.

Der Garten verspricht auch die schönste Aussicht auf Florenz. In unseren Augen war der Blick schon sehr schön, wir fanden die Aussicht von der Piazzale Michelangelo jedoch schöner.

Im Vergleich zum Giardino Boboli, dem alt eingesessenen und sehr bekannten Stadtpark in Florenz, ist dieser Park jedoch sehr gut gepflegt. Der Giardino Boboli scheint jedoch mittlerweile in die Jahre gekommen. In unseren Augen lohnt es sich also mehr, in den neu eröffneten Garten Giardino Bardini zu gehen und dort die Atmosphäre zu genießen.

Essen in Florenz – Restaurant-Tipps

Natürlich zeigen wir dir auch ein paar coole Restaurants, die du unbedingt in Florenz besuchen solltest. Wir haben für dich den ultimativen Test gemacht und können dir jetzt ein paar tolle Adressen nennen, wo du in Florenz Essen gehen solltest.

Durch Zufall sind wir in die nur wenige Wochen geöffnete Enoteca Strozzi Firenze (Google Maps) hineingestolpert. Und was sollen wir sagen? Hier kannst du nicht nur richtig guten Wein aus der Region testen, sondern auch leckere Häppchen dazu essen. Im Shop findest du zudem auch tolle Mitbringsel aus dem Urlaub aus der Region.

Ein ganz besonderes Ambiente hat die Trattoria Gargani (Google Maps). Kaum hast du das Restaurant betreten fühlst du dich wie in einer anderen Welt. Die Wände sind total schön bunt bemalt und sehen wirklich toll aus. Dieses Restaurant ist sehr abgefahren und ein toller Spot, um zu Speisen und Fotos zu machen.

Wenn du einen kurzen Stopp beim Sightseeing einlegen möchtest, dann können wir dir die Bar Antica Sosta degli Aldobrandini (Google Maps) empfehlen. Sie liegt direkt gegenüber der Medici Kapelle und hat super leckere Snacks und Speisen zu gutem Wein. Wir waren sehr angetan.

Direkt an der Ponte Vecchio befindet sich das berühmte Golden View Firenze (Google Maps). Hier speist du mit Blick auf die traumhaft schöne Brücke. Natürlich zahlst du hier auch ein wenig den Ausblick mit.

Direkt beim Palazzo Pitti fanden wir ein kleines Restaurant. Hier in der Gegend musst du natürlich ein wenig aufpassen, dass du nicht in einem typischen Touri-Schuppen landest. In der Trattoria de‘ Pitti (Google Maps) wurden wir jedenfalls fündig und unser Essen war sehr lecker.

Hotel-Tipp: Wo in Florenz übernachten?

Florenz ist allgemein keine günstige Stadt. Wenn du aber eine Unterkunft suchst, die fußläufig von der Altstadt entfernt ist und zudem auch nicht sehr teuer ist – auch bei kurzfristiger Buchung – dann können wir dir das Design-Hotel UNAHOTELS Vittoria Firenze (hier Preise checken*) sehr empfehlen.

Nicht nur handelt es sich hierbei um ein sehr stylisches Hotel, das mit vielen Kunstelementen designt wurde. Es ist zudem auch noch mit einem Parkplatz mit Tiefgarage ausgestattet. Der kostet nur 20 Euro am Tag.

Wir empfehlen dir kein Frühstück zu buchen, sondern stattdessen zur Bäckerei direkt gegenüber zu gehen. Die heißt Bar Pasticceria Pegaso (Google Maps). Hier bekommst du richtig geniale Leckereien, einen tollen Kaffee oder Espresso und bist zudem mittendrin unter Einheimischen in einer original italienischen Feinkost-Bäckerei. Das ist schon ein Erlebnis an sich.

Direkt an der berühmten Ponte Vecchio liegt das Hotel Pitti Palace al Ponte Vecchio (hier Preise checken*). Hier lohnt sich besonders das Frühstücksbuffet auf der Dachterrasse des 4-Sterne-Hotels mit Blick auf den Fluss Arno und die Brücke. Hier darfst du übrigens durch die Hotelbuchung mit dem Auto so weit in die Altstadt hinein fahren. Hotelgäste sind von den Fahrverbotszonen ausgenommen. Natürlich musst du nachweisen können, dass du ein Hotel gebucht hast.

Spannende Fakten über Florenz 

Na, bist du auch so ein großer Fan von Florenz wie ich? Warst du schon mal in Florenz und kennst noch andere schöne Orte und Sehenswürdigkeiten, die man auf keinen Fall verpassen sollte? Ich hoffe, ich konnte dir jetzt in diesem Artikel zeigen, was du unbedingt in Florenz gemacht haben musst. Wenn du dich jetzt immer noch fragst, „was ist das Besondere an Florenz?“, dann kann ich nur sagen: Fahre selbst hin und überzeuge dich, wie schön die Stadt ist.

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