Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Dresden
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Dresden Sehenswürdigkeiten: 15 schöne Orte, die du sehen musst [mit Karte]

Was muss man in Dresden sehen? Wir haben uns auf die Suche nach den schönsten Orten gemacht und verraten dir die 15 Top-Sehenswürdigkeiten in Dresden. Eines ist schon mal klar: Jeder sollte Dresden einmal gesehen haben. Auch bei uns hat es für den ersten Besuch sehr lange gedauert. Es hat sich gelohnt.

Unglaublich schöne Bauwerke, eine beeindruckende Geschichte, imposante Gebäude wie die Frauenkirche und die Dresdner Semperoper und viele alternative Ecken. Das ist Dresden. Die Stadt hat uns wahrlich überrascht. Mit unseren Tipps wirst du eine unvergessliche Zeit in Dresden verbringen und tolle Orte entdecken. Viel Spaß auf unserem Rundgang durch die sächsische Metropole an der Elbe.

Aktualisiert am 27.05.2022

Meine Top-5-Sehenswürdigkeiten im Überblick

Sonnenaufgang in Dresden an der Elbe
Den Sonnenaufgang solltest du in Dresden an der Elbe bewundern
  1. Frauenkirche
  2. Zwinger
  3. Semperoper
  4. Assi-Eck Neustadt
  5. Blaues Wunder

Karte: Alle Top-Sehenswürdigkeiten in Dresden

Auf unserer interaktiven Karte findest du alle Top-Sehenswürdigkeiten in Dresden:

1. Frauenkirche

Die Dresdner Frauenkirche wurde 1726 bis 1743 erbaut (Website). Sie gehört zu den bekanntesten und prachtvollsten Gotteshäusern Deutschlands. Zudem gilt sie als einer der größten Sandsteinbauten der Welt – und natürlich ist sie eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Dresden.

Tipp: Bei der Dresden City Card* ist die Nutzung von Bussen und Bahnen inbegriffen. Zudem gekommst du Rabatte bei vielen Attraktionen in Dresden.

Die Dresdner Frauenkirche ist eine Top-Sehenswürdigkeit
Die Dresdner Frauenkirche. So leer ist der Neumarkt nur kurz nach Sonnenaufgang

Die Frauenkirche wurde im Zweiten Weltkrieg während der Luftangriffe durch die Alliierten auf Dresden schwer beschädigt. Sie wurde quasi vollständig zerstört. Lediglich das Martin Luther Denkmal davor blieb heil. In der DDR galt die Ruine als Mahnmal gegen den Krieg.

Blick in die Kuppel der Dresdner Frauenkirche von innen
Blick in die Kuppel der Dresdner Frauenkirche von innen

Nach der Wiedervereinigung wurde die Kirche aufwändig wiederaufgebaut und 2005 feierlich eingeweiht. Wenn du vor der Frauenkirche stehst, kannst du gar nicht glauben, dass sie neu gebaut wurde. Auch die wunderschönen Häuserzeilen rund um die Kirche am Neumarkt wurden nachträglich errichtet. Sie ist DIE Top-Sehenswürdigkeit in Dresden.

Sehr zu empfehen ist immer eine Stadtführung mit einem Guide*. In die Kirche kommst du kostenlos hinein. Der Aufstieg auf den Turm kostet 8 Euro.

Blick auf die Dresdner Frauenkirche
Blick auf die Dresdner Frauenkirche. Ringsum gibt es wahre Prachtbauten
Blick auf die Hochschule für bildende Künste
Die Hochschule für Bildende Künste liegt in unmittelbarer Nähe der Frauenkirche und ist ein tolles Fotomotiv
Die Kuppel in Form einer Zitronenpresse
Sehenswert ist die Kuppel, die auch als „Zitronenpresse“ bezeichnet wird

2. Zwinger

Eine andere Top-Sehenswürdigkeit in Dresden – für uns übrigens eine der schönsten Städte Deutschlands – ist neben der Frauenkirche ist der Zwinger. Das Besondere an einem der bedeutendsten Werke des Barocks ist die Mischung aus Architektur, Plastik und Malerei. Mit den Arbeiten an dem imposanten Gebäudekomplex mit dem riesigen Garten wurde unter Kurfürst Friedrich August I. (August der Starke) im Jahr 1709 begonnen. Er nannte es sein Theatrum Heroicum.

Der Dresdner Zwinger ist das zweit bekannteste Bauwerk Dresdens
Der Dresdner Zwinger ist eines der bekanntesten Bauwerk Dresdens und ein absolutes Highlight

Der riesige Prachtbau wurde in den Wirren der damaligen Zeit wie den Siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763) erst im Jahre 1854 vollendet. Aber auch in der Zeit danach gab es immer wieder Umgestaltungen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Zwinger schwer beschädigt und später wieder aufgebaut. Heute erstrahlt der Komplex in alter Pracht. Diese Sehenswürdigkeit musst du einfach sehen.

Der Zwinger am Morgen
Sieht diese Spiegelung nicht wunderschön aus? Am Morgen ist hier nicht viel los
Die Sonne blinzelt am Morgen in die Prachtverzierungen des Zwingers hinein
Die Sonne blinzelt am Morgen in die Prachtverzierungen des Zwingers hinein
Der riesige Komplex des Zwingers
Der Zwinger ist wirklich riesig und eine der Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt

3. Residenzschloss

Das riesige Dresdner Residenzschloss – natürlich eine weitere Top-Sehenswürdigkeit – befindet sich fußläufig nur wenige Minuten von der Frauenkirche und vom Zwinger entfernt. Allein wegen der schönen Museen und spannenden Ausstellungen ist das Schloss eine echte Attraktion.

Hausmannsturm

Besonders der Hausmannsturm ist weithin sichtbar. Er steht direkt im großen Schlosshof. Daneben befindet sich der kleine Schlosshof, in den du hineinläufst, wenn du die Museen besichtigen möchtest. Dieser ist mit einer durchsichten Kuppel überdacht.

Neues Grünes Gewölbe

Ein Besuch im Residenzschloss ist ein Muss, wenn du in Dresden unterwegs bist. Es zeigt die beeindruckendste Sammlung von August Friedrich I. Der nicht umsonst auch den Titel August der Starke trug. Die Artefakte symbolisieren seine Macht.

Kunst im Residenzschloss Dresden
Ein Beispiel für Prunk: diese Miniatur aus Gold wurde von wahren Künstlern angefertigt

So finden sich riesige, aufwändig verzierte Rüstungen (unter anderem in Augsburg hergestellt), Gewehre aus Kriegen im Osmanischen Reich sowie Zelte aus Warschau und Kunstwerke, die dich staunen lassen werden. Etwas pompöseres haben wir noch nie gesehen wie die Besitztümer Augusts.

Doch nicht nur das Museum ist beeindruckend. Auch die Gemächer von August, die er mit Seide bespannen ließ, um seinen Reichtum zu demonstrieren, sind äußerst sehenswert.

Die Gemächer des Kurfürsten Friedrich August I.
Die Gemächer des Kurfürsten Friedrich August I. wurden mit Seide besponnen
prunkvolle Rüstungen im Residenzschloss
Diese prunkvollen Ritterrüstungen wurden unter anderem in Augsburg gefertigt

Historisches Grünes Gewölbe

Im Historischen Grünen Gewölbe findest du noch mehr ausgefallene Reichtümer. So etwa die Bernsteinsammlung, die als eine der künstlerisch bedeutendsten in ganz Europa bezeichnet wird. Aber auch der Mundbecher und Siegelring Martin Luthers ist dort ausgestellt.

Vom Juwelenzimmer geht es in den Preiosensaal, den größten Raum. An Prunk und Protz ist dieses Museum nicht mehr zu überbieten. Für uns war es ein absolutes Highlight durch die Museen zu laufen. Die Karten sind oft schon lange im Voraus ausverkauft. Du solltest deinen Besuch im Historischen Grünen Gewölbe also gut planen.

Das Historische Grüne Gewölbe
Das Historische Grüne Gewölbe ist eine der Top-Attraktionen in Dresden – Foto: © SKD, Foto: Oliver Killig

Georgenbau

Durch den Georgenbau kommst du, wenn du zum August-Denkmal und zur Augustbrücke läufst. Wenn du übrigens durch den Georgenbau hindurch gehst, wirst du den Cosel-Blick entdecken. Die Gräfin Cosel soll hier langgelaufen sein und blickte durch den Torgang in Richtung Hofkirche. Plötzlich sah sie etwas, das sie als unanständig betitelte.

Schaue dir das Foto an. Dann weißt du, was wir meinen.

Der Cosel-Blick in Dresden
Schau genau hin. Erkennst du, was die Gräfin Cosel so erröten ließ?

Fürstenzug

Direkt an den Georgenbau angesetzt ist der Lange Gang. An der Außenwand findest du ein riesiges überlebensgroßes Fresko, den sogenannten Fürstenzug. Hier sind auf einer Strecke von 102 Metern fast alle Regenten des Hauses Wettin in der Reihenfolge ihrer Regierungszeit angeordnet – insgesamt 34. Es fehlen allerdings Heinrich I. von Eilenburg (um 1089) und den letzten König Friedrich August III.

Zudem sind 60 weitere Personen aus Wissenschaft, Kunst, Handwer sowie Soldaten, Kinder und Bauern zu sehen.

Das Kunstwerk wurde auf rund 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan aus Meißen aufgetragen. Das war ein großes Glück. So überstand das Kunstwerk das Feuer nach den Bombenangriffen der Alliierten – Porzellan ist schließlich hitzebeständig. Der Fürstenzug gilt als das größte Porzellanwandbild der Welt.

Der Fürstenzug. Das Gemälde wurde auf tausende Fliesen aufgetragen
Der Fürstenzug ist eine der Top-Attraktionen der Stadt – das beeindruckende Gemälde wurde auf tausende Fliesen aufgetragen

⭐ Empfehlenswerte Reiseführer für deine Dresden-Reise

Wenn du dich über die Stadtgeschichte einlesen möchtest, dann kann ich dir folgende Reiseführer empfehlen.

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4. Semperoper

Wer kennt ihn nicht, den bekannten Werbespot von Radeberger Pilsner. Gedreht in der Semperoper – eine weiteren bekannte Sehenswürdigkeit im schönen Dresden. Seitdem wollte ich schon immer mal in das beeindruckende Gebäude. Endlich habe ich es geschafft.

Die Semperoper ist die Hof- und Staatsoper Sachsens und die Attraktion der Stadt. Während einer Führung erfahren wir viel Wissenswertes und kommen aus dem Staunen nicht heraus.

1869 brannte die Semperoper ab. Erst Jahre danach wurde das Gebäude wieder aufgebaut. 1948-1985 wurden alle Aufführungen im Schauspielhaus getätigt. Dann aber begann man nach der Wiedereröffnung die Musiktheater in der Semperoper aufzuführen. Aus dem Brand lernte man. Holz wurde imitiert durch Gips.

Tipp: Besuche die Semperoper und kombiniere das ganze doch mit einer Stadtführung*. Wenn du dich nur für die Semperoper interessierst und Dresden auf eigene Faust erkunden willst, bekommst du hier die Tickets*.

Die Dresdner Semperoper
Die Dresdner Semperoper ist weltbekannt und eine der Top-Sehenswürdigkeiten Dresdens

Lediglich die Marmorplatten in den Wänden sind original. Die Marmorsäulen im Gebäude wurden auch durch Gips imitiert. Das Treppenvestibül mutet sehr pompös an. Die Kassettendecke zeigt die Geschichte des Dyonisios. Daraus wurden später einige Opern insziniert.

Der eigentliche Aufführungssaal bietet mit 30 Metern einen sehr hohen Zuschauerraum. Vor dem Krieg fasste die Oper 1700 Plätze. Heute sind es nur noch 1300. Die Muscheln über den Plätzen wurden im Rokoko-Stil entworfen, dienen aber schlichtweg nur der Akustik. Die Leuchter, die pompös über dem Publikum hängen sind 2 Tonnen schwer.

Die Dresdner Semperoper von innen
Die Dresdner Semperoper sieht auch innen sehr beeindruckend aus
Die Semperoper fasst 1300 Menschen. Der Zuschauerraum ist 30 Meter hoch
Die Semperoper fasst 1300 Menschen. Der Zuschauerraum ist 30 Meter hoch

5. Hofkirche

Direkt am Residenzschloss liegt die Hofkirche. Sie ist ebenfalls ein besonderer Barock-Bau. Allerdings hat sich hier ein Römer austoben dürfen. Gaetano Chiaveri hieß der Architekt. Als Vorbild gilt die Schlosskapelle von Versailles. Auftraggeber war der Sohn August des Starken, Friedrich August II.

Im zweiten Weltkrieg wurde auch die Hofkirche starkt zergebombt. Erst 1965 waren die Aufbauarbeiten beendet. Besonders sehenswerkt ist die barocke Kanzel. Aber auch sonst ist die in Weiß gehaltene Kirche einen Besuch wert.

Blick auf die Dresdner Hofkirche
Blick auf die Dresdner Hofkirche

6. Brühlsche Terasse

Die Brühlsche Terrasse beginnt direkt neben der Hofkirche an der Augustuskirche und verläuft 500 Meter bis zur Carolabrücke. Hierbei handelt es sich um aneinander gereihte Barockbauten. Davor sind Gärten und Terrassen angelegt. Von hier oben hast du übrigens einen tollen Sonnenuntergangs-Blick.

Blick auf die Brühlsche Terrasse bei Nacht
Blick auf die Brühlsche Terrasse bei Nacht. Die erleuchteten Gebäude sind wunderschön

Da die Brühlsche Terrasse erhöht liegt und besonders schön gestaltet ist, wird sie auch Balkon Europas genannt. Der Reihe nach stehen dort das Albertinum (ehemaliges Zeughaus), die Kunstakademie (Lipsius-Bau), die Sekundogenitur und das Ständehaus. Den Namen haben die Terrassen von Heinrich von Brühl, einem Grafen. Er ließ auf der Festungsanlage dieses schöne Arrangement errichten.

Die Hochschule für bildende Künste
Die Hochschule für bildende Künste direkt hinter der Terrasse

Neben einem Sonnenuntergang kannst du hier auch einen ganz besonderen Blick auf die Frauenkirche erhaschen. Die Münzgasse mit den vielen Cafés und Restaurants ist ein schönes Fotomotiv.

Blick in die Münzgasse und auf die Frauenkirche
Blick in die Münzgasse und auf die Frauenkirche
Die Brühlsche Terrasse am Morgen
Die Brühlsche Terrasse am Morgen – menschenleer. Am Abend ist hier aber viel los

7. Albertinum

Das Albertinum ist ein weiteres Top-Highlight, das du unbedingt sehen solltest. Das Gebäude sieht vor allem nachts besonders schön aus. Quasi an der Brühlschen Terrasse gelegen, gehört das Albertinum noch zu der Prachtpromenade in Dresden. Ursprünglich war in dem Gebäude des Albertinum das Zeughaus, eine Waffenkammer, untergebracht.

Der Name erinnert an König Albert von Sachsen. Er regierte Ende des 19. Jahrhunderts. Heute kannst du im Albertinum die Skulpturensammlung und die Galerie Neue Meister bewundern. Sie gehören zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresdens.

Im Inneren des Albertinums
Wer in Dresden Urlaub macht, sollte unbedingt einmal ins Albertinum schauen – Foto: © SKD, Foto: Oliver Killig

8. Augustusbrücke

Von der Augustusbrücke hast du einen wunderschönen Blick auf die wichtigsten Barockbauten Dresdens. Auf der einen Seite siehst du die Sonne aufgehen und auch zum Sonnenuntergang lohnt es sich, an der Brücke zu stehen, die über die Elbe führt. Klar, dass diese Top-Sehenswürdigkeit auf keiner Dresden-Reise fehlen darf.

Ein ganz besonderes Highlight ist übrigens ein historischer Stadtrundgang durch Dresden*.

Blick am Morgen von der Augustusbrücke auf die Brühlsche Terrasse und die Frauenkirche
Der Blick am Morgen von der Augustusbrücke auf die Brühlsche Terrasse und auf die Frauenkirche

Die Augustusbrücke verbindet die Altstadt mit der Neustadt. Und da wir es in Dresden ohnehin mit lauter Superlativen zu tun haben, reiht sich auch die Augustusbrücke in einen solchen ein. So war sie der größte Brückenbau des deutschen Hochmittelalters. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass sie sogar zu den größten mittelalterlichen Verkehrsbauwerken Europas zählt.

Kein Wunder also, dass diese besondere Brücke auch noch den Namen August des Starken trägt. Sie ist völlig zu Recht eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Dresden.

Sonnenuntergang an der schönen Augustusbrücke in Dresden
Sonnenuntergang an der schönen Augustusbrücke

9. Goldener Reiter

Am Ende der Augustusbrücke in Richtung Neustädter Markt findest du auf dem Weg in die Neustadt den Goldenen Reiter. Eine vergoldete Figur zeigt Friedrich August I. von Sachsen, der August der Starke genannt wurde. Er war ab 1694 Kurfürst und Herzog von Sachsen.

Der Goldene Reiter ist das bekannteste Denkmal Dresdens. Und wie soll es auch anders sein, so ist diese Figur eine Barock-Kunst. August ist als Römischer Cäsar dargestellt. Er hatte ursprünglich den Plan einmal das Römische Reich zu regieren. Dafür war er extra zum katholischen Glauben konvertiert.

Die Statue blickt in Richtung Polen. August war auch König von Polen-Litauen.

Der Goldene Reiter zeigt Herzog Friedrich August I. von Sachsen
Der Goldene Reiter zeigt Herzog Friedrich August I. von Sachsen und gehört zum Pflichtprogramm auf jeder Dresden-Reise

10. Ausblick Kreuzkirche

Die Kreuzkirche in Dresden steht am Altmarkt. Von ihrem Turm hast du einen schönen Blick auf die Altstadt. Zudem eine andere Sichtweise auf die Stadt, als man sie sonst kennt. Für Fotografen bieten sich hier neue Perspektiven.

Der Blick über Dresden von der Kreuzkirche aus
Der Blick über Dresden von der Kreuzkirche aus – eine andere Perspektive auf die Frauenkirche

Übrigens ist die Kreuzkirche der größte Kirchenbau Sachsens. Im Inneren ist sie herrlich schlicht und weiß gehalten. Auch diese Kirche wurde im zweiten Weltkrieg massiv zerstört.

Blick auf das Rathaus Dresdens
Der Blick von der Kreuzkirche auf das riesige Dresdner Rathaus

11. Assi-Eck in der Neustadt

Wenn du in Dresden bist, musst du unbedingt die Neutstadt kennenlernen. Daran führt kein Weg vorbei. Wir laufen dafür über die Augustusbrücke, am Goldenen Reiter vorbei – ein Denkmal an August den Starken.

Am sogenannten Assi-Eck in der Neustadt beginnt der alternative Stadtteil Dresdens. Übrigens ist die Neustadt älter als die Altstadt, da die Altstadt nach dem Krieg erst wieder aufgebaut werden musste. In der Neustadt findest du zahlreiche Graffitis, alternative Bars und Cafés sowie tolle kleine Läden.

Das Assi-Eck in der Neustadt
Das Assi-Eck in der Neustadt: Auch wenn es nicht so scheint – es ist inzwischen eine der Top-Sehenswürdigkeiten in der Stadt
Blick um das Assi-Eck in der Neustadt
Blick um das Assi-Eck in der Neustadt

Einer der schönsten Orte ist die Kunsthofpassage. Hier wurden Hinterhöfe nach dem Krieg kunstvoll renoviert. Einige der Häuser sehen noch ähnlich aus wie früher, wurden aber neu interpretiert. Die Kunstinstallationen sind jedenfalls sehr schön. Dazwischen befinden sich kleine Läden und vegetarische Restaurants oder Cafés.

Die Kunsthofpassage Dresdens in der Neustadt ist sehr sehenswert
Die Kunsthofpassage in der Dresdener Neustadt ist sehr sehenswert
Die Hinterhöfe in der Neustadt
Die Hinterhöfe wurden kunstvoll renoviert

Ebenfalls sehenswert ist die Markthalle in der Neustadt. Sie wurde im Oktober 1899 eröffnet. Der Sandsteinbau aus der Gründerzeit ist heute denkmalgeschützt. Hier kannst du einkaufen und lokale Betriebe unterstützen.

Fahrrad in der Neustadt
In der Neustadt findest du überall tolle Fotomotive. Hier kannst du einfach alles entdecken
Graffiti in der Neustadt
Graffiti in der Neustadt
Straßenszene in der Neustadt in Dresden
Straßenszene in der Neustadt in Dresden

12. Der Große Garten

Wenn du fußläufig fit bist, dann raten wir dir zu einem Ausflug. Laufe in den Großen Garten. Natürlich kommst du auch mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln in Dresden hin. Es lohnt sich, denn dieser riesige Park ist die grüne Lunge Dresdens. Neben der Dresdner Heide. Übrigens fährt hier auch die Dresdner Parkeisenbahn.

Vom Mosaikbrunnen aus laufen wir weiter zum Palais Großer Garten. Inklusive einem Wasserbasin und wunderschön angelegten kleinen Gärtchen und Blumen, kannst du hier toll entspannen. Im Restaurant Carolaschlösschen kannst du lecker essen und auf dem Carolasee mit dem Boot fahren.

Wenn du Dresden fahrend erkunden willst, empfehlen wir dir die roten Sightseeing-Doppeldecker*.

Das Palais im Großen Garten
Das Palais im Großen Garten. Sieht das nicht hübsch aus?

13. Dresdner Zoo

Der Große Garten beherbergt auch den Dresdner Zoo. Hier sind 1.500 Tiere aus 250 Arten zuhause. Besonders das Afrikahaus, die Löwen- und Karakalschlucht sowie die neue moderne Flamingoanlage sind bei Familien und Kindern sehr begehrt.

Tipp: Mit der Dresden City Card* bekommst du einen Rabatt beim Eintritt.

14. Blaues Wunder

Das Blaue Wunder ist eine uralte, gut erhaltene Stahl-Brücke, die über die Elbe führt und eine der Top-Sehenswürdigkeiten. Eigentlich heißt sie Loschwitzer Brücke und wurde 1893 erbaut. Doch ihr Name kommt nicht von ungefährt. Einerseits, weil die Brücke blau angestrichen wurde. Jedoch überstand sie auch den Krieg.

Die Dresdner Bürger Erich Stöckel und Paul Zickler bewahrten 1945 das Blaue Wunder unter Einsatz ihres Lebens vor der Zerstörung durch die Faschisten. Unabhängig voneinander zerschnitten sie die Kabel der Sprengsätze, die die Nazis zünden wollten, um die Rote Armee aufzuhalten.

Tipp: Auch eine Rundfahrt mit dem Schiff führt dich zum Blauen Wunder*.

Das Blaue Wunder von Dresden ist ein Highlight
Das Blaue Wunder ist einer der spannendsten Orte in Dresden

Dresdens „Brooklyn Bridge“ ist heute ein Wahrzeichen der Stadt. Unser Tipp: Laufe die Goetheallee entlang und schaue dir die wunderschönen Villen an beim Blauen Wunder. Diverse Biergärten an der Elbe laden zum Verweilen ein.

Direkt am Blauen Wunder befindet sich auch die Schwebebahn. Sie ist denkmalgeschützt und über 100 Jahre alt. Die Einschienenbahn bringt Besucher zu einer Aussichtsplattform mit Talblick. Von hier oben hast du dann eine grandiose Rundsicht, auch auf das Blaue Wunder.

15. Lingnerschloss und Schloss Albrechtsberg

Ein ganz besonderer Ausflugstipp, wenn du etwas mehr Zeit zur Verfügung hast ist das Lingnerschloss und das Schloss Albrechtsberg. Nehme dir ein Rad, fahre an der Elbe entlang und dann laufe durch Weinhänge die Treppe hinauf und genehmige dir bei schönstem Blick von den Terrassen einen Wein. Zu Fuß läufst du etwa eine Stunde an der Elbe entlang von der Augustusbrücke aus.

Das Schloss Albrechtsberg wurde von 1850 bis 1854 erbaut. Auftraggeber war Prinz Albrecht von Preußen. Das Schloss ist im spätklassizistischen Stil entworfen. Ganz nach dem Architekten Karl Friedrich Schinkel.

Hast du Lust, Dresden einmal anders zu entdecken? Wie wäre es dann mit einer Stadtführung in Form einer Schnitzeljagd*?

Das Schloss Albrechtsberg
Das Schloss Albrechtsberg

Zwischen den Schlössern befindet sich ein wunderschöner Weinberg. Dieser ging um 1800 an James Ogilvy, 7. Earl of Findlater. Später ließ Prinz Albrecht von Preußen auf dem Gebiet des schottischen Adligen das Lingnerschloss errichten. Ebenfalls um 1850 bis 1853.

Hierbei handelt es sich eigentlich um eine Villa mit dem Namen Villa Stockhausen. Der Name kommt von einem der früheren Eigentümer Karl August Lingner. Er erfand das Odol Mundwasser. Er ist übrigens auch Stifter des Hygiene-Museums in Dresden.

Heute kannst du dir hier ein Gläschen Wein in der Wirtschaft holen und durch die Weinhänge laufen. Es ist wirklich sehr schön. Beonders, wenn abends die Sonne untergeht.

Weitere Tipps und Ausflugsziele

Nachdem wir dir nun die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gezeigt haben, haben wir natürlich auch wieder ein paar Extra-Tipps für dich. Der eine oder andere ist auch ein toller Geheimtipp. Vor allem für Fotografen sind hier noch ein paar tolle Fotomotive in der Umgebung, in Ortschaften, Stadtbezirken und in der Region Dresdens dabei.

Gläserne Manufaktur

Direkt am Großen Garten befindet sich auch die VW-Welt, die Gläserne Manufaktur. Es ist eine der drei Produktionsstätten in Sachsen. Für alle Auto-Begeisterten lohnt sich eine Führung. Denn dann kannst du hinter die Kulissen in die Produktionsstätten schauen.

Hier kannst du die Tickets für eine Führung durch die Manufaktur online kaufen*.

In der Gläsernen Manufaktur wird der E-Golf gefertigt
In der Gläsernen Manufaktur wird der E-Golf gefertigt

Du siehst nicht nur, wie die Einzelteile angeschraubt werden, sondern auch wie die Karosserie über eine riesige Hebebühne in den zweiten Stock fährt. Seit April 2017 wird an dem Standort der Elektro-Golf produziert. Im Center of Future Mobility erfährst du alles rund um die neuen Elektromodelle.

Im Inneren der Gläsernen Manufaktur ist alles modern
Im Inneren der Gläsernen Manufaktur ist alles modern

Königsufer

Um auf die Neustädter Seite der Elbe zu gelangen, gehst du über eine der Elbe-Brücken. Von hier hast du übrigens einen grandiosen Blick auf Dresden. Hier lohnt ein Fotostopp. Drüben angekommen befindet sich das sogenannte Königsufer. Es erstreckt sich von der Marienbrücke bis zum Rosengarten.

Direkt den Anfang macht das Japanische Palais. Auch von hier hast du einen schönen Blick auf die Stadt und die Elbe. Der Park ist toll angelegt und lädt zum Erholen, Liegen und Relaxen ein.

Direkt unterhalb des Japanischen Palais befindet sich im Park ein Glockenspielpavillon.

Danach folgt das Hotel Bellevue. Von hier aus hast du nicht nur einen schönen Blick. Das Hotel ist auch sehr historisch. So ist das Wohnhaus von Christian Leberecht Vogel angebaut. Ein bekannter deutscher Maler und Zeichner.

Übrigens führt hier auch der Elbradweg entlang.

Ein Highlight der ganz besonderen Art ist auch eine Segway-Tour*.

Blick vom Königsufer aus zur Altstadt
Blick vom Königsufer aus zur Altstadt

Alte Zigarettenfabrik

Als wir nach Dresden über die Marienbrücke hineingefahren sind, erblickten wir sofort einen spannenden Bau. Er sieht aus wie eine Moschee. Doch es handelt sich um ein altes Fabrikgebäude der Zigarettenfabrik Yenidze. Die Fabrik ist 62 Meter hoch und daher nicht zu übersehen.

Der orientalische Stil lässt nicht erkennen, was der Zweck des Bauwerks war. Und das war auch so von der Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewünscht. Vorbild war in der Tat eine Grabmoschee in Kairo.

Heute befinden sich darin Büroräume. In der mit wunderschönen Glasbildern versehenen Kuppel ist ein Restaurant.

Die Zigarettenfabrik bei Sonnenuntergang
Die Zigarettenfabrik bei Sonnenuntergang

Barockviertel

In der Inneren Neustadt befindet sich das Barockviertel. Es liegt etwa links vom Goldenen Reiter. Hier sind die Restaurants ein wenig teurer, der Wohnungspreis ebenfalls und die Häuserzeilen sehen aus wie Münchens Bogenhausen.

Es lohnt aber auf jeden Fall, hier durch die Straßen zu laufen. Lohnenswert ist auch eine Führung mit dem Nachtwächter*.

Das Barockviertel in Dresden
Das Barockviertel in Dresden ist sehr schön

Schifffahrt auf der Elbe

Eines ist klar: Wenn du in Dresden bist, dann solltest du auf jeden Fall eine Bootstour auf der Elbe unternehmen. Die Sächsische Dampfschiffahrt oder auch Weiße Flotte genannt, bringt dich vorbei an wunderschönen Sehenswürdigkeiten an der Elbe.

Die Stadtfahrt zu Wasser etwa oder die Schlösserfahrt solltest du dir nicht entgehen lassen. Hier kannst du die Tickets online kaufen*.

Ein Schiff der Elbschifffahrt
Das Blaue Wunder von weitem mit Schiff der Elbschifffahrt

Ausflug in die Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz, eine der imposantesten Landschaften Deutschlands, liegt quasi direkt vor den Toren Dresdens. Aus der Innenstadt benötigst du mit dem Auto für die 40 Kilometer lange Strecke zur bekanten Bastei nur rund 40 Minuten.

Es werden auch geführte Wanderungen in der Sächsischen Schweiz ab Dresden angeboten (Treffpunkt Dresden Hauptbahnhof). Hier kannst du die Tour buchen*.

Die Basteibrücke im Nebel
Die Bastei ist die bekannteste Sehenswürdigkeit in der Sächsischen Schweiz

Dresdner Elbtal

Eine weitere, sehr schöne Region um Dresden ist die Kulturlandschaft Dresdner Elbtal. Damit gemeint ist der elbnahe Elbtalkessel innerhalb Dresdens. Das sind etwa 20 Kilometer des Flusslaufs an der Elbe. Das Elbtal wurde zum Weltkulturerbe und sogar in die Rote Liste des gefährdeten Welterbes eingetragen. Dann aber hat die UNESCO der Stadt den Titel wieder aberkannt.

Die Begründung: die 2007–2013 erbaute Waldschlößchenbrücke sei landschaftszerstörend. Vielleicht zu Recht, denn die Verkehrsbrücke überquert die geschützten Elbwiesen.

Den besten Blick auf die Elbwiesen und Flussbögen hast du vom sogenannten Balkon Dresdens im Luisenhof. Hier schaust du auf den malerischen Fluss in Richtung Innenstadt.

Ein unvergessliches Highlight ist die Schaufelraddampfer-Fahrt zur Festung Königstein (hier Ticket buchen*).

Kultur in Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden bietet seinen Besuchern auch viel Kultur und Veranstaltungen. Wenn du noch ein wenig mehr Zeit bei deinem Besuch in Dresden hast, dann solltest du dir folgendes Kultur- und Musik-Angebot der Stadt mit allen wichtigen Informationen für den Tourismus anschauen (Website). Etwa findet Silvester immer auf den Landesbühnen Sachsen im Dezember das Silvesterkonzert statt, der Palais Sommer am japanischen Palais ist ebenfalls sehr beliebt, der Dresdner Weihnachtsmarkt zu Weihnachten ist bekannt.

Neben unzähligen saisonalen Veranstaltungen und viel Musik sowie Konzerten, bieten auch die Museen und kulturellen Einrichtungen viele verschiedene, ständig wechselnde Ausstellungen an. Auch zu den Themen Sport, Umwelt, Forschung, Gesundheit und Politik wird viel in Dresden angeboten. Kulturinteressierte informieren sich also vorab über die besonderen Ereignisse in der Stadt Dresden.

Wo in Dresden übernachten?

Unser persönlicher Tipp: Übernachte im Hotel Hyperion in Dresden (hier Preise checken). Das Hotel besticht mit einer überragenden Lage. Aus den oberen Zimmern blickst du auf die Dresdner Frauenkirche. Kaum gehst du zum Haupteingang raus, stehst du schon mitten in der Altstadt, gegenüber vom Zwinger. Eine bessere Lage gibt es kaum.

Dazu ist das Frühstück des Hotels sehr zu empfehlen, sowie der Wellnessbereich. Das Personal war überaus aufmerksam und wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Sehr gerne kommen wir wieder.

Werbehinweis: Wir haben Dresden im Rahmen einer Kooperation mit dem Hotel Hyperion Dresden besucht.

Die Lobby des Hotel Hyperion in Dresden
Die Lobby des Hotel Hyperion in Dresden ist sehr schön gestaltet
Blick auf die Lobby des Hotels von oben
Das Hotel hat uns sehr begeistert. Es liegt super zentral direkt am Zwinger und mit Blick auf die Frauenkirche

Essen und Trinken in Dresden

Übrigens gibt es auch einen kulinarischen Rundgang durch Dresden, der dich in die regionale Kochkunst einweiht (hier Ticket kaufen*).

Ein Trabi im Biergarten in der Neustadt
Sieht das nicht witzig aus? Ein Trabi im Biergarten in der Neustadt
Der Blick von der Bar Felix in Richtung Zwinger
Der Blick von der Bar Felix in Richtung Zwinger ist super
Das beste Eis der Stadt direkt gegenüber der Frauenkirche
Das beste Eis der Stadt direkt gegenüber der Frauenkirche in einem kleinen Laden

Burgerladen in Dresden
Oder doch Veggie-Burger aus der Burgerei? Wir waren begeistert

Spannende Dresden-Artikel auf anderen Reiseblogs

Noch mehr Infos zu und rund um Dresden findest du auf folgenden Reiseblogs:

Wir hoffen unser Stadtrundgang durch Dresden hat dir gefallen. Die Stadt ist auf jeden Fall sehr beeindruckend. Und vor allem wegen der Geschichte sollte jeder in unseren Augen diese tolle Stadt in Sachsen einmal gesehen haben.

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