Bamberg auf einen Blick: Sehenswürdigkeiten, Reisetipps & Reisezeit
Bamberg lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Die wichtigsten Highlights liegen alle auf engem Raum in der Welterbe-Altstadt.
Wie lange? Ein Tag für die bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Zwei volle Tage, wenn du wirklich alles in Ruhe genießen willst.
Beste Reisezeit: Die Monate Mai, Juni, September und Oktober sind meist angenehm mild, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Außerdem ist die Altstadt dann nicht so überlaufen wie im Hochsommer. Wenn möglich, solltest du die Wochenenden meiden.
Top-Highlights: Das Alte Rathaus ist für viele das schönste Gebäude der Welt, das Viertel Klein Venedig erinnert an die italienische Lagunenstadt und die Sandkerwa ist das kulturelle Highlight des Sommers.
Mein Fotospot-Tipp: Der Blick vom Geyerswörthsteg auf das Alte Rathaus, am besten in den Morgen- oder Abendstunden. Stativ mitbringen!
Übernachtungs-Tipp: Wähle ein Hotel in der Altstadt, etwa das Hotel Nepomuk (Preis checken*), direkt an der Regnitz gelegen.
Tipp: Mit dem knallroten BambergBus erkundest du auf einer großen Route ganz gemütlich alle bekannten und weniger bekannten Bamberg-Sehenswürdigkeiten.
1. Altes Rathaus – Das meistfotografierte Gebäude Bambergs thront in der Regnitz


Das Alte Rathaus zwischen Bergstadt und Inselstadt im linken Arm der Regnitz ist für mich – und für viele andere Besucher – DIE Top-Sehenswürdigkeit in Bamberg. Das Fachwerkgebäude thront auf einer winzigen künstlichen Insel mitten in der Regnitz, verbunden mit dem Rest der Stadt durch die Obere Brücke und die Untere Brücke. So etwas findest du wohl kein zweites Mal auf der Welt.
Schau beim Vorbeilaufen genau hin: Aus einem der barocken Fassadengemälde ragt ein dreidimensionales Puttenbein heraus und darüber, unter dem Dach, siehst du eine plastische Putte. Die Obere Brücke führt übrigens direkt durch ein Tor im Alten Rathaus hindurch.
Den schönsten Blick auf das Rathaus hast du vom Geyerswörthsteg auf der gegenüberliegenden Seite. Von der Unteren Brücke aus siehst du gleichzeitig das erste Panorama auf „Klein Venedig“ – dazu gleich mehr.
Das Rathaus wurde erstmals im Jahr 1387 erwähnt. Die Untere Brücke ist sogar noch älter: erstmalig erwähnt im Jahr 1020, sie ist Bambergs älteste Brücke. Am Abend ist die Brücke einer der beliebtesten Treffpunkte der Stadt. Ein tolles Fotomotiv ist hier die Statue der Kaiserin Kunigund von 1750 mit dem blauen „Heller Haus“ im Hintergrund, eines der schönsten Bürgerhäuser der Stadt.
Wenn du genau hinschaust, wirst du rund um das Rathaus einige Fratzen und andere kuriose Figuren entdecken. Insgesamt gibt es in Bamberg über 1.000 steinerne Gesichter aus sieben Jahrhunderten, die dich auf Schritt und Tritt von Fassaden oder Torbögen beobachten.
Wer sich für Kunsthandwerk interessiert, sollte das Innere des Rathauses nicht verpassen: Die Porzellansammlung Ludwig zählt zu den größten ihrer Art in Europa. Außerdem kannst du den prächtigen Rokokosaal der Bamberger Ratsherrn besichtigen.
Tipp: Willst du das Alte Rathaus, Klein Venedig und weitere Highlights auf eine ungewöhnliche Art und Weise erleben? Dann lohnt sich die Mittelalter-Tour. Hier erlebst du den mittelalterlichen Alltag aus der Sicht eines damaligen Einwohners und erfährst viel Wissenswertes über die Stadtgeschichte (zur Tour*) – ich fand die Tour wirklich kurzweilig.
2. Klein Venedig – Fischerhäuschen, Gondeln und das schönste Flussufer Bayerns

Ein Muss ist natürlich auch „Klein Venedig“ – eine der malerischsten Ecken Bambergs und ein Fotomotiv, das du auf keinen Fall verpassen darfst. Die ehemalige Fischersiedlung hat ihre Wurzeln im Mittelalter und zieht sich am Nordufer des Linken Regnitzarms entlang.
Wenn du die Häuser zum ersten Mal siehst, reibst du dir sicher ungläubig die Augen: bunte Fachwerkhäuschen Seite an Seite, winzige Vorgärten am Wasser, alte Holzkähne, die sanft im Strom schaukeln. Wer es nicht besser weiß, könnte auch ohne Brücken und Kanäle meinen, durch Venedig zu schlendern.
Bei schönem Sommerwetter ist ein Spaziergang ein Muss. Und wenn du willst: Auf der Regnitz kannst du dich von Anfang Mai bis Ende Oktober sogar mit einer venezianischen Gondel chauffieren lassen (zur Buchung) – sicher eines der romantischsten Erlebnisse in Bamberg.
Die besten Fotopunkte für Klein Venedig:
- Untere Brücke am Alten Rathaus – der Klassiker, bekommst du auf jedem Postkartenmotiv
- Gegenüberliegendes Ufer – etwas weiter flussabwärts, perfekt für die ganze Häuserzeile im Querformat
- Markusbrücke – weniger bekannt, dafür ohne Touristengedränge
Tipp: Mach unbedingt einen Abstecher in die Straße „Fischerei“. Das ist das eigentliche Herz von Klein Venedig. Auf dem Weg dorthin passierst du die beeindruckende Bronzeplastik Centurione I des polnischen Künstlers Igor Mitoraj und die historischen Verladekräne „Am Kranen“, die von Bambergs einstiger Bedeutung als Handelsstadt erzählen. Hier starten übrigens auch die Ausflugsschiffe (Website), wenn du Bamberg und Umgebung vom Wasser aus erkunden willst.
3. Sandkerwa– Bambergs wildes Volksfest mit Fischerstechen, Bier und Feuerwerk im August
Planst du deinen Bamberg-Besuch im Sommer? Dann unbedingt die letzte August-Woche im Kalender markieren! Denn dann verwandelt sich die Stadt in eine einzige große Feiermeile. Die Sandkerwa (Website) ist das kulturelle Highlight des Bamberger Sommers und eines der größten Volksfeste in ganz Bayern. Rund 200.000 Besucher strömen jedes Jahr in die engen Gassen rund um die Sandstraße – und wer einmal dabei war, kommt garantiert wieder.
Gefeiert wird draußen, mit kühlem Bier aus der Region, Livemusik und dem unvergleichlichen Flair der mittelalterlichen Altstadt als Kulisse. Das ist Bamberg, wie es leibt und lebt.
Die zwei absoluten Highlights der Sandkerwa:
Fischerstechen auf der Regnitz: Ein uralter Fischerbrauch, bei dem mehrere Mannschaften auf Ruderbooten gegeneinander antreten. „Bewaffnet“ mit langen Lanzen versuchen sie, den Gegner vom Boot ins kühle Wasser zu stoßen.
Abschlussfeuerwerk am Montag: Der krönende Abschluss des Festes. Der Himmel über der Altstadt leuchtet, die Regnitz spiegelt die bunten Farben der Raketen im Wasser.
4. Bamberger Dom – Geheimnisvoller Reiter & einziges Papstgrab in Deutschland

Der Bamberger Dom St. Peter und St. Georg thront mit seinen vier wuchtigen Türmen auf einem der sieben Bamberger Hügel und dominiert das Stadtbild aus fast jeder Perspektive.
Der Dom birgt gleich mehrere historische Superlative. Er beherbergt das Grab des einzigen heiliggesprochenen Kaiserpaars des Heiligen Römischen Reichs – Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde. Und dann ist da noch das Grab von Papst Clemens II. – das einzige Papstgrab in Deutschland und das einzige rechtmäßige Papstgrab nördlich der Alpen.
Das absolute Muss im Dom ist natürlich der Bamberger Reiter. Die lebensgroße Sandsteinskulptur eines gekrönten Reiters zu Pferd entstand vermutlich um das Jahr 1237. Bis heute weiß niemand mit Sicherheit, wen sie darstellt. König? Kaiser? Heiliger? Das Rätsel um ihre Identität wird wohl für immer ungelöst bleiben.
Eine Anekdote am Rande: Es gibt eine auf 16.000 Stück limitierte Playmobil-Figur des Reiters (Playmobil-Nummer 4739). Bei eBay wird sie für rund 40 Euro gehandelt.
Geheimtipp am Domplatz: Die Säule
Direkt auf dem Domplatz – einem der schönsten Plätze Bambergs, umgeben von Gebäuden aus vier verschiedenen Stilepochen – versteckt sich ein Kunstwerk, das die meisten Besucher einfach übersehen. Die „Säule“ von Micha Ullmann ist quasi eine ins Negative gedachte Säule: eine leere Form im Boden, die den „Nabel der Welt“ symbolisiert. Im Glas spiegeln sich Himmel und Fassaden.
Historischer Hintergrund: Bis 1779 stand auf dem Domberg die Tattermannsäule, eine über acht Meter hohe Säule mit einer krönenden Figur, vermutlich eine Christusdarstellung. Die Ullmann-Säule greift das bewusst auf.

Unser erstes Buch: Foto-Eskapaden in Deutschland
Nach 16 Jahren Reiseblog ist es soweit: Im Juni 2026 erscheint unser erstes Buch bei DuMont – Foto-Eskapaden in Deutschland. 30 fotografische Abenteuer quer durch die Republik, mit GPS-Tracks, Karten und 10 spannenden Foto-Challenges. Kurz gesagt: der perfekte Begleiter für alle, die Deutschland mit offenen Augen und Kamera in der Hand neu entdecken wollen.
5. Neue Residenz mit Rosengarten – Barocker Kaisersaal und der schönste Ausblick über die Altstadt



Direkt am Domplatz, keine 50 Meter vom Dom entfernt, wartet das nächste Highlight. Die Neue Residenz war ab 1604 der Sitz der Bamberger Fürstbischöfe und beherbergte damit jahrhundertelang die weltliche und geistliche Macht der Stadt unter einem Dach. Heute öffnet das imposante Barockgebäude seine Türen für alle, die wissen wollen, wie es sich einst als Fürstbischof gelebt hat.
Das Fürstbischöfliche Appartement kannst du nur im Rahmen einer Führung besichtigen, die übrigen Räumlichkeiten auf eigene Faust. Ein Highlight ist der Kaisersaal, ein vollständig mit Fresken ausgestatteter Prunkraum. Gemalt von Melchior Steidl, erzählt das Deckenfresko von den Kaisern des Heiligen Römischen Reichs. Selbst wenn dich Barockmalerei sonst kaltlässt – diesen Raum musst du gesehen haben. Dazu kommen drei Prunkappartements, die Staatsgalerie mit wertvoller altdeutscher und barocker Malerei sowie insgesamt fast 50 Räume mit Kunstschätzen aus über vier Jahrhunderten von der Spätgotik bis zum Historismus.
Mindestens genauso lohnenswert ist ein Abstecher in den Rosengarten – und der kostet dich keinen einzigen Euro. Der terrassenförmige Barockgarten hinter der Residenz ist einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Von hier oben schweift der Blick über die Dächer der Bamberger Altstadt, über Türme, Hügel und die grüne Flusslandschaft dahinter. An einem sonnigen Sommertag gibt es kaum einen besseren Ort in Bamberg, um einfach innezuhalten.
6. Alte Hofhaltung – Mittelalterliche Bischofspfalz & blutiger Königsmord

Noch immer auf dem Domplatz – und noch immer gibt es mehr zu entdecken. Direkt gegenüber dem Dom öffnet sich das Tor zur Alten Hofhaltung. Wenn du hindurchgehst, tauchst du sofort in eine andere Welt ein. Der mittelalterliche Innenhof mit seinen verschachtelten Fachwerkhäusern, Laubengängen und dem alten Brunnen gehört zu den stimmungsvollsten Ecken der Stadt.
Die Geschichte des Areals reicht weit zurück: Schon um das Jahr 600 entstanden auf dem Domberg die ersten Befestigungsanlagen. Ende des 9. Jahrhunderts thronte hier ein Kastell der Babenberger, das Castrum Babenberg, und schließlich die Pfalz von Kaiser Heinrich II. Rund um die Anlage entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte die Stadt Bamberg. Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude, die du hier heute siehst, wurden ab dem 15. Jahrhundert an der Stelle der Kaiserpfalz errichtet.
Heute beherbergt die Alte Hofhaltung das Historische Museum Bamberg (Website), das die bewegte Stadtgeschichte von der vorgeschichtlichen Zeit bis ins 20. Jahrhundert lebendig macht. Ein Highlight ist das Original des als „Apfelweibla“ bekannten Türknaufs – eine Darstellung einer älteren Frau – aus dem Märchen „Der goldne Topf“ des berühmten Schriftstellers E. T. A. Hoffmann.
Außerdem findest du auf dem Areal die Katharinenkapelle, eine ehemalige Pfalzkapelle und ältester Bauteil in der Alten Hofhaltung. Die Kapelle wird wegen ihrer Atmosphäre regelmäßig für Hochzeiten gebucht.
Und dann ist da noch diese der berühmte Königsmord. Am 21. Juni 1208 wurde in der Alten Hofhaltung der deutsche König Philipp von Schwaben vom bayerischen Pfalzgrafen Otto VIII. von Wittelsbach ermordet – kurz vor seiner Krönung zum Kaiser. Ein Königsmord mitten in Bamberg. Der Attentäter wurde auf seiner Flucht Monate später in einem Versteck in der Nähe von Regensburg enthauptet. Der Leichnam Philipps wurde im Bamberger Dom bestattet und später in den Dom von Speyer überführt.
Tipp: Mit der BAMBERGcard* erlebst du einen spannenden Stadtrundgang und hast freien Eintritt in sieben Museen der Stadt. Außerdem kannst du die Stadtbusse kostenlos nutzen.
7. Kloster Michaelsberg – 1.000 Jahre Benediktinergeschichte & 580 Pflanzen an der Decke

Wenn du den Domplatz in Richtung Westen verlässt, siehst du schon das Kloster Michaelsberg – auch Kloster Michelsberg genannt – mit seinen zwei mächtigen Türmen auf dem gleichnamigen Hügel. Die Anlage ist nach einer umfangreichen Sanierung seit Mai 2026 wieder zugänglich.
Das Kloster wurde im Jahr 1015 als Benediktinerabtei gegründet und gehört zu den ältesten und bedeutendsten Klosteranlagen Frankens.
Was es so besonders macht, offenbart sich aber erst im Inneren der Klosterkirche: Die Decke des Hauptschiffs ist mit 580 verschiedenen Pflanzen und Kräutern sowie einigen Singvögeln und Papageien bemalt – ein Gesamtkunstwerk, das den biblischen Paradiesgarten darstellt.
Sehenswert ist auch der Klostergarten. Von hier oben genießt du einen der schönsten Panoramablicke über die Altstadt mit ihren Türmen und Dächern.
Tipp für Bier-Fans: Im Klostergebäude befindet sich das Fränkische Brauereimuseum Bamberg. Ein kleines, feines Museum, das die jahrhundertealte Brautradition Frankens lebendig macht und perfekt zum Bamberger Bier-Thema passt. Für einen tieferen Einstieg in Bambergs Braukultur empfehle ich die 90-minütige Bier-Tour mit Guide* – kurzweilig, informativ und mit dem ein oder anderen Schluck Rauchbier garniert.
8. Grüner Markt und Maximiliansplatz – Bambergs Zentrum mit Bauernmarkt und fränkischen Köstlichkeiten


Nach all den Kirchen, Schlössern und Museen braucht man auch eine Pause – und genau dafür ist der Grüne Markt gemacht. Die Bamberger Fußgängerzone rund um den Neptunbrunnen ist das quirlige Zentrum der Innenstadt und einer der Orte, an denen du in den Alltag der Bamberger eintauchst.
Von Montag bis Samstag verwandelt sich die Straße in einen bunten Bauernmarkt: Gemüse und Obst aus der Region, frisch geerntete Bamberger Hörnla-Kartoffeln, Wirsing, Honig, Kräuter, Blumen – alles direkt vom Erzeuger. Aus einem der Cafés am Marktrand kannst du dem Treiben zuschauen.
Direkt angrenzend öffnet sich der weitläufige Maximiliansplatz, der je nach Jahreszeit ein ganz anderes Gesicht zeigt: Im Sommer locken Essens-Stände mit fränkischen Spezialitäten, im Advent verwandelt sich der „Maxplatz“ in einen der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte Bayerns. Den Platz dominiert die Skulptur von König Maximilian, flankiert von den vier bedeutenden Bamberger Persönlichkeiten Heinrich II., Kunigunde von Luxemburg, Otto von Bamberg und König Konrad III. Jede Figur erzählt ein Stück Bamberger Stadtgeschichte.
Tipp: Morgens um kurz nach neun ist der Grüne Markt am schönsten. Kaum Trubel, goldenes Licht, frische Luft. Der perfekte Start in einen Bamberg-Tag.
9. Kirche St. Martin – Bambergs unterschätzte Barockperle in der Fußgängerzone

Direkt am Grünen Markt, zwischen Café-Tischen und Marktständen, erhebt sich die Kirche St. Martin – und die meisten Besucher laufen einfach daran vorbei. Die ehemalige Jesuitenkirche aus dem späten 17. Jahrhundert ist die einzige Barockkirche Bambergs.
Das Innere überrascht mit prächtigen Stuckaturen, der Scheinkuppel von Giovanni Francesco Marchini, einem lichtdurchfluteten Hauptschiff und einer Atmosphäre, die sich von den großen Kirchen der Stadt wohltuend unterscheidet: ruhiger, intimer, fast meditativ. Gerade zur Mittagszeit, wenn der Marktlärm draußen brummt, ist St. Martin eine echte Oase.
10. Rauchbier-Brauerei Schlenkerla – Eine der berühmtesten Brauereien der Welt

Es gibt Orte, die sind einfach unvergleichlich. Das Schlenkerla in der Dominikanerstraße 6 ist so ein Ort. Die traditionsreiche Gaststätte mit angeschlossener Brauerei gehört zu den bekanntesten Brauereien der Welt und ist für viele Besucher der eigentliche Grund, überhaupt nach Bamberg zu fahren.
Was das Schlenkerla so besonders macht, ist sein Aecht Schlenkerla Rauchbier. Als ich vor einigen Jahren das Schlenkerla das erste Mal getestet habe, war ich absolut begeistert. Das Rauchbier schmeckt wie dunkles Bier und hat einen rauchigen Beigeschmack. Das Rauchbier entsteht durch das Darren des Malzes über offenem Buchenholzfeuer. Eine Methode, die hier seit Jahrhunderten unverändert praktiziert wird und nur noch noch von zwei Brauereien weltweit betrieben: Spezial und Schlenkerla. Gezapft wird übrigens nach alter Tradition aus Eichenholzfässern.
Magst du dunkle, malzige Biere, dann wirst du das Rauchbier lieben. Bist du eher der Weißbier-Typ – trau dich trotzdem. Das alte Lokal allein lohnt den Besuch. Und falls du es wirklich nicht magst: Das Schlenkerla zapft auch ein Helles, das nur leicht rauchig schmeckt.
Und selbst wenn du nur eine Limo trinken willst: Schon das Wirtshaus ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Richtig urig mit dunklem Holz an den Wänden. Du kannst dein Schlenkerla an einem kleinen Fenster ordern. Bei gutem Wetter steht man einfach draußen vor dem Wirtshaus und schaut dem Trubel zu. Ansonsten geht’s ins alte Lokal (erstmals 1405 urkundlich erwähnt) oder in den Biergarten, Teil eines ehemaligen Dominikanerklosters. Im Kiosk des Wirtshauses kannst du auch geschlossenes Flaschenbier und Souvenirs kaufen.
Nicht weniger bekannt ist die bereits erwähnte Brauerei Spezial in der Oberen Königstrasse 10 am Rand der historischen Altstadt. Die Brauerei mit angeschlossenem Gasthaus wurde im Jahre 1536 erstmals urkundlich erwähnt. Echt Bier-Fans probieren beide Biere!
Bamberg bezeichnet sich nicht umsonst als wahre Hauptstadt des Bieres. Der erste Bierausschank ist erstmals im Jahr 1093 urkundlich belegt. Insgesamt gibt es über 50 Bierspezialitäten in Bamberg, die aus den elf Brauereien in der Stadt kommen. Rund 60 Brauereien sind im Bamberger Umland angesiedelt.
Öffnungszeiten: täglich 9:30 bis 23:30 Uhr – aktuelle Infos auf schlenkerla.de
Hier kannst du eine bierhistorische Stadtführung mit einem Abstecher ins Schlenkerla* buchen.
Tipp: Nur einen Steinwurf vom Schlenkerla entfernt, in der Oberen Sandstraße 4, befindet sich das Café Zuckerstück (Website). Das Café ist zuckersüß eingerichtet und die Kuchen und Torten sind ein wahrer Gaumenschmaus. Und Lissabon-Fans aufgepasst: Hier bekommt ihr leckere Pastéis de Nata!
11. Spezial-Keller – Rauchbier, Kachelofen und Panoramablick

Dieser Keller ist ein absolutes Muss, wenn du in Bamberg unterwegs bist: der Spezial-Keller, von Einheimischen liebevoll „Spezikeller“ genannt. Der Keller liegt in der Nähe der Sternwarte auf dem Stephansberg und ist aus dem historischen Stadtzentrum bequem zu Fuß erreichbar.
Dich erwartet eine super Aussicht über die Dächer der Bamberger Altstadt – und das zu jeder Jahreszeit. Im Sommer sitzt du auf der riesigen Terrasse unter freiem Himmel und genießt den Rundumblick über Bamberg, die Hügel und die Türme der Stadt. Bei schlechtem Wetter oder im Winter machst du es dir in der Stube mit dem Kachelofen gemütlich – fränkische Gastlichkeit pur.
Natürlich darf das Rauchbier nicht fehlen. Und weil der Begriff „Keller“ viele Besucher verwirrt: In Bamberg sagt man, man geht auf den Keller. Die Biergärten entstanden einst direkt über den Kellergewölben, die als kühle Lagerstätte für das gebraute Bier dienten. Das Bier wird also buchstäblich über dem Keller getrunken.
Ein Insidertipp zum Schluss. Bier wird in Bamberg nicht in „Halben'“ bestellt, sondern als „Seidla'“ Eine „halbe Bier“ kann schon mal dazu führen, dass man ein halbes Bier kriegt. Betrachte dich damit als gewarnt – und bestell von Anfang an ein Seidla. 🍺
Öffnungszeiten: Montag Ruhetag, aktuelle Öffnungszeiten auf der Website des Spezialkellers
12. Altenburg – Bambergs mittelalterliche Festung mit Blick über die Stadt


Wer bereit ist, ein paar Schritte aus der Altstadt hinauszugehen, wird mit einem der schönsten Ausblicke über Bamberg belohnt. Die Altenburg liegt auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel und ist eine dieser Sehenswürdigkeiten, die viele vergessen und das im Nachhinein bereuen.
Die Geschichte der Festung, heute eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, reicht bis ins Jahr 1109 zurück, als sie erstmals urkundlich erwähnt wurde. Damals diente die Anlage als Flieh- und Trutzburg als letzter Rückzugsort in Zeiten der Gefahr. Im 14. und 15. Jahrhundert stieg sie zum Wohnsitz der Bamberger Bischöfe auf.
Dann kam das Jahr 1553 – und mit ihm die Zerstörung. Im Zweiten Markgrafenkrieg ließ Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach die Feste niederbrennen. Von der einst mächtigen Burganlage blieben nur der 33 Meter hohe Bergfried und Teile der Ringmauer übrig. Im 19. Jahrhundert wurde die Burg teilweise wieder aufgebaut und lockte sogar so berühmte Persönlichkeiten wie den Schriftsteller E. T. A. Hoffmann an, der hier sogar zeitweise lebte.
Heute erwartet dich hier oben eine gemütliche Gaststube mit Biergarten unter alten Bäumen, der im Sommer zu den schönsten Plätzen der Region gehört. Auf der Speisekarte stehen Spezialitäten wie fränkische Bratwürste, die Burg Currywurst oder hausgemachte Fleischküchla. Außerdem gibt es eine überraschend große Auswahl vegetarischer und veganer Gerichte.
Und dann ist das der Blick. Von der Burg siehst du Bamberg wie auf einer Postkarte. Für nur einen Euro kannst du den Burgturm besteigen. Der Ausblick von dort oben ist noch besser.
So kommst du hin: Du kannst mit dem Auto direkt zur Burg fahren und auf dem Gelände parken. Schöner ist der Weg zu Fuß. Mehrere Wanderwege führen von der Bamberger Altstadt hinauf zur Festung, Gehzeit etwa 30 bis 45 Minuten. Auf dem Weg über die Altenburger Straße lohnt sich ein Stopp am Aussichtspunkt Altenburger Berg (Google Maps).
Öffnungszeiten: Montag und Dienstag Ruhetag, aktuelle Öffnungszeiten auf der Website der Altenburg
13. Schleuse 100 – Bambergs vergessenes Industriedenkmal mit Fähre, Künstlerhaus und Biergarten

Die Schleuse 100 ist einer dieser Geheimtipps, die auch viele Bamberg-Kenner nicht auf dem Radar haben. Die Schleuse ist die letzte der insgesamt 100 Schleusen des Ludwig-Main-Donau-Kanals, der unter König Ludwig I. zwischen 1836 und 1845 erbaut wurde. Das Ingenieursprojekt war für seine Zeit monumental: 172 Kilometer Wasserstraße, die die Donau bei Kelheim mit dem Main bei Bamberg verband und dabei einen Höhenunterschied von fast 200 Metern überwand. Eine technische Meisterleistung des 19. Jahrhunderts.
Und doch scheiterte das Projekt. Zu viele technische Herausforderungen, zu hohe Kosten – und dann kam die Eisenbahn und machte den Kanal wirtschaftlich obsolet. Was blieb, ist ein einmaliges Industriedenkmal. Die Schleuse ist noch immer für Sportboote und Kanus in Betrieb und wird von Hand betrieben. Das Schleusenwärterhäuschen aus dem 19. Jahrhundert steht ebenfalls noch.
Besonders schön ist der Weg vom Stadtzentrum zur Schleuse: über die Obere Mühlbrücke und die Mühlwörth direkt an der Regnitz entlang – ruhig, grün, abseits der Touristenströme. Perfekt für alle, die dem Trubel in der Altstadt entgehen wollen.
Auf dem Weg lohnt sich außerdem die kurze Überfahrt mit der Don Bosco Fähre über die Regnitz. Das Ticket kostet gerade mal 1 € pro Fahrt und bringt dich ans andere Ufer, wo das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia, eine 1716 bis 1722 erbaute Barockvilla, wartet. Das Gebäude ist ein schönes Fotomotiv. Hier finden auch regelmäßig kulturelle Events wie Filmabende, Lesungen und Ausstellungen statt (zur Website).
Tipp: Im Luisenhain in der Nähe der Schleuse befindet sich das Bootshaus Restaurant im Hain (Google Maps) – in den warmen Monaten ein uriger Biergarten, der nach dem Spaziergang entlang der Regnitz wie gerufen kommt.
14. Obere Pfarre – Bambergs mächtigster Gotikbau und ein versteckter Türknauf

Zwischen all den barocken Prunkbauten und romanischen Domen ist die Obere Pfarre – offiziell „Unsere Liebe Frau“ – ein echtes Kontrastprogramm. Mir persönlich hat diese Kirche besonders gut gefallen.
Die Obere Pfarre ist der bedeutendste gotische Kirchenbau Bambergs. Und wer von außen denkt, er hätte die Dimension der Kirche schon erfasst, wird innen eines Besseren belehrt. Das mächtige Langhaus entstand zwischen 1338 und 1350 und ist in seiner schlichten gotischen Strenge schier beeindruckend. .
Aber nicht nur innen lohnt sich ein Blick: Du hast von hier einen der schönsten Blicke auf den Bamberger Dom in der Ferne.
Geheimtipp: Bambergs berühmtester Türknauf – das Apfelweibla

Jetzt wird’s skurril. Nur etwa 100 Meter von der Oberen Pfarre entfernt, in der Eisgrube 14, wartet einer der kuriosesten Geheimtipps der Stadt: der berühmteste Türknauf Bambergs (bzw. eine Nachbildung). Das bereits erwähnte „Apfelweibla“ gehört zu den Bamberger Besonderheiten, über die sogar Einheimische schmunzeln. Das Original befindet sich im Historischen Museum Bamberg (Sehenswürdigkeit Nummer 6).
Was macht einen Türknauf zur Stadtberühmtheit? Schau einfach selbst hin. Manche Dinge muss man mit eigenen Augen sehen. Ich verrate mehr in meinen Bamberg-Geheimtipps. Da findest du noch weitere kleine Entdeckungen abseits der großen Highlights.
15. Michelsberg mit Villa Remeis – Bambergs schönster Spaziergang endet mit Panoramablick und Kuchen

Das letzte Highlight auf unserer Bamberg-Runde ist das entspannteste – und oft sind das die besten. Der Michelsberg ist einer der schönsten Aussichtsplätze der Stadt, dabei aber kaum überlaufen.
Der Weg dorthin ist denkbar einfach: Von der Neuen Residenz aus folgst du der Oberen Karolinenstraße und biegst rechts in die Straße „Michelsberg“ ab – oder du läufst geradeaus über den Jakobsplatz, der in den Jakobsberg übergeht. Nach etwa 15 Minuten zu Fuß erreichst du einen kleinen Park mit altem Baumbestand.
Hier findet du das Café Villa Remeis (Website), eine imposante Gründerzeitvilla mit einer Panorama-Terrasse, von der du einen weiten Blick über die Bamberger Altstadt genießt. Und dazu ein Stück selbst gebackener Kuchen, der wirklich gut ist.
Im Sommer verwandelt sich die Wiese rund um die Villa in einen der beliebtesten Picknickplätze der Stadt. Im Herbst leuchten die alten Bäume im Park in satten Gelb- und Rottönen. Der Michelsberg ist zu jeder Jahreszeit einen Abstecher wert und eignet sich wunderbar für einen Familienspaziergang, auch mit Kindern.
Hinweis: Seit Juni 2026 wird die Villa Remeis saniert. Das Café Villa Remeis zieht zum 1. Juli in die Räumlichkeiten des Caritas-Pflegezentrums St. Otto in der Hainstraße 24 um.
Die beliebtesten Museen in Bamberg – ein Dutzend Tipps für Regentage, Kunstliebhaber und Bier-Fans
Bamberg bei Regen? Kein Problem. Die Stadt hat etwa ein Dutzend Museen zu bieten – genug, um jeden Nieselmorgen in ein echtes Kulturerlebnis zu verwandeln. Hier sind meine Empfehlungen, je nachdem, was dich interessiert:
Für Geschichtsbegeisterte
Das Historische Museum in der Alten Hofhaltung ist Pflicht. Du tauchst in die Stadtgeschichte ein, vom mittelalterlichen Bischofssitz bis zur Neuzeit. Das Diözesanmuseum am Domplatz beherbergt eine der bedeutendsten sakralen Kunstsammlungen Bayerns, darunter Gewänder und Reliquiare aus tausend Jahren Kirchengeschichte.
Das E.T.A.-Hoffmann-Haus am Schillerplatz 26, von 1809 bis 1813 Wohnhaus Hoffmanns, widmet sich dem Leben des berühmten Schriftstellers. Derzeit ist das das Museum wegen umfangreicher Renovierungsmaßnahmen geschlossen. Es gibt noch keinen Termin für die Wiedereröffnung, die aber definitiv nicht mehr 2026 sein wird. Vor dem Haus findest du eine Skulptur, die den Autor mit einer Katze auf der Schulter zeigt.
Für Natur- und Wissenschaftsfans
Das Naturkunde-Museum Bamberg überrascht mit einem prächtigen Vogelsaal und einer umfangreichen Fossiliensammlung – ideal auch für Familien mit Kindern.
Für Regionalkultur-Interessierte
Das Gärtner- und Häckermuseum in der Gärtnerstadt macht mit historischen Gerätschaften und einer originalgetreuen Wohnung die Zeit lebendig, als Bamberger Gärtner und Weinbauern ganz Europa mit ihren Produkten versorgten. Ein kleines, feines Museum mit eigenem Museumsgarten.
Für UNESCO-Fans
Das Zentrum Welterbe Bamberg erklärt verständlich und kurzweilig, warum genau diese Stadt 1993 zum Weltkulturerbe ernannt wurde – perfekt als Einstieg an Tag eins deiner Reise.
Für Bier-Fans
Das Fränkische Brauereimuseum im Kloster Michaelsberg habe ich ohnehin schon empfohlen – aber es gehört auch hier auf die Liste. Pflichtprogramm.
Tipp: Mit der BAMBERGcard* hast du freien Eintritt in sieben Museen.
🗺️ Karte mit allen Bamberg-Sehenswürdigkeiten
Auf unserer interaktiven Karte findest du alle Highlights in Bamberg im praktischen Überblick:
Der BambergBus & Stadtführungen – Bamberg mit dem knallroten US-Schulbus oder zu Fuß

Du erkundest Städte gerne mit dem Hop-On/Hop-Off-Bus? Dann ist der BambergBus (Website) genau das Richtige. Der knallrote Oldtimer-Schulbus aus den USA fällt in der Bamberger Altstadt auf wie ein bunter Hund – und er bringt dich in rund 60 Minuten durch die drei schönsten Stadtteile: die historische Bergstadt, die lebendige Inselstadt und die charmante Gärtnerstadt. Wer Bamberg an einem einzigen Tag erkunden will, ist mit dem BambergBus bestens bedient.
Lieber zu Fuß und mit echtem Insiderwissen? Dann empfehle ich dir eine der geführten Stadtführungen durch Bamberg – persönlich, kurzweilig und mit Geschichten, die du in keinem Reiseführer findest (mehr Infos*).
Besonders spannend ist die Mittelalter-Tour: Du erlebst den mittelalterlichen Alltag aus der Perspektive eines damaligen Stadtbewohners – mit Anekdoten über Hexenprozesse, Königsmorde und das Leben hinter den Klostermauern. Geschichte, die unter die Haut geht (mehr Infos*).
Wo in Bamberg übernachten? Meine Hotel-Tipps für jeden Geschmack und jedes Budget
Bamberg an einem Tag erkunden? Das geht – aber das echte Flair der Stadt wirst du so kaum spüren. Zwei Tage sind gut, drei Tage sind besser. Dann hast du morgens die Altstadt für dich, bevor die Reisegruppen eintreffen, kannst abends in Ruhe ein Rauchbier genießen und am nächsten Morgen nochmal über die Brücken schlendern, als ob du schon immer hier wohnst. Hier sind meine Hotel-Empfehlungen, je nach Stil und Budget:
Gehoben & besonders
Das Hotel Nepomuk (Preis checken*) ist eine der nobelsten Adressen in Bamberg – direkt an der Regnitz gelegen. Wenn du dir etwas gönnen möchtest, dann hier. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das Hotel Weinhaus Messerschmitt (Preis checken*) – ein Haus mit Geschichte, Charme und einer der besten Lagen mitten in der Altstadt.
Boutique & individuell
Das Le Baldinger Boutique Hotel (Preis checken*) ist eine meiner liebsten Empfehlungen für alle, die stilvolles Wohnen mit persönlicher Atmosphäre suchen. Ebenfalls wunderschön und etwas ruhiger gelegen: das Boutique Hotel Villa Katharina (Preis checken*) außerhalb der Altstadt. Ideal, wenn du abends Ruhe willst.
Modern & unkompliziert
Das Tandem Hotel (Preis checken*) ist ein moderner Tipp – unkompliziert, gut angebunden und mit einem klaren Konzept. Perfekt für alle, die weniger Schnickschnack und mehr Bamberg wollen.
Tipp: Bamberg ist ganzjährig beliebt. Buche dein Hotel besonders für die Sommer-Wochenenden und die Sandkerwa im August rechtzeitig, da die Unterkünfte in der Stadt in diesen Zeiten schnell ausgebucht ist.
❓ Häufige Fragen zu Bamberg
❓ Was muss man in Bamberg unbedingt gesehen haben?
Die absoluten Must-Sees in Bamberg sind das Alte Rathaus auf seiner Regnitz-Insel, das Viertel Klein Venedig, der Bamberger Dom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter und die Neue Residenz mit dem kostenlos zugänglichen Rosengarten. Wer außerdem ein Rauchbier im Schlenkerla trinkt und den Blick vom Spezialkeller über die Altstadt genießt, hat Bamberg in seiner schönsten Form erlebt.
❓ Wie viele Tage brauche ich für Bamberg?
Für einen ersten Überblick reicht ein Tag – mit dem BambergBus oder einer geführten Stadtführung schaffst du die wichtigsten Highlights. Das echte Flair der Stadt spürst du aber erst mit zwei bis drei Tagen: morgens die Altstadt ohne Touristengedränge, tagsüber Museen und Biergärten, abends ein Rauchbier in den alten Gassen.
❓ Ist Bamberg ein gutes Ziel für einen Tagesausflug?
Ja – Bamberg eignet sich hervorragend für einen Tagesausflug, besonders aus Nürnberg (ca. 35 Minuten mit der Bahn), Würzburg oder München. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen alle fußläufig beieinander, ein kompakter Rundgang durch die Altstadt ist gut in einem Tag machbar. Wer tiefer eintauchen möchte, plant besser zwei Tage ein.
❓ Was ist das Besondere am Bamberger Rauchbier?
Bamberger Rauchbier entsteht durch das Darren des Malzes über offenem Buchenholzfeuer – eine jahrhundertealte Methode, die weltweit nur noch von zwei Brauereien praktiziert wird: dem Schlenkerla und der Brauerei Spezial. Das Ergebnis ist ein dunkles Bier mit einem unverwechselbaren rauchigen Beigeschmack. Bamberg ist nicht umsonst die Bierhauptstadt Deutschlands – mit über 50 Bierspezialitäten aus elf Brauereien in der Stadt.
❓ Wann findet die Sandkerwa in Bamberg statt?
Die Sandkerwa startet traditionell am Donnerstag vor dem letzten August-Sonntag und zieht jedes Jahr rund 200.000 Besucher in die Bamberger Altstadt. Das Highlight ist das historische Fischerstechen auf der Regnitz sowie das große Abschlussfeuerwerk am Montag. Das genaue Datum findest du auf sandkerwa.de.
❓ Ist der Rosengarten der Neuen Residenz kostenlos?
Ja – der Rosengarten der Neuen Residenz ist kostenlos zugänglich und einer der schönsten Aussichtspunkte der ganzen Stadt. Nur das Museum und die Prunkräume im Inneren der Residenz sind kostenpflichtig.
❓ Gibt es in Bamberg Sehenswürdigkeiten, die sich auch für Kinder lohnen?
Absolut. Besonders empfehlenswert für Familien mit Kindern sind die Ausflugsschiffe auf der Regnitz, das Naturkunde-Museum mit seinem prächtigen Vogelsaal und der BambergBus – der knallrote US-Schulbus begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Auch ein Spaziergang entlang von Klein Venedig und die Festung Altenburg mit Biergarten eignen sich wunderbar für einen Familienausflug.
Bamberg-Reiseführer – Die besten Bücher für deine Reise
Du willst Bamberg noch tiefer erkunden und lieber mit einem Buch in der Hand durch die Gassen schlendern? Diese Reiseführer kann ich dir ans Herz legen:
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Hey vielen Dank für die tollen Tipps 🙂 Wir hatten Bamberg bis jetzt noch gar nicht auf dem Schirm, das werden wir im kommenden Sommer wohl mal ändern 🙂
Viele Grüße,
Tanja und Martin
Hallo ihr zwei,
viel Spaß in Bamberg. Ihr werdet begeistert sein :-)
Viele Grüße
Florian
Was für schöne Tipps, danke. Bamberg steht schon lange auf meiner Liste, hoffentlich schaffe ich es bald einmal. Grüße, Bettina
Hallo Bettina,
danke, das freut uns natürlich sehr :-)
Viele Grüße
Florian
Die Aufstellung Sehenswürdigkeiten hat uns neugierig gemacht. Wir planen mit unseren Wohnmobil eine Tour durch Deutschland, und möchten in Bamberg Station machen. Wir bitten Sie daher um Info, wenn möglich auch einen Plan von der Altstadt.
Hallo Heinz,
einen Plan bestellt ihr am besten bei der offiziellen Tourist-Info oder ihr kauft eine Karte.
Bamberg ist wirklich sehr sehenswert, das wird euch gefallen.
Viele Grüße
Florian
Viiielen Dank für so viele tolle Tipps! Fahre bald nach Bamberg (zwar mit der Familie, aber Kamera kommt natürlich trotzdem mit ;-)) und hab mir dank eures Artikels einige „Must sees“ auf der Karte markiert.
LG und schönes Wochenende
Kathrin
Hi Kathrin,
super cool, das freut uns sehr :-) Viel Spaß in Bamberg.
Viele Grüße
Florian
Hi,
Danke für den Bericht und die vielen Fotospots. Sind nächste Woche in Bamberg und freuen uns schon sehr auf die Stadt.
Viele Grüße
Michael & Sandra
Hallo ihr zwei,
viel Spaß in Bamberg und hoffentlich tolles Licht :-)
Viele Grüße
Florian
Danke für den sehr schönen und übersichtlichen Stadtfuehrer dieser romantischen fränkischen Stadt… Und die schönen Fotos!
Liebe Birgit,
aber sehr gerne doch, es war echt super, der kleine Städtetrip durch Bamberb :)
Viele Grüße
Florian