Die schönsten Wanderungen im Frühling in Bayern
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Bayern: 7 schöne Bergwanderungen im Frühling [mit Karte]

Die hohen Berggipfel der Alpen sind noch schneebedeckt, doch der Winter zieht sich zurück. Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger und die Sonne steigt immer höher. In den tiefen und mittleren Lagen ist der Schnee längst geschmolzen. Das Frühjahr rückt näher. Damit wird auch die Wandersaison eingeläutet. Mit diesen sieben leichten Wanderungen in Bayern für den Frühling startest du gut in die neue Bergwandersaison.

Aktualisiert am 10.05.2022

Die schönsten Frühlingswanderungen in Bayern

Beachte, dass im Frühling je nach Exposition stellenweise noch Schnee in den Bergen liegt. Daher gehören Grödel in den Wanderrucksack (hier verraten wir dir, was Grödel sind). Zudem solltest du nicht gleich von 0 auf 100 starten. Deine Muskeln, Sehnen und Gelenke müssen sich nach der langen Winterpause an die neue Belastung beim Bergwandern gewöhnen. Außerdem solltest du die ersten Bergtouren gemütlich angehen, um deine volle Trittsicherheit wieder zu erlangen.

Hier findest du übrigens unsere Tipps für sicheres Bergwandern und hier eine Übersicht über die schönsten Wanderungen in Bayern.

Karte: Die besten Bergwanderungen fürs Frühjahr

Auf unserer Karte findest du die besten Frühlingswanderungen in den bayerischen Alpen im Überblick:

1. Wanderung auf den Jochberg (1567 m) – Bayerische Voralpen

Die Wanderung auf den Jochberg ist der Klassiker schlechthin im Münchner Umland. Egal ob Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter, der Jochberg ist immer ein gut besuchtes Wanderziel. Die leichte Tour auf den Jochberg ist die perfekte Frühlingswanderung, um dich auf die neue Wandersaison vorzubereiten. Um ein wenig Ruhe auf dem Jochberg zu genießen, sollest du sehr früh aufbrechen und die Wochenenden meiden.

Blick vom Jochberg auf den Walchensee
Dieses schöne Alpenpanorama erwartet dich am Jochberg-Gipfel

Von der Münchner Innenstadt erreichst du den Wanderparkplatz Kesselberg (Google Maps) auf 850 Metern Höhe mit dem Auto in rund einer Stunde. Die leichte Wanderung startet auf der gegenüberliegenden Straßenseite – ein Wegweiser zeigt dir die Richtung. Es geht gleich recht steil los über Stock und Stein in den Wald hinein. Schnee liegt mitunter bis ins Frühjahr. Lawinen musst du hier nicht befürchten, doch kann der Auf- und Abstieg bei Eis und Schnee sehr unangenehm werden (unbedingt Grödel mitnehmen).

Nach rund einer Stunde wirst du mit dem ersten Aussicht auf den Kochelsee belohnt. Den Weg zur Jocheralm ignorierst du, es geht immer geradeaus. Nach etwa eineinhalb Stunden erreichst du einen offenen, mit Gras bewachsenen Gipfelhang. Von hier siehst du schon den Jochberg-Gipfel. Es wird noch einmal steil, bevor du am Gipfelkreuz stehst, das mitunter von Kühen belagert wird. Vom Jochberg-Gipfel genießt du einen fantastischen Blick über den Kochelsee und den Walchensee und darüber hinaus. In der Ferne siehst du auch die schneebedeckte Zugspitze, die sich mit ihren knapp 3000 Metern allerdings nicht für eine gemütliche Frühlingswanderung anbietet.

Auf dem Rückweg lohnt eine Rast an der Jocheralm mit der schönen Sonnenterrasse. Wenn du magst, steigst du nun wieder durch den Wald zum Parkplatz ab. Schöner ist aber der kurze Umweg zum Walchensee. Dazu folgst du dem breiten Fahrweg in Richtung Sachenbach bzw. Walchensee. In der Linkskurve geht rechts ein Pfad ab. Aber aufgepasst: Die Beschilderung kannst du leicht übersehen. Du folgst dem Pfad, der später in einen steilen steinigen Forstweg mündet. Wanderstöcke sind hier hilfreich – insbesondere dann, wenn du länger nicht mehr in den Bergen unterwegs warst und die Knie etwas „eingerostet“ sind.

Blick vom Jochberg am Morgen
Der Jochberg ist ein toller Aussichtsgipfel und im Frühjahr ein beliebtes Wanderziel in den bayerischen Alpen

Der Weg führt dich schließlich zum Walchensee. Wenn du magst, legst du noch einmal eine Rast ein. Das Seeufer lädt zum Verweilen ein. Nach rechts geht’s über den asphaltierten Weg zurück nach Urfeld. Jetzt heißt es noch einmal Ausdauer beweisen, der Wanderparkplatz liegt nämlich ein ganzes Stück höher. Teilweise musst du direkt an der Straße laufen. Ein wenig Vorsicht ist also angesagt, gerade wenn Kinder dabei sind.

Tourdaten

Hier findest du alle Infos zur Wanderung auf den Jochberg.

2. Wanderung auf den Heuberg (1338 m) – Chiemgauer Alpen

Auch der Heuberg ist eine beliebte Frühlingswanderung in den bayerischen Alpen – und absolut familientauglich. Mit dem Auto erreichst du den Wanderparkplatz Schweibern (Google Maps) von München aus in rund einer Stunde.

Vom Parkplatz folgst du dem Wegweiser in Richtung Heuberg. Wenn du die einfache Wandervariante bevorzugst, wählst du den Weg über die Daffnerwald-Almen zum Heuberg-Hauptgipfel. Bei den Daffnerwald-Almen – etwa auf halben Weg zum Gipfel – lockt etwa die Deindlalm zur Einkehr. Der finale Aufstieg zum Heuberg-Gipfel über einen breiten Berghang ist technisch nicht schwierig, mitunter aber steil. Liegt hier im Frühling noch Eis und Schnee, solltest du unbedingt Grödel einpacken.

Blick über die Daffnerwald-Almen
Die Daffnerwald-Almen liegen auf halben zum Heuberg-Gipfel und sind im Frühling ein beliebtes Wanderziel

Obwohl nur 1.338 Meter hoch, genießt du vom Grasgipfel des Heubergs eine tolle Aussicht auf hunderte Gipfel. Die Wanderung über die Daffnerwald-Almen auf den Heuberg-Hauptgipfel ist unproblematisch und ein echter Wandertipp für Familien mit Kindern.

Wenn du magst, besteigst du auch den Gipfel der imposanten Wasserwand. Der Einstieg in den Klettersteig ist nur einen Steinwurf vom Heuberg-Hauptgipfel entfernt. Ein Stahlseil ermöglicht es auch Anfängern, den Gipfel zu erklimmen. Es gibt allerdings zwei Stellen, die etwas Kletterkunst verlangen. Anfänger und Kinder sollten auf dem kurzen Klettersteig unbedingt Klettergurt und Klettersteigset* anlegen. Für die letzten Meter auf dem Grat zum Gipfelkreuz der Wasserwand sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unabdingbar – hier gibt es keine Sicherungen und es geht steil in die Tiefe.

Biggi auf der Wasserwand
Hier sind wir auf der Wasserwand, allerdings im Winter. Auf der Wasserwand solltest du absolut trittsicher und schwindelfrei sein

Wenn du es anspruchsvoller magst, wählt du Aufstiegsvariante über Mailach auf den Heuberg-Hauptgipfel. 1,2 Kilometern hinter dem Parkplatz weist ein Wegweiser links zu den Daffnerwald-Almen – der landschaftlich schönere und deutlich anstrengendere Weg biegt aber rechts ab. Es geht durch den Wald über Stock und Stein, der Weg ist nicht immer gleich auf Anhieb zu erkennen. Wenn du es dir zutraust, wagst den kurzen Abstecher auf den Gipfel der Kindlwand. Der Einstieg liegt am regulären Wanderweg. Hier musst du zunächst eine Kletterstelle überwinden. Sicherungen gibt es nicht. Dafür ist der Ausblick vom Gipfel der Kindlwand auf die Wasserwand spektakulär.

Tourdaten

Hier findest du alle Infos zur Wanderung auf den Heuberg über Mailach.

3. Wanderung auf den Dötzenkopf (1001 m) – Berchtesgadener Alpen

Der Dötzenkopf in den Berchtesgadener Alpen misst 1001 Meter und ist damit der niedrigste 1000er Deutschlands. Die leichte Wanderung auf den Bad Reichenhaller Hausberg eignet sich ideal als Einstiegstour im Frühjahr.

Gipfelkreuz Dötzenkopf
Der Dötzenkopf ist mit 1001 Metern Deutschlands niedrigster 1000er und definitiv einen Abstecher wert, nicht nur im Frühling

Vom Wanderparkplatz in Bayerisch Gmain (Google Maps) führt ein Steig relativ steil nach oben. Der Weg ist traumhaft schön und nicht besonders anspruchsvoll. Ein wenig Trittsicherheit und festes Schuhwerk solltest du aber mitbringen.

Auf der Wanderung gibt es immer wieder Wurzeln und Steinstufen zu überwinden. Obwohl der Dötzenkopf nur 1001 Meter misst, bietet der Gipfel einen tollen Blick auf Bad Reichenhall und die umliegenden Berge. Zudem laden Bänke am Gipfel zu einer genussvollen Brotzeit ein.

Tipp: Der Wanderweg endet natürlich nicht am Dötzenkopf und führt weiter hinauf zum 1613 Meter hohen Predigtstuhl (Aufstieg 5,9 Kilometer; 1090 Höhenmeter). Vom Predigtstuhl kannst du mit der Predigtstuhlbahn (Website) ins Tal abfahren. Den Wanderparkplatz erreichst du von der Talstation zu Fuß in etwa einer halben Stunde. Die Predigtstuhlbahn wurde übrigens 1928 in Betrieb genommen und ist die älteste original erhaltene Großkabinenseilbahn der Welt.

Tourdaten

Hier findest du noch mehr einfache Wanderungen in Berchtesgaden.

4. Wanderung durch die Höllentalklamm aufs Kreuzeck (1651 m) – Wettersteingebirge

Die Wanderung durch die Höllentalklamm über das Kreuzeck ist ein Spaß für Groß und Klein. Vom kostenpflichtigen Wanderparkplatz in Hammersbach (Google Maps) – von München aus in eineinhalb Stunden mit dem Auto zu erreichen – geht es zunächst ein Stück durch den Wald, bevor du am Eingang zur Höllentalklamm stehst. Die Klamm öffnet ihre Pforten erst in der schneefreien Zeit – in der Regel ab Mai. Vorher ist es nicht möglich, durch die Klamm zu gelangen. Weitere Infos zu den Öffnungszeiten und den Eintrittsgeldern findest du auf der Website der Höllentalklamm.

Der Wanderweg durch die Höllentalklamm
Die Wanderung führt ab dem Frühjahr durch die Höllentalklamm. Im Winter ist die Klamm nicht begehbar, die Stege sind abgebaut

In der Höllentalklamm ist es auch im Sommer sehr kalt, außerdem plätschert das Wasser von allen Seiten auf dich herab. Der Weg folgt immer dicht an der steilen Felswand, das eine oder andere Mal musst du dunkle Tunnel passieren. Unter dir hörst du das Rauschen des Hammerbachs. Sobald du die schöne Klamm verlässt, erwartet dich ein unbeschreiblicher Blick auf die umliegenden Berge.

Der Wanderweg führt dich nun zur Höllentalangerhütte (5,5 Kilometer) auf 1.387 Metern. Nach einer Rast in traumhaft schöner Bergkulisse hast du jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder steigst du wieder gemütlich durch die Höllentalklamm ab, oder du steigst über das Hupfleitenjoch zum Kreuzeck (1.651 Meter) auf.

Hinter der Höllentalangerhütte biegt der Wanderweg scharf nach links ab. Über das Hupfleitenjoch geht es nun in Richtung Kreuzeck. Einige Stellen sind ausgesetzt (absturzgefährdet) und mit einem Stahlseil gesichert. Daher solltest du den Aufstieg nur bei Trockenheit angehen. Schnee sollte auf dem Weg nicht mehr liegen. Zudem sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und feste Bergschuhe Pflicht.

Biggi auf dem Wanderweg zum Kreuzeck
Der Weg zum Kreuzeck ist traumhaft schön, zum Teil aber ausgesetzt und seilversichert. Du solltest nur bei absoluter Trockenheit aufsteigen
Blick übers Höllental auf die Zugspitze
Der Blick vom Hupfleitenjochsteig in Richtung Zugspitze

Der Blick auf dieser Route – auch auf die Zugspitze – ist unbeschreiblich und lässt Bergfeeling par excellence aufkommen. Am Gipfel angekommen kannst du im Kreuzeckhaus einkehren. Vom Gipfel erwartet dich ein großartiger Ausblick zur Alpspitze. Wenn du magst, fährst du mit der Kreuzeckbahn ins Tal zurück.

Alternativ führt ein unschwieriger Wanderweg vom Kreuzeck zurück zum Parkplatz (insgesamt dann knapp 15 Kilometer Wegstrecke).

Tourdaten

Hier findest du alle Infos zur Wanderung durch die Höllentalklamm aufs Kreuzeck.

5. Wanderung auf das Hochgrat (1834 m) – Allgäuer Alpen

Das 1834 Meter hohe Hochgrat ist ein Wander-Klassiker in den Allgäuer Alpen. Die Tour startet am Parkplatz der Hochgratbahn in Oberstaufen (Google Maps) und bietet sich schon im Frühjahr an, wenn der Schnee in den tiefen und mittleren Lagen verschwunden ist.

Der Gipfel ist die höchste Erhebung der Nagelfluhkette und der höchste Gipfel des Allgäuer Voralpenlandes. Der Hausberg der Oberstaufener ist ein beliebtes Wanderziel – auch für Familien mit Kindern.

Hochgrat-Gipfelkreuz
Das Gipfelkreuz am Hochgrat. Hier ist immer was los

Die Rundwanderung ist wegen der Länge zwar nicht unbedingt für Anfänger geeignet. Dank der Hochgratbahn können aber auch weniger erfahrene Wanderer Höhenluft schnuppern und die fantastische Aussicht genießen. Zudem gibt es auf der schönen Bergtour zahlreiche Hütten und ein Bergrestaurant.

Der Blick vom Hochgrat-Gipfel ist unbeschreiblich schön. Die Wanderung ist einfach grandios und bei guten Wetterbedingungen eine absolute Top-Tour in den Allgäuer Alpen. Rundum eine absolut empfehlenswerte Bergwanderung, auch wenn am Hochgrat-Gipfel immer einiges los ist.

Der Ausblick vom Hochgrat
Der Blick vom Hochgrat in Richtung Westen

Tourdaten

Hier findest du alle Infos zur Wanderung aufs Hochgrat.

6. Wanderung aufs Ettaler Manndl (1633 m) – Ammergauer Alpen

Das Ettaler Manndl (auch Ettaler Mandl) gehört zu den beliebtesten Gipfelzielen unter den Münchner Hausbergen und ist im Frühjahr ein lohnendes Wanderziel. Den Wanderparkplatz (Google Maps) an der Schaukäserei Ammergauer Alpen erreichst du aus der Münchner Innenstadt mit dem Auto in rund einer Stunde. Vom Parkplatz folgst du zunächst dem breiten Forstweg, der dich neben einem Wassergraben sanft nach oben führt.

Der Wanderweg zum Ettaler Manndl ist gut ausgeschildert, Verlaufen ist eigentlich ausgeschlossen. Der Fahrweg mündet in einen Pfad, der dich weiter durch den Wald nach oben führt. Noch versperren Bäume den Blick auf Ettal und die dahinterliegenden Bergen. An einigen Stellen ist der schmale Pfad leicht ausgesetzt, aber Probleme bereitet die Strecke nicht. Du erreichst schließlich eine kleine Hütte im Wald. Von hier genießt du einen schönen Blick auf das Kloster Ettal und die Notkarspitze.

Hinter der kleinen Hütte zieht der Weg noch einmal richtig an. Du folgst dem Pfad immer weiter durch den Wald. An einer beschilderten Weggabelung biegst du scharf nach rechts ab in Richtung Ettaler Manndl. Der Pfad führt nun an einer hohen Felswand entlang. Hier ist der Weg wieder leicht ausgesetzt. Nach ein paar Minuten stehst du am Beginn des kurzen Klettersteigs auf das Ettaler Mandl. Ein Hinweisschild warnt noch einmal vor den Gefahren. Der Klettersteig ist durchgehend mit einer schweren Kette gesichert.

Der Klettersteig aufs Ettaler Manndl
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auf dem Klettersteig zum Ettaler Manndl unabdingbar

Vorsicht: An einigen Stellen ist der Klettersteig stark ausgesetzt und es geht steil in die Tiefe. Der Steig führt über Schrofen und teilweise blankpolierten, rutschigen Fels. Weniger erfahrene Bergwanderer oder Kinder sollten hier Klettergurt und Klettersteigset* anlegen.

Vom Klettersteig genießt du tolle Tiefblicke und eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge. Vom Gipfel des Ettaler Manndl hast du eine einmalige Rundumsicht auf den Staffelsee, die Ammergauer Alpen, das Estergebirge, das Karwendel und das Wettersteingebirge. Viel Platz ist hier oben allerdings nicht – an Wochenenden mit Sonnenschein wird es mitunter sehr eng. Wenn du Lust hast, kannst du das Ettaler Manndl auf dem Rückweg auch umrunden und dabei dem Soilesee einen Besuch abstatten.

Das Gipfelkreuz vom Ettaler Manndl
Vom Ettaler Manndl hast du einen schönen Blick auf die Ammergauer Alpen

Tourdaten

Hier findest du alle Infos zur Wanderung aufs Ettaler Manndl.

7. Wanderung auf die Brecherspitz (1683 m) – Mangfallgebirge

Die Brecherspitz (1683 Meter) im Mangfallgebirge in den Bayerischen Voralpen thront hoch über dem Spitzingsee, einem der beliebtesten Seen in Bayern. Die Wanderung startet am Parkplatz des Kurvenlifts (Google Maps).

Zunächst folgst du dem asphaltierten Kratzerweg vorbei an der Kratzerhütte. An der Unteren Firstalm geht es rechts ab, das letzte Stück zur Oberen Firstalm – einem der beliebtesten Berggasthöfe in den Bayerischen Voralpen – führt über eine schöne Almwiese. Spätestens auf dem Rückweg solltest du in einer der beiden Hütten Rast machen. Vorher steht aber noch der Gipfel der Brecherspitz an. Der Weg führt zunächst auf einem Grashang steil nach oben. Bei Nässe artet die Wanderung hier zur Schlammschlacht aus.

Weiter oben auf dem Grat in Richtung Brecherspitz-Gipfel wird der Weg steiniger. Einige Stücke des Wanderweges sind ausgesetzt (absturzgefährdet), ein Schild warnt ausdrücklich vor der Gefahr. Die heiklen Stellen sind aber mit einem Drahtseil gesichert und für erfahrene Wanderer kein großes Problem. Trittsicher und schwindelfrei solltest du aber in jedem Falle sein. Zudem sind robuste Bergschuhe Pflicht.

Der seilversichterte Steig zur Brecherspitz
Der Weg zur Brecherspitz ist teilweise seilversichert und erfordert Trittsicherheit

Dank der kurzen Gratwanderung kommt sogar ein wenig hochalpine Stimmung auf. Die Wanderung auf die Brecherspitz ist im Frühjahr ein toller Einstieg in die neue Wandersaison. Wie bei jeder Wanderung in den Bergen solltest du die Gefahren aber nicht unterschätzen.

Der Blick vom Brecherspitz-Gipfel auf den Schliersee
Der Blick vom Brecherspitz-Gipfel auf den Schliersee

Zurück geht’s auf dem gleichen Weg. Alternativ steigst du zur Ankelalm ab und von hier wieder auf zur Freudenreich Kapelle auf. Diese Variante ist mit knapp elf Kilometern und fast 800 Höhenmetern aber nur etwas für ausdauernde Bergwanderer.

Die Freudenreich Kapelle
Die Freudenreich Kapelle: Auf der Wanderung zur Brecherspitz lohnt ein Abstecher

Tourdaten

Hier findest du alle Infos zur Wanderung auf die Brecherspitz.

Noch mehr schöne (Frühlings)-Wanderungen in Bayern

Bei uns auf dem Blog findest du noch viel mehr Wanderungen in den bayerischen Alpen – und das nicht nur fürs Frühjahr. Hier verraten wir dir etwa die schönsten Wanderungen im Münchner Umland und hier die schönsten Bergwanderungen im Winter in Bayern. Außerdem findest du hier eine Übersicht mit den schönsten Wanderungen in Berchtesgaden und hier einen Überblick über die schönsten Bergtouren rund um Garmisch-Partenkirchen.

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