Detroit Sehenswürdigkeiten: Die 15 schönsten Orte & Insider-Tipps mit Karte

↻ 6. Oktober 2026
Straßenszene in Detroit im warmen Abendlicht

Vergiss alles, was du bisher über Detroit gehört hast! Jahrelang galt die „Motor City“ als Inbegriff des Niedergangs, geprägt von Ruinen und verlassenen Straßenzügen. Wenn du heute durch Downtown, Corktown oder den Eastern Market läufst, erlebst du eine der spannendsten Geschichten Amerikas. Die Stadt bewahrt ihre industriellen Wurzeln, verwandelt den alten Backstein aber mit unglaublicher Energie in lebendige Kunst, packende Museen und eine pulsierende Alltagskultur.

Wir nehmen dich mit auf unseren persönlichen Streifzug durch die Häuserschluchten Detroits – vollgepackt mit unseren Erlebnissen, Sehenswürdigkeiten, geheimen Fotospots und konkreten Tipps für deine eigene Reise!

Detroit auf einen Blick: Sehenswürdigkeiten & Reisetipps

Top-5-Highlights: Die imposante Art-déco-Skyline, der lebhafte Eastern Market, das legendäre Motown Museum, das Henry Ford Museum und das beeindruckende Fox Theatre.

Empfohlene Reisedauer: Mindestens 3 Tage, um wirklich in die Stadt einzutauchen.

Beste Reisezeit: Von Mai bis September ist es mild oder gar sommerlich warm, perfekt für Sightseeing.

Unser Tipp vor Ort: Downtown kannst du gut zu Fuß erkunden. Ansonsten kommst du mit Lyft oder Uber überall hin.

Alle Detroit-Sehenswürdigkeiten auf der Karte ansehen → Hier zur Übersichtskarte springen

Die mit * markierten Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber kaufst, bekommen wir eine Provision – für dich entstehen keine Extrakosten! Danke für deine Unterstützung.

1. Art-déco-Skyline: Wolkenkratzer der Roaring Twenties

Gleich am ersten Nachmittag unserer Reise starten wir mit einer geführten Tour durch Downtown (Tour buchen*). Wenn du historische Architektur liebst oder Street-Fotografie dein Steckenpferd ist, ist Detroit ein absolutes Muss.

Das unübersehbare Highlight in Downtown ist der Book Tower. Er dominiert das Stadtbild, war lange Zeit das höchste Gebäude der Stadt und das riesige Foyer im Art-déco-Stil ist ein Traum für jeden Fotografen.

Auch unser nächster Stopp im Guardian Building haut uns um. Das prächtige Art-déco-Haus aus dem Jahr 1929 trägt wegen seines überwältigenden Inneren den Spitznamen „Kathedrale der Finanzen“. Überall glänzen aufwendige Wandmosaike, gewölbte Decken mit bunten Keramikfliesen der traditionsreichen Pewabic- und Rookwood-Manufakturen sowie Zierelemente aus Monel-Metall.

Halte auch Ausschau nach dem 45 Stockwerke hohen Penobscot Building mit seiner markanten roten Leuchtkugel auf dem Dach sowie dem David Stott Building mit seiner rötlich-orangen Ziegelfassade.

Nördlich von Downtown, in Midtown, ist das Fisher Building eine weitere Sehenswürdigkeit. Der im Jahr 1928 vom Architekten Albert Kahn entworfene, 30-stöckige Koloss ist ein Kunstwerk für sich. Hier können sich Fotografen in der dreigeschossigen Arkadenhalle austoben, die reich mit Granit, Marmor und feinsten Reliefs im Maya-Revival-Stil verziert ist. Du erreichst das Fisher Building am besten mit einem Lyft oder Uber oder im Rahmen einer Stadtrundfahrt.

Tipp: Alle hier gezeigten Detroit-Bilder habe ich mit der Bildbearbeitungs-Software Radiant* entwickelt. Radiant ist eine einfache 1-Klick-Lösung für alle Fotos. Mit dem Code phototravel bekommst du zehn Prozent Rabatt.

2. Eastern Market: Street-Art-Tour, Farmer’s Market & BBQ

Unser zweiter Tag begann mit einer geführten Tour zu den Wandgemälden rund um den Eastern Market. Was Detroit hier an urbaner Kunst zu bieten hat, ist phänomenal: keine illegalen Schmierereien, sondern offiziell genehmigte, riesige Meisterwerke internationaler Künstler.

Der Markt selbst (seit 1891) erstreckt sich über ein riesiges Areal und beherbergt den größten Freiluft-Blumenmarkt der USA. Samstags (und von Juni bis September auch Dienstags) herrscht hier pures Leben, wenn täglich rund 45.000 Menschen durch die Hallen strömen. Du bekommst frisches Obst und Gemüse direkt von den Farmen, kannst an den Ständen der über 150 Händler probieren und die Atmosphäre genießen.

Wie so oft in den USA gilt: Es ist nicht nur ein Markt, sondern ein echtes Entertainment-Event. Ein saftiges Barbecue in einem der umliegenden Restaurants darf dabei natürlich nicht fehlen. Für eine Pause lohnt sich außerdem ein Abstecher in die kleine Brauerei Eastern Market Brewing (2515 Riopelle St) am Rande des Marktgeländes.

Tipp: Schau unbedingt zum Eminem D12 Mural (2740 Rivard St), wenn du in der Gegend bist! Und ganz anders als in Deutschland haben solche Kunstwerke in Detroit viele Jahre Bestand und werden nicht von anderen Sprayern verschandelt.

3. Motown Museum (Hitsville U.S.A.)

Wie schon eingangs erwähnt, hat Detroit die Musikszene für immer geprägt: Am West Grand Boulevard stehen die unscheinbaren Häuser des weltberühmten Motown-Labels, in denen Größen wie Stevie Wonder, Diana Ross und Marvin Gaye ihre Welthits einspielten. In jedem dieser Gebäude war damals ein anderer Arbeitsbereich des Labels untergebracht.

Bei unserem Besuch waren die Häuser wegen Renovierungsarbeiten zwar geschlossen, aber die Sonderausstellung hat bereits gereicht, um die Gänsehaut und die Historie zu spüren. Musikfans müssen hierher!

Website Motown Museum

4. Auf Zeitreise: Henry Ford Museum of American Innovation & Greenfield Village

Etwas außerhalb von Downtown (ca. 20 Minuten mit dem Auto) warten das Henry Ford Museum of American Innovation und angrenzende Greenfield Village darauf, erkundet zu werden.

Ein Besuch im Henry Ford Museum ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Neben zahlreichen Fahrzeugen erwarten dich hier Traktoren, Flugzeuge und sogar riesige Dampfloks. Zu den Highlights gehört definitiv die originale Präsidentenlimousine, ein 1961er Lincoln Continental, in der US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas erschossen wurde.

Besonders beeindruckt hat uns auch der originale Bus, in dem die Afroamerikanerin Rosa Parks 1955 im US-Bundesstaat Alabama festgenommen wurde, weil sie ihren Sitzplatz nicht für einen weißen Fahrgast räumen wollte. Das führte zu umfassenden Protesten und schließlich der Aufhebung der Rassentrennung in Bussen. In dem Museum gibt’s aber noch einige andere Kuriositäten: etwa den Schaukelstuhl, in dem US-Präsident Abraham Lincoln am 14. April 1865 erschossen wurde. 

Das angrenzende Greenfield Village kostet extra Eintritt – aber der lohnt sich! Der schwerreiche Industriemagnat Ford erschuf hier 1933 eine Traumwelt, die mehrere Jahrhunderte der US-Geschichte zeigen. So erwarten dich in dem Freiluftmuseum etwa 100 Gebäude (zum Teil Nachbauten), die direkt mit der US-Geschichte zu tun haben oder die berühmten Amerikaner gehörten. So kannst du etwa ein Labor von Thomas Edison, dem Erfinder der modernen Glühbirne, bestaunen.

Natürlich darf auch eine Fahrt mit einem echten Model T nicht fehlen. Es macht unglaublich viel Spaß über das riesige Freiluftgelände zu tuckern. Das Model T war das erste Auto, das durch die spätere Fließbandfertigung für die breite Masse erschwinglich wurde und bis 1972 das meistverkaufte Auto der Welt blieb. Auf dem Gelände vom Greenfield Village fährt außerdem eine historische Dampflokomotive, mit der du eine gemütliche Runde um das Museum drehen kannst.

Im Rahmen der Ford Rouge Factory Tour (auch als Extra) kannst du sogar dabei zuschauen, wie der moderne Ford F150 montiert wird. Das haben wir aber nicht gemacht.

Website Henry Ford Museum

5. Fox Theatre: Magie der Kinopaläste

Wer kann, sollte unbedingt eine Vorstellung im Fox Theatre buchen. Egal was aufgeführt wird – dieses 1928 eröffnete Theater mit seinen mehr als 5.000 Plätzen und der gewaltigen, sechs Stockwerke hohen Prunklobby musst du gesehen haben.

Wenn du keine Show besuchst, schau unbedingt an einem Freitag- oder Samstagabend vorbei: Sobald die Neonlichter an der Fassade angeknipst werden, ist rund um das Theater die Hölle los. Die Straßen füllen sich mit Menschen und du schießt garantiert deine besten Nachtfotos der Reise.

Wir hatten das Glück und durften auf einer privaten Führung hinter die Kulissen des Theaters blicken. Neben der Bühne gibt’s eine Wand, auf der sich Persönlichkeiten wie Frank Sinatra verewigt haben.

6. Detroit Institute of Arts (DIA) & Public Library

Das Detroit Institute of Arts (DIA) zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen der USA und seine riesige Auswahl an Exponaten in über 100 Schauräumen ist absolut sehenswert.

Das Highlight wartet im großen Innenhof (Rivera Court): die weltberühmten Detroit Industry Murals von Diego Rivera. Zwischen 1932 und 1933 malte der mexikanische Künstler 27 gigantische Freskenplatten, die die harte Arbeit und den Rhythmus der industriellen Automobilfabriken einfangen.

Wenn du das Museum verlässt, wirf unbedingt noch einen Blick in die gegenüberliegende, historische Detroit Public Library mit ihren imposanten Räumen und Treppen.

7. Michigan Central Station & „Cars at the Station“

Nach unserem Ausflug zum Eastern Market haben wir uns die Michigan Central Station angeschaut. Vor wenigen Jahren stand das 1913 erbaute Bahnhofsmonument noch als verfallene Ruine da. Die Behörden hatte vor einigen Jahren sogar noch erwogen, das Gebäude zu sprengen. Dabei galt das Gebäude einst als der höchste Bahnhof der Welt. Heute passiert hier ein gewaltiger Umbruch: Nach einer aufwendigen Restaurierung erstrahlt das Beaux-Arts-Bauwerk wieder in vollem Glanz.

Nimm dir unbedingt Zeit, um durch das Innere zu schlendern. Im Gebäude arbeiten bereits wieder einige Startups, es finden regelmäßig Events statt und bald sollen hier auch ein Hotel und ein großer Park entstehen.

Wir hatten das riesige Glück, im September während Cars at the Station (Website) vor Ort zu sein: Zwei Tage lang kannst du rund um den Bahnhof die kuriosesten, schönsten und verrücktesten Automobile bestaunen – Detroit heißt eben nicht umsonst Motor City!

8. Ford Piquette Avenue Plant Museum

Für Autofans ist das Ford Piquette Avenue Plant Museum im Stadtteil Milwaukee Junction ein Muss. In der historischen Backsteinfabrik wurden die ersten Autos noch von Hand zusammengebaut. Du läufst in mehreren Etagen über alte Holzdielen, siehst originale Stechuhren, die frühere Ford-Währung und unzählige historische Fahrzeuge (nicht alle von Ford), die zum Großteil sogar fahrbereit sind.

Website Ford Piquette Avenue Plant Museum

9. Dally in the Alley: Detroits größtes Festival

Im September fand während unserer Reise Dally in the Alley statt (immer am ersten Samstag nach dem Labor Day): Ein herrlich abgefahrenes Spektakel, das seit 1977 im Cass Corridor in Midtown gefeiert wird. Auf mehreren Bühnen gibt es Livemusik, überall triffst du verrückte, herzliche Leute und saugst diese besondere Nachbarschaftsatmosphäre auf.

Auf dem Rückweg nach Downtown schlendern wir an kleinen Wohnhäusern mit Holzveranden vorbei, die uns sofort an typisch amerikanische Vorabendserien erinnerten – wir waren restlos begeistert!

Website Dally in the Alley

10. Flussabenteuer: Belle Isle & Diamond Jack’s Bootstour

Wenn du nach dem Trubel in Downtown etwas Ruhe suchst, ist Belle Isle der passende Tipp. Auf der Insel im Detroit River erwartet dich eine wunderschöne Parkanlage. Außerdem kannst du einen Abstecher ins historische Aquarium (dem ältesten der USA) und ins Anna Scripps Whitcomb Conservatory – ein riesiges Gewächshaus unter einer Glaskuppel mit exotischen Pflanzen – machen. Ein Highlight sind die vielen Orchideen.

Wenn du Detroit lieber vom Wasser aus erkunden willst, können wir dir eine Bootstour mit Diamond Jack’s (Website) empfehlen. Wir haben eine Tour am Nachmittag gebucht und sind am Cullen Family Carousel an Bord der Diamond Jack’s River Tours gegangen. Vom Wasser aus hast du eine völlig neue Perspektive auf die Stadt und das Flussufer. Bei der Rundfahrt kommst du auch auf die kanadische Seite des Detroit River, aber ohne Stopp zum Aussteigen.

11. Detroit Riverfront, GM Renaissance Center & Hart Plaza

Eines der unübersehbaren Wahrzeichen der Stadt ist das GM Renaissance Center. Die verspiegelten Zylindertürme ragen hoch in den Himmel und bilden einen genialen Kontrast zu den alten Backsteinfassaden in Downtown. In dem Komplex war einst die Zentrale von General Motors untergebracht. Nach der Insolvenz nutzt Marriott heute einen Teil der Gebäude als Hotel. Im Inneren gibt’s leider sonst nichts mehr zu sehen und in den nächsten Jahren wird hier auch einiges umgebaut. Unter anderem ist eine moderne Uferpromenade geplant.

Nicht weit entfernt lockt heute schon die Hart Plaza zum Verweilen ein. Von dem weitläufigen Platz am Flussufer hast du einen guten Blick hinüber nach Kanada. Rund um den Platz stehen neben einem futuristischen Springbrunnen auch der imposante Stahlbogen Transcending, das berühmte Joe-Louis-Denkmal (The Fist), die Statue Spirit of Detroit sowie Denkmäler für Abraham Lincoln und Martin Luther King.

Am Kai liegt außerdem das Detroit Princess Riverboat, ein nostalgischer Dampfer-Nachbau von 1993.

12. Gordie Howe International Bridge: Grenzgang über dem Fluss

Ein ganz neues architektonisches Bauwerk verbindet Detroit mit Kanada: Die Gordie Howe International Bridge spannt sich über 2,5 Kilometer, wobei die Hauptspannweite 853 Meter misst. Die Aussicht von der Brücke auf Downtown Detroit und die benachbarte Ambassador Bridge ist einmalig! Vom Historic Fort Wayne brauchst du zu Fuß etwa 30 bis 45 Minuten bis zur Mitte der Brücke, wo auch die Grenze zwischen den USA und Kanada verläuft.

Wichtiger Grenz-Hinweis: Vergiss auf keinen Fall deinen Reisepass und dein gültiges ESTA! Selbst wenn du auf der Brücke vor kanadischem Boden umdrehst, musst du bei der Rückkehr wieder offiziell in die USA einreisen. Fehlt dir der Pass, versteht die US-Grenzbehörde (CBP) keinen Spaß: Es drohen mehrstündige Verhöre, die Verweigerung der Einreise oder die sofortige Annullierung deines Aufenthaltsstatus!

13. US-Sportkultur hautnah: Tigers, Lions & Co.

Wenn du das echte US-Lebensgefühl spüren willst, besuche unbedingt ein Sportevent. Für uns war das Baseballspiel der Detroit Tigers im Comerica Park die allererste Partie überhaupt. Selbst wenn du die Regeln wie wir nicht verstehst: Es ist ein riesiges, entspanntes Spektakel. Ganz anders als bei europäischen Fußballspielen geht es herrlich familiär zu – man quatscht, holt sich Snacks und bejubelt zwischendurch den Homerun.

Noch wilder wird es, wenn die Footballer der Detroit Lions spielen. Dann herrscht in ganz Downtown Ausnahmezustand: Überall bauen Fans ihre Grills und Fernseher auf Pickup-Ladeflächen auf. Die Stimmung ist unfassbar ausgelassen, friedlich und voller Stolz. Zusammen mit den Detroit Red Wings (Eishockey) und den Pistons (Basketball) hat jede Mannschaft ihre eigene moderne Arena im Stadtzentrum.

Tickets Detroit Tigers

14. Spezielle Läden in der West Canfield Street

Für individuelle Mitbringsel lohnt sich ein Abstecher in die West Canfield Street in Midtown.

  • Third Man Records: Dieser nostalgische Laden gehört Musiker Jack White (Frontmann der White Stripes). Das Geniale: Durch große Glasscheiben kannst du live zusehen, wie Vinyl-Schallplatten gepresst werden. In dem total verrückt gestalteten Laden (Top-Fotolocation) selbst gibt’s eine riesige Auswahl an Schallplatten.
  • Bon Bon Bon: Direkt nebenan findest du eine Manufaktur für handgemachte, ausgefallene Pralinen – perfekt als süßes Souvenir.
  • Tolle Souvenirs findest du aber auch bei Shinola, City Bird und Carhartt, 1889 von Hamilton Carhartt in Detroit gegründet.

Nur ein paar Meter weiter erwartet dich der historische West Canfield District mit einigen schönen Wohnhäusern aus der Zeit.

15. Mobilitäts- & Fototipp: Detroit People Mover

In Detroit kommst du am besten mit Uber oder Lyft von A nach B. Im Zentrum solltest du dir aber eine Fahrt mit dem People Mover nicht entgehen lassen.

Die fahrerlose Hochbahn dreht auf einer 4,7 Kilometer langen Schleife ihre Runden um Downtown – allerdings ausschließlich gegen den Uhrzeigersinn. Die Fahrt ist kostenlos, also einfach einsteigen. Rein verkehrstechnisch macht die Bahn nicht immer Sinn, aus fotografischer Sicht musst du aber mindestens eine Runde.

Mein Geheimtipp für das beste Foto: Geh in das Parkhaus am Courtyard by Marriott Detroit Downtown (Millender Center). Aus den obersten Etagen hast du eine spektakuläre Sicht auf die geschwungenen Schienen, den Zug und die mächtigen Glastürme des GM Renaissance Center dahinter.

Kulinarische Highlights in Detroit: Skybar, Eminem & Selbstzapf-Bier

Die Food-und Drink-Szene in Detroit hat uns positiv überrascht. Folgende Cafés, Bars und Restaurants haben wir selbst ausprobiert und können wir dir sehr ans Herz legen:

In den USA sind die Portionen bekanntlich riesig. Doch das Frühstücksrestaurant Hudson Cafe (1241 Woodward Ave; Hudson Cafe auf Google Maps) hat es sich wirklich zur Mission gemacht, jeden Gast garantiert pappsatt nach Hause zu schicken – Mission absolut geglückt!

Nach einer ausgedehnten Fototour meldete sich der Hunger, also steuerten wir mitten in Downtown Mom’s Spaghetti (2131 Woodward Ave; Mom’s Spaghetti auf Google Maps) an, den Kult-Laden von Rapper Eminem. Inspiriert von seiner berühmten Zeile aus Lose Yourself werden hier Gerichte aus seiner Kindheit serviert. Klingt Spaghetti im Sandwich schräg? Wir können dir versichern: Es schmeckt genial – knusprig getoastetes, buttriges Brot gefüllt mit Nudeln und einer herzhaften Sauce, die an kräftiges Mirácoli erinnert! Direkt angeschlossen ist ein Merch-Shop, der dem Wohnwagentrailer nachempfunden ist, in dem Eminem aufgewachsen ist.

Seit 1946 bekommst du bei Buddy’s Pizza leckere Pizzen im Detroit-Style. Charakteristisch für die rechteckige Pfannenpizza ist der dicke, knusprige Teig. Traditionell wird die Detroit-Pizza bis an den Rand mit Mozzarella oder „Wisconsin Brick Cheese“ belegt, der an den Wänden der Pfanne richtig knusprig wird. Eine Filiale befindet sich mitten in Downtown (Madison Building, 1565 Broadway St; Buddy’s Pizza auf Google Maps). Einige sagen sogar, bei Buddy’s werden die besten Pizzen in den gesamten USA serviert. Uns hat’s super geschmeckt!

Ganz in der Nähe von unserem Hotel haben wir die Tacos im Bakersfield DET (3100 Woodward Ave; Bakersfield DET auf Google Maps) probiert. Super lecker und eine tolle Einrichtung. Im Sommer werden die großen Fenster geöffnet und man hat das Gefühl, draußen zu sitzen.

Abends machten wir Stopp in einer Bar mit einer gigantischen Self-Pour-Tapwall. Aus über 70 Zapfhähnen zapfst du dir im Corktown Taphouse (1611 Michigan Ave Ste 200; Corktown Taphouse auf Google Maps) dein Bier einfach selbst und probierst dich durch die lokalen Craft-Bier-Sorten Michigans! Auf der Karte stehen unter anderem Pizza und Burger. Außerdem kannst du dein Talent beim Duckpin-Bowling unter Beweis stellen.

Detroit hat sogar ein kleines Greektown. Hier waren wir im MATI (501 Monroe St; MATI auf Google Maps) essen. Serviert wird typisch griechisches Essen in einem schönen Ambiente. Sehr zu empfehlen!

BBQ-Fans sollten einen Abend im Slows Bar BQ (2138 Michigan Ave; Slows Bar BQ auf Google Maps) verbringen. Besonders, wert Rips mag, kommt hier auf seine Kosten. Auch für Vegetarier gibt’s super leckere Burger mit Beyond Meat.

Einen der schönsten Blicke über die Skyline hast du vom Monarch Club (33 John R St PH; Monarch Club auf Google Maps). In der stylischen Skybar mit offenem Dachgarten schweift der Blick über Downtown. Die Cocktails sind teuer, aber lecker. Aus der Bar blickst du sogar direkt ins Stadion der Detroit Tigers.

Unser Hotel-Tipp: Wohnen zwischen Historie und Geistergeschichten

Wir haben im AC Hotel Detroit at the Bonstelle (Preise checken*) übernachtet und können das Hotel sehr empfehlen. Innen zeigt es sich super modern, architektonisch ist es eine geniale Kombination aus zwei historischen Gebäuden. Zum Hotel gehört auch das alte Bonstelle Theatre, eine kleine Sehenswürdigkeit für sich. Es sieht von außen nicht nur wunderschön aus, man erzählt sich sogar, dass es darin spukt! Die Lage im Entertainment District ist perfekt, um Downtown zu Fuß zu erkunden. Zum Hotel gehört außerdem eine schöne Skybar, das Topa.

Noch mehr visuelle Eindrücke aus Detroit

Detroit ist eine super spannende Stadt, wenn man denn auf sie einlässt. Wir sind unzählige Male mit der Kamera im Anschlag durch Downtown und Midtown geschlendert und haben an jeder Ecke spannende Fotomotive entdeckt. Hier eine kleine Auswahl weiterer Fotos, die beim Vorbeigehen entstanden sind und die man nicht unbedingt einer klassischen Sehenswürdigkeit zuordnen kann:

🎥 Phototravellers auf YouTube: Unsere Detroit-Highlights im Video

Du möchtest unsere Detroit-Highlights in Aktion sehen? In unserem YouTube-Video nehmen wir dich mit auf unsere Reise zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Werde Teil unserer wachsenden YouTube-Community mit über 40.000 Abonnenten und abonniere unseren YouTube-Kanal, damit du keinen unserer Reisefilme mehr verpasst! 🎬

🗺️ Karte mit allen Detroit-Sehenswürdigkeiten

Auf unserer interaktiven Karte findest du alle Highlights in Detroit im praktischen Überblick:

🇺🇸 Detroit-Reiseführer

Das waren also die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Detroit. Wer die aufstrebende Metropole noch systematischer erkunden möchte, dem empfehle ich einen guten Reiseführer als Begleiter:

*Werbelink / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die mit * markierten Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber kaufst, bekommen wir eine Provision – für dich entstehen keine Extrakosten! Danke für deine Unterstützung.

Hol dir die schönsten Orte der Welt kostenlos nach Hause!

Trage dich in unseren Weltenbummler-Newsletter ein und sichere dir sofort unser E-Book als exklusives Willkommensgeschenk.

Das bekommst du sofort:

🗺️ 10 Traumziele: Von bizarren Felsen in Deutschland bis zu den epischen Landschaften Patagoniens

✨ Pure Reiselust: Inspirationen, die dein Fernweh wecken

🎒 Praktische Reisetipps: Was du vor Ort unbedingt sehen und erleben musst

Jetzt E-Book gratis herunterladen

Kein Spam. Abmeldung jederzeit möglich. Mehr Infos & Datenschutzerklärung

Cover E-Book "Pure Reiselust" mit Wasserfall und Berg in Patagonien
Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Foto des Autors
Autor:in
Florian Westermann ist Reisejournalist, Buchautor (u. a. Dumont) und preisgekrönter Profi-Fotograf.

2010 gründete er den Foto- und Reiseblog Phototravellers.de, auf dem er seine Expertise in über 400 Artikeln zu den Themen Reisen, Wandern, Outdoor und Fotografie teilt.

Hier findest du alle Artikel von Florian Westermann.
Phototravellers.de in den sozialen Medien

Fragen und Anregungen