Die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten im Südwesten der USA
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USA Südwesten: Top-20-Sehenswürdigkeiten für 2024

Der Südwesten der USA ist eine der schönsten und aufregendsten Regionen der Welt. Dich erwarten so spektakuläre Sehenswürdigkeiten wie der Grand Canyon, der Bryce Canyon und das Monument Valley.

Wir waren schon mehr als zehnmal im Südwesten der USA und zeigen dir in diesem Artikel die spektakulärsten Highlights und Orte in Arizona, Colorado, New Mexico und Utah.

Und nun viel Spaß mit unserem Reiseführer für den Südwesten der USA.

Aktualisiert am 28.01.2024
Die Reiseblogger Biggi Bauer und Florian Westermann

1. Grand Canyon Nationalpark

Der Blick in den Grand Canyon in Arizona am South RimHier haben wir den Sonnenuntergang am Grand Canyon South Rim genossen
Der Blick in den Grand Canyon in Arizona am North RimDie Nordseite des Grand Canyon eröffnet noch einmal ganz andere Blicke in die mächtige Schlucht
Der Toroweap Overlook am Grand Canyon am MorgenEiner der schönsten Orte im Südwesten der USA ist aber der abgelegene Toroweap Overlook

Der riesige Grand Canyon im gleichnamigen Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona ist die mit Abstand bekannteste Sehenswürdigkeit im Südwesten der USA und auch den meisten Menschen in Deutschland ein Begriff.

Der Großteil der Touristen besucht in der Regel das Visitor Center am South Rim, also der Südseite des Grand Canyon. Schon hier ist die riesige Schlucht atemberaubend. Wer das erste Mal am Grand Canyon steht, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Vom Besucherzentrum führt ein gemütlicher Wanderweg (South Rim Trail) zu diversen Aussichtspunkten wie dem Mather Point, dem Yavapai Point und dem Hopi Point. Außerdem fährt ein Shuttle-Bus von Aussichtspunt zu Aussichtspunkt.

Deutlich ruhiger ist es auf der Nordseite des Grand Canyon Nationalparks (North Rim). Das Besucherzentrum am North Rim ist weit weniger überlaufen als das Besucherzentrum auf der Südseite und bietet noch einmal völlig andere Ausblicke.

Am imposantesten ist der Grand Canyon für uns aber am Toroweap Overlook an der Nordseite des Grand Canyon. Die Felswände stürzen hier rund 800 Meter senkrecht in die Tiefe und sehen mitunter weniger als einen Kilometer weit auseinander. Der Toroweap Point gehört für uns zu den schönsten Orten im Südwesten der USA. Übrigens musst du nicht in die USA reisen, um solche Naturwunder zu sehen. Hier findest du eine Übersicht über die außergewöhnlichsten Orte in Deutschland.

Wer Lust auf das große Abenteuer hat, wandert auf dem langen und anspruchsvollen Nankoweap Trail am North Rim zum Fuße des Grand Canyon. Neben dem Nankoweap Trail gibt es aber noch andere Wanderwage, die in den Grand Canyon hineinführen.

Tipp Tipp: Auf einsamen Wanderungen in den USA solltest du für den Notfall immer ein satellitengestütztes Notrufsystem wie etwa den SPOT Satelliten-Messenger* oder den Garmin inReach Mini GPS Satellitenkommunikator* dabei haben!


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2. Bryce Canyon Nationalpark

Dämmerung am Sunset Point am Bryce Canyon in Utah
Der Bryce Canyon steht ganz weit oben auf unserer Liste der schönsten Orte im Südwesten der USA

Auch der Bryce Canyon Nationalpark in Utah darf mit seinen imposanten Sandsteinfiguren auf keiner Reise durch den Südwesten der USA fehlen. Besonders schön zeigt sich der Bryce Canyon am Abend im Licht der untergehenden Sonne.

Um diese unbeschreibliche Magie zu fühlen, musst du nicht einmal wandern. Das Besucherzentrum vom Bryce Canyon befindet sich fast direkt an der Abbruchkante. Vom Parkplatz aus sind es also nur wenige Meter zum ersten Aussichtspunkt. Entlang der asphaltierten Straße gibt es viele weitere tolle Aussichtspunkte mit Blick in den Bryce Canyon.

Der Bryce Canyon ist aber auch perfekt zum Wandern. Sehr beliebt ist etwa der Navajo Loop Trail.

3. Zion Nationalpark

Die sogenannte Subway ist eine natürliche Röhre im Zion Nationalpark in UtahDie sogenannte „Subway“ ist ein einmaliges Naturwunder
Reisebloggerin Biggi Bauer auf einem schmalen Grat mit Ketten auf dem Weg zum Gipfel von Angels Landing im Zion Nationalpark in UtahDie Wanderung auf Angels Landing ist nicht ohne
Reiseblogger Florian Westermann in den Narrows im Zion Nationalpark in UtahDie Tour in die Narrows ist ein unvergessliches Erlebnis

Der Zion Nationalpark in Utah gehört zu den schönsten Nationalparks der USA und zu den spektakulärsten Regionen der Welt. Jährlich kommen fast fünf Millionen Besucher in den Zion Nationalpark.

Einer der Orte, die du im Zion Nationalpark unbedingt gesehen haben musst, ist die sogenannte Subway„. Die Wanderung zu dieser einmaligen Sehenswürdigkeit führt dich in rund vier Stunden durch einen dicht bewachsenen Canyon zur Subway. Die Tour erfordert einiges an Kondition und ist zum Teil recht monoton. Die Subway entschädigt aber für alle Strapazen. In unmittelbarer Nähe der Subway finden sich weitere Highlights wie „The Crack“, ein Spalt im Fels, durch den Wasser fließt.

Ein weiteres Must-Do ist die Wanderung zu Angels Landing. Vom 1.765 Meter hohen Gipfel hast du einen fantastischen Blick in den Zion Canyon. Wer bis zum Gipfel von Angels Landing will, muss einen mit Ketten versicherten Steig meistern. Die Wände fallen mehrere Hundert Meter senkrecht in die Tiefe. Die Wanderung sollte daher auf keinen Fall unterschätzt werden.

Absolut sehenswert sind auch die Narrows. Etwa zwei Drittel der Wanderung zur sogenannten „Wall Street“ führen durch den Virgin River. Das eiskalte Wasser reicht teilweise bis zu den Oberschenkeln. In Springdale kannst du in einem der vielen Outdoor-Geschäfte robuste Wanderstöcke aus Holz leihen. Außerdem helfen Neoprensocken*, die Kälte besser zu ertragen.

Super schön ist auch die Wanderung zum Observation Point, von dem aus du einen grandiosen Ausblick in den Zion Canyon und auf Angels Landing hast. Der Wanderweg ist bestens ausgebaut, erfordert stellenweise aber Schwindelfreiheit.

Beachte, dass du sowohl für die Subway wie auch für die Wanderung zu Angels Landing ein Permit, also eine Genehmigung, benötigst.

Hier findest du mehr Infos zu den Top-Sehenswürdigkeiten im Zion Nationalpark:

4. Arches Nationalpark

Der Delicate Arch im Arches Nationalpark in Utah im AbendlichtDer Delicate Arch ist eines der Top-Highlights im Südwesten der USA
Der Blick durch den North Window Arch auf den Turret Arch im Arches Nationalpark in UtahDas ist der Blick durch den North Window Arch auf den Turret Arch am Morgen

Einer der schönsten und imposantesten Nationalparks im Südwesten der USA ist auch der Arches Nationalpark in Utah in der Nähe des Örtchens Moab.

Der riesige Nationalpark ist bekannt für die unzähligen Steinbögen, den „Arches“. Der bekannteste Steinbogen ist der Delicate Arch. Das Wahrzeichen des Bundesstaates Utah siehst du auch auf den Nummernschildern der Autos. Der Blick auf den Delicate Arch am Abend ist unvergesslich. Willst du die Szene ganz ohne Menschenmassen ablichten, musst du allerdings sehr früh am Morgen aufbrechen.

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit ist die sogenannte Windows Section mit dem North Window Arch und dem South Window Arch.

Spektakulär sind unter anderem auch die Wanderung zum Double-O-Arch, die Wanderung zum Tower Arch und die Wanderung im Fiery Furnace.

5. Canyonlands Nationalpark

Der Mesa Arch im Canyonlands Nationalpark in Utah im Morgenlicht
Besonders schön ist der Mesa Arch am Morgen, wenn die aufgehende Sonne den Steinbogen von unten anstrahlt

Ganz in der Nähe vom Arches Nationalpark liegt der weniger bekannte Canyonlands Nationalpark, ebenfalls im US-Bundesstaat Utah. Der Nationalpark ist unterteilt in die Gebiete „Island in the Sky“ im Norden, „The Needles“ im Südosten und „The Maze“ im Westen.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit im Canyonlands Nationalpark ist der Mesa Arch im Gebiet „Island in the Sky“. Wenn am Morgen die Sonne aufgeht, tummeln sich in der Hauptsaison Hunderte Menschen vor dem Steinbogen, um das beste Foto zu schießen. Ganze Reisegruppen, meist aus Asien, stehen früh am Morgen bereit und warten auf den Sonnenaufgang.

Outdoor-Fans kommen auf dem Joint Trail und auf der Wanderung zum Druid Arch voll auf ihre Kosten. Die beiden Highlights liegen in der „The Needles“-Sektion.

Einer der schönsten Orte im gesamten Südwesten der USA ist die False Kiva. Leider ist der Zugang zu diesem magischen Platz nach wie vor gesperrt. Wir selbst hatten das Glück, bereits zwei Mal in der mystischen Alkove zu stehen.

Tipp Tipp: Auf dem Weg in den die „Island in the Sky“-Sektion fährst du am Dead Horse Point State Park vorbei. Der State Park ist ebenfalls wunderschön und lohnt einen Besuch!

Hier findest du mehr Infos zu den Top-Sehenswürdigkeiten im Canyonlands Nationalpark:

6. Monument Valley

Der Blick auf West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte im Monument ValleyDas ist das bekannte Fotomotiv mit West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte
Der Blick von Hunts Mesa über das Monument ValleyEines der Highlights im Monument Valley ist Hunts Mesa

Was muss man noch im Südwesten der USA sehen? Ganz weit oben auf deiner „To Do“-Liste sollte das Monument Valley stehen. Das Monument Valley an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah sowie im Norden von Arizona war Kulisse für zahlreiche Western und ist der Inbegriff des amerikanischen Südwestens.

Das Monument Valley ist die Heimat der Navajo und darf nur auf dem 27 Kilometer langen Scenic Drive besucht werden. Am bekannten View Point, an dem auch ein Hotel steht, drängen sich Abend für Abend die Fotografen mit ihren Stativen.

Willst du das Monument Valley ursprünglicher erleben, buchst du eine geführte Tour mit Übernachtung im Zelt zu Hunts Mesa. Man erreicht den bekannten Aussichtspunkt nur mit einem Geländewagen über eine raue Piste und durch Tiefsand. Schon die Fahrt ist ein Erlebnis. Das Abenteuer Hunts Mesa ist leider nicht billig. Pro Person werden 650 Dollar fällig (Stand: Juni 2023). Aber sei versichert: Dieses Abenteuer ist unvergesslich!

7. Antelope Canyon

Ein Lichtstrahl im Upper Antelope Canyon in Arizona
Ein Lichtstrahl im Upper Antelope Canyon. So einsam, wie es auf dem Foto scheint, ist es in dem Slotcanyon aber leider nicht

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit im Südwesten der USA ist der Antelope Canyon in der Nähe des Wüstenortes Page in Arizona. Ein Bild von diesem beeindruckenden Slotcanyon hast du sicher schon gesehen.

Der Antelope Canyon ist unterteil in den Lower Antelope Canyon und den Upper Antelope Canyon. Der deutlich breitere Upper Antelope Canyon ist bekannt für seine Lightbeams. Gemeint sind damit Sonnenstrahlen, die zur Mittagszeit bis auf den Boden des Canyons fallen. Leider gibt es aufgrund der vielen Menschen, die den Canyon sehen wollen, keine Fototouren mehr im Antelope Canyon.

Sowohl der Lower Antelope Canyon wie auch der Upper Antelope Canyon sind leicht zu erreichen und werden auch massiv beworben. Die Folge: Tag für Tag drängen sich Menschenmassen durch die Canyons. Das Naturgefühl geht dabei leider vollkommen verloren. Trotzdem sollte man beide Canyons einmal gesehen haben.

Eine Alternative ist der Antelope Canyon X, der viele Jahre als Geheimtipp im Südwesten der USA galt. Heute ist das leider mehr ganz so. Auch wenn der Canyon X nicht so überlaufen ist wie die beiden anderen zugänglichen Abschnitte des Antelope Canyon – viel Ruhe wirst du auch hier nicht mehr finden.

Hier verraten wir dir die besten Tipps für den Antelope Canyon.

8. Horseshoe Bend

 Der Blick vom Horseshoe Bend am Abend auf den Colorado River
Der Horseshoe Bend am Abend. Schon toll, was der Colorado River hier geschaffen hat

Ein weiteres Highlight im Südwesten der USA ist der Horseshoe Bend, gelegen ebenfalls ganz in der Nähe von Page in Arizona. Der Colorado River hat sich hier in Jahrmillionen rund 300 Meter tief in den weichen Sandstein gegraben und dabei eine perfekte Schleife gebildet.

Von der Abbruchkante hast du einen grandiosen Blick in die Tiefe. Inzwischen gibt es sogar ein Geländer. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Am Horseshoe Bend gibt es immer wieder tödliche Unfälle, die auf Leichtsinn zurückzuführen sind.

Vom Parkplatz aus geht es einen Schotterweg hinauf und danach wieder leicht bergab. Nach etwa 20 Minuten stehst du am Horseshoe Bend. Einsamkeit wirst du am Horseshoe Bend aber nicht finden.

Mitunter drängen sich Hunderte Besucher an der Abbruchkante, um das beste Foto zu schießen. Insbesondere am Abend ist der Horseshoe Bend extrem überlaufen. Das ist natürlich schade – trotzdem muss man den Horseshoe Bend auf einer Reise durch den Südwesten der USA unbedingt gesehen haben.

9. Mesa Verde Nationalpark

Der Blick aus der Ferne auf den Cliff Palace im Mesa Verde Nationalpark in Colorado
Der Cliff Palace ist die Top-Sehenswürdigkeit im Mesa Verde Nationalpark

Die nächste Sehenswürdigkeit führt uns nach Colorado in den Mesa Verde Nationalpark (spanisch für „grüner Tisch“). In dem Nationalpark gibt es rund 5.000 archäologische Stätten der Anasazi. Das Highlight von Mesa Verde sind die rund 600 Felsbehausungen, von denen etwa ein Dutzend größere Siedlungen bildeten.

Zu den bekanntesten Felsbehausungen zählen das Spruce Tree House, das Balcony House und der Cliff Palace. Die alten Ruinen können in der Regel nur im Rahmen einer von einem Ranger geführten Tour besichtigt werden. Die bekannteste Siedlung ist der Cliff Palace mit 23 Kivas und rund 150 Räumen.

Hier findest du eine Übersicht zu den schönsten Sehenswürdigkeiten im Mesa Verde Nationalpark.

10. Capitol Reef Nationalpark

Sonnenuntergang im Capitol Reef Nationalpark
Der Capitol Reef Nationalpark ist nicht so bekannt wie andere Nationalparks im Südwestend der USA, aber nicht weniger faszinierend

Der Capitol Reef Nationalpark in Utah ist fast noch ein Geheimtipp. Dabei muss sich der Nationalpark überhaupt nicht hinter den bekannteren Parks verstecken!

Wir waren schon mehrere Male im Capitol Reef Nationalpark unterwegs und können dir einen Abstecher nur ans Herz legen!

Eines der absoluten Highlights ist die Fahrt über den 58 Meilen langen Cathedral Valley Loop. Die Piste ist schroff und nur für Allrad-Fahrzeuge geeignet. Dafür kommst du an so imposanten Highlights wie dem Upper Cathedral Valley Overlook, dem Temple of the Sun und dem Temple of the Moon – zwei imposante Sandsteinformationen – vorbei.

Absolut sehenswert sind etwa auch die Hickman Natural Bridge, der Goosenecks Overlook und die Fruita Barn.

11. Black Canyon of the Gunnison Nationalpark

Der Black Canyon of the Gunnison Nationalpark
Der Blick in den Black Canyon – atemberaubend, oder?

Hast du schon einmal vom Black Canyon of the Gunnison Nationalpark gehört? Vermutlich nicht. Bei uns in Deutschland ist der Nationalpark in Colorado kaum bekannt. Dabei gehört der Black Canyon definitiv zu den Orten im Südwesten der USA, die du unbedingt sehen solltest!

Besonders spektakulär ist der Chasm Overlook am South Rim, also der Südseite der Schlucht. Hier erreicht der Black Canyon eine Tiefe von 555 Metern. Die steilen Felswände stehen dabei nur 345 Meter weit auseinander. Der Blick in die Schlucht mit dem Gunnison River ist einfach atemberaubend.

Neben dem bekannten Chasm Overlook gibt es noch einige weitere spektakuläre Aussichtspunkte, die du alle gut mit dem Auto erreichst. Zudem gibt es in dem Nationalpark ein paar schöne Wanderwege wie den North Vista Trail.

12. Coyote Buttes North („The Wave“)

Reiseblogger Florian Westermann in der Wave in ArizonaDie Wave ist ohne Frage einer das faszinierendsten Orte der Welt
Die Wave in ArizonaWir haben Jahre gebraucht, um endlich ein Permit für die Wave zu bekommen

Unsere nächste Top-Sehenswürdigkeit wird dir den Atem verschlagen! Gemeint ist die sogenannte „Wave„, gelegen in den Coyote Buttes North (CBN) in der Nähe von Page in Arizona.

Nach einer langen und ruppigen Anfahrt und einer schweißtreibenden Wanderung durch die imposante Landschaft des Vermilion Cliffs National Monument erreichst du das weltweit einmalige Sandsteingebilde. Die Wave gehört definitiv zu den beeindruckendsten Orte im gesamten Südwesten der USA.

Das sehen nicht nur wir so! Um den zu erwartenden Besucherandrang zu regulieren, ist der Zutritt streng reglementiert. Pro Tag dürfen maximal 64 Personen in höchstens zwölf Gruppen das Gebiet betreten. Wer ohne Permit erwischt wird – und es wird kontrolliert – muss mit hohen Geldstrafen rechnen. Hier findest du einen Beitrag darüber, wie du ein Permit für die Wanderung zur Wave beantragst.

Soviel sei verraten: Die Chancen, eines der wenigen Permits zu bekommen, sind extrem gering. Die mit Abstand besten Chancen hast du in den kalten Wintermonaten, wenn der Südwesten der USA nicht so überlaufen ist. Zudem darf auch die Wanderung zur Wave wegen der enormen Hitze im Sommer nicht unterschätzt werden.

Neben der Wave gibt es in dem Gebiet der Coyote Buttes North noch andere Highlights zu sehen wie etwa die Second Wave oder die Melody Arch.

Sehr zu empfehlen ist ein GPS-Gerät oder eine entsprechende Smartphone-App.

13. Coyote Buttes South

Rotorange Sandsteinformationen im Gebiet der Coyote Buttes South in Arizona im Abendlicht
Die Coyote Buttes South sind nicht weniger spektakulär als die Wave

Direkt an die Coyote Buttes North angrenzend liegt das nicht weniger beeindruckende Gebiet der Coyote Buttes South (CBS). Auch hier erwarten dich abgefahrene Sandsteinformationen.

Der Zugang zu den Coyote Buttes South ist ebenfalls zugangsbeschränkt. Durch die lange und mitunter anspruchsvolle Anfahrt in die Coyote Buttes South, für die du in jedem Fall ein geländegängiges SUV benötigst, ist die Nachfrage nach den Permits aber nicht so hoch wie bei der Wave.

Um die Coyote Buttes South zu erkunden, musst du einen ganzen Tag einplanen. Du könntest in dem riesigen Gebiet leicht Tage verbringen – das ist aber wegen der Zugangsbeschränkung nicht möglich.

Um zurück zum Parkplatz zu finden, solltest du deinen zurückgelegten Weg in jedem Fall mit einem GPS-Gerät oder mit dem Handy aufzeichnen!

14. White Pocket

Eine angestrahlte Sandsteinformation im Gebiet White Pocket in Arizona
White Pocket ist noch ein Geheimtipp im Südwesten der USA

Du hast kein Glück mit einem Permit für die Wave oder die CBS gehabt? Keine Sorge! Die Alternative lautet White Pocket, ebenfalls gelegen im Naturschutzgebiet Vermilion Cliffs National Monument.

Die Zufahrt ist ohne geländegängiges Fahrzeug und ohne Erfahrung im Tiefsand nicht zu empfehlen! Nach einem Fehlversuch, bei dem wir unser Fahrzeug fast im Sand versenkt hätten, haben wir eine private Tour bei Paria Outpost gebucht. Das ist nicht ganz billig, aber dafür bist du auf der sicheren Seite.

Wie kann man White Pocket beschreiben? Vielleicht wie einen Marmorkuchenteig, den man ein wenig geschüttelt und über die Landschaft gegossen hat.

Die Farben und Formen sind einfach abgefahren! Hier gibt es wirklich an jeder Ecke etwas zu entdecken. Für Fotografen ist White Pocket ein Eldorado.

15. Natural Bridges National Monument

Die Sipapu Bridge im Natural Bridges National Monument in UtahDas ist die imposante Sipapu Bridge
Reisebloggerin Biggi Bauer auf dem Wanderweg zur Sipapu Bridge im Natural Bridges National Monument in UtahHier führt der Wanderweg hinunter zur Felsbrücke Sipapu
Die Owachomo Bridge im Natural Bridges National Monument in UtahDas ist die Owachomo Bridge im Abendlicht

Mehr durch Zufall landeten wir eines Tages im Natural Bridges National Monument in Utah. Schade, dass wir diesen schönen Ort nicht schon viel früher entdeckt haben!

Obwohl das Natural Bridges National Monument nicht den Status eines Nationalparks hat, ist das Gebiet einsame Klasse! Dich erwarten riesige Felsbrücken in imposanter Landschaft.

Die Top-Sehenswürdigkeiten sind die drei Felsbrücken Sipapu mit einer Spannweite von 68 Metern, Kachina (62 Meter) und Owachomo (55 Meter).

Schon vom Bridge View Drive hast du einige tolle Blicke. Richtig spannend wird es aber erst, wenn du die Wanderschuhe anziehst und die imposanten Felsformationen aus nächster Nähe betrachtest. Je nach Lust und Laune kannst du kürzere oder längere Touren in dem Gebiet unternehmen. Auf alle Fälle erreichst du alle drei Felsbrücken zu Fuß – und das lohnt sich!

16. Havasu Canyon

Die Havasu Falls in Arizona
Die Havasu Falls gehören ohne Zweifel zu den Top-Sehenswürdigkeiten im Südwesten der USA

Eine weitere Sehenswürdigkeit im Südwesten der USA ist der Havasu Canyon (eigentlich Cataract Canyon), ein Seitenarm des Grand Canyon in Arizona und das Stammesgebiet der Havasupai. Der Havasu Canyon ist wegen der imposanten Wasserfälle weltbekannt.

Durch den hohen Kalkgehalt des Wassers erscheint der Bach türkis – ein krasser Gegensatz zu den rotbraunen Felswänden des Havasu Canyon. In den Havasu Canyon führt keine Straße. Die einzige Landverbindung ist ein Mulipfad, der an der Abbruchkante des Grand Canyon beginnt.

Die Wanderung in den Havasu Canyon führt zunächst hinab in die Schlucht. Dann geht es zwischen den Felswänden in Richtung Supai, dem Hauoptdorf der Havasupai. Die Strecke nach Supai ist rund zwölf Kilometer lang. Bis zu den Mooney Falls am Ende der Wanderung sind es gut 16 Kilometer und über 700 Höhenmeter. Natürlich musst du die Strecke auch wieder zurück wandern!

Um zum Fuße der Mooney Falls zu gelangen, musst du eine Art Klettersteig überwinden. Viele Besucher haben hier arge Probleme. Aber auch wer sich das nicht zutraut, wird im Havasu Canyon eine tolle Zeit verbringen.

Du darfst die Wanderung nur antreten, wenn du eine Reservierung für den Zeltplatz oder die Lodge vorweisen kannst. Reservieren kannst du immer ab dem 1. Februar. Die Plätze sind schnell vergeben und auch nicht billig. Der Campingplatz kostet 395 Dollar pro Person für drei Nächte (Stand: Juni 2023). Mehr Infos und Buchungsmöglichkeiten gibt es hier auf der offiziellen Website.

17. Bisti/De-Na-Zin Wilderness

Der King of Wings ist eine imposante Sandsteinformation in New Mexico
Der King of Wings ist ein tolles Motiv für jeden Landschaftsfotografen

Fast noch ein Geheimtipp im amerikanischen Südwesten ist die Bisti/De-Na-Zin Wilderness, südlich von Farmington in New Mexico. Das Gebiet ist riesig und nicht so überlaufen wie viele andere bekannte Sehenswürdigkeiten in den USA.

In den Bisti Badlands hat die Natur Tausende wilde Gebilde geschaffen, die mitunter an Kobolde erinnern. Du kannst einfach den ausgetretenen Pfaden folgen und siehst schon tolle Skulpturen und Hoodoos. Du kannst aber auch querfeldein durch das Gebiet streifen.

Ein GPS-Gerät ist sehr zu empfehlen, da man sich recht leicht verlaufen kann. Eine der Top-Attraktionen in der Gegend ist der sogenannte „King of Wings“ im Ah-Shi-Sle-Pah Wash.

18. Canyon de Chelly

Der Spider Rock im Canyon de Chelly in Arizona im Abendlicht
Der Spider Rock im Canyon de Chelly, eine wenig bekannte Sehenswürdigkeit im Südwesten der USA

Der Canyon de Chelly bei Chinle in Arizona ist ein weiterer Geheimtipp im Südwesten der USA – zumindest im Vergleich zu den bekannteren Sehenswürdigkeiten.

Der Canyon de Chelly liegt abseits der bekannten Rundtouren durch den Südwesten der USA und ist daher nicht ganz so überlaufen. Dabei sucht der Blick in den Canyon de Chelly mit dem riesigen, etwa 240 Meter hohen Spider Rock seinesgleichen.

Vom Parkplatz sind es nur ein paar Minuten zu Fuß bis an die Hunderte Meter senkrecht abstürzende Abbruchkante. Besonders beeindruckend ist der Canyon de Chelly am Abend, wenn der Spider Rock das letzte ist, was die Sonne im Canyon anstrahlt.

19. Alstrom Point

Der Blick vom Alstrom Point auf den Lake Powell mit den Felsen im Wasser am Abend
Die Fahrt zum Alstrom Point ist ein kleines Abenteuer. Belohnt wird man mit einem sagenhaften Ausblick

Der Alstrom Point in der Nähe von Page in Arizona (der Alstrom Point selbst liegt allerdings in Utah) ist ein einsamer Aussichtspunkt hoch über dem Lake Powell. Einsam deshalb, weil die Anfahrt zum Alstrom Point mit dem Auto lang und mühsam ist. In dem kleinen Wüstenort Big Water geht eine Schotterpiste ab, die zum Alstrom Point führt. Lange Strecken der Straße sind in der Regel gut zu befahren.

Besonders das letzte Stück zum Alstrom Point erfordert in der Regel aber einen Geländewagen mit Allradantrieb. Wer den nicht hat, läuft zu Fuß. Der Blick vom Alstrom Point am Morgen oder am Abend auf den Lake Powell ist überwältigend. Für uns gehört der Alstrom Point definitiv zu den Orten im Südwesten der USA, die man unbedingt gesehen haben musst.

20. Rocky Mountain Nationalpark

Reiseblogger Florian Westermann auf einem Wanderweg im Rocky Mountain Nationalpark in ColoradoHier waren wir im Herbst im Rocky Mountain Nationalpark unterwegs
Ein großer Hirsch im Rocky Mountain Nationalpark in ColoradoDer Herbst ist auch Brunftzeit
Der Bear Lake im Rocky Mountain Nationalpark in Colorado im Morgenlicht Der Bear Lake ist eines der leicht zu erreichenden Highlights in dem Nationalpark

Die Rocky Mountains erstrecken sich über 4.800 Kilometer von Kanada bis hinunter nach New Mexico. Ganz in der Nähe von Denver im US-Bundesstaat Colorado existiert seit 1915 der Rocky Mountain Nationalpark.

Der Nationalpark mit einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratkilometern ist bekannt für seine tollen Ausblicke und die Tierwelt. Mit etwas Glück siehst du Pumas, Schwarzbären oder Dickhornschafe. Außerdem gibt es in dem Nationalpark viele Wanderwege, die dich der Natur näher bringen.

Eines der Highlights im Rocky Mountain Nationalpark ist der märchenhaft gelegene Bear Lake, der leicht mit dem Auto zu erreichen ist. Von hier startet etwa auch die beliebte Wanderung zum Dream Lake und weiter zum Emerald Lake.

Was ist der Südwesten der USA überhaupt?

Hier erklären wir dir, was der Südwesten der USA überhaupt ist. Mit dem Südwesten der USA ist in der Regel das Colorado-Plateau und damit Teile der vier US-Bundesstaaten Arizona, Colorado, New Mexico und Utah gemeint. Kulturell gesehen zählen die US-Bundesstaaten, in denen es starke mexikanische Einflüsse gibt, zum Südwesten der USA. Nach dieser Definition sind das Arizona, New Mexico und Texas sowie Teile von Nevada und Kalifornien.

Es gibt aber noch weitere Definitionen vom Südwesten der USA. In unserem Artikel über die Top-Sehenswürdigkeiten stellen wir dir 20 der schönsten Orte in Arizona, Colorado, New Mexico und Utah vor.

Die Auswahl fiel uns wirklich schwer. Wir hätten leicht mehr als 50 Highlights aufzählen können. Für deine erste oder zweite Reise in die unendlichen Weiten des amerikanischen Südwestens ist unser Artikel aber genau das richtige für dich!

Der ideale Startpunkt für deine Reise durch den Südwesten der USA

Das "Welcome to Fabulous Las Vegas"-Schild
Die Wüstenmetropole Las Vegas ist der ideale Start- und Zielpunkt für eine Rundreise durch den Südwesten der USA

Auf unseren Reisen durch den Südwesten der USA sind wir fast immer in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada gestartet. Die Spielermetropole ist für die meisten Touristen Start- und Endpunkt einer Rundreise. Auch wir empfehlen Las Vegas als Start- und Endpunkt. Die Hotels sind billig, es ist immer was geboten und die Flüge sind auch zur Hauptreisezeit erschwinglich.

Wie du auf deiner Rundreise durch den Südwesten der USA noch Geld sparen kannst, verraten wir dir am Ende des Artikels.

Tipp Ganz in der Nähe von Las Vegas lohnt übrigens ein Abstecher in das wunderschöne Valley of Fire, das einen Vorgeschmack auf die ganz großen Sehenswürdigkeiten im Südwesten der USA liefert.

Tipps für deine Reise

Mietwagen

Buche deinen Mietwagen in Deutschland und nicht vor Ort – das spart Geld. Achte darauf, dass bei der Versicherung keine Selbstbeteiligung anfällt und alle Kilometer frei sind. Mietwagen in den USA bekommt man in der Regel vollgetankt und gibt diese mit leerem Tank wieder ab.

Hotels buchen

Es ist deutlich günstiger, sein Hotel oder Motel lange im Voraus aus Deutschland aus zu buchen. Viele Campingplätze in den Nationalparks sind in den Sommermonaten komplett ausgebucht. Hier solltest du sehr frühzeitig reservieren.

Flug buchen

Die Flugpreise können mitunter ziemlich schwanken. Buche nicht den erstbesten Flug, sondern vergleiche die Flugpreise über einen längeren Zeitraum.

Billiger telefonieren

Wenn du in den USA außerhalb von WLAN-Netzen im Internet surfen oder telefonieren willst, lohnt sich die Anschaffung einer Prepaidkarte etwa von Lycamobile. Das ist in der Regel sehr viel günstiger als die Tarife, die dir dein deutscher Anbieter gewährt.

Campen

Eine Reise durch den Südwesten der USA muss kein Vermögen kosten. Wenn du statt im Motel im Zelt auf einem Campingplatz schläfst, sparst du viel Geld und erlebst die wundervolle Natur noch viel intensiver. Zudem ist es in vielen Gebieten sogar erlaubt, frei mit dem Camper zu stehen.

Polizei

Achte aufs Tempolimit. Die Polizei führt Geschwindigkeitsmessungen durch und die Kontrollstellen sind kaum auszumachen. Wer zu schnell unterwegs ist, wird kräftig zur Kasse gebeten. Im Falle einer Polizeikontrolle: Im Auto sitzenbleiben, Motor aus, Fenster runterfahren, beide Hände sichtbar aufs Lenkrad und immer freundlich und sachlich bleiben, nicht diskutieren und den Polizisten mit Sir oder Officer ansprechen.

Handy

Der Handyempfang im Südwesten der USA ist ziemlich bescheiden. Außerhalb der Ortschaften gibt es oft kein Netz. Auf den Highways ist das kein Problem – gerade in ländlichen Regionen hilft jeder jedem. Abseits der befestigten Straßen oder auf einsamen Wanderwegen kann es kritisch werden – vor allem im Sommer bei der Gluthitze. Wir beladen unseren SUV immer mit 50 Litern Trinkwasser – nur für den Fall der Fälle. Auf Wanderungen hilft im Notfall ein satellitengestütztes Notrufsystem.

Flashfloods

Die vielen Slotcanyons im Südwesten der USA sind wunderschön – können aber auch sehr gefährlich sein. Blitzfluten (Flashfloods) können aus jedem Slotcanyon eine Todesfalle machen. Es muss nicht einmal in unmittelbarer Umgebung regnen. Zum Teil reicht ein Unwetter in Dutzenden Kilometern Entfernung, um einen Slotcanyon in Sekunden (!!!) komplett zu fluten. Daher ist es enorm wichtig, vor jeder Wanderung in einen Slotcanyon den Wetterbericht zu checken – gerade auch in den Sommermonaten. Wir haben selbst erlebt, wie schnell ein Sommergewitter aus einem trockenen Flußbett einen reißenden Strom macht.

Karte mit allen Sehenswürdigkeiten im Südwesten der USA

Auf unserer interaktiven Karte findest du die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten im Südwesten der USA auf einen Blick:

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Reiseführer für den Südwesten der USA

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10 Kommentare

    • Hallo,

      absolut! Wir haben im Laufe der Jahre Dutzende spannende Orte im Südwesten besucht. Bei Gelegenheit werde ich den Artikel erweitern.

      Viele Grüße
      Florian

  • Hallo Ihr Travellers,

    Euer Blogg macht Lust auf “Mehr” und ist super geschrieben, kurz und knackig
    und trotzdem wird die Sehnsucht wach.

    Wir planen mit 16 jähriger Tochter eine Reise in den Südwesten der USA,
    entweder an Ostern oder im Sommer 2020, am liebsten mit Wohnmobil, aber wie ist
    das in den Städten Los Angeles, San Francisco?

    Jetzt, eine meiner Fragen: Kann man mit dem Wohnmobil durch das Monument Valley
    fahren?
    Wir haben gehört, das ginge nicht mehr, vor 17 Jahren war es noch möglich.

    Diese Information würde mir in der Planung weiter helfen.

    Reiselustige Grüße
    Conny Brucks aus Frankfurt

    • Hallo Conny,

      wir haben bei Freunden gefragt, die 2019 im Monument Valley mit ihrem eigenen Camper waren (aus Deutschland verschifft).

      Also: es ist nach wie vor möglich, die Straße ist mitunter aber recht schlecht. Nach Aussage unserer Freunde ist das aber kein Problem, wenn man langsam fährt.

      Die Guides im Monument Valley raten natürlich eindringlich dazu, ihre Trips zu buchen. Aber machbar ist der Scenic Drive – Stand 2019 – nach wie vor mit dem Camper. Bedenkt aber: Mietautos haben auf ungeteerten Straßen keinen Versicherungsschutz. Ich weiß nicht genau, ob es für das Monument Valley eventuell eine Ausnahme gibt.

      Von den großen Städten halten wir uns in der Gegel fern, zu voll und chaotisch. San Francisco ist zwar ganz schön, aber die Stadt würden wir eher zu Fuß erkunden bzw. ferne Sachen wie die Golden Gate Bridge mit dem Pkw.

      In den USA sind die Straßen aber trotzdem auf große Autos ausgelegt – von daher ist das auch mit dem Camper machbar. Ich würde den Camper in einer großen Stadt aber nirgends abstellen wollen – ist aber meine persönliche Meinung.

      Viele Grüße
      Florian

  • Hallo Ihr Beiden,

    ein toller Überblick mit phantastischen Fotos! Hätten wir eure Tipps bloß vor unserer Reise gelesen.. Ihr habt vollkommen Recht, vorher buchen spart seeehr viel Geld. Wir müssen euch auch Recht geben, die Hotspots werden immer überlaufener – in Page war spontan absolut nichts mehr zu buchen. So haben wir anscheinend ziemlich viel verpasst…
    Alternativ haben wir einige Tage den Capitol Reef NP besucht und waren begeistert. Wirklich noch ein kleiner Geheimtipp und ohne Touristenmassen.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Tilo und Doreen

    • Hi Tilo und Doreen,

      ja, frühzeitig Buchen sollte man definitiv, vor allem an den Hotspots. Wir sind auch gerade im Südwesten unterwegs, aber mit dem Camper. Das erspart viel Stress und spart einiges an Geld.

      Viele Grüße
      Florian

  • White Pockets grandios zum fotografieren obwohl auf der tiefen Sandpiste bin ich noch jedes mal steckengeblieben von House Rock Valley Road erreichbar.
    GSENM bietet zig grandiose slot canyons ( zebra slot, golden cathedral etc )
    mein Favorit weil abgelegen Brimstone Gulch – ein slot canyon ohne ende, muss sich aber auch erstmal verdient werden…
    easy: grand canyon uncle jim’s point – best north rim view IMHO

  • Hallo Ihr Beiden,
    wirklich eine schöne Auflistung. An den meisten Orten war ich selbst auch schon.
    Falls man vielleicht nicht ganz so fit, und „Angels Landing“ zu anstrengend ist, wäre der „Zion Overlook Trail“ eine Überlegung wert.
    Für mich (eher fußfaul) war das genau richtig. Und die Aussicht ist auch atemberaubend.

    Schöne Grüße
    Peter

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